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Diese Flashcards decken die zentralen Begriffe der Vorlesung über das Lernen mit digitalen Medien ab, einschließlich Medientypologien, kognitiver Theorien (CLT, CTML), Text- und Bildverarbeitung sowie Medienkompetenzmodellen.
Name | Mastery | Learn | Test | Matching | Spaced | Call with Kai | Chat |
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Medium
Ein Kommunikationsmittel zwischen einer Senderin und einem oder mehreren Empfängerinnen.
Primäre Medien
Medien, die ohne jegliche Vervielfältigungstechnik auskommen, wie zum Beispiel Tafelanschriebe oder gemalte Bilder.
Sekundäre Medien
Medien, die bei der Produktion technische Hilfsmittel einsetzen, wie zum Beispiel ein Buch.
Tertiäre Medien
Medien, die für die Produktion und die Rezeption technische Hilfsmittel benötigen, wie zum Beispiel Fernsehen oder Radio.
Quartäre Medien
Medien, die Computer- und Netzwerktechnologien für die Übermittlung und Nutzung einsetzen.
Medialität
Beschreibt die Art der Informationsrepräsentation, zum Beispiel in Form von Audio, Texten oder Bildern.
Kodalität
Bezieht sich darauf, wie Informationen kodiert sind: entweder symbolisch-abstrakt (z.B. Wörter, Ziffern) oder analog (z.B. Bilder).
Modalität
Gibt an, welche Sinne (z. B. Auge, Ohr, Haptik) zur Verarbeitung einer Information benötigt werden.
Intrinsic Cognitive Load (ICL)
Die kognitive Belastung, die direkt von der Komplexität der zu verarbeitenden Lerninhalte abhängt.
Extrinsic Cognitive Load (ECL)
Kognitive Belastung, die durch die Darstellung der Inhalte (z.B. überflüssige Elemente wie Hintergrundmusik) erzeugt wird und nicht lernrelevant ist.
Germane Cognitive Load (GCL)
Kognitive Belastung, die durch die eigentlichen Lernprozesse, wie den Aufbau und die Modifikation kognitiver Schemata, entsteht.
Hypertext
Eine netzwerkartige Struktur aus Textteilen, die durch Hyperlinks nicht-linear miteinander verknüpft sind und interaktive Lernwege ermöglichen.
Hamburger Verständlichkeitskonzept
Ein Konzept zur Textgestaltung nach Langer et al. (1974), das auf vier Kriterien basiert: Sprachliche Einfachheit, Gliederung/Ordnung, Kürze/Prägnanz und zusätzliche Stimulanz.
Illusion of Knowledge
Der fälschliche Eindruck von Lernenden, Bildinhalte vollständig verstanden zu haben, weil die Darstellung oberflächlich leicht verständlich erscheint.
Theorie der dualen Kodierung
Annahme von Paivio (1990), dass Informationen im Arbeitsgedächtnis in zwei interagierenden Systemen (verbal und piktorial) parallel verarbeitet werden.
Phonologische Schleife
Ein Subsystem des Arbeitsgedächtnisses nach Baddeley (1992), das verbale und gelesene Informationen durch Repetition kurzfristig speichert.
Visuell-räumlicher Notizblock
Ein Subsystem des Arbeitsgedächtnisses, das visuelle Informationen kurzfristig in skizzenhafter Form behält.
Kohärenzprinzip
Prinzip des Instruktionsdesigns, nach dem auf irrelevante Informationen in multimedialen Lernumgebungen verzichtet werden sollte.
Kontiguitäts-Prinzip
Prinzip, nach dem inhaltlich verbundene Bilder und Texte in möglichst geringer räumlicher und zeitlicher Distanz präsentiert werden sollten.
Medienkompetenz nach Baacke
Ein Modell bestehend aus vier Dimensionen: Medienkunde, Mediennutzung, Mediengestaltung und Medienkritik.
Medienkunde
Wissen über Medien und die instrumentell-qualifikatorische Fähigkeit, Geräte (z. B. Computer) bedienen zu können.
Medienkritik
Die Fähigkeit, Medien und mediale Prozesse analytisch zu bewerten und ethisch fundiert zu reflektieren.
Screen Inferiority
Das Phänomen, dass das Lesen am Bildschirm, insbesondere bei Sachtexten, zu einem leicht verringerten Textverständnis im Vergleich zum Papier führt.
Shallowing Hypothese
Die Annahme, dass die Nutzung schneller digitaler Medien (wie Social Media) zu oberflächlichem Denken führt.
Computer- und informationsbezogene Kompetenzen (CIL)
Individuelle Fähigkeiten zur Nutzung digitaler Medien zum Recherchieren, Gestalten, Kommunizieren und Bewerten von Informationen (ICILS).
Computeradaptiver Test (CAT)
Ein Testformat, bei dem das System neue Aufgaben basierend auf den vorherigen Antworten der Testperson auswählt, um das Fähigkeitsniveau präzise zu treffen.