7. SchR BT - Darlehen, Leasing

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24 Terms

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Übersicht Darlehen (§§488 ff, 607 ff.)

Darlehen ist wie Miete von Kapital → Gegenleistung für d. Kapital, welches überlassen wird, ist Zins

<p>→ <span style="background-color: transparent;">Darlehen ist wie Miete von Kapital → Gegenleistung für d. Kapital, welches überlassen wird, ist Zins</span></p>
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Sachdarlehen (§§607 ff.)

  • Praktisch keine Relevanz

  • Sachdarlehen ist ein beidseitig verpflichtender Konsensualvertrag, d. Darlehensgeber (DG) zur Überlassung vertretbarer Sachen in d. vereinbarten Art & Menge & d. Darlehensnehmer (DN) zur Rückerstattung d. Empfangenen in Sachen gleicher Art, Güte & Menge & zur Zahlung eines vereinbarten Darlehensentgeltes verpflichtet

    • Konsensualvertrag: zweiseitig verpflichtender Vertrag, d. schon vor d. Leistung d. Darlehensgebers durch d. WE d. Parteien zustande kommt

  • Besonderheiten:

    • Mängelgewährleistung

      • Für überlassene Sache: §§437 ff. Analog

      • Für zurückgegebene Sache

        • hM: §§437 ff. Analog

        • aA: allg. LStörR

  • Beendigung → §608


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Gelddarlehen (§488 I)

→ rglm. zu prüfender Anspruch bei einem Gelddarlehen gem. §488 I ist d. Anspruch d. DG gegen d. DN auf Rückzahlung d. valutierten Darlehens


  • A. Anspruch entstanden

    • Vorliegen d. TBM - Abschluss eines Darlehensvertrags

      • Informationspflichten (§§491a, 493)

      • Formvorschriften (§§492, 494)

  • B. Anspruch nicht erloschen

    • I. Rechte d. DN

      • 1. Kündigung

      • 2. Widerrufsrecht (§495)

    • II. Rechts d. DG

      • Kündigung (§490 I, II)

  • C. Anspruch durchsetzbar

    • Bei verbundenen Verträgen gilt ein Leistungsverweigerungsrecht für d. DN als Verbraucher infolge eines Einwendungsdurchgriffs aus d. finanzierten Geschäft gem. §359 nach Maßgabe d. §491 II, III

      • Im Falle eines Nacherfüllungsanspruches beachte §359 I 3


→ Verbraucherrecht: Verbraucherdarlehen (§§491 ff.)

Fehlende Schriftform / Mindestangaben (§492 I, II): grds. Nichtigkeit, aber bei Valutierung Heilung unter fehlerkongruenter Modifikation (§494)

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Rechtsfolgen d. Gelddarlehens

  • Anspruch d. DN: Zur-Verfügung-Stellung eines Geldbetrages in vereinbarter Höhe (§488 I 1) → durch Übereignung / Überweisung d. Geldes)

  • Ansprüche d. DG:

    • Rückerstattung d. Darlehensvaluta bei Fälligkeit (§488 I 2)

      • Falls kein Fälligkeitszeitpunkt vereinbart worden ist, muss d. DG zuvor kündigen (§488 III)

    • Zahlung von Zinsen für d. gewährte Darlehen (§488 I 2)

      • Falls kein Fälligkeitszeitpunkt für d. Zinsen vereinbart worden ist, tritt Fälligkeit nach Ablauf eines Jahres, frühestens bei Rückerstattung d. Darlehens ein (§488 II)


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Beendigung d. Gelddarlehens

  • Zeitablauf bei vereinbarter Laufzeit (vgl. §488 III 1)

  • Kündigung: Kündigung d. Darlehens durch…

    • DG / DN (ordentlich) (§488 III 1,2)

      • Bei fehlender Laufzeit

    • DN (ordentlich) (§489 I, II)

      • Bei fester Laufzeit

    • DG (außerordentlich) (§490 I)

      • Bei Verschlechtrung d. Vermögensverhältnisse & Sicherheiten

    • DN (außerordentlich) (§490 II)

      • Bei berechtigtem Interesse → ABER: Vorfälligkeitsentschädigung (§490 II 3)

    • Störung d. Geschäftsgrundlae & Kündigung aus wichtigemn Grund (§490 III)

      • §§313, 314 (insb. §314 bei Verzug d. DN m. Darlehensraten)

    • Verbraucherdarlehen: Modifikation gem. §§498 ff.


→ Bei verbundenen Verträgen ist d. DN an d. Darlehensvertrag nicht mehr gebunden, sofern er d. verbundenen Vertrag über d. Lieferung einer Ware / Erbringung einer Dienstleistung widerruft (zB nach §312g I).

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Zahlungsaufschub (§506 I)

  • A. Anspruch entstanden

    • Inhalt d. Einigung: Vertrag, durch d. ein Unternehmer einem Verbraucher einen entgeltlichen Zahlungsaufschub gewährt (§506 I)

    • KEINE rechtshindernden Einwendungen: insb. §§506 I, 492 I, 494 I (Formerfordernis)

  • B. Anspruch nicht erloschen

    • Widerruf (§§506 I, 495 I, 355)

      • Gem. §§515, 514 II, 355 auch bei unentgeltlichen Verträgen

    • Durchgriff d. Widerrufs (§§506 I, 358)

  • C. Anspruch durchsetzbar

    • Einwendungsdurchgriff (§§506 I, 359)

      • Gem. §§515, 359 auch bei unentgeltlichen Verträgen


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Finanzierungsleasingsverträge (§506 II)

  • A. Anspruch entstanden

    • Inhalt d. Einigung: Finanzierungsleasing (§506 II)

      • Erwerbsverpflichtung (Nr. 1)

      • Recht d. Unternehmers, Erwerb zu verlangen (Nr. 2)

      • Restwertgarantie (Nr. 3)

    • KEINE rechtshindernden Einwendungen: insb. §§506 I, II, 492 I, 494 I

  • B. Anspruch nicht erloschen

    • Widerruf (§§506 I, II, 495 I, 355)

      • Gem. §§515, 514 II, 355 auch bei unentgeltlichen Verträgen

    • Durchgriff d. Widerrufs (§§506 I, II, 358)

  • C. Anspruch durchsetzbar

    • Einwendungsdurchgriff (§§506 I, II, 359)

      • Gem. §§515, 359 auch bei unentgeltlichen Verträgen


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Teilzahlungsgeschäfte (§507)

  • A. Anspruch entstanden

    • Inhalt d. Einigung: Zweiseitig verpflichtender Vertrag, d. Lieferung bestimmter Sachen / Erbringung einer bestimmten anderen Leistung gegen Teilzahlung zum Gegenstand hat (§506 III)

    • KEINE rechtshindernden Einwendungen: insb. §507 II bei Verstoß gegen §492 I / Art. 247 §§6, 12, 13 EGBGB (Formerfordernis)

  • B. Anspruch nicht erloschen

    • Widerruf (§§507, 506 I, III, 495, 355 I)

      • Gem. §§515, 514 II, 355 auch bei unentgeltlichen Verträgen

    • Durchgriff d. Widerrufs (§§507, 506 I, III, 358)

  • C. Anspruch durchsetzbar

    • Einwendungsdurchgriff (§§507, 506 I, 359)

      • Gem. §§515, 359 auch bei unentgeltlichen Verträgen


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Leasing

Gibt 2 Haupttypen d. Leasings:

  • Finanzierungsleasing

  • Operatingleasing


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Finanzierungsleasing

  • Abgrenzungsmerkmale:

    • Überlassung d. Sache für einen fest bestimmten, längeren Zeitraum (ca. 3 - 7 Jahre).

    • LN hat für einen bei Vertragsende festgelegten Restwert einzustehen.

    • Häufig hat d. LN nach Ablauf d. Überlassungszeit eine Kaufoption / gelegentlich sogar eine Kaufverpflichtung.

    • Sonderform: Immobiliarleasing (bis 30-Jährige Vertragsdauer mit vormerkungsgesicherter Kaufoption)

  • Rechtsnatur:

    • hM: atypischer Mietvertrag → Keine Instandhaltungspflicht, Sach- & Preisgefahr liegen beim LN

      • Keine Gewährleistung, stattdessen: Drittverweisungsklausel

  • Widerrufsrecht (§§495, 355)


<ul><li><p><span style="background-color: transparent;">Abgrenzungsmerkmale:</span></p><ul><li><p><span style="background-color: transparent;">Überlassung d. Sache für einen fest bestimmten, längeren Zeitraum (ca. 3 - 7 Jahre).</span></p></li><li><p><span style="background-color: transparent;">LN hat für einen bei Vertragsende festgelegten Restwert einzustehen.</span></p></li><li><p><span style="background-color: transparent;">Häufig hat d. LN nach Ablauf d. Überlassungszeit eine Kaufoption / gelegentlich sogar eine Kaufverpflichtung.</span></p></li><li><p><span style="background-color: transparent;">Sonderform: Immobiliarleasing (bis 30-Jährige Vertragsdauer mit vormerkungsgesicherter Kaufoption)</span></p></li></ul></li><li><p><span style="background-color: transparent;">Rechtsnatur:</span></p><ul><li><p><span style="background-color: transparent;">hM: atypischer Mietvertrag → Keine Instandhaltungspflicht, Sach- &amp; Preisgefahr liegen beim LN</span></p><ul><li><p><span style="background-color: transparent;">Keine Gewährleistung, stattdessen: Drittverweisungsklausel</span></p></li></ul></li></ul></li><li><p><span style="background-color: transparent;">Widerrufsrecht (§§495, 355)</span></p></li></ul><p></p>
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Operatingleasing

  • Abgrenzungsmerkmale:

    • Überlassung d. Sache für eine unbestimmte Zeit / kurze Vertragsdauer

    • LN hat eine jederzeitige Kündigungsmöglichkeit

    • Sonderformen: 

      • Herstellerleasing: Lieferant = LG

        • idR ohne Option Miete, sonst Teilzeitkauf

      • "Sale-&-lease-back": LN verkauft & übereignet d. Sache an d LG & schließt dann mit diesem einen Leasingvertrag

  • Rechtsnatur: Mietvertrag (§§535 ff.)

  • KEIN Widerrufsrecht → Rückschluss aus §506 I, II


<ul><li><p><span style="background-color: transparent;">Abgrenzungsmerkmale:</span></p><ul><li><p><span style="background-color: transparent;">Überlassung d. Sache für eine unbestimmte Zeit / kurze Vertragsdauer</span></p></li><li><p><span style="background-color: transparent;">LN hat eine jederzeitige Kündigungsmöglichkeit</span></p></li><li><p><span style="background-color: transparent;">Sonderformen:&nbsp;</span></p><ul><li><p><span style="background-color: transparent;">Herstellerleasing: Lieferant = LG</span></p><ul><li><p><span style="background-color: transparent;">idR ohne Option Miete, sonst Teilzeitkauf</span></p></li></ul></li><li><p><span style="background-color: transparent;">"Sale-&amp;-lease-back": LN verkauft &amp; übereignet d. Sache an d LG &amp; schließt dann mit diesem einen Leasingvertrag</span></p></li></ul></li></ul></li><li><p><span style="background-color: transparent;">Rechtsnatur: Mietvertrag (§§535 ff.)</span></p></li><li><p><span style="background-color: transparent;">KEIN Widerrufsrecht → Rückschluss aus §506 I, II</span></p></li></ul><p></p>
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Aufbauschema Anspruch d. LG gegen LN auf Zahlung d. Leasingrate (§535 II analog)

  • A. Anspruch wirksam entstanden

    • Einigung (§535 analog)

      • hM: §535 ist analog auf d. Finanzierungsleasing anwendbar, weil d. entgeltliche Gebrauchsüberlassung im Vordergrund steht

    • KEINE Nichtigkeit mangels Schriftform (§§506 I, 492 I, 494 I)

  • B. Anspruch nicht erloschen

    • KEIN Widderuf (§§506 I, II, 495 I, 355)

    • KEINE Minderung (§536 analog)

    • KEINE fristlose Kündigung (§543 analog)

  • C. Anspruch durchsetzbar

    • Einwendungsdurchgriff (§§506 I, II, 358, 359) NICHT anwendbar


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KEINE Nichtigkeit mangels Schriftform (§§506 I, 492 I, 494 I)

  • §§491a ff. gem. §506 I auf entgeltliche Finanzierungshilfen anwendbar

    • Wann eine entgeltliche Finanzierungshilfe vorliegt entscheidet sich gem. §506 II Nr. 1-3

      • Insb. eine Restwertgarantie iSv Nr. 3 wird in aller Regel bei Finanzierungsleasingsverträgen vereinbart → dann ist eine vorzeitige Tilgung mit Vorfälligkeitsentschädigung ausgeschlossen (§506 II 2)

    • Deswegen werden über §506 I, II d. §§491a-502 auf Finanzierungsleasing angewendet


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Einwendungsdurchgriff (§§506 I, II, 358, 359)

  • Wortlaut d. §§506 I, II, 358, 359 zufolge können Einwendungen aus d. zugrunde liegenden Kaufvertrag auch d. Inanspruchnahme aus d. Leasingvertrag entgegengehalten werden

    • ABER es fehlt jedoch an d. elementaren VSS, d. Leasingnehmer nicht 2 Verträge geschlossen hat

§§358 f. sind somit entgegen d. Wortlaut NICHT anwendbar

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Aufbauschema Kündigung d. Leasingvertrags durch d. LN (§543 analog)

  • I. Kündigungderklärung

  • II. Kündigungsgrund (§543 analog)

  • III. KEIN Ausschluss d. Kündigung

    • 1. Gesetzlich

    • 2. Vertraglich

    • 3. Aus d. Vorprozess d. LN gegen d. Lieferanten


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Kündigungsgrund (§543 analog)

VSS:

  • LN wird f. vertragsgemäße Gebrauch f. gemieteten Sache ganz / zum Teil nicht rechtzeitig gewährt → durch:

    • Nichtleistung

    • Mangelhafte Leistung

  • Fristsetzung mit Abhilfeaufforderung (§543 III 1 analog)

    • Entbehrlich gem. §543 II 2 analog

    • Zwingend erforderlich nach unterlassener Mängelanzeige (§536c II Nr. 3 analog)


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KEIN gesetzlicher Ausschluss d. Kündigung

  • Gem. §543 IV iVm §536b analog

  • Gilt NUR bei mangelhafter Leistung & NICHT bei Nichtleistung


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KEIN vertraglicher Ausschluss d. Kündigung

  • Gewährleistungsausschluss erfasst auch §543

    • ABER: Ausschluss ist gem. §307 unwirksam, wenn nicht für d. Fälle d. Untergangs / einer erheblichen Beschädigung (mehr als ca. 60% d. Zeitwertes) ein kurzfristiges Kündigungsrecht eingeräumt ist

  • Gleichermaßen ist d. LN ein Kündigungsrecht nach §543 wegen Nichtleistung versagt, wenn d. LG sich insoweit wirksam von seiner Gebrauchsverschaffungspflicht mit d. Abtretung d. kaufrechtlichen Erfüllungsanspruchs an d. LN freigezeichnet hat

  • Sofern kein Ausschluss vorliegt / d. Kündigung zulässig ist, wirkt d. Kündigung NUR ex nunc


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KEIN Ausschluss d. Kündigung aus d. Vorprozess d. LN gegen d. Lieferanten

  • Ist d. LG im Vorprozess d. Lieferanten als Nebenintervenient beigetreten, so hat d. im Vorprozess ergangene Urteil keine Rechtskraftwirkung zugunsten d. LG

    • Grund: Interventionswirkung d. §68 ZPO beschränkt sich auf d. Verhältnis zwischen d. Nebenintervenienten (LG) & d. Hauptpartei, (Lieferanten) auf deren Seite er beigetreten ist

  • Nach leasingrechtlichen Grundsätzen ist d. LG an d. für d. LN positive Ergebnis d. Mängelauseinandersetzung mit d. Lieferanten im Vorprozess gebunden

    • Umgekehrt hat dies, bei negativem Ausgang d. gewährleistungsrechtlichen Auseinandersetzung, auch für d. LN zu gelten

    • Bindung beruht auf d. interessengerechten Auslegung d. mit d. Abtretung verbundenen Freizeichnung von d. mietrechtlichen Gewährleistungspflicht


20
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Gewähleistungsrechte bei Finanzierungsleasing

  • Nacherfüllung

  • Rücktritt

  • Minderung (§536 analog)

  • SE


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Nacherfüllung

Weitgehend unproblematisch, Nachlieferung (Übereignung) allerdings nur an LG

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Rücktritt

  • hM: Rücktrittsrecht (= Gestaltungsrecht) übertragbar

  • hM: Rückgewähranspuch gem. §346 I steht LG zu → Rückabwicklung „übers Dreieck“


  • Rückforderung zuviel bezahlter Raten dann gem. §313 I III 2 iVm §346 I

    • Zugrundliegender Kaufvertrag ist durch Rücktritt d. LN gem. §§437 Nr.2, 323 / 326 V erloschen

    • Damit ist d. Geschäftsgrundlage für d. Leasingvertrag entfallen

      • Obwohl für d. Leasingvertrag als Dauerschuldverhältnis gem. §313 III 2 ein Kündigungsrecht an d. Stelle d. Rücktrittsrecht tritt, verbietet dies nicht eine Rückabwicklung über §346 I

        • Soll, wie hier, d. Fall sein, sofern ein berechtigtes Interesse besteht & eine Rückabwicklung unschwer möglich ist


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Minderung (§536 analog)

  • hM: LN kann im eigenen Namen für Rechnung d. LG mindern, entsprechende Kürzung d. Leasingraten gem. §313 I (Anpassung)


→ Fraglich ist, ob d. regelmäßig durch AGB vereinbarte Ausschluss d. Gewährleistung wirksam ist.

  • §309 Nr.8 ist NUR auf Kauf- & Werkverträge, nicht auf Leasingverträge anwendbar.

  • KEIN Verstoß gegen §307, da d. LN durch Abtretung d. aus §437 resultierenden Rechte & Ansprüche gegen d. Hersteller nicht rechtlos gestellt ist

    • ABER: anders, wenn d. Gewährleistung zwischen LG und&Hersteller ausgeschlossen ist & / oder d. Abtretung nicht unbedingt & vorbehaltlos erfolgte


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SE

  • hM: LN kann im eigenen Namen Ansprüche (§§437 Nr. 3, 280 ff.) geltend machen zur Liquidation eigener Schäden

  • Bei „großem SE“ Problematik wie beim Rücktritt