đź’™ Businessplan Teil 1 (2.1.2)

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Was ist ein Business-Plan und was ist das Ziel davon?

Ein Businessplan ist ein schriftliches Dokument, das die Geschäftsidee und das Konzept eines Unternehmens beschreibt. Er dient dazu, die Gründung oder Weiterentwicklung systematisch zu planen und die Erfolgschancen des Unternehmens zu bewerten.

Merksatz: Der Businessplan ist die „Visitenkarte” des Unternehmens.

  • Instrument der Kapitalakquisition

  • Fahrplan fĂĽr GrĂĽnder; Verständnis der Idee → Klarheit ĂĽber Vorgehen → Umsetzung

  • Internes und Externes Controlling

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FĂĽr wen wird der Business-Plan erstellt?

  1. FĂĽr den GrĂĽnder

  • Strukturierte Planung und Analyse der Geschäftsidee

  • Erkennen von Chancen, Risiken und Finanzierungsbedarf

2. FĂĽr potenzielle Investoren oder Banken

  • Vorstellung des Unternehmens und der Geschäftsidee

  • Grundlage fĂĽr Investitions- oder Kreditentscheidungen

  1. Außerdem wird ein Businessplan häufig erstellt, wenn:

  • das Unternehmen wachsen möchte (z. B. neue Investoren gewinnen),

  • eine Unternehmensnachfolge ansteht,

  • Fördermittel oder Kredite (z. B. von der KfW) beantragt werden.

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Was sind die Elemente des Businessplans?

  1. Management Summary

  2. Unternehmen

  3. Produkte/Anwendung und Herstellung

  4. Markt & Wettbewerb

  5. Marketing & Vertrieb

  6. Management und Organisation

  7. Finanz-/Dreijahresplanung

  8. Chancen & Risiken (SWOT-Analyse)

  9. Finanzbedarf

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Wahl der Rechtsformen - Welche gibt es?

  • Einzelunternehmen (1 Person als Inhaber)

3 Personengesellschaften: alle formfrei, 1 Inhaber mit Befähigungsnachweis, mind 30% der Anteile

  • GbR Gesellschaft bĂĽrgerlichen Rechts → ohne Anmeldung im Handelsregister

  • OHG Offene Handelsgesellschaft → Anmeldung im HR

  • KG Kommanditgesellschaft → Anmeldung im HR

2 Kapitalgesellschaften: notariell beurkundeter Vertrag, 1 angestellter Betriebsleiter mit BN & Anmeldung zum Handelsregister notariell beglaubigt

  • GmbH Gesellschaft mit beschränkter Haftung

  • AG Aktiengesellschaft

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Wie unterscheiden sich die Personengesellschaft und die Kapitalgesellschaften?

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Erkläre die GmbH!

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Erkläre die AG Aktiengesellschaft genauer

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Erkläre Schritt 3 des Businessplans: Produkte/Anwendung und Herstellung

In diesem Kapitel wird erklärt,

  • welchen Nutzen das Produkt fĂĽr den Kunden bietet → Kundennutzen

  • welche Vorteile es gegenĂĽber der Konkurrenz hat → wettbewerbsvergleich

  • wie das Produkt entwickelt und hergestellt wird → Herstellung/Leistungserstellung

  • sowie wie Kosten und Verkaufspreise kalkuliert werden → Kosten/Preise/Kalkulation/Deckungsbeiträge

Zeigen, warum Kunden das Produkt kaufen und wie das Unternehmen es wirtschaftlich herstellen kann

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Was ist die USP?

Die USP = Unique Selling Proposition ist das einzigartige Verkaufsmerkmal eines Produkts oder einer Dienstleistung. Sie beschreibt, wodurch sich das Angebot von der Konkurrenz unterscheidet und warum Kunden genau dieses Produkt kaufen sollten

Beispiele fĂĽr eine USP:

  • besonders gĂĽnstiger Preis

  • innovatives Design

  • bessere Qualität

  • neue Technologie

  • auĂźergewöhnlicher Service

→ die USP entsteht meist durch einen Zusatznutzen

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Unterscheide zwischen dem Grundnutzen und dem Zusatznutzen

  • Grundnutzen: Das eigentliche Problem wird gelöst.

    • Beispiel: Ein Regenschirm hält trocken.

  • Zusatznutzen: Zusätzliche Vorteile, die das Produkt attraktiver machen.

    • Beispiel: Der Regenschirm ist besonders leicht, windfest oder hat ein modernes Design.

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Was ist die einfache Deckungsbeitragsrechnung?

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Was ist die mehrstufige Deckungsbeitragsrechnung?

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Teil 4: Welche Bestandteile gehören zur Markt- und Wettbewerbsanalyse?

  1. Gesamtmarkt analysieren

  • Marktpotenzial

  • Marktentwicklung

  • Trends

  • Umfeld

  1. Markt segmentieren

  • Einteilung in Kundengruppen

  • Zielmarkt festlegen

  1. Wettbewerbsanalyse

  • Wettbewerber identifizieren

  • Marktanteile vergleichen

  • Strategie und Stärken/Schwächen analysieren

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Zwischen welchen zwei Wettbewerbsstrategien kann man dann noch wählen?

Red Ocean und Blue Ocean Strategie

Red Ocean:

  • Wettbewerb auf bestehenden Märkten

  • viele Konkurrenten

  • Unternehmen kämpfen um Marktanteile (Preis, Qualität, Werbung)

Beispiel: Coca-Cola vs. Pepsi

Blue Ocean:

  • Schaffung eines neuen Marktes ohne direkte Konkurrenz

  • Innovation statt Wettbewerb

  • Ziel: einzigartiges Angebot schaffen

Beispiel: Cirque du Soleil (Zirkus + Theater), erstes iPhone

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Welche drei Wettbewerbsstrategien nach Porter gibt es?

  1. KostenfĂĽhrerschaft

  • gĂĽnstigster Anbieter

  • Kosten möglichst niedrig halten

Beispiel: Aldi

  1. Differenzierung

    • Produkt hebt sich deutlich von der Konkurrenz ab

    • Kunden zahlen wegen Qualität, Marke oder Service mehr

Beispiel: Coca-Cola, Apple

  1. Fokussierung (Nischenstrategie)

    • Konzentration auf einen kleinen, speziellen Markt

    • besondere Zielgruppe bedienen

Beispiel: Ferrari, Patek Philippe

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Woran erkennt man die drei Wettbewerbsstrategien?

KostenfĂĽhrerschaft
→ möglichst billig anbieten

➡ Aldi

Differenzierung
→ einzigartiges Produkt oder starke Marke

➡ Coca-Cola, Apple

Nischenstrategie
→ kleines, spezielles Marktsegment

➡ Ferrari, Patek Philippe

Merksatz:

Billig – Besonders – Speziell

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Was ist zB die Strategie von Porsche?

Fokussierung/Nischenstrategie

Porsche verkauft bewusst keine günstigen Massenautos wie einen Golf, den sich jeder leisten könnte, sondern konzentriert sich auf ein zahlungskräftiges Marktsegment und erhält dadurch sein exklusives Markenimage.

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Erkläre die SWOT Analyse!

Die SWOT-Analyse ist ein Instrument zur Entwicklung einer Unternehmensstrategie. Sie verbindet die interne Analyse des Unternehmens mit der externen Analyse des Marktes.

S – Strengths (Stärken)
→ interne Vorteile des Unternehmens
(z. B. starke Marke, gute Qualität, erfahrene Mitarbeiter)

W – Weaknesses (Schwächen)
→ interne Nachteile
(z. B. wenig Kapital, geringe Bekanntheit)

O – Opportunities (Chancen)
→ externe Möglichkeiten am Markt
(z. B. neue Trends, wachsende Nachfrage)

T – Threats (Risiken/Gefahren)
→ externe Bedrohungen
(z. B. neue Wettbewerber, Wirtschaftskrise)

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Merksatz & Beispiel fĂĽr die SWOT Analyse

Merksatz

Intern (Unternehmen):

  • S = Strengths (Stärken)

  • W = Weaknesses (Schwächen)

Extern (Umfeld):

  • O = Opportunities (Chancen)

  • T = Threats (Risiken)

➡ SW = Innen
➡ OT = Außen

Beispiel:

Ein Start-up fĂĽr nachhaltige Kleidung:

  • S: hochwertige Bio-Produkte

  • W: geringe Bekanntheit

  • O: Trend zu nachhaltiger Mode

  • T: groĂźe Konkurrenz (z. B. H&M, Zara)

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Was ist die Boston-Consulting-Group Matrix?

Sie hilft Unternehmen zu entscheiden, in welche Produkte investiert, welche gehalten und welche eingestellt werden sollten.

Die BCG-Matrix bewertet Produkte anhand von Marktwachstum und relativem Marktanteil

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Was sind die vier Typen Boston-Consulting-Group Matrix? (BCG)

  • Stars

  • Cash Cow

  • Poor Dogs

  • Question Marks

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Erkläre Stars

Stars haben einen hohen Marktanteil in einem stark wachsenden Markt. Sie verkaufen sich sehr gut und haben großes Zukunftspotenzial, benötigen aber oft noch hohe Investitionen

→ Applewatch: hoher Marktanteil & der Smartwatchmarkt wächst noch

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Erkläre Cash-Cow

Cash Cows haben einen hohen Marktanteil in einem langsam wachsenden Markt. Sie sind etabliert, erwirtschaften hohe Gewinne und finanzieren häufig andere Produkte des Unternehmen

→ Iphone: hoher Marktanteil & der Smartphonemarkt wächst nicht mehr so, weil jeder schon ein Smartphone hat

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Erkläre Poor Dogs

Poor Dogs haben einen geringen Marktanteil in einem langsam wachsenden Markt. Sie bringen meist wenig Gewinn und werden häufig eingestellt oder verkauft, sofern sie keinen besonderen strategischen Nutzen haben

→ Ipod: Geringer Marktanteil in einem kaum noch wachsenden Markt → Apple hat den iPod schließlich eingestellt, weil niemand mehr einen will, weil Smartphones das ersetzen

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Erkläre Question Marks

Question Marks haben einen geringen Marktanteil, befinden sich aber in einem stark wachsenden Markt. Sie haben Potenzial, sind aber unsicher. Das Unternehmen muss entscheiden, ob sich weitere Investitionen lohnen

→ Apple Vision Pro: Neuer Markt (Mixed Reality), Der Markt könnte stark wachsen, Apple hat noch keinen großen Marktanteil und niemand weiß, ob sich das Produkt langfristig durchsetzt

→ im Besten Falle wird das Produkt zum Star und dann zur Cashcow