Sachkundeprüfung gem. § 34a GewO - Übungsfragen für die mündliche Prüfung

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Vokabel-Flashcards zur Vorbereitung auf die mündliche Sachkundeprüfung gem. § 34a GewO basierend auf dem Skript von Alexander Rudolph.

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43 Terms

1
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Recht

Die Gesamtheit aller Rechtsvorschriften und Normen, die das Zusammenleben der Bürger und ihr Verhältnis zum Staat regeln.

2
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Öffentliches Recht

Regelt das Rechtsverhältnis zwischen Bürger und Staat, wobei der Bürger dem Staat untergeordnet ist (Subordination).

3
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Privatrecht

Regelt das Rechtsverhältnis zwischen Bürgern untereinander auf der Basis von Gleichstellung.

4
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Rechtsnormen

Bestehen aus Gesetzen, Verordnungen, Satzungen, Rechtsprechung und Gewohnheitsrecht.

5
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Public-Private-Partnership (PPP)

Die Zusammenarbeit zwischen öffentlichen und privaten Stellen, z. B. Sicherheitsdienstleister führen Gepäckkontrollen am Flughafen durch.

6
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Polizei vs. Privater Sicherheitsdienst

Die Polizei besitzt hoheitliche Befugnisse und wird aufgrund von Gesetzen tätig, während der private Sicherheitsdienst aufgrund eines Dienstvertrags und mit Jedermannsrechten handelt.

7
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Elemente des Staates

Staatsgebiet, Staatsvolk und Staatsgewalt.

8
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Gewaltenteilung

Unterteilung der Staatsgewalt in Legislative (gesetzgebend), Exekutive (ausführend) und Judikative (rechtsprechend) zum Schutz vor Willkür.

9
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Gewaltmonopol

Das grundsätzliche Vorrecht des Staates, Gewalt auszuüben; Ausnahmen bilden Jedermannsrechte für Privatpersonen in Notlagen.

10
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Art. 1 GG

Die Würde des Menschen ist unantastbar.

11
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Art. 2 GG

Jeder Mensch hat das Recht auf freie Entfaltung der Persönlichkeit, Leben, körperliche Unversehrtheit und Freiheit.

12
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Drittwirkung des Grundgesetzes

Die Fragestellung, inwieweit die Grundrechte auch im Verhältnis zwischen Bürgern untereinander Gültigkeit besitzen.

13
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Föderalismus

Zusammenschluss mehrerer Mitgliedsstaaten zu einem Bundesstaat, wobei einzelne Aufgaben selbst verwaltet werden (vertikale Gewaltenteilung: Bund, Länder, Kommunen).

14
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§ 34a GewO

Besagt, dass wer gewerbsmäßig Leben oder Eigentum fremder Personen bewachen will, der Erlaubnis der zuständigen Behörde bedarf.

15
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Gewerbe

Eine auf Dauer angelegte, nach Außen gerichtete, selbstständige Tätigkeit mit Gewinnerzielungsabsicht.

16
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Voraussetzungen für Bewachungsunternehmer

Zuverlässigkeit, Versicherung, Qualifikationsnachweis (Sachkundeprüfung), Eigenkapital und Volljährigkeit (18Jahre18\,\text{Jahre}).

17
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Versicherungssummen (§ 34a)

Personenschäden (1.000.0001.000.000\,€), Sachschäden (250.000250.000\,€), Abhandenkommen bewachter Gegenstände (15.00015.000\,€) und reine Vermögensschäden (12.50012.500\,€).

18
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Sachkundepflichtige Tätigkeiten

Citystreifen, Centerstreifen, Kaufhausdetektive, Türsteher an Diskotheken sowie Leitungsfunktionen in Flüchtlingsheimen oder zugangsgeschützen Großveranstaltungen.

19
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Zweck der DSGVO

Schutz des Einzelnen vor Beeinträchtigung seines Persönlichkeitsrechts durch den Umgang mit seinen personenbezogenen Daten.

20
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Natürliche Person

Jeder Mensch als Träger von Rechten und Pflichten.

21
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Juristische Person

Personenansammlungen oder Vermögensmassen (z. B. GmbH, AG, eingetragene Vereine), die Rechtsfähigkeit besitzen.

22
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Unerlaubte Handlung (§ 823 BGB)

Wer vorsätzlich oder fahrlässig das Rechtsgut eines anderen widerrechtlich verletzt, ist zum Schadensersatz verpflichtet.

23
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Vorsatz

Handeln mit Wissen und Wollen (Absicht).

24
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Fahrlässigkeit

Außerachtlassung der nötigen Sorgfaltspflicht (unabsichtlich).

25
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Besitzer vs. Eigentümer

Der Besitzer hat die tatsächliche Gewalt über eine Sache, der Eigentümer hat die rechtliche Gewalt.

26
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Besitzdiener

Übt die tatsächliche Gewalt im Auftrag eines anderen aus, ist weisungsgebunden, sozial abhängig und vertraglich gebunden.

27
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Verbotene Eigenmacht

Unterteilt in Besitzstörung (innerhalb der Reichweite) und Besitzentziehung (außerhalb der Reichweite).

28
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Aggressivnotstand vs. Defensivnotstand

Beim Defensivnotstand wird eine Gefahr mit eigenen Mitteln abgewendet; beim Aggressivnotstand nutzt man fremde Mittel zur Gefahrenabwehr.

29
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Garantenstellung

Die rechtliche Verantwortlichkeit für eine Sache oder Person durch Vertrag, Gesetz oder vorausgegangenes Tun.

30
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Straftat

Eine tatbestandsmäßige, rechtswidrige und schuldhafte Handlung.

31
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Offizialdelikt

Straftaten, die von Amts wegen bei Kenntnis durch die Staatsanwaltschaft verfolgt werden (z. B. wegen öffentlichem Interesse).

32
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Antragsdelikt

Straftat, die nur auf Antrag des Geschädigten strafrechtlich verfolgt wird.

33
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§ 127 StPO

Regelt die vorläufige Festnahme durch Jedermann, wenn der Täter auf frischer Tat betroffen oder verfolgt wird und Fluchtverdacht besteht oder die Identität nicht feststellbar ist.

34
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Vergehen vs. Verbrechen

Ein Vergehen hat eine Mindestfreiheitsstrafe von unter einem Jahr oder Geldstrafe; ein Verbrechen eine Mindestfreiheitsstrafe von mindestens einem Jahr.

35
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Diebstahl geringwertiger Güter

Diebstahl von Sachen bis zu einem Wert von 5050\,€.

36
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DGUV 23

Unfallverhütungsvorschrift speziell für das Wach- und Sicherheitsgewerbe.

37
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Waffenbesitzkarte (WBK)

Erlaubnis zum Besitz und Erwerb einer Waffe; setzt Volljährigkeit, Sachkunde, Zuverlässigkeit, Eignung und Bedürfnis voraus.

38
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Waffenschein

Erlaubnis zum Führen einer Schusswaffe in der Öffentlichkeit (Schutz von Leib und Leben).

39
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Eisbergmodell (Kommunikation)

Besagt, dass 20%20\,\% der Kommunikation auf der Sachebene und 80%80\,\% auf der Beziehungsebene stattfinden.

40
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Maslow-Pyramide

Darstellung der fünf Bedürfnissstufen: Grundbedürfnisse, Sicherheit, Sozialbedürfnisse, Anerkennung und Selbstverwirklichung.

41
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Brandklassen

Einteilung nach brennbaren Stoffen: A (fest), B (flüssig), C (gasförmig), D (Metall), F (Speisefette).

42
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Widerstandszeitwert

Die Zeit, die ein Fachmann mit modernen Hilfsmitteln (ohne Sprengstoff) benötigt, um ein Sicherheitshindernis zu überwinden.

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Gefahrenmeldeanlage (GMA)

Oberbegriff für EMA (Einbruch), ÜMA (Überfall), BMA (Brand) und SMA (Stör).