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Evolution Landpflanzen - wann, welche, 3 wichtige Faktoren
Entwickelt vor 430-480 Mio. Jahren
Angiospermen -> viele Arten
Gymnospermen -> wenige Arten
wichtige Faktoren
Generationswechsel wichtig
Polyploidie: Genomverdopplung -> kann Artenbildung fördern (Fortpflanzungsbarriere)
Heterosporie -> wichtig für Entstehung von Samen als Ausbreitungseinheit bei Samenpflanzen (Moose und Farne haben Meiosporen)
Samenpflanzen (Spermatophytina) -
Megaspore -> wl Gametophyt (Embryosack mit Eizelle) verbleibt in Megasporangium (Nucellus) mit steriler Hülle (Integument) bis zur Bestäubung am Sporophyten
Samenanlage nach Befruchtung -> Samen mit Samenschale (Testa), Nährgewebe (Endosperm) und Embryo
→ Reduzierung und Einschluss des Gametophyten in den Embryosack
Wachstum mit Meristemen
z.T. kernlose Sieb- mit Geleitzellen (Transportoptimierung)
Befruchtung überwiegend durch Pollenschläuche (dadurch vom Wasser unabhängig), doppelte Befruchtung (Endospermbildung erst nach Befruchtung [Ressourcenoptimierung])
Tiere als Bestäubungsvektoren (z.T. Gnetopsida sowie Angiospermen)
C4-Stoffwechsel
breites Spektrum an Sekundärmetaboliten (vor allem Alkaloide)
![<p></p><ul><li><p>Megaspore -> wl Gametophyt (Embryosack mit Eizelle) verbleibt in Megasporangium (Nucellus) mit steriler Hülle (Integument) bis zur Bestäubung am Sporophyten</p></li><li><p>Samenanlage nach Befruchtung -> Samen mit Samenschale (Testa), Nährgewebe (Endosperm) und Embryo</p></li></ul><p>→ Reduzierung und Einschluss des Gametophyten in den Embryosack</p><ul><li><p>Wachstum mit Meristemen</p></li><li><p>z.T. kernlose Sieb- mit Geleitzellen (Transportoptimierung) </p></li><li><p>Befruchtung überwiegend durch Pollenschläuche (dadurch vom Wasser unabhängig), doppelte Befruchtung (Endospermbildung erst nach Befruchtung [Ressourcenoptimierung])</p></li><li><p>Tiere als Bestäubungsvektoren (z.T. Gnetopsida sowie Angiospermen)</p></li><li><p>C4-Stoffwechsel</p></li><li><p>breites Spektrum an Sekundärmetaboliten (vor allem Alkaloide)</p></li></ul><p></p>](https://assets.knowt.com/user-attachments/130b2f0f-e4fd-43bc-989d-f8d8dff48048.png)
Nacktsamer (Gymnospermen) - 4 Merkmale, 5 Gruppen
Kormus
Eingeschlechtliche Blüten ohne Blütenhülle
Samenanlage nackt
Sporophyt dominiert
Systematik
Ginkgopsida
Cycadopsida
Coniferopsida
Samenfarne +
Bennettiteen +
Ginkgopsida - Ginkgoartige (1 Art) → 2 Merkmale + Fachwort
Unterperm (vor ca. 300 Mio. Jahren)
Befruchtung durch Spermatozoide (Zoidiogamie)
Fächerblätter

Cycadopsida - Cycadeen oder Palmfarne (ca. 300 Arten) - 2 Merkmale (+ 2 extra)
(Perm/Oberes Karbon (vor ca. 300 Mio. Jahren), Tropische/subtropische Wald- und Savannenstandorte)
Diözisch
Sporophylle stehen an Achsen begrenzten Wachstums
Fruchtblätter - Megasporophylle
Staubblätter - Mikrosporophylle (zahlreiche Pollensäcke)
Befruchtung durch Spermatozoide (Zoidiogamie)
gefiederte große Blätter

Coniferopsida - Nadelgehölze (ca. 600 Arten) - 4 Merkmale (Blätter, Wachstum, Zellen, Befruchtung) → 5 Gruppen
Monopodiales Wachstum, reich verzweigte Bäume (selten Sträucher)
Blätter nadel- oder schuppenförmig, ein- oder parallelnervig
Keine Spermatozoide, unbegeißelte Spermazellen
Die aus der spermatogenen Zelle gebildeten 2 Spermazellen gelangen mit Hilfe eines Pollenschlauches zu Archegonien -> Pollenschlauchbefruchtung (Siphonogamie)
Systematik
Pinaceae
Araucariaceae
Cupressaceae
Taxaceae
Gnetales

Pinaceae - Merkmale, ml/wl Blüten, 4 und → Unterscheidungsmerkmale
Tanne, Fichte, Lerche, Kiefer
stets monözisch
große wirtschaftliche Bedeutung (Möbel, Papier)
ml Blüten zapfenartig
wl Blüten in zapfenförmigen Blütenständen
Unterscheidungsmerkmale
Nadel (Blattform und Anordnung)
Zapfen (Form und Aufbau)
Form Knospen, Oberfläche Zweige
Wuchsform
Rindenmerkmale
4 weitere Gruppen + Merkmale (Wuchsform, Blätter, mono/di, Beispiel)
Araucariaceae: mittelgroße-mächtige Bäume, immergrün, breite Nadeln, mono/di (Araucaria)
Cupressaceae: harzige Sträucher/Bäume, immergrün, Nadeln/Schuppen, mono/di (Wacholder)
Taxaceae: wenig harzif, Bäume/Sträucher, immergrün, keine wl Zapfen → Arillus-Samenmantel, diözisch (Eibe)
Gnetales: diözisch, Naktarproduktion, Pollenschlauchbefruchtung/doppelte (Welwetschia)
(Samenfarne: Samenpflanzen daraus entwickelt, paraphyletisch, spätes Devon)
(Bennettiteen: Fiederblätter, Zwitterblüte, Perianth, evtl Vorfahre Angiospermen)
Ökologie der Coniferopsida - Chemismus, Interaktionen, wo und warum, frühere Verbreitung,
Charakteristischer Chemismus (ätherische Öle)
Organismische Interaktionen im Wurzelraum (obligate Pilz-Baumwurzel-Symbiosen)
Rezent: kühltemperierte Regenwälder, sommergrüne Laubwälder, Waldsteppen, kalttemperierte Nadelwälder -> boreonemoraler Nadelwald (Nadelwald der kühlgemäßigten und gemäßigten Breiten der N-Hemisphäre)
Höhenstufen der Vegetationen vom Tiefland bis ins Hochgebirge
Fehlen weitgehend in Tropen und Südhalbkugel -> angepasst an Kälte, kurze Vegetationszeiten, nährstoffarme Böden
Im Tertiär (66-2,6 Mio. Jahre vor heute) war es wärmer -> Nadelbäume weiter verbreitet
Taxodium (Sumpfzypresse) -> heute Südöstlich USA, Mexiko, Guatemala
Sequoia (Mammutbäume) -> heute wenige in Nordamerika
Fossilien von beiden in Braunkohlelagerstätten in Helmstedt gefunden
Känozoische Klimaveränderungen -> langfristige Klimaabkühlung
Latschengürtel (oberhalb der Waldgrenze) -> dominierende Art Pinus mugo (angepasst durch Windresistenz, Schneelast-Toleranz)

Entstehung Angiospermen -3 Merkmale + Entstehung Karpelle und Blütenhülle (2 Theorien)
Karpelle: vor 175-200 Mill. Jahren, Archaefructus, 125 Mill. Jahre -> Einrollen des Megasporophylls zum Schutz der Samenanlage (hypothetisch)
Doppelte Befruchtung: bei Gnetales: Ephedra, Gnetum - Alter unklar
Blütenhülle (Perianth): Bennettitales, Archeanthus, 100 Mill. Jahre
Euanthientheorie: Vorfahren Angiospermen mit Zwitterblüten, laterale Mikro- und Megasporophylle, Achse verkürzt, Spezialisierung, umgebende Hochblätter werden zur äußeren Blütenhülle
(Pseudanthientheorie: Vorfahren hatten Blütenstand mit wl und ml Einzelblüten, Kondensation Achsensystem, Reduktion der Hochblätter bis aufs äußere)
-> älteste Pollen ca. 137 Mio. Jahre alt, Zuordnung früher Fossilien oft unsicher (nur Teile von Pflanzen -> lässt sich schlecht auf Ganze schließen), Angiospermization (schrittweiser Erwerb der Merkmale in der Evolution)

Befruchtung - Entwicklung
zunehmend unabhängiger von Wasser

Ausbreitung - Entwicklung
wurde effizienter
