GK Biologie Vk - Ökologie Flashcards

0.0(0)
Studied by 0 people
call kaiCall Kai
Locked
learnLearn
examPractice Test
spaced repetitionSpaced Repetition
heart puzzleMatch
flashcardsFlashcards
GameKnowt Play
full-widthPodcast
1
Card Sorting

1/36

flashcard set

Earn XP

Description and Tags

Definitionen der zentralen Begriffe aus dem Unterrichtsvorhaben Ökologie, basierend auf dem Vorlesungsskript für das Schuljahr 2025/26.

Last updated 10:35 AM on 7/25/26
Name
Mastery
Learn
Test
Matching
Spaced
Call with Kai
Chat

No analytics yet

Send a link to your students to track their progress

37 Terms

1
New cards

Biotop

Der räumlich abgrenzbare Lebensraum einer Lebensgemeinschaft, der durch abiotische Faktoren charakterisiert ist.

2
New cards

Biozönose

Die Gesamtheit aller in einem abgegrenzten Lebensraum (Biotop) vorkommenden Organismen (Lebensgemeinschaft).

3
New cards

Abiotische Faktoren

Umweltfaktoren der unbelebten Natur wie Temperatur, Licht, Wasser oder Salzgehalt.

4
New cards

Biotische Faktoren

Umweltfaktoren der belebten Natur, die von anderen Lebewesen ausgehen, wie Konkurrenz, Räuber oder Symbiosepartner.

5
New cards

Physiologische Potenz

Der Bereich eines Umweltfaktors, in dem Individuen einer Art ohne Konkurrenz durch andere Lebewesen leben können.

6
New cards

Ökologische Potenz

Die durch Konkurrenz mit anderen Lebewesen verringerte physiologische Potenz; sie beschreibt die Toleranzbreite eines Organismus unter Realbedingungen.

7
New cards

Minimum

Der Tiefstwert der Intensität eines Umweltfaktors, bei dem ein Organismus gerade noch existieren kann.

8
New cards

Maximum

Der Höchstwert der Intensität eines Umweltfaktors, bei dem ein Organismus gerade noch existieren kann.

9
New cards

Optimum

Der Wert eines Umweltfaktors, bei dem ein Organismus die größte positive Wirkung bzw. die beste Vitalität zeigt.

10
New cards

Präferendum

Der Bereich eines Umweltfaktors, in dem die Lebewesen einer Art bevorzugt vorkommen.

11
New cards

Pessimum

Der Wirkungsbereich eines Umweltfaktors, in dem ein Organismus zwar noch existieren, sich aber nicht mehr fortpflanzen kann.

12
New cards

Stenök

Bezeichnung für Arten mit einer kleinen ökologischen Potenz bzw. einem engen Toleranzbereich (z. B. der Panda).

13
New cards

Euryök

Bezeichnung für Arten mit einer großen ökologischen Potenz bzw. einem weiten Toleranzbereich (z. B. die Ratte).

14
New cards

Poikilotherm

Wechselwarme Tiere, deren Körpertemperatur passiv der Umgebungstemperatur folgt (z. B. Wirbellose, Fische, Amphibien, Reptilien).

15
New cards

Homoiotherm

Gleichwarme Tiere, die ihre Körpertemperatur weitgehend unabhängig von der Außentemperatur konstant halten (Vögel und Säugetiere, ca. 3636 bis 40°C40 \text{°C}).

16
New cards

Ektotherm

Tiere, die auf Wärmezufuhr von außen angewiesen sind, da sie nur in geringem Maße eigene Körperwärme produzieren.

17
New cards

Endotherm

Tiere, die ihre Körperwärme hauptsächlich selbst durch Stoffwechselprozesse produzieren.

18
New cards

Bergmann-Regel

Ökologische Regel, die besagt, dass homoiotherme Tiere in kälteren Klimaten regelmäßig größer sind als nah verwandte Arten in wärmeren Regionen, um den relativen Wärmeverlust zu senken.

19
New cards

Allen-Regel

Ökologische Regel, die besagt, dass bei verwandten Säugetierarten die Körperanhänge (Ohren, Schwänze) in kälteren Gebieten kleiner sind als in wärmeren Gebieten.

20
New cards

V-O-Verhältnis (Klimaregeln)

Mit zunehmender Körpergröße wächst die Oberfläche O=4×π×r2O = 4 \times \text{π} \times r^2 langsamer als das Volumen V=43×π×r3V = \frac{4}{3} \times \text{π} \times r^3, was den Wärmeaustausch verringert.

21
New cards

Intraspezifische Konkurrenz

Der Wettbewerb zwischen Individuen der gleichen Art um begrenzte Ressourcen.

22
New cards

Interspezifische Konkurrenz

Der Wettbewerb zwischen Individuen verschiedener Arten um die gleichen Ressourcen innerhalb eines Habitats.

23
New cards

Konkurrenzausschlussprinzip

Zwei Arten mit identischen Umweltansprüchen können nicht dauerhaft im selben Habitat koexistieren; die konkurrenzstärkere Art verdrängt die andere.

24
New cards

Konkurrenzvermeidung

Die Nutzung unterschiedlicher Ressourcen oder Habitate durch Arten mit ähnlichen Ansprüchen, um direktes Aussterben durch Konkurrenz zu verhindern (Koexistenz).

25
New cards

Ökologische Nische

Das multidimensionale Beziehungsgefüge zwischen einer Art und ihrer Umwelt (biotisch und abiotisch), oft als ‘Beruf’ einer Art bezeichnet.

26
New cards

Fundamentale Nische

Die ökologische Gesamtbeschreibung einer Art unter optimalen Bedingungen (z. B. Labor), ohne einschränkende interspezifische Interaktionen.

27
New cards

Reale Nische

Die durch interspezifische Interaktionen (Konkurrenz, Parasitismus) eingeschränkte physiologische Nische unter Freilandbedingungen.

28
New cards

Stellenäquivalenz

Das Phänomen, dass nicht näher verwandte Arten in verschiedenen geografischen Gebieten die gleiche ökologische Planstelle einnehmen.

29
New cards

Mimese

Eine Form der Tarnung, bei der ein Lebewesen in Gestalt und Farbe seine Umgebung oder einen Gegenstand nachahmt.

30
New cards

Mimikry

Eine Form der Täuschung, bei der ein harmloses Tier die Warntracht eines wehrhaften oder giftigen Tieres nachahmt (z. B. Schwebfliegen im Wespendesign).

31
New cards

Symbiose

Eine gesetzmäßige Vergesellschaftung artverschiedener Organismen, die für beide Partner von Vorteil ist.

32
New cards

Mutualismus

Eine Form der Symbiose, bei der das Zusammenleben für mindestens einen Partner von hoher Bedeutung, aber nicht lebensnotwendig ist.

33
New cards

Parasitismus

Eine Beziehung zwischen zwei Arten, bei der ein Partner (Parasit) auf Kosten des anderen (Wirt) lebt und diesen schädigt.

34
New cards

Parasitoid

Ein Organismus, der sich in einem Wirt entwickelt und diesen am Ende seiner Entwicklung zwingend tötet (z. B. Schlupfwespen).

35
New cards

Lotka-Volterra-Regeln

Mathematische Modelle zur Beschreibung der Populationsdynamik von Räuber-Beute-Systemen unter idealisierten Bedingungen.

36
New cards

Minimumgesetz

Die ökologische Regel, wonach das Wachstum von Pflanzen durch die im geringsten Maße vorhandene Ressource begrenzt wird.

37
New cards

Basiskonzept Steuerung und Regelung

Das Prinzip, dass biologische Systeme Zustandsgrößen (Homöostase) durch Rückkopplungsmechanismen innerhalb bestimmter Grenzen halten.