Unternehmensführung und Organisation Lernkarten

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Diese Lernkarten decken die wesentlichen Fachbegriffe der Unternehmensführung ab, einschließlich Corporate Identity, strategischer Planung, Prozessorganisation und Analysemethoden.

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33 Terms

1
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Unternehmensleitbild

Stellt nach innen und außen den Kern der Unternehmensidentität dar und besteht aus Vision, Mission, Werten, Strategie, Identität sowie Potenzial.

2
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Corporate Identity (CI)

Die Summe beeinflussbarer Faktoren, um Einheit in Erscheinung, Worten und Taten zu sichern; besteht primär aus Corporate Design, Behavior und Communication.

3
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Corporate Design

Das optische Erscheinungsbild eines Unternehmens nach außen, unter anderem durch Logo, Hausfarbe (z.B. Telekom-Farbe), Architektur oder Schriftschemata.

4
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Corporate Behavior

Betrifft das Verhalten von Mitarbeitern und Führungskräften nach innen und außen, wie zum Beispiel den Umgangston oder den Führungsstil.

5
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Corporate Governance

Verhaltensregeln zu einer verantwortungsvollen Unternehmenspolitik gegenüber Kunden, der Gesellschaft und den Eignern mit dem Ziel der Nachhaltigkeit.

6
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SMART-Prinzip

Regel zur Zielformulierung: Spezifisch, Messbar, Attraktiv, Realistisch und Terminiert.

7
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Strategische Planung

Langfristige Planung (+5+5 Jahre) durch das Top-Management zur Festlegung grundlegender Ziele und zur Gestaltung der Zukunft unter Unsicherheit.

8
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Operative Planung

Kurzfristige Planung (unter 11 Jahr) des Low- und Middle-Managements zur Steuerung aktueller Prozesse und Sicherung von Liquidität und Ertrag.

9
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Absoluter Marktanteil

Berechnet als Absoluter Marktanteil in %=UmsatzMarktvolumen×100\text{Absoluter Marktanteil in \%} = \frac{\text{Umsatz}}{\text{Marktvolumen}} \times 100.

10
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Relativer Marktanteil

Berechnet als Relativer Marktanteil in %=Eigener MarktanteilMarktanteil des Marktfu¨hrers×100\text{Relativer Marktanteil in \%} = \frac{\text{Eigener Marktanteil}}{\text{Marktanteil des Marktführers}} \times 100.

11
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Vorgelagerte Marktpartner

Akteure in der Wertschöpfungskette, die dem eigenen Unternehmen vorausgehen, wie zum Beispiel eine Kaffeeplantage vor einem Kaffeeröster.

12
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Produktlebenszyklus

Modell, das den Werdegang eines Produkts in den Phasen Einführung, Wachstum, Reife, Sättigung und Degeneration beschreibt.

13
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Cash Cows

Produkte in der Portfolioanalyse mit hohem Marktanteil am Ende der Reifephase, die einen hohen Deckungsbeitrag liefern, in die aber nicht mehr investiert wird.

14
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Poor Dogs

Produkte am Ende des Lebenszyklus mit geringem Marktanteil, die in der Regel eliminiert werden sollten.

15
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Benchmarking

Ein systematischer Vergleich von Produkten, Prozessen oder Abteilungen, der sich meist am Marktführer orientiert.

16
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SWOT-Analyse

Instrument zur Analyse interner Stärken (Strengths) und Schwächen (Weaknesses) sowie externer Chancen (Opportunities) und Risiken (Threats).

17
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Managementinformationssystem (MIS)

Ein System, das Daten aus verschiedenen Unternehmensbereichen zusammenführt, filtert und zur Simulation von Szenarien (Best, Mid, Worst Case) nutzt.

18
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Gegenstromplanung

Ein Planungsverfahren, das die Top-Down- und Bottom-Up-Methode kombiniert, um deren jeweilige Nachteile auszugleichen.

19
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Deckungsbeitrag (DB)

Das Ergebnis aus DB=Erlo¨svariable Kosten\text{DB} = \text{Erlös} - \text{variable Kosten}, welches zur Deckung der Fixkosten dient.

20
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Integrierte Managementsysteme (iMS)

Ein ganzheitliches System, das mehrere Managementsysteme (z.B. Qualität, Umwelt, Sicherheit) vereint, basierend auf der Norm ISO 9004.

21
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Systemaudit

Eine systematische Untersuchung eines ganzen Managementsystems (z.B. Qualitäts-MS) auf Grundlage des Managementhandbuchs.

22
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KVP (Kontinuierlicher Verbesserungsprozess)

Vorgehensweise, bei der Prozesse im Unternehmen dauerhaft hinterfragt und in kleinen Schritten unter Einbeziehung der Mitarbeiter verbessert werden.

23
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Umweltmanagement (UM)

Dient der ökologischen Nachhaltigkeit und basiert auf dem Vorsorge-, Verursacher- und Kooperationsprinzip (Norm ISO 14000).

24
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Aufbauorganisation

Legt fest, wie ein Unternehmen aufgebaut ist, inklusive Hierarchien, Funktionen, Aufgabenbereichen und der Darstellung im Organigramm.

25
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Instanz

Eine Stelle innerhalb der Aufbauorganisation, die mit Leitungsfunktion und Weisungskompetenz ausgestattet ist.

26
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Profitcenter

Eine Abteilung, die für ihren Geschäftserfolg selbst verantwortlich ist und an Gewinn-, Umsatz- oder Deckungsbeitragszielen gemessen wird.

27
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Matrixorganisation

Ein Mehrliniensystem, bei dem Organisationseinheiten sowohl nach Sparten als auch nach Funktionen gegliedert sind.

28
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Ablauforganisation

Befasst sich mit der Gestaltung der Arbeitsprozesse in Bezug auf Zeit, Raum und logische Beziehungen, um Durchlaufzeiten zu minimieren.

29
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Netzplantechnik

Instrument des Projektmanagements zur Zeitplanung komplexer Projekte, das Pufferzeiten und zeitkritische Vorgänge visualisiert.

30
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ABC-Analyse

Klassifizierung von Gütern nach ihrem Wertanteil, wobei A-Güter (ca. 1515-20%20\% der Menge) meist 6565-80%80\% des Gesamtwertes ausmachen.

31
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Ishikawa-Diagramm

Auch Fischgrätendiagramm genannt; analysiert Problemursachen in sieben Bereichen (7 M's: Mensch, Maschine, Material, Methode, Mitwelt, Messung, Management).

32
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Balanced Scorecard (BSC)

Ein Steuerungsinstrument, das das Unternehmen aus vier Perspektiven betrachtet: Finanzen, Kunden, Prozesse und Mitarbeiter.

33
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Wertanalyse

Ein Verfahren nach DIN 69910 zur Steigerung des Nutzens bei gleichzeitiger Minimierung des Aufwands durch Funktionsanalyse.