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Diese Lernkarten decken die wesentlichen Fachbegriffe der Unternehmensführung ab, einschließlich Corporate Identity, strategischer Planung, Prozessorganisation und Analysemethoden.
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Unternehmensleitbild
Stellt nach innen und außen den Kern der Unternehmensidentität dar und besteht aus Vision, Mission, Werten, Strategie, Identität sowie Potenzial.
Corporate Identity (CI)
Die Summe beeinflussbarer Faktoren, um Einheit in Erscheinung, Worten und Taten zu sichern; besteht primär aus Corporate Design, Behavior und Communication.
Corporate Design
Das optische Erscheinungsbild eines Unternehmens nach außen, unter anderem durch Logo, Hausfarbe (z.B. Telekom-Farbe), Architektur oder Schriftschemata.
Corporate Behavior
Betrifft das Verhalten von Mitarbeitern und Führungskräften nach innen und außen, wie zum Beispiel den Umgangston oder den Führungsstil.
Corporate Governance
Verhaltensregeln zu einer verantwortungsvollen Unternehmenspolitik gegenüber Kunden, der Gesellschaft und den Eignern mit dem Ziel der Nachhaltigkeit.
SMART-Prinzip
Regel zur Zielformulierung: Spezifisch, Messbar, Attraktiv, Realistisch und Terminiert.
Strategische Planung
Langfristige Planung (+5 Jahre) durch das Top-Management zur Festlegung grundlegender Ziele und zur Gestaltung der Zukunft unter Unsicherheit.
Operative Planung
Kurzfristige Planung (unter 1 Jahr) des Low- und Middle-Managements zur Steuerung aktueller Prozesse und Sicherung von Liquidität und Ertrag.
Absoluter Marktanteil
Berechnet als Absoluter Marktanteil in %=MarktvolumenUmsatz×100.
Relativer Marktanteil
Berechnet als Relativer Marktanteil in %=Marktanteil des Marktfu¨hrersEigener Marktanteil×100.
Vorgelagerte Marktpartner
Akteure in der Wertschöpfungskette, die dem eigenen Unternehmen vorausgehen, wie zum Beispiel eine Kaffeeplantage vor einem Kaffeeröster.
Produktlebenszyklus
Modell, das den Werdegang eines Produkts in den Phasen Einführung, Wachstum, Reife, Sättigung und Degeneration beschreibt.
Cash Cows
Produkte in der Portfolioanalyse mit hohem Marktanteil am Ende der Reifephase, die einen hohen Deckungsbeitrag liefern, in die aber nicht mehr investiert wird.
Poor Dogs
Produkte am Ende des Lebenszyklus mit geringem Marktanteil, die in der Regel eliminiert werden sollten.
Benchmarking
Ein systematischer Vergleich von Produkten, Prozessen oder Abteilungen, der sich meist am Marktführer orientiert.
SWOT-Analyse
Instrument zur Analyse interner Stärken (Strengths) und Schwächen (Weaknesses) sowie externer Chancen (Opportunities) und Risiken (Threats).
Managementinformationssystem (MIS)
Ein System, das Daten aus verschiedenen Unternehmensbereichen zusammenführt, filtert und zur Simulation von Szenarien (Best, Mid, Worst Case) nutzt.
Gegenstromplanung
Ein Planungsverfahren, das die Top-Down- und Bottom-Up-Methode kombiniert, um deren jeweilige Nachteile auszugleichen.
Deckungsbeitrag (DB)
Das Ergebnis aus DB=Erlo¨s−variable Kosten, welches zur Deckung der Fixkosten dient.
Integrierte Managementsysteme (iMS)
Ein ganzheitliches System, das mehrere Managementsysteme (z.B. Qualität, Umwelt, Sicherheit) vereint, basierend auf der Norm ISO 9004.
Systemaudit
Eine systematische Untersuchung eines ganzen Managementsystems (z.B. Qualitäts-MS) auf Grundlage des Managementhandbuchs.
KVP (Kontinuierlicher Verbesserungsprozess)
Vorgehensweise, bei der Prozesse im Unternehmen dauerhaft hinterfragt und in kleinen Schritten unter Einbeziehung der Mitarbeiter verbessert werden.
Umweltmanagement (UM)
Dient der ökologischen Nachhaltigkeit und basiert auf dem Vorsorge-, Verursacher- und Kooperationsprinzip (Norm ISO 14000).
Aufbauorganisation
Legt fest, wie ein Unternehmen aufgebaut ist, inklusive Hierarchien, Funktionen, Aufgabenbereichen und der Darstellung im Organigramm.
Instanz
Eine Stelle innerhalb der Aufbauorganisation, die mit Leitungsfunktion und Weisungskompetenz ausgestattet ist.
Profitcenter
Eine Abteilung, die für ihren Geschäftserfolg selbst verantwortlich ist und an Gewinn-, Umsatz- oder Deckungsbeitragszielen gemessen wird.
Matrixorganisation
Ein Mehrliniensystem, bei dem Organisationseinheiten sowohl nach Sparten als auch nach Funktionen gegliedert sind.
Ablauforganisation
Befasst sich mit der Gestaltung der Arbeitsprozesse in Bezug auf Zeit, Raum und logische Beziehungen, um Durchlaufzeiten zu minimieren.
Netzplantechnik
Instrument des Projektmanagements zur Zeitplanung komplexer Projekte, das Pufferzeiten und zeitkritische Vorgänge visualisiert.
ABC-Analyse
Klassifizierung von Gütern nach ihrem Wertanteil, wobei A-Güter (ca. 15-20% der Menge) meist 65-80% des Gesamtwertes ausmachen.
Ishikawa-Diagramm
Auch Fischgrätendiagramm genannt; analysiert Problemursachen in sieben Bereichen (7 M's: Mensch, Maschine, Material, Methode, Mitwelt, Messung, Management).
Balanced Scorecard (BSC)
Ein Steuerungsinstrument, das das Unternehmen aus vier Perspektiven betrachtet: Finanzen, Kunden, Prozesse und Mitarbeiter.
Wertanalyse
Ein Verfahren nach DIN 69910 zur Steigerung des Nutzens bei gleichzeitiger Minimierung des Aufwands durch Funktionsanalyse.