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Parese des N.laryngeus recurrens, Def. + Ätiologie
➤ Synonym: Rekurrensparese
Läsion des Nervs mit Ausfall der Glottisschließer und öffner und des M.vicalis. Auch Störung der subglottischen Schleimhautsensibilität ist möglich.
Ätiologie:
Schilddrüsenop
Bronchialkarzinom
Ösophaguskarzinom
Toraxchirurgische OPs
Idiopathisch
Virusinfektion
Intubationsverletzung
Parese des N.laryngeus recurrens Symptome: Einseitiger Stillstand paramedian
Heiserkeit
Verminderte Stimmleistung
Erhöhte Sprechatmungsfrequenz durch phonatorischen Luftverbrauch
Dyspnoe nur bei körperlicher Belastung
Bei zunehmender Muskelathrophie gelähmter StiLi kann Intermediärpostion mit zunehmender Verhauchtheit der Stimme auftreten
Parese des N.laryngeus recurrens Symptome: Beidseitiger Stillstand paramedian
Stridor und Ruheapnoe
Stimmbildung möglich bei Luftzufuhr durch Tracheostoma
Parese des N.laryngeus recurrens Laryngoskopie+ kausale Therapie
➤ straffe Parese in Paramedianstellung, nach langem bestehen kann es zum Übergang in schlaffe Parese mit Verkippung des Aryknorpels kommen
Kausale Therapie:
Tumorbehandlung
Antivirale und antiödematöse Pharmakotherapie bei viraler/idiopathischer Genese
Symptomatische Therapie bei einseitiger Parese
➤ Stimmtherapie, evtl. mit Reizstrom
Ziele:
herstellen eines kompletten Glottischlusses, wenn möglich
Optimierung Anblasedrucks, um Schwingungsverhalten der gelähmten StiLi evtl. zu verbessern
Lax VOX geeignet
Symptomatische Therapie bei beidseitiger Parese
Tracheotomie und Versorgung mit Sprechkanüle bei Luftnot
Laterofixation einer StiLi durch Naht durch Schildknorpel, die bei wiedererlangter Beweglichkeit gelöst wird
weitere operative Maßnahmen
Problem: wird die respiratorische Funktion verbessert geht das mit Verschlechterung der phonatorischen Funktion einher