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Was ist die gesetzlich zwingende Formvorschrift für den Lehrvertrag?
Die qualifizierte Schriftlichkeit.
Wer sind die Vertragsparteien im Lehrvertrag?
Lernende (Auszubildende), gesetzliche Vertretung (bei minderjährigen Personen), Lehrbetrieb (Ausbildungsbetrieb).
Welche Institution prüft und genehmigt den Lehrvertrag offiziell?
Das Amt für Berufsbildung.
Nenne die obligatorischen Bestandteile eines Lehrvertrags!
Art der beruflichen Ausbildung, Dauer der Lehre, Arbeitszeiten, Lernendenlohn, Ferien und die Freizeit, Probezeit.
Welche Bestandteile können freiwillig im Lehrvertrag aufgenommen werden?
Kleider und Geräte, Verpflegung, Kostenbeiträge an Lehrmittel, Unterkunft, Versicherungsprämien.
Wie lange ist die reguläre Probezeit im Lehrvertrag?
Regulär 1 bis 3 Monate, in Ausnahmefällen bis zu 6 Monate.
Was ist die Kündigungsfrist während der Probezeit?
7 Tage.
Wann ist eine fristlose Auflösung des Lehrvertrags möglich?
Nur in schwerwiegenden Ausnahmefällen nach der Probezeit.
Was sind einige Gründe für eine fristlose Auflösung des Lehrvertrags?
Ungenügende Leistungen, Diebstahl, Arbeitsverweigerung, unentschuldigte Absenzen, sexuelle Belästigung.
Was sind einige Rechte der Lernenden?
Anspruch auf fachgerechte Ausbildung, genügend Zeit für Berufsschulbesuch, Auszahlung des Lohns, max. 9 Stunden Arbeit pro Tag, min. 5 Wochen Ferien pro Jahr.
Was sind die Pflichten der Lernenden?
Voller Einsatz, Befolgung der Anweisungen, sorgfältige Ausführung, Geheimhaltung, regelmäßiger Berufsschulbesuch, Teilnahme am Qualifikationsverfahren.
Was muss bei der Ferienanordnung beachtet werden?
Mindestens 2 Wochen der Ferien müssen zusammenhängend bezogen werden.
Wie ist die Reihenfolge der Lohnabrechnung?
Vereinbarter Lohn, Lohnzuschläge, Lohnzusätze, Bruttolohn, Sozialversicherungsbeiträge, Nettolohn, Spesenentschädigung, Sozialzulagen, Ausbezahlter Lohn.
Nenne einige Sozialversicherungsabzüge!
AHV-Prämie, IV-Prämie, EO-Prämie, ALV-Prämie, NBU-Prämie.
Was sind Existenzbedürfnisse?
Lebensnotwendige Bedürfnisse zur menschlichen Erhaltung, z.B. Schlaf, Nahrung, Wohnung.
Was sind Wahlbedürfnisse?
Bedürfnisse, deren Erfüllung nicht zwingend notwendig ist und die den Lebensstandard beeinflussen.
Was sind feste Kosten?
Ausgaben, die jeden Monat gleich bleiben, z.B. Krankenkasse.
Was sind variable Kosten?
Ausgaben, die jeden Monat unterschiedlich hoch ausfallen und vom Konsumverhalten geprägt sind.
Nenne Ursachen für private Verschuldung!
Überhöhte Handyrechnungen, schlechte Planung, Kleinkredite, Freizeitkäufe.