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131 Terms

1
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Welche zwei Hauptkategorien von Aktivitäten bilden die Wertschöpfungskette eines Unternehmens?

Primäraktivitäten und Sekundäraktivitäten.

2
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Welche fünf spezifischen Primäraktivitäten existieren in einem Unternehmen?

  1. Einkauf und Eingangslogistik, 2. Produktion, 3. Lager und Ausgangslogistik, 4. Vertrieb & Distribution, 5. Kundenservice.

3
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Welche vier Sekundäraktivitäten stützen die Primäraktivitäten im Hintergrund?

  1. Unternehmensführung, 2. Personalwesen, 3. Technologie, 4. Beschaffung.

4
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Welches wirtschaftliche Ziel wird am rechten Ende der Wertschöpfungskette für Kunden angestrebt?

Das Erwirtschaften einer positiven Marge (Gewinnspanne).

5
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Was versteht man im historischen IT-Kontext unter 'Insellösungen'?

Zahlreiche operative Systeme, die isoliert voneinander entstanden und einen reinen Fokus auf Rationalisierungen (Kosteneinsparungen) hatten.

6
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Nenne drei exemplarische Probleme der historischen IT-Vorgehensweise (Insellösungen).

  1. Keine ganzheitliche Aufgabenbetrachtung gegeben, 2. Datenversorgung umständlich zu realisieren, 3. Schnittstellenkonstruktionen erforderlich.

7
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Welche negativen Folgen hatten historische Schnittstellenkonstruktionen?

Sie waren eine zusätzliche Fehlerquelle und verlangsamten die betrieblichen Abläufe.

8
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Nenne die 4 Stufen der industriellen Revolution inklusive ihrer technologischen Auslöser.

  1. Mechanische Produktionsanlagen (Wasser-/Dampfkraft), 2. Arbeitsteilige Massenproduktion (elektrische Energie), 3. Elektronik und IT zur weiteren Automatisierung, 4. Cyber-Physische Systeme.

9
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Auf welcher technologischen Basis steht die Industrie 4.0?

Auf der Basis von Cyber-Physischen Systemen.

10
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In welchem interdisziplinären Feld bewegt sich die Wirtschaftsinformatik (WI)?

Zwischen den Wirtschaftswissenschaften (insbesondere der Betriebswirtschaftslehre) und der Informatik.

11
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Welche vier ökonomischen Kernziele verfolgen die Wirtschaftswissenschaften im WI-Aufgabenfeld?

Kosten reduzieren, schnellere Angebote, Kundenbindung und bessere Informationen.

12
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Was ist die übergeordnete Kernaufgabe im Aufgabenfeld der Wirtschaftsinformatik?

Die ganzheitliche Organisation, Planung und der Betrieb der Informationssystem-Landschaft.

13
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Nenne vier Merkmale der manuellen Informationsverarbeitung am Beispiel einer Verkaufsabrechnung im Kiosk.

  1. Abrechnung erfolgt auf einem kleinen Block, 2. Preise werden im Kopf/per Taschenrechner aufsummiert, 3. Warennachbestellung wird 2x pro Woche bestimmt, 4. Wareneingang wird manuell anhand von Bestellformularen kontrolliert.

14
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Beschreibe den 5-stufigen Datenfluss an einer Scannerkasse bei einem Warenverkauf.

  1. Einlesen der EAN-NR an der Kasse

15
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Welche drei direkten Vorteile entstehen für das Unternehmen und Kunden durch den Einsatz von Scannerkassen?

  1. Kundenfreundliche Belege (Artikelbezeichnung statt nur Preis), 2. Preisänderungen lassen sich ohne Neuauszeichnung der Ware realisieren, 3. Verkaufsstatistiken lassen sich automatisierter generieren ('Renner' / 'Penner').

16
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Welche zwei logistischen Vorteile bietet die IT-gestützte Verkaufsabrechnung für die Warenbeschaffung?

  1. Übertragung der Verkaufsdaten an die Zentrale erleichtert die Disposition, 2. Automatische Bestellvorschläge oder automatische Nachlieferungen bei Hersteller-Kooperation können generiert werden

17
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Was ist ein Unternehmen gemäß der systemtheoretischen Definition?
Ein offenes, sozio-mechanisches System, das durch Güter-, Geld- und Informationsströme dauerhaft mit seiner Umwelt interagiert und sich durch eine Systemgrenze abgrenzt.
18
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Welche 4 konstituierenden Merkmale definieren ein Unternehmen?

  1. Selbständige Organisationseinheit, 2. Spezifischer Unternehmenszweck (Fremdbedarfsdeckung), 3. Kapitaleinsatz, 4. Gewinnerzielungsabsicht.

19
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In welche drei übergeordneten Gruppen werden Wirtschaftseinheiten unterteilt?
&Ouml
20
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Wie grenzen sich Unternehmen von öffentlichen Betrieben und Verwaltungen ab?
Unternehmen sind privatwirtschaftlich organisiert und arbeiten erwerbswirtschaftlich mit Gewinnerzielungsabsicht, während öffentliche Betriebe primär nach dem Prinzip der Kostendeckung arbeiten.
21
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Welche drei Ströme fließen durch das Systemmodell eines Unternehmens und verbinden es mit der Umwelt?
Der Güterfluss (reale Ebene), der Geldfluss (monetäre Ebene) und der Informationsfluss (Zentralsteuerung).
22
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Welche Richtung hat der realwirtschaftliche Güterfluss im Unternehmen?
Vom Beschaffungsmarkt über die Beschaffung, weiter in die Produktion und den Absatz bis zum Absatzmarkt.
23
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Welche Rolle übernimmt die "Information" im Systemmodell des Unternehmens?
Sie ist das zentrale, steuernde Nervensystem, das alle vier funktionalen Teilbereiche bidirektional miteinander vernetzt und koordiniert.
24
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Welcher Paragraph des Handelsgesetzbuches (HGB) regelt die allgemeine Buchführungspflicht für Kaufleute?
&sect
25
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Welche Kernanforderung stellt das HGB an eine ordnungsmäßige Buchführung?
Sie muss so beschaffen sein, dass sie einem sachverständigen Dritten innerhalb angemessener Zeit einen Überblick über die Geschäftsvorfälle und die Lage des Unternehmens vermitteln kann.
26
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Was besagt das Bruttoprinzip (Saldierungsverbot) im Rahmen der GoB?
Es verbietet streng, Vermögenswerte mit Schulden oder Aufwendungen mit Erträgen in den Büchern miteinander zu verrechnen (Bruttoprinzip).
27
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Nenne drei formale Verbote beim Führen von kaufmännischen Handelsbüchern nach den GoB!

  1. Das Vornehmen von Bleistifteintragungen, 2. Das Unleserlichmachen oder Löschen von Buchungen, 3. Das Buchen ohne Beleg ("Keine Buchung ohne Beleg").

28
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In welche zwei Hauptzweige gliedert sich das betriebswirtschaftliche Rechnungswesen?
In das externe Rechnungswesen (Finanzwesen) und das interne Rechnungswesen (Kosten- und Leistungsrechnung).
29
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Wie unterscheiden sich die Adressaten des externen und des internen Rechnungswesens?
Das externe Rechnungswesen richtet sich nach außen (Finanzamt, Banken, Gläubiger). Das interne Rechnungswesen richtet sich nach innen (Management, Controlling).
30
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Wie unterscheiden sich die Rechengrößen des externen vom internen Rechnungswesen?
Das externe arbeitet mit Ein-/Auszahlungen, Einnahmen/Ausgaben und Aufwendungen/Erträgen. Das interne arbeitet mit Kosten und Leistungen.
31
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Was ist das primäre Ziel des externen Rechnungswesens?
Die dauerhafte Sicherung der Liquidität (Zahlungsfähigkeit) des Unternehmens sowie die Ermittlung des steuerlichen Erfolgs.
32
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Welches strukturelle Problem droht einem Unternehmen bei einer rein funktionalen Gliederung?
Es entsteht eine statische Sichtweise und ausgeprägtes "Inseldenken" (Abteilungsegoismus) an den Schnittstellen.
33
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Wer gilt als Begründer der klassischen Nationalökonomie und bewies die Vorteile der Arbeitsteilung?
Adam Smith.
34
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Aus welchen zwei Aktivitätskategorien ist die Wertkette (Value Chain) nach Michael E. Porter aufgebaut?
Aus direkt wertschöpfenden Primäraktivitäten und den unterstützenden Sekundäraktivitäten.
35
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Nenne die fünf Primäraktivitäten der Porter'schen Wertkette in der richtigen Reihenfolge!

  1. Einkauf und Eingangslogistik, 2. Produktion, 3. Lager und Ausgangslogistik, 4. Vertrieb & Marketing (Absatz), 5. Kundenservice.

36
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Wie definiert Michael E. Porter die "Marge" in seinem Wertkettenmodell?
Die Differenz zwischen dem Gesamtwert, den die Käufer zu zahlen bereit sind, und den kollektiven Kosten für die Ausführung aller Aktivitäten.
37
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Definiere den Begriff Geschäftsprozess exakt!
Ein Bündel von Aktivitäten, das einen oder mehrere verschiedene Inputs benötigt und für den Kunden ein Ergebnis von Wert erzeugt.
38
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Wodurch sind Prozessbeginn und Prozessende eines Geschäftsprozesses beschrieben?
Der Prozessbeginn ist das Eintreten eines definierten Zustandes (Geschäftsereignis). Das Prozessende ist das Erreichen eines wirtschaftlichen Zieles.
39
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Nenne die drei Prozesstypen der klassischen Prozesshierarchie!

  1. Führungsprozesse, 2. Leistungserstellungsprozesse (Kernprozesse), 3. Unterstützungsprozesse.

40
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Zu welchem Prozesstyp gehören Marktforschungs- und strategische Planungsprozesse?
Zu den Führungsprozessen (spezifisch: Informationsbeschaffungsprozesse).
41
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Zu welchem Prozesstyp gehören das Personalwesen und das betriebliche Rechnungswesen?
Zu den Unterstützungsprozessen.
42
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Erkläre den Begriff "Interdependenz" anhand des Planungsbeispiels der Vorlesung!
Abhängigkeit: Eine Preisänderung im Vertrieb erhöht den Absatz. Dies senkt via Mengenrabatt im Einkauf die Kosten, sprengt aber am Ende die Kapazitätsgrenze der Produktion, was zu teuren Zukäufen führt.
43
New cards
Nach welchen zwei Dimensionen wird die Automatisierung von Geschäftsaktivitäten systematisiert?
Nach dem Grad der IT-Unterstützung (Zeilen) und nach der Art der Aktivität (Spalten).
44
New cards
Was unterscheidet eine transaktionale Aktivität von einer analytischen Aktivität?
Transaktionale Aktivitäten sind erstellend oder ändernd. Analytische Aktivitäten sind prüfend oder auswertend.
45
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Warum ist das Schreiben eines Word-Dokuments oder einer formlosen E-Mail eine manuelle Aktivität?
Weil es sich um eine unstrukturierte IT-Unterstützung handelt, die nicht in feste, automatisierte System-Workflows eingebunden ist.
46
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Was versteht man unter einer IT-gestützten Aktivität im Gegensatz zur automatisierten Aktivität?
Bei einer IT-gestützten Aktivität arbeitet der Mitarbeiter manuell in einer strukturierten Software-Oberfläche (z. B. Eingabemasken, Formulare).
47
New cards
Nenne ein Beispiel für eine automatisierte analytische Aktivität im Einkauf!
Ein System-Algorithmus, der im Hintergrund eine digitale Lieferantenrechnung selbstständig auf rechnerische Richtigkeit und Logikfehler prüft.
48
New cards

Welche drei Managementebenen bilden die vertikale Struktur der Aufbauorganisation?

  1. Obere Führungsebene (strategisch), 2. Mittlere Führungsebene (taktisch), 3. Untere Führungsebene (operativ).

49
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Nenne zwei typische Beispiele für Positionen der unteren Führungsebene!
Gruppenleiter, Werkstattleiter, Vertriebsbüroleiter.
50
New cards
Was regelt die Aufbauorganisation eines Unternehmens im Kern?
Die statische Struktur, d. h. Zuständigkeiten, Hierarchien und die Zuordnung von Aktivitäten zu festen Funktionsbereichen und Abteilungen (Wer macht was?).
51
New cards
Was regelt die Ablauforganisation eines Unternehmens im Kern?
Die dynamische Struktur, d. h. die zeitliche, räumliche und logische Reihenfolge von Aktivitäten zur Prozesserfüllung (Was läuft wann und wie ab?).
52
New cards
Wie stehen Aufbau- und Ablauforganisation im relationalen Gefüge der Unternehmenspyramide zueinander?
Die Aufbauorganisation bildet das statische, vertikale Koordinatensystem (Abteilungen). Die Geschäftsprozesse der Ablauforganisation schneiden horizontal als Querschnittsfunktionen hindurch.
53
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Nenne die drei zentralen Treiber der Digitalisierung laut Vorlesung.

  1. Speicherkapazität, 2. Rechengeschwindigkeit, 3. Übertragungsgeschwindigkeit.

54
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Welche Eigenschaft von Information besagt, dass sie keinen festen Träger braucht?
Informationen sind immateriell
55
New cards
Was bedeutet es, dass eine Information "dialogisch" ist?
Sie ist sender- und nutzerbezogen und somit komplett von einem funktionierenden Kommunikationskanal abhängig.
56
New cards
Was passiert mit dem ökonomischen Wert einer Information im Laufe der Zeit?
Sie altert biologisch nicht, kann aber durch neue Ereignisse inaktuell werden und wird dann durch neue Informationen ersetzt.
57
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Welchen Zweck erfüllt eine Information beim Empfänger?
Sie dient der Wissensvermehrung und reduziert das Nichtwissen (die Entropie), um eine Handlung oder Entscheidung vorzunehmen.
58
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Aus welchen vier Kernkomponenten besteht Information laut Schaubild?

  1. Sender, 2. Nachricht, 3. Neuigkeit, 4. Empfänger.

59
New cards
Wie lautet die wichtigste kaufmännische Regel für erfolgreiche Kommunikation?
Erfolgreiche Kommunikation besteht zu 20% aus reinen Inhalten und zu 80% aus einer positiven Kommunikationsbeziehung.
60
New cards

Nach welchen 4 Kriterien werden betriebliche Daten klassifiziert?

  1. Variabilität (Veränderungshäufigkeit), 2. Formatierung, 3. Herkunft, 4. Aufgabe im Datenverarbeitungsprozess.

61
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Was ist der Unterschied zwischen Stammdaten und Bewegungsdaten?
Stammdaten sind langfristig stabil und zustandsorientiert
62
New cards
Wie unterscheiden sich formatierte von unformatierten Daten?
Formatierte Daten liegen in einem starren, maschinenlesbaren Raster vor (z.B. Tabellen)
63
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Wie unterscheidet die Datentaxonomie zwischen originären und abgeleiteten Daten?
Originäre Daten werden direkt von Hand eingetippt
64
New cards

Nenne die zwei Unterarten von originären Daten.

  1. Grunddaten (Stammdaten wie Kundenprofile) und 2. Vorgangsdaten (Bewegungsdaten wie Rechnungen).

65
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Nenne die drei Unterarten von abgeleiteten Daten.

  1. Bestandsdaten (Lagerbestand), 2. Dispositive Daten (Planungsbudgets), 3. Informative Daten (Umsatzauswertungen).

66
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Welche drei Formen der Datenstrukturierung gibt es?

  1. Tabellarische Daten, 2. Hierarchische Daten, 3. Markierung oder Auszeichnung.

67
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Nenne die 3 wichtigsten Regeln für ein "wohlgeformtes" XML-Dokument.

  1. Es besitzt genau ein umschließendes Wurzelelement, 2. Jedes geöffnete Tag muss exakt geschlossen werden, 3. Die Tags sind ebenentreu-paarig verschachtelt (keine Überkreuzung).

68
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Wie unterscheiden sich Attribute von Elementen in XML?
Attribute stehen als Zusatzwerte direkt im öffnenden Start-Tag und ihre Werte müssen immer in Anführungszeichen stehen.
69
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Was ist der Vorteil von XML gegenüber dem kompakten CSV-Format?
XML ist durch seine Tags selbsterklärend und liefert die semantische Bedeutung (den Kontext) der Daten direkt mit.
70
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Was ist Standardsoftware?
Software, die fertig für den Massenmarkt gebaut wurde und sofort für jeden einsatzbereit ist.
71
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Was ist Individualsoftware?
Eine Software, die extra für eine einzige Firma maßgeschneidert programmiert wird.
72
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Was ist Customizing?
Das Anpassen von Standardsoftware über eingebaute Schalter und Parameter ohne den Code zu ändern.
73
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Aus welchen 3 Schichten besteht die Software-Abgrenzung?
Anwendungssoftware, Anwendungssoftware-System und Standard-Anwendungssoftware-System.
74
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Was unterscheidet das Anwendungssoftware-System von der reinen Anwendungssoftware?
Es enthält wichtige Zusatzleistungen wie Handbuch, Installationshilfe, Wartung und Support.
75
New cards
Was ist ein ERP-System?
Ein großes Gesamtsystem, das alle Abteilungen eines Unternehmens über eine zentrale Datenbank verbindet.
76
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Was ist das Ziel der Finanzbuchhaltung (FiBu)?
Die Ermittlung des Gesamtergebnisses des Unternehmens (GuV) für das Finanzamt und Banken.
77
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Warum ist FiBu-Software meist branchenunabhängig?
Weil die gesetzlichen Buchhaltungsregeln für alle Unternehmen gleich sind.
78
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Was macht die Kosten- und Leistungsrechnung (KLR)?
Sie prüft intern für den Chef, welche Kosten genau wo im Betrieb anfallen und ob ein Produkt wirtschaftlich ist.
79
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Was ist die Hauptaufgabe eines Warenwirtschaftssystems (WWS)?
Die digitale Abbildung aller physischen Warenströme vom Wareneingang bis zum Verkauf.
80
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Was sind Stammdaten im WWS?
Feste Basis-Daten, die sich fast nie ändern, wie Artikeldaten, Kundendaten und Lieferantendaten.
81
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Welche 4 Bereiche decken die Funktionen eines WWS ab?
Verkauf, Einkauf, Lagerverwaltung und Buchhaltung.
82
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Was ist ein PPS-System?
Ein System zur Planung und Steuerung der gesamten Produktion in der Industrie.
83
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Welche Ziele hat ein PPS-System?
Kurze Durchlaufzeiten, pünktliche Lieferung, optimale Lagerbestände und gute Maschinenauslastung.
84
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Steuert ein PPS-System die Fabrikmaschinen direkt?
Nein, es schickt Pläne an das MES, welches die Maschinen vor Ort steuert.
85
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Was ist die BDE im PPS-Regelkreis?
Die Betriebsdatenerfassung, die echten Ist-Daten aus der Produktion misst und an das PPS zurückmeldet.
86
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Was bedeutet CIM?
Computer Integrated Manufacturing, also die komplett digital vernetzte und automatisierte Fabrik.
87
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Was ist ein CRM-System?
Eine Datenbank zur strukturierten Erfassung und Pflege aller Kundenkontakte.
88
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Was bedeutet das CRM-Prinzip "One face to the customer"?
Das Unternehmen tritt dem Kunden gegenüber wie eine einzige, perfekt informierte Person auf.
89
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Was bedeutet das CRM-Prinzip "One face of the customer"?
Das Unternehmen sammelt alle Daten, um ein glasklares Gesamtbild der Gewohnheiten des Kunden zu erhalten.
90
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Was ist eine Churn-Analyse im CRM?
Eine Analyse, die gefährdete Kunden erkennt, die kurz davor sind, zur Konkurrenz abzuwandern.
91
New cards
Was versteht man unter Cross-Selling?
Dem Kunden beim Kauf eines Produkts ein weiteres, passendes Zusatzprodukt anzubieten.
92
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Was versteht man unter Up-Selling?
Dem Kunden schmackhaft zu machen, eine teurere oder höherwertige Version des Produkts zu kaufen.
93
New cards
Was ist ein ERP-System und welche sechs zentralen Vorteile bietet es?
Ein ERP-System (Enterprise Resource Planning) ist eine integrierte Unternehmenssoftware, die alle betrieblichen Kernprozesse auf einer zentralen Datenbank verbindet und als unbestechliches Aufzeichnungssystem (System of Record) dient. Die sechs zentralen Vorteile sind: Higher productivity (Prozessautomatisierung), Deeper insights (Erkennung von Mustern), Accelerated reporting (Echtzeit-Kennzahlen), Lower risk (Minimierung von Tippfehlern), Simpler IT (Ablösung von Software-Inseln) und Improved agility (schnelle Skalierbarkeit).+
94
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Wie definieren sich Administrationssysteme und was ist ein typisches Beispiel?
Administrationssysteme verfolgen das primäre Ziel der Rationalisierung durch die Automatisierung von regelmäßig anfallenden Routineaufgaben mit einem hohen Volumen an Massendaten. Sie verwalten Stamm- und Bewegungsdaten und führen reine Dokumentationsarbeiten ohne eigene Entscheidungsfunktionen aus
95
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Was ist das Ziel von Dispositionssystemen und wie unterstützen sie den Sachbearbeiter?
Dispositionssysteme agieren als einfache Planungssysteme, um gut strukturierte, im Alltag regelmäßig auftretende Probleme autonom zu lösen und kurzfristige operative Entscheidungen vorzubereiten. Sie unterstützen den Sachbearbeiter, indem sie operative Daten selbstständig prüfen und aktiv Handlungsalternativen vorschlagen, wie beispielsweise einen automatischen Bestellvorschlag bei Unterschreitung des Meldebestands.+
96
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Welches Ziel verfolgen Führungs- und Planungssysteme und welche Methoden nutzen sie?
Sie unterstützen Entscheidungsträger im mittleren und oberen Management bei langfristigen, strategischen Weichenstellungen durch die Bereitstellung entscheidungsrelevanter Informationen. Als Methoden nutzen sie computergestützte IT-Verfahren zur Durchführung von Modellrechnungen, Optimierungen und Zukunftssimulationen.+
97
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Welche Datenbasis nutzen Planungssysteme für ihre Analysen?
Sie verknüpfen interne Daten aus den operativen Administrations- und Dispositionssystemen des Unternehmens mit externen Datenquellen, wie beispielsweise Marktforschungsberichten, Wettbewerbsanalysen oder Online-Datenbanken.+
98
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Was sind Querschnittsysteme und welche drei Kernbeispiele gibt es?
Querschnittsysteme dienen der abteilungsübergreifenden Unterstützung allgemeiner betrieblicher Aufgaben sowie der Förderung der Kommunikation und Gruppenarbeit an allen Arbeitsplätzen. Drei Kernbeispiele sind: Groupware (Termin- und Mailverwaltung), Dokumentenmanagement-Systeme (DMS zur digitalen Archivierung) und Workflowmanagementsysteme (WFMS zur ereignisgesteuerten Prozessverknüpfung).+
99
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Warum laufen Business-Intelligence-Analysen (BI) in der Hub-and-Spoke-Architektur getrennt vom ERP-System?
Weil rechenintensive Analysen über historische Datenmengen die Performance der operativen Live-Datenbank (OLTP) überlasten würden. Durch die Trennung wird verhindert, dass das tägliche operative Geschäft (wie Kassen- oder Buchungssysteme) verlangsamt oder blockiert wird.+
100
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Was bedeutet das Akronym ETL im BI-Prozess und was passiert in den einzelnen Phasen?
ETL steht für Extraction, Transformation und Loading. Bei der Extraction werden die heterogenen Rohdaten aus den verschiedenen operativen Systemen und externen Quellen kopiert. In der Transformation-Phase werden die Daten bereinigt, Fehler korrigiert und unterschiedliche Formate auf einen gemeinsamen Nenner gebracht. Beim Loading werden die sauberen Daten schließlich in das Data Warehouse eingespeist.+