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Giovanni Battista Piranesi, Map of ancient Rome, Forma Urbis, 200n.C

Rome Urbis Romae Leon Battista Alberti, 1440s

Constantinople, 1420.

Mogg Map Of London, 1810s

Barcelona, Enlargement map, Ildefonse Cerdà, 1859

Plan of the Grands Ensembles around Paris, France

Boston, the relation of morphology and geography at
Scollay Square.

Amsterdam, A bird's eye view, looking south and before the construction of the semi-circular ring of canals. 1544.

Bogota. The urban tissue determined by the material pre-
sence of red brick.

Baghdad. Plan of the first city. The first nucleus of the city
of Baghdad was the “Round City” (Madinat al-Salam) foun-
ded by the Abbasid caliph al-Mansur in 762 and completed
in 766 on the west bank of the Tigris in a strategic location in
the middle of Mesopotamia.

Göbekli Tepe: ca. 9000 BC.
§ Wo: Grenze zwischen Syrien und Türkei
· Typographie: auf einem Hügel (Verteidigung)
§ Material: lokales Gestein
§ Aufau:
· In der Mitte: Ovaler Tempel> Kultur und Gemeinschaft (saisonale Feste)
o Im Boden gesetzt(unterirdisch), Stützen tragen eine Holzdecke
· Rundherum: Wohngebiet

Çatal Hüyük: ca. 7400 BC
§ Wo: Türkei
· Topographie: Neben einem Gewässer, auf zwei Hügeln
§ Neue Werkzeuge: mit Obsidian > Revolution der Landwirtschaft
§ Einwohner: 10'000 > demokratisch und sozial aufgebaut > keine nukleare Familie – Kinder von Gesellschaft grossgezogen > allgemein: grosses Helfen untereinander
§

Material: Mudbricks and timber (Lehmziegel und Holz)
§ Haustypologie:
· In 3 teile geteilt: kochen// schlafen und wohnen// religiöse Rituale
· Erschliessung: Leiter vom Dach
§ Aufbau der Siedlung:
· Keine Strassen (da Schwachstelle für Verteidigung)> Begehbare Dachlandschaft >

Uruk: ca. 2350BC
§ 6km2, 50 000 Einwohner
§ Aufbau:
· Religiöses Zentrum in der Mitte der Stadt (einfach zu erreichen von überall> rundherum Wohngebiet
· Religiöses Zentrum: Tempel und great court
§ Material: Lehmziegel, getrocknet> errosion durch Regen > wieder und wieder aufbau
§ Ziggurat: (neue urbane Form)> Plattform, auf der der Tempel steht

Ur, Mesopotamia (Iraq): ca. 2100 BCE.
§ 65'000 einwohner > grösste Stadt der welt
§ Wo: irak
· Topografie: Umzingelt von Wasser (Verteidigung) und Kanal fliesst durch die Stadt > zeigt Wichtigkeit von Handel
§ Aufbau:
· In der mitte erhöhtes religiöses zenturm >public domain = monumental
o Tempel und Palaste
o Ziggarut: noch weiter erhöht, sehr gross und monumental (haupttempel)
· Wohnviertel: dicht, jedoch Häuser einzeln stark abgeschirmt

Mohenjo-Daro: ca. 2600 BC
§ 20’00-30’000
§ Topographie: zwei Hügel und ein Fluss dazwischen
§ Material: gebackene Ziegel > Langlebiger! Und wasserdicht!
§ Hydraulische Stadt: Wasser als wichtige Infrastruktur
§ Haustypologie:
· Courtyard haus > keine Öffnungen zur Strasse hin > Hof erschliesst die Stockwerke
· Mehrstöckig (möglich durch gebakener ziegel)
· Unter stockwerke: Küche und Washcraum ( arme menschen arbeiten), obere Stockwerke: wohlhabendere Menschen > Mohenjo Daro zählt aber immernoch zu gleichberechtigten Städte
§ Infrasrtruktur:
· Strassem: haptstrassen (mit Laden etc), Nebenstrassen
o Abwasser systeme: unter der strasse
o Öffentliche WC
· Wasser:
o Badezimmer in allen Häuser: Dusche und Brunnen
§ Aufbau:
· Zentrum: hat nichts mehr mit religion zu tun
o Kornhaus (backup)
o Öffentliches Bad: ort des
o Celebration oft he collective > Zentrum der Stadt

Athens: Map of the Agora 2th century BC
§ Staatstadt
§ Neue Urbane Form: Agora
· Zentrum der Politik, Aministration und Religion
· Grosser Platz mit all den wichtigen Gebäuden
· Bouleuterion (ab 5000vch): Sitz der Demokratie
· Platz für Austausch und Redenen (Aufgebaut wie eckiges Theater/Auditorium)
· Tholos(ab 200vch): Ort des Austausches: zwei Politiker immer vorort, im Gespräch mit der Bevölkerung
· Büros und Archive -> administration
· Stoa (ab 100vCh): Säulenhalle >verbindet versch Gebäude
o Informeller Platz für Treffen und Austausch
o Anfangs aus Holz> dann monumentaler (Stein)
o Stark dekoriert /farbig
o In der hellenisstischen Periode: Stoas überall! Jedes Gebäude der Agora hat einen
· Ab 2.jh v Ch: neue Funkion: Handel und wirtschaft!
o Aiakeion: Lagerung des Korns
§ Stoa mit laden > Markt
o
· Odeon: Zentrum der Kultur
§ In der mitte der Agora
o Library of Pantaninos, c. 100AD
§ Wissenslagerung / archive und Bücher

Miletus: general urban plan; 5th century BC
§ Wo: Wstküste Türkei
§ Typografie: Auf Halbinsel
§ Aufbau:
· Starkes Raster: Anpassungen an Form der Halbinsel (engeres oder breiteres T^Raster)
§ Agoras: 2 agoras
· Kleinere Agora: Markt, Stdium und Tempel
· Grosse Agora: viele Stoas, Handelteil neben dem Hafen, Bouleuterion (Halbrund), Theater, Gymnasium
§ >bekommt vorbild für stadt mit Raster
§ > Raster können angepasst werden
§ > Alexander der Grosse: eroberte viel land und baute Raster-Städte

Olynthus: 4th century BC.
§ Kolonie von Alexanderd. Grosse
§ Topografie: sehr steiler Hang >grid darauf gelegt
§ Grid: zimlich grosse blocks
§ Haustypologie: Courtyardhouses alle in den Süden orientiert

Priene, 4th century BC
§
§ Topografie: sehr Steil
§ Aufbau:
· Raster im unteren Teil
· Auf dem Berg: Akropolis
· Im Zentrum: Agora mit bouleuterion und gymnasion
§ Haustypologie: langgezogene courtyardhouse
· Zur Sonne orientiert
· Parting walls: Häuser teilen Wände-> sehr eng aneinander

Pergamon, 2nd century BC
§ Monumentailisierung einer alten Siedlung
§ Aufbau:
· Kein Gerüst
· Akropolis auf dem Hügel
· Mit der Topografie gearbeitet: Theater am Hang

Dura-Europos: 300 BC. when Dura was rebuilt as a Hellenistic city.
§ In syrien
§ Aufbau
· Raster: 64 blocks (75x5m) >sehr Dicht
o > Raster als zeichen der Kolonialisierung > hier aber mit lokalen Materialien
· Stadtmauer
§ Material: Lehmziegel
§ Haustypologie: courtyardhouse

Rome: Republican Forum under Julius Cesar and Augustus.

Timgad,Algeria: Timgad, 100vCH: in Afrika> Städte nach dem gleichen Prinzip> Macht durch Stadtplanung

Hansa League, 1400.

Palermo, Arabic planning
o Unter vielen Emperien gestanden >> verschiedene histtorische Regierungen prägen die Form der Stadt
o Im ersten Blick sehr irregular>> auf dem zweiten Blick sind rationale Regeln sichtbar >> Jedes Haus hat eine Öffnung zu einem gemeinsamen Hof

Arras, a binary town.. 1400s
o Bipolar: kloster in der Ville und die Kathedrale in der Cité >> römische Stadt entwickelt sich um dies. Monumente weiter
o Verteidigung: Stadtmauer und Stadtgraben

Idealplan Saint-Gallen, Switzerland, Benedictine Monastery
o Wird zum Model für Kloster >> Ideal Plan wurde nie so gebaut
o Rationale Ordnung: Religion im Zentrum > rundherum; Arbeitsplätze, Krankenhaus, Tiere und Herberge>>functional zoning
o >>wie eine kleine Stadt: alle Funktionen die es in der Stadt braucht > sehr rational geordnet

Pembroke, UK. Town plans ca. 1200s
o An einem Fluss
o Muster: Herringbone Pattern: Hauptsrasse und tiefe plotts
§ Burgh Plot: Haus an der Strasse und grosser Garten >> man muss in der Stadt selber überleben können!
o Marktplatz an der Hauptstrasse
o Stadtmauer und common fields (Kollektive Felder) Rundherum
o Pembroke Castle: >> letzter Zufluchtsort wenn die Stadt erobert ist

Aigues Mortes, France. 1200s
o Bei einem Fluss
o Statdmauer: Viereckig, Mit türmen
o Carra: Offener Platz in der mitte der Stadt: Platz für Militär Versammlung >> Stadttore ienfach zu erreichen
§ daneben andere funktionen (Kirche, Marktplatz, Stadthaus)
o Moulons: Wohnblöcke
o Militärisches Raster in der ganzen Stadt

Tughlaqabad, India. The largest of the fortresses that would initiate Delhi, 1300s
o Tughlagabad fort (1321-1325)
§ Sehr durchdachtes Verteidigungssystem
§ Statdmauer: 6km lang, Türme, nach Innengeneigt

Copenhagen. 1600s
- gegründet 1160-1167)
o Hafen > handel
§ Grosse Lagerhallen und Märkte
§ Grosse Infrastruktur für Schiffhandel
o Stadtmauer mit Schloss im Wasser > Verteidigung
§ Arsenal: wasserbasiertes Militärsystem
o Von Bischoff Absaion gegründet > Religion
o Stadsretten: Verfassung > Notwendig um sich vom Feudalismus abzugrenzen

Amsterdam, Oldest surviving map of Amsterdam by Cornelis Anthoniszoon, 1500s.
o Hanseatic city >> ähnlich wie Copenhagen: Stadtmauer, Hafen etc
o Neue religiöse Instituionen: Spital, Kinderheim, Universitäten >>in der Mitte der Stadt
§ Gebäudekomplexe mit Öffentlichen Pärken
§ Oft in einer Kirche/neben einer Kirche -> noch keine eignen Typologien

Oxford, Merton college, 13th century;
o grosse Komplexe erden der Stadt hinzugefügt >> öffentlich zugänglich auch für normale Stadtbürger >> mehrere Unis in un ausserhalb der Stadtmauer

Siena.
o Mehrer Siedlungen wurden Zusammengeschweisst >> Stadtmauer
o Piazza del Campo: neuer Platz als Symbol der Selbstverwaltung
§ Grosser öffentlicher Platz, wie ein Fächer
§ Zwischen den ehemaligen Siedlungen
§ Regelungen für Fassaden um den Platz > Rhythmus und Materialien
§ Regelungen für Strasen die zur Piazza führen
§ Platz zum palazzo geneigt
§ Palazzo Publico:Grosser Gebäude mit Turm > von hier aus wurde regiert
§ Wasser: Ingenieurswissen wird gefeiert und drapiert
o Neue Rituale: palio: zwei mal im Jahr>> Pferde wettkampf der einzelnen Contradas (Siedlungen)

Florence, 18th ; Catena view.
- Verteidigung, Religion und Handel
o Weiter Entwicklung der römischen Gridstruktur
§ Verdichtung>> Casa Torre >> nach oben gebaut

Bern. Cadaster plan. 13th
- Nichtg ganz vom Feudalistischen System getrennt
- Herzog Zährigner >> viele Städte geplant um Schwarzwald
- Bern
o Strategische Lage (am Fluss), Stadtmauer
o Marktgasse> Ort des Handelns ist gleichzeitig auch Stadtzentrum >> Marktgasse war früher 10m breiter
Wasser als Zentrales Element

Pienza, Piazza Pio II, by Bernardo Rosselino, 15th
§ Mittelalterliche Stadt wird durch den Papst (Bauherr) zu einer Renaissance Stadt gemacht >> Architekt Bernardo Rosselino, 1459
§ Piazza Pio II: Platz vor der Kathedrale
· Definierter Platz: Raster am Boden verbindet Rhythmus der Kathedrale mit dem Rhythmus der Häuser
· Neue Fassaden> kohärenter Raum>> spatial unity!
· Wirkt geometrisch und kontrolliert
§ >> Stadtplanung als Kontrolle

Greenwich, Royal Naval College, Christopher Wren, 17th
§ Alle Prinizipien in Statdplanung und Architekturebene zu sehen
Starke Referenzen der Antike

Verona, 16th
§ Breite Strassen zur Erweiterung der Stadt: gross, breit , lang und gerade
§ An den neuen Strassen, neue Architektur:
· Palazzo:
o Rustika Sockel
o Mittelteil
o Ornamentierter Abschluss
· Strikter Rhythmus und Geometrien der Fassaden
§ Grosse und kontrollierte Architektur
o Zentral Perspektive wird zum Ideal>> erreichbar durch Gerade Strassen und rythmische Fassaden

o Firenze:
§ Familia die Medici: viel Macht-> Prestige und Macht zeigen >> neue Öffentliche Werke
§ Palazzo Vecchio, Arnolfo di Cambio, 1300
· Stadthaus mit öffentlichem Platz davor >> Platz symbolisiert wichtigkeit in der Stadt
· Horizontale Gliederung >> Rustikafassade (> sieht aud wie eine Festung)
§ Uffizi, Giorgio Vasari, 1560-81
· Loggia mit klassischen und Renaissance skulpturen
· Elemente der klassischen Architektur
· Horizontale GLiederung
· Representation der Macht des Stadtstaat
§ >> grösseres städtebauliches Projekt >> Verbindung palazzo Pitti (Wohnort) bis palazzo vecchio (arbeit)

Lille. 1710.
o Stadt mit Bastionen Systeme und Citadelle >> Wasser und Bastionen
o Citadelle: Military Fortress >> mit 5 Systemen von Bastionen

- Torino, 1670
o Wie Lille
o Bastion und citadelle nehmen so viel Platz wie die ganze stadt
o Stadt kann nicht mehr in die breite wachsen> nur noch verdichten>> wird zum Problem

Luciano Laurana, Francesco di Giorgio Martini. The Ideal City, Palazzo Ducale in Urbino, 15th
»eines der drei gemälde
o 3 stück 2m lange Gemälde, Zentrale Perspektive
o Ausgewogene Ordnung, räumliche Einheit, Palazzi
o 1:Baptisterium im Zentrum der Stadt -> Religion als Kern der idealen Stadt
o 2: Hafen im Zentrum >> Wichtigkeit des handels
o 3: Triumphbogen +Baptisterium +Kolosseum im Zentrum

Antonia Filarete, Sforzinda, 15th
o Nach Alberti >> runder Stadtplan
o Zentrum der Stadt: wichtigste Öffentlicher Platz > an den Achsen jeweils sekundäre Piazzas
o Öffentliche Gebäude: Bildung, Kathedrale

Palmanova, by Vincenzo Scamozzi, 15th
o

9setiges Poligon mit Stern-verteidgung, radiale Strassen >> Militär ist schnell draussen
o Öff. Platz in der Mitte, sekundäre öff. Plätze weiter aussen >> polycentral

Grammichele, by Michele La Ferla, 17th
o Grössere Stadt, nach selben Prinzipien geplant
o Grosser öff Platz in der Mitte, radiale Strassen, sekundäre Plätze
o Stark defensiv gedacht

Vitruvius, Ideal city with indication of main winds, 25 BC.

Buenos Aires. Urban plan by José Bermudez, 17 th Urban plan by Mariano Felipe Paz Soldan, 1880s . Birds-eye view by D. Dolin, 1865
o Festes Raster mit Plazza mayor >> Militär, Handel und Religion
o Hat die Stadt bis ins 19.JH geplant >> Raster
»laws of the indies

San Salvador, Brazil, 18ac Plan of the upper and lower city.
o Obere(administration) und unter Stadt (Handel) >> Immitierung von Lisabon in Portughisischen Kolonien
o >> auch in Angola

Rome, San Carlo alle Quatttro Fontane by Francesco Borromini 17 ac
o Obwehl die Kirche klien ist,sieht sie Pompös aus>> Grandeur
o Fassade: Konkarv und Konvexe Formen>> Barock
o Geometrische Prnizipien: borrominis Oval
o Kreuzung: an jeder Ecke ein brunnen >> das archetektonische Projekt verändert die ganze Stadt >> macht aus der Kreuzung einen wichtigen Ort

Rome, Sant'Agnese in Agone Church by Borromini, 17 ac
- Piazza Novana, Rome
o Stadium im Auftrag des Papstes
o Öffentlicher Platz mit Kirche, Fontäne und Obelisk
o Sant Agnese in agone
§ Zentrum der Piazza>> Relation zum zentralen Obelisken

Rome, Piazza Del Campidoglio by Michelangelo, 16 c
o Im Auftrag des papstes
o Vorher: schlecht erhaltener Palazzo mit Piazza
o Jetzt:
§ Zentrale Achse >> Treppe die zum Platz führt
§ Neue Fassaden für erhaltene Palazzi: symmetrischer Rhythmus
§ Neuer Palazzo (palaza nuovo): spiegelt einen Palast an der zentralen Achse
§ Elliptischer Bodenbelag: bringt alles zusammen
§ Statue: Marcus Aurelius >> im Zentrum >> Sehr ungewohnter Standort
o >> Projekt verändert die wahrnehmung der ganzen Stadt

Paris, Place Royale 17 c
- Henri IV (1553-1610)
o König Frankreichs und alvare
o Macht zeigen >> neue öffentliche Räume in Paris
§ Place Royale:
· Strikte geometrische Formen, in die Stadt geschnitten
· Macht Representation des Königs
· Militärisch genutzt >> Kontrolle der Stadt
· Unifrome Architektur um alle Plätze herum> Form und Materialität>> Ordinance
§ Place Vendôme
· Quadrat mit abgewinkelten ecken
· Obelisk im Zentrum
· Uniforme Fassaden >> Ordinance (=Rythmisch) >> auch schon Strassen die dort heran führen
§ Place Dauphine, 1722
· Dreieckiger Platz, am Ende der Insel
o Boulevards: >> königliche Representation >> Monumentale Achsen
§ Cours de la Reine, Maria de Medici, 1616
- Place Royals auch in anderen Königsreichen
o Piazza Major, Madrid

London Squares, 1600-1800
- Um London: Adlige mit Haus und Felder
- Urbanisierung: >>Garden Square: Grünflächen, rundherum urbanisiert >> Wirtschaftlich Ertragsreich (mehr Fläche kann urbanisiert werden)
- >> Umwandlung der alten Typologie (Haus mit Land) in eine urbane Version
- Hierarchien:
o Beim Square: prestige Häuser >> Sicht auf park
o >> Schlüssel für square >> sehr elitär, kein öffentlicher Raum
o Rundherum: dichte enge Strassen
o >> Verstärkt soziale Hierarchie

St. Petersburg, Urban plan with indication of large urban ensembles, 1830s
o 1703 : Gründung durch Zar Peter der Grosse>> neue Hauptstadt
o Immitation der europäischen Hauptstädte >> Macht / Gelichstellung mit Europa
o Paläste
§ Gross und representativ
§ Entlang des Flusses >> Imitation Amsterdam
§ Italiensche Architekten (Winterpalast und Mashikov Palast)
o Achsen>> Imitation Roms>> alle Achsen führe ins Zentrum der Macht ( Militär und Wassermacht)
o Stadt als Erfahrungen, Squenzen

Rome, St Peters Square by Gian Lorenzo Bernini, 1660s
o Representaion der Kirche >> Platz soll aufgeräumt/umgestaltet werden
o Bedinungen: eingang zu vatican und St. Peter, Die Kuppel soll sichtbar bleiben, Der Obelisk soll stehen bleiben
o Design:
§ Visuelle Abfolge/sequenz:
· Gerade Strasse führt mit leichter steigung zu St. Peter > Piazza Rusticuci: stop mit erster Sicht auf Dom>strasse geht weiter> Piazza Oblica> Piazza Aretta
§ Piazza Oblica: grosser Platz, Obelisk im Zentrum, Zwei Brunnen, Umarmende Säulengänge
§ Piazza Aretta: Trapezförmig (Perspektivisch, mächtiger)>> starke Steigung bis zum Eingang

Rome, Piazza del Popolo, Carlo Rainaldi with Bernini and Carlo Fontana, 1660s
o > es geht um Sequenzen und Macht darstellung
o Tor> Obelisk>Zwilingskirchen
o >> bewegung in die Stadt herein sorgfältig kuratiert

Washington, 1791-1815
o George Washinton beauftragt französischer Architekt: Pierre l’enfant 1791>> neue Hauptstadt
o Tabula rasa>> Neugründung auf ganz kleiner Siedlung
o Erster Schritt: Observation und Analyse der Topografie: Höhen und Flüsse
o Zwei hauptachsenschnittpunkte:
§ Von Capital Hill am Höchsten Punkt aus startend
§ Vom white house ausgehend
§ >> sternförmig ausbreitende Achsen
o Monumente und wichtige Plätze an den Kreuzungen
o Stadt: Rasterstruktur mit grossen Achsen >> wie Rom
o Washington als Handelsstadt: Teil von Enfants Plan aber nie realisiert
§ Kanäle wie in Amsterdam

Arc-et-Senans, The Saline Royale of Chaux by Clau - de-Nicolas Ledoux, 1770s
o Claude-Nicolas Ledoux (1736-1806)>> Architekt und Stadtplaner
o Arc-et-Senans, The Saline Royale of Chaux by Claude-Nicolas Ledoux, 1779.
§ Ideale Arbeiterstadt
§ Lage: zwischen zwei wachsenden Städten (Nahe Schweizer Grenze)
· Nahe dem Fluss und einem Wald > wichtig für Industrie
§ Erster Entwurf:
· Alle Gebäude in einem grossen Quadrat angeordnet>> verbunden durch porticoes (Arkaden)
· An Ecken und Mittelpunkten: Häuser der Salzindustrie
· in der Mitte und rundherum: Park Landschaft (auch agrarland)
· Stadtmauer>> Salz ist wertvoll
§ Zweiter Entwurf:
· Stark geometrisch; rund >> Häuser Ringförmig angeordnet
· Viel Grünfläche (Produkion und Erholung)
· In der Mitte: Salzwerk, haus des Direktors, Kirche und öffentliche Bäder
· Grösseres Territorial Projekt: Plant Brücken und Infrastruktur in ganzer Umgebung
· >> Gewisse Dignität für die Arbeiter >> everything is carefully designed
§ Realisiertes Projekt
· Halbkreis; Wohnhäuser rundherum mit Hinter Garten
· In der Mitte: haus des Direktors, flankiert mit den zwei Fabrikhallen
· Viel Grün Flächen
· Eingang: Tempelähnliches Haus>> Direkter Blick auf Haus des Direktors (auch Tempelhaft)
· >> grosse Verbeserung der Arbeits und Lebensbedinungen im vergleich zu London
· >> Kritik: Gefängnishaft >> starke Kontrolle durch Direktor im Zentrum>> hat alles Im Blick

New Lanark Mills, Scotland, 1770s. Robert Owen
· Robert Owens eigene Fabrik
· Neu: Schule und Kindergarten >> Beide Elternteile können Arbeiten >> Institiuonalisierung der Care Arbeit
· Selbstversorgende Gesellschaft

New Harmony, Indiana (United States) by Robert Owen, 1820s
· Prinzipien:
o Selbstversorgend
o Aktiengesellschaft >> Arbeiter werden Inhaber ihrer Häuser
· Einwohner: 2000-2500
· Anordnung:
o Quadrat:
o An den Ecken: Schulen > bis zur Maturität
o In der Mitte der Seite: Kulturzentren (Bibliotheken etc) >> grosse schöne GEbäude
o Im Quadrat: schöner Garten, öffentliches Bad und Gynamanium
o Rundherum: Agrarland, Manufakturen
o «Palast für die Arbeiter»

Phalanstère, Charles Fourier, 1840s
o Charles Fourier (1772-1837)
§ Refomer und utopian socialist
§ Kulturelle Evolution nach Fourier
· Von Barbarimus, zivilisaton bis Harmony
§ Universal Harmony:
· Phalanxes: Neue Communities
· Phalansteries: urbane Einheiten
o Einwohner: 1620
o Trennung von Kindern und Eltern >> SOcialization oft he Household
· Neuer Fokus auf Agrarwirtschaft, Handarbeit und Intellektualität
§ Urban Design
· Idee des Barock Palasts: in einer idealen Gesellschaft wird jeder im Palast Wohnen>> Grosser Palast, mit integrierte Kirchen manufakturen und Wohnungen
· Parks und Teiche, Wintergarten
· >> Palast für Arbeiter
§ >> im Buch «L’Harmonie universelle et le Phalanstère ». 1822

Guise, Familistère Jean-Baptiste André Godin, 1850s
§ Guise, Familistère as developed by Jean-Baptiste André Godin, 1859
· Umrisse eines Palastes; überdachte Innenhöfe>>für kollektive Nutzung (Feste)
· Wohnungen; relativ klein, WCs und Badzimmer in den Ecken
· Schule, Kindergarten, Theater etc
· Care und Maintance im Kollektiven: Waschküche und Kinder
· Garten: für selbsterhalt
· Fabrik weiter ausserhalb
· Material: roter Ziegel, viele Details>> zeigt würde der Arbeiter
o George Ripley, 1802-1880

Boston. Brook Farm. George Ripley, 1840s

London. Model Houses for Four Families. By Henry Roberts at the Great Exhibition of 1850s
§ Model House for four families: >> kleiner
· Sieht aus wie ein Kleines Landhaus ABER vier einheiten
· Sehr kleine wohnungne aber immer noch besser als vorher>> wurde oft kopiert

Paris. Cité Napoléon Marie-Gabriel Veugny, 1850s
§ Von Napoleon beauftragt, nach Aufständen der arbeiter
§ Neuer Wohnblock ( passend an Pariser grid) >>Schafft Wohnungen in der statd>> Kein vertreiben
§ Zwei Reihen von wohnungen im geminsamem überdachtem Innenhof
§ Private Toiletten: krass
§ Fenster auf beiden Seiten

Paris, Haussmann, 1860s
o Baron Haussmann: Präfekt der seine (1853)>> von Napoleon beauftragt
o Grosser Umbau in nur 15 Jahren:
§ Abriss von 12000 Häuser >> Vertreibung und Umsiedlung von Vielen
§ Neue grosse Achsen verbinden die erhaltenen Monumente
o Haussmanns Haus: >> verschiedene soziale Schichten in einem Haus!
§ EG: Laden/shop
§ Adelige
§ 6er Stock/Dachstock: für arme
o >> Bedingung zur Entstehung der Bourgouisie

Paris, HOUSING Haussmann, 1860s

o Ruskin Commonwealth Association near Tennessee City.
§ Ideen wurdne durch leute in den USA umgesetzt /Reinterpretiert
§ Handarbeit und Manufakturen

The Garden City by Ebenezer Howard. 1890s.
o Town Country:
§ Einwohenr: 32'000 auf 6000hektaren
§ Aufbau: runde Stadt mit 6 radialen Achsen
· In der Mitte: öffentliche Infrastruktur für ganze Stadt
· Central park & cristal palace >> überdachter und offener platz
· Häuser mit Grand Avenue Ring >> grosser grüner öff. Raum mit Nachbarschafts Infrastruktur (Schulen etc)
· Aussen: Industrie, Eisenbahn
· Rundherum: Landwirtschaft
· > Wasser Kanäle etc.
§ >> Gartenstädten könne zu einem Polyzentrischen Netz zusammengefügt werden
§ >> Gartenstadt als Erweiterung bestehender Städte
§ Sozio-ökonomisch: Da Einwohner Land besitzen> viel mehr kollektive Gelder
§ Verwaltung: Zentraler Rat mit funktionalen Verwaltungsgruppen

Letchworth Garden City, Barry Parker and Raymond Unwin, 1900s.
o Verbindet Gesundheit des Landes mit dem Komfort der Stadt
o Topografie: bei Eisenbahn, 40km von london// Stadtzentrum am höchsten Punkt // schlängelnde Strassen
o Zonierung: Industrie entlang der Eisenbahn, öffentlicher Ruam im Zentrum
o Wohnhäuser: einzelne Plots mit Garten, Reihenhäuser
§ Bauregulationen: simple, keine dekorativen Ornamente, weiss mit Ziegel dach >> Kontrast: öffentliche Gebäude aus rotem Ziegelstein
§ Regulation der Bepflanzung und Hecken
o Close: Halböffentliche geteilte Grünflächen >> zwischen Häusergruppen
o Cheap Cottage exhebition: zeigt preiswerte Häuser, bevor die Stadt gebaut wurde

Letchworth Garden City, Barry Parker and Raymond Unwin, 1900s.

Hampstead Garden Suburb, Barry Parker and Raymond Unwin, 1910s
o Henrietta Barnett, «Matters that Matters» >> Siedlung für alle soziale Schichten
§ Trust/syndicat als Landbesitzer: Barnett und weitere >> nicht die Bewohner wie im Letchworth
o Aufbau
§ Central Square (Edwin Lutyens); mit religösen, kulturellen und politischen Funktionen>> künstliche Topografie (höher)
§ Klare Abgrenzung der Siedlung «Mauer»>> Tore als Eingänge
§ Closes
§ Wohnhäuser:
· Einfamilienhäuser mit Garten
· InnenraumArts and crafts
§ Strassen mit verschieden weit zurückversetzten Häuser >> sehr grün (garten)

Welwyn Garden City, 1920s by Louis de Soissons
o Alternative zur dichten, ungesunden Stadt
o Aufbau der Stadt:
§ Zentrale Achse (Parkway avenue), Stadtzentrum
§ Closes
§ Durchgrünung : sehr grüne stadt
§ Industrie an der Eisenbahentlang
§ Formalere Form : axialer und symetridcher Aufbau, representatives Zentrum
o Mieten oder Häuser kaufen
§ Möglichst tiefe Mieten >> alle sollen hier leben können
§ Möglichst tiefe Baukosten: Dächer sind billiger als Wände >> tiefe Dächer

Tokyo. Denenchōfu's 1920s
- Idee der Gartenstadt reist nach Tokyo >> Buch (Senett,1905) wird übersetzt
- Eisenbahngesellschaften: wollen entlang der Eisenbahnlinien urbaniseren >> Gartenstädte
- Denenchofu, Kintaro Yabe, Tokyo 1918
o Einfamilienhäuser (individuelle Pavillions), viel grün
o Arbeit immer noch in Tokyo selbst >> reine Wohngebiete
o Mittelklasse >> in London immer durchmischt
o Kein Trust, sondern Eisenbahnfirmen als Landbesitzer
o >>> grüne Siedlung, aber ohne den Werten der britischen Gartenstadt >> kein Kollektiv
- >> Wissen reist und wird aber anders übersetzt/angepasst an lokale Bedinungen
Rus in Urbe

Linear City, Arturo Soria y Mata, 1880s.
o Ciudad Lineal, 1882
o Urbanisierende Linie die zwei Städte verbindet >> keine unkntrollierte Zersiedlung
o Infrastruktur Achse: Zentrale Achse für alle Infrastrukturen (Mobilität, Wasser, Elektrizität), 60m Breit
o An der Achse Entlang: verschieden Grosse Plots > verschiedene Soziale schichten in den Manzanas (Nachbarschaften) gemischt
§ Entwarf minimalistisches bis wohlhabendes Haus >> Stadtplanung bis zur Architektur
o 4/5 jedes Grundstückes muss unebebaut bleiben>> Garten
o >>Madrid: Teil der Ciudad Linea wurde realisert

Magnitogorsk, Ivan Léonidov, 1930.
§ 25km lange lineare Formierung, um die Statd zu erweitern
§ Parallele Streifen: Produktion, Erholung und Wohnen
§ Kleine Wohnzellen um grosse kollektive Räume >> Bevölkerung umstrukturieren

New York, Central Park Frederick Law Olmsted and Calvert Vaux, 1850s
o Law Olmsted und Vaux gewinnen Wettbewerb
o Lage: zwischen den Megablocks, auf Seneca Village >> Immigranten, arme werden vertrieben
o Typografie: felsiger Boden
o Infrastrukturelle Landschaft: System von Strassen und Wegen ( Kutschen, Pferd, Fussgänger)>> Kreuzungen und Brücken
o Orientierungspunkte: jede Brücke sieht anders aus, Monumente
o Verschieden Atmosphären und Erfahrungen
§ Sheep meadow: Schafsweide >> heute für Menschen
§ The ramble: felsig mit kleinen teichen
§ The ravine: kleine wasserfälle
§ Bellvedere
§ The mall and Terrace: representativer Ort für Festlichkeiten

New York, City of Brooklyn, Park Way. By Frederick Law Olmsted and Calvert Vaux, 1860s
o Netz an Strassen mit Bäumen gekränzt, 90m breit
o Mobilität: Platz für Kutschen und Fussgänger >> durch einen Park Reisen
o Verbindet verschieden Greenspaces > Gefühl einer grünen Stadt
o In NYC und Buffalo

Boston, Emerald Necklace by Frederick Law Olmsted, 1870s.
o Parkway mit Perlen (kleinen Pärken)
o >>künstliche Natur aber natürlicher ausdruck
o >> Park als reaktion auf schlechte Hygiene der Stadt
o Franklin Park: Erholung und Sport, Formaler representativer Ort (Mall)
o Aboretum: edukativ; gehört zur Universitöät (Botanischer Garten)
o Jamaica Pond: grosser Teich
o The Riverway und Back bay:: >> sumpfiges Gebiet: geschicktes Wasser Design
o Charlesbank: Fluss Charles
o >> wie im Central park: verschiedene Atmosphären und Erfahrungen in jedem Fragment, Brücken als Orientierungpunkte
o >> sehr dichte Stadt rundherum

Chicago, World's Columbian Exposition by Daniel Burnham and Frederick Law Olmsted, 1890s.o Ausstellung (Fest für Kolumbus 400jahre)>> Testen der Theorien
o Civic center: repräsentativer Ort, Zelebrierung der Bürgerlichkeit/Öffentlichkeit
§ Monumentale Architektur (Neo Klassisch), Achsen, Grossflächig, Grünflächen
o >>Im Kontrast dazu: Midway plaisance: Ort für das Volk (nicht monumental)
o Mobilität: Schiff (Kanäle)und Bahn verkehr
o Olmsted: für Grünflächen und Wasser verantwortlich >> Natur als Kontrast zu den Formalen/ repräsentativen Formen

Chicago, World's Columbian Exposition by Daniel Burnham and Frederick Law Olmsted, 1890s.

Washington. McMillan Plan, By Burnham, Olmsted, McKim et al., 1900s
o Ziel: gleichgestellt sein mit Europa!
o Neugestaltung der Mall >> strengere Achsen, Symmetrie und Monumentalität
§ Monumente (neoklassisch), Wasserbecken unterstreicht axialität
o Zusammenhängendes Parksystem: Grünverbindungen zwischen Parks
o Einführung von Subzentren> Schulen
o >> Wie barocke Stadtplanung

- Plan of Chicago by Daniel Burnham and Edward H. Bennett, 1909.
o Beauftragt von lokalen Industriellen
o Plan für eine Erweiterung mit einem Radius von 95km: Neue Achsen, Parksystem und Gridsystem
o Civic center:
§ Edler Ort des öffentlichen Lebens
§ Knotenpunkt Transportmittel: Zug, Metro, Auto
§ Beaux art architektur: Symmetrisch und Achsen
o Zusammenhängendes parksystem>> Jeder Bürger soll Zugang haben

Canberra. Griffin and Mahony,
o 1910: Internationaler Wettbewerb > soll: rival London in population, Paris in Beauty, Athens in culture, Chicago in enterprise
o Topografie: karges Gebiet, Gebirgige und Flüsse >> anpassung der axialen beuax-art architektur auf den Ort
o Achsen: water-axsis und land-axis: senkrecht zu einander >> repräsentative Architektur
o
Auf einer Achse: Marktzentrum-Regierungszentrum-Stadtverwaltungszentrum
o Sumpfgebiet >> künstliche See
>> Umsetzung: langsam, Geisterstadt, nur teile des Entwurfs realisiert

Barcelona, Ildefons Cerdà i Sunyer, 1850s
Ildefons Cerdà: Towards a General Theory of Urbanisation
- Ildefons Cerdà (1815–1876) >> Städteplaner >> Erweiterung Barcelonas
o «Teoria General de la Urbanizacion”, 1867
- Analysiert die Topografie: bereits bestehende Wege von Barcelona zu neuen Siedlungen
- Ziel >> gleiche, komfortable Bedingungen für alle Einwohner
o >> Zugang zu Grünflächen, Infrastruktur für alle >> Mathematische Herangehensweise
- Grid: Manzanas
o Manzanas: 113x113m
§ Wohnraum und Grünfläche
§ Abgeschnittene Ecken (chamfer) >> Mobilität (Tram) kann einfacher um die Kurve fahren
o >>Zwei Manzanas bilden einen kleinen Park (pro manzana jeweils eine offene Seite <>)
§ Aber: mit der Zeit werden die Blocks geschlossen, verdichtet, auch im Innenhof
§ >>> kein Zugang zu Grünflächen für alle
o Gleichmässige Verteilung der öffentlichen Diensten>> einteilung in Wards, Districts und sectors >> Mathematische Angehensweise
- Strassen: 20m Breit
o Grosszügiger öffentlicher Raum:
o Platz für Mobilität: Fussgänger, Fuhrwerke
o Undergrund system für infrastruktur
o Diagonalachsen>> verbindungen zum SIedlungskern
- >> Trotz rigidem Gridsystem gab es flexibilität>> Manzanas können zu einer grössseren Struktur zusammen getan werden (zb Krankenhaus auf 9Blöcken)
- >> System kann einfach weiter erweitert werden
- >>> Heute: Inenhöfe der manzanas werden wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht

Vienna, Ringstraße Otto Wagner, 1860.
o Die Ringstrasse: >> Soll aus Wien eine Grossstadt machen!
§ Auf dem ehemaligen Glacis (zona non-aedificandi)
§ Sehr Monumental, neuer Massstab >> Grosstadt!!
§ Grosse öffentliche Institutionen>> Bank etc

Vienna,Stadtbahn Otto Wagner 1890s
o Metrosystem:
§ Verbindet die Stadt
§ Wenn Metro (überirdisch) und Strassentransport sich kreuzen >> wichtige mobilitätsknoten = Stellen
· Platz für kleine Läden und Platz für Versammlungen
· >> das selbe auch wenn Wasser und Landverkehr sich Kreuzen (Donau)
§ >> Monumentale Architektur: Naturstein und eisen
§ >> Zelebrierung der Mobilität!>> schöne Pavillions

future twenty-second ward of Vienna by Otto Wagner, 1910s
o Stadterweiterung: Bezirke
§ 150 000 Einwohner>> 15min Stadt
§ Parameter Blöcke, sieben Stöckig >> Formaler Charakter
§ >> Grünflächen (soziale) Infrastruktur
o >>> Infrastruktur (Metro, Brücken) wird auch von Architekten geplant!!

Amsterdam, General plan of several neighborhoods Hendrik Petrus Berlage.
- Hendrik Petrus Berlage (1856-1934) >> Neugestaltung Amsterdams
o >> massiver Wohnungbau ist nötig!
- Amsterdam:
o Massives Bevölkerungswachstum (Industrialisierung und überseehandel (kolonie))
o >> Stadt Erweiterung aus den Stadtmauern heraus
- Vorbilder: wien und Paris:
o Monumentaler Massstab >> Börse van Berlage 1898 >>> gilt als Übergang zur modernen Grossstadt (Massstablicher Sprung)
o Wohnungsbau in Massenproduktion
- Erweiterung Amsterdam Zuid (süd) (1914)
o Visuelle Verbindung zwischen historischem Zentrum und neuen Erweiterungen
o Öffentliche und Kollektive Räume>> offene Perimeterblöcke= kollektive Innenhöfe >>> spiel mit privat/öffentlich/kollektiv
o Infrastruktur als Architektur>> wie Wagner
o Erste Wolkenkratzer (1926-27)>> Schluss der Achse
- Amsterdamer Schule
o Andere Erweiterungen der Stadt
o Genossenschaften >> grosse Blöcke
§ Kollektive Anonymität und Individuelle Identität >> Grossstadt
§ Wohnen, Läden, Postämter und Gemeinschaftseinrichtungen (Kindergarten)>> in einem Block!
§ >>> Michiel de Klerk: architekt

Helsinki, Great Helsinki, by Eliel Saarinen, 1910s
- Eliel Saarnien (1873-1950) >> neuer grosser Massstab
- Generalplan für Goss-Helsinki (1918) >> Fokus: Zusammenspiel Gebäude und öffentlicher Raum
o Mobilität
o Perimeterblock
- Stadterweiterung: Munkkiniemi-Haaga (1915)
o Öffentlicher Raum
§ Formale öffentliche Räume: Grünanlagen und Monumente
§ Intimere Räume auf nachbarschftsebene >> halb-öffentlich
o Typologien: Perimeterblöcke, Reihenhäuser >> diverse Häuser und Public spaces
- Mobilität und Infrastruktur als architektonische Aufgabe
o Hauptbahnhof Helsinki 1919>> Monumentales Tor zur modernen Stadt

New Capital City Delhi by Edwin Lutyens, 1910s-1930s
- Edwin Lutyens (1869-1944) > britischer Architekt
o Auftrag : Verlegung der Hauptstadt von Kalkutta nach Dehli >> Erweiterung der Stadt für die britsche Elite
- Monumentale Gartenstadt:
o Hexagon Struktur, mit grossen Achsen
o Mobilität: Bahnhof im Zentrum >> Handelszentrum
- Darstellung von Macht
o Zentrale Achse, mit Verwaltung Gebäuden und mit War Memorial am ende
§ Natürliche Steigung der Strasse >> Platzierung der Gebäude in gewisser Hierarchie
· Palast des Vizekönigs << Sekretariat<< India Gate
- Grosszügige, freistehende Villen
o >> Erweiterung war für britische Elite gedacht
o Räumliche Trennung des Dienstpersonals: Dichte Struktur

Commissioners Plan of New York City, 1810s

Port Sunlight, William Owen and Segar Owen, 1910s

Cité Industrielle, Tony Garnier, 1910s

General plan Zürich, 1910s

Wohnsiedlung Nordstrasse, Schindelhäuser, Pfleghard & Haefeli, 1920s Familienheim-Genossenschaft Friesenberg, Fritz Reiber, 1920s

Rabenhof, Schmid and Aichinger, 1920s (Red Vienna)

Karl-Marx-Hof, site plan by Karl Ehn, 1920s. (Red Vienna)

Frankfurter Küche, Margarete Schütte-Lihotzky, Frankfurt, 1920s
