Lernen mit digitalen Medien und Digitalisierung

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Diese Flashcards decken die zentralen Begriffe der Vorlesung über das Lernen mit digitalen Medien ab, einschließlich Medientypologien, kognitiver Theorien (CLT, CTML), Text- und Bildverarbeitung sowie Medienkompetenzmodellen.

Last updated 11:50 AM on 7/27/26
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26 Terms

1
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Medium

Ein Kommunikationsmittel zwischen einer Senderin und einem oder mehreren Empfängerinnen.

2
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Primäre Medien

Medien, die ohne jegliche Vervielfältigungstechnik auskommen, wie zum Beispiel Tafelanschriebe oder gemalte Bilder.

3
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Sekundäre Medien

Medien, die bei der Produktion technische Hilfsmittel einsetzen, wie zum Beispiel ein Buch.

4
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Tertiäre Medien

Medien, die für die Produktion und die Rezeption technische Hilfsmittel benötigen, wie zum Beispiel Fernsehen oder Radio.

5
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Quartäre Medien

Medien, die Computer- und Netzwerktechnologien für die Übermittlung und Nutzung einsetzen.

6
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Medialität

Beschreibt die Art der Informationsrepräsentation, zum Beispiel in Form von Audio, Texten oder Bildern.

7
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Kodalität

Bezieht sich darauf, wie Informationen kodiert sind: entweder symbolisch-abstrakt (z.B. Wörter, Ziffern) oder analog (z.B. Bilder).

8
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Modalität

Gibt an, welche Sinne (z. B. Auge, Ohr, Haptik) zur Verarbeitung einer Information benötigt werden.

9
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Intrinsic Cognitive Load (ICL)

Die kognitive Belastung, die direkt von der Komplexität der zu verarbeitenden Lerninhalte abhängt.

10
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Extrinsic Cognitive Load (ECL)

Kognitive Belastung, die durch die Darstellung der Inhalte (z.B. überflüssige Elemente wie Hintergrundmusik) erzeugt wird und nicht lernrelevant ist.

11
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Germane Cognitive Load (GCL)

Kognitive Belastung, die durch die eigentlichen Lernprozesse, wie den Aufbau und die Modifikation kognitiver Schemata, entsteht.

12
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Hypertext

Eine netzwerkartige Struktur aus Textteilen, die durch Hyperlinks nicht-linear miteinander verknüpft sind und interaktive Lernwege ermöglichen.

13
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Hamburger Verständlichkeitskonzept

Ein Konzept zur Textgestaltung nach Langer et al. (19741974), das auf vier Kriterien basiert: Sprachliche Einfachheit, Gliederung/Ordnung, Kürze/Prägnanz und zusätzliche Stimulanz.

14
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Illusion of Knowledge

Der fälschliche Eindruck von Lernenden, Bildinhalte vollständig verstanden zu haben, weil die Darstellung oberflächlich leicht verständlich erscheint.

15
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Theorie der dualen Kodierung

Annahme von Paivio (19901990), dass Informationen im Arbeitsgedächtnis in zwei interagierenden Systemen (verbal und piktorial) parallel verarbeitet werden.

16
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Phonologische Schleife

Ein Subsystem des Arbeitsgedächtnisses nach Baddeley (19921992), das verbale und gelesene Informationen durch Repetition kurzfristig speichert.

17
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Visuell-räumlicher Notizblock

Ein Subsystem des Arbeitsgedächtnisses, das visuelle Informationen kurzfristig in skizzenhafter Form behält.

18
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Kohärenzprinzip

Prinzip des Instruktionsdesigns, nach dem auf irrelevante Informationen in multimedialen Lernumgebungen verzichtet werden sollte.

19
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Kontiguitäts-Prinzip

Prinzip, nach dem inhaltlich verbundene Bilder und Texte in möglichst geringer räumlicher und zeitlicher Distanz präsentiert werden sollten.

20
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Medienkompetenz nach Baacke

Ein Modell bestehend aus vier Dimensionen: Medienkunde, Mediennutzung, Mediengestaltung und Medienkritik.

21
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Medienkunde

Wissen über Medien und die instrumentell-qualifikatorische Fähigkeit, Geräte (z. B. Computer) bedienen zu können.

22
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Medienkritik

Die Fähigkeit, Medien und mediale Prozesse analytisch zu bewerten und ethisch fundiert zu reflektieren.

23
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Screen Inferiority

Das Phänomen, dass das Lesen am Bildschirm, insbesondere bei Sachtexten, zu einem leicht verringerten Textverständnis im Vergleich zum Papier führt.

24
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Shallowing Hypothese

Die Annahme, dass die Nutzung schneller digitaler Medien (wie Social Media) zu oberflächlichem Denken führt.

25
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Computer- und informationsbezogene Kompetenzen (CIL)

Individuelle Fähigkeiten zur Nutzung digitaler Medien zum Recherchieren, Gestalten, Kommunizieren und Bewerten von Informationen (ICILSICILS).

26
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Computeradaptiver Test (CAT)

Ein Testformat, bei dem das System neue Aufgaben basierend auf den vorherigen Antworten der Testperson auswählt, um das Fähigkeitsniveau präzise zu treffen.