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Flashcards covering chemical terms, definitions, atomic structure, and bonding principles from the TUM Management & Technology lecture transcript.
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Element
Reinstoff aus nur einer Atomsorte (z. B. Fe, O2).
Verbindung
Reinstoff aus mehreren Elementsorten in einem festen Zahlenverhältnis (z. B. H2O, NaCl).
Homogenes Gemisch
Ein Gemisch mit einer einheitlichen Phase (z. B. Luft, Salzwasser).
Heterogenes Gemisch
Ein Gemisch mit mehreren erkennbaren Phasen (z. B. Sand in Wasser, Emulsion).
Physikalischer Vorgang
Vorgang, bei dem die Stoffidentität erhalten bleibt (z. B. Schmelzen, Verdampfen, Zerkleinern oder Lösen).
Chemische Reaktion
Vorgang, bei dem Atome neu angeordnet werden und neue Stoffe entstehen; in einem geschlossenen System bleibt die Gesamtmasse erhalten.
Index (Chemieschreibweise)
Tiefgestellte Zahl in einer Formel, welche die Anzahl der Atome innerhalb eines Teilchens oder ein Mengenverhältnis angibt.
Koeffizient (Chemieschreibweise)
Zahl vor der Formel, welche die Anzahl der Teilchen bzw. Stoffmengen angibt.
Proton (p+)
Im Atomkern befindliches, positiv geladenes Teilchen mit einer relativen Masse von ≈1u, dessen Anzahl die Ordnungszahl und Elementidentität bestimmt.
Neutron (n)
Im Atomkern befindliches, ungeladenes Teilchen mit einer relativen Masse von ≈1u, das für Isotope und die Kernmasse wichtig ist.
Elektron (e−)
In der Atomhülle befindliches, negativ geladenes Teilchen mit einer relativen Masse von ≈1/1836u, das für Ladung, Bindungen und chemische Reaktivität verantwortlich ist.
Ordnungszahl (Z)
Die Zahl der Protonen im Atomkern eines Elements.
Massenzahl (A)
Die Summe der Anzahl von Protonen und Neutronen im Atomkern (A=Protonen+Neutronen).
Kation
Ein positiv geladenes Ion, das entsteht, wenn Elektronen abgegeben wurden.
Anion
Ein negativ geladenes Ion, das entsteht, wenn Elektronen aufgenommen wurden.
Isotope
Atome mit gleicher Protonenzahl, aber unterschiedlicher Neutronenzahl, die dieselbe Elementidentität besitzen, sich jedoch in Masse und Stabilität unterscheiden.
Maximale Elektronenzahl einer Hauptschale
Die maximale Kapazität einer Hauptschale n, berechnet über die Formel 2n2.
Valenzelektronen
Elektronen der äußersten besetzten Schale, die typische Bindungen und Ionenladungen bestimmen.
Oktettregel
Regel, nach der viele Hauptgruppenelemente ein Anstreben von 8 Außenelektronen aufweisen.
Ionenbindung
Bindungstyp zwischen Metall und Nichtmetall durch Kationen und Anionen im Gitter; zeichnet sich durch hohe Schmelzpunkte, Sprödigkeit und Leitfähigkeit in Schmelze/Lösung aus.
Kovalente Bindung
Bindungstyp zwischen Nichtmetall und Nichtmetall über gemeinsame Elektronenpaare zur Bildung von Molekülen oder Netzwerken.
Metallbindung
Bindungstyp zwischen Metallatomen aus positiven Atomrümpfen und delokalisierten Elektronen; ist leitfähig, verformbar und glänzend.
Polare Bindung
Bindung, bei der Bindungselektronen wegen unterschiedlicher Elektronegativität ungleich verteilt sind und Teilladungen (δ+ und δ−) entstehen.
Polares Molekül
Ein Molekül mit polarer Bindung, das zusätzlich eine unsymmetrische räumliche Anordnung aufweist.
London- / Van-der-Waals-Kräfte
Zwischenmolekulare Kräfte, die in allen Teilchen vorkommen und bei vielen Elektronen oder großer Oberfläche stärker sind.
Dipol-Dipol-Kräfte
Anziehungskräfte zwischen permanenten Dipolen.
Wasserstoffbrücken
Relativ starke intermolekulare Kräfte, die voraussetzen, dass H direkt an N, O oder F gebunden ist und ein freies Elektronenpaar vorliegt.
Ion-Dipol-Kräfte
Starke Anziehungskräfte zwischen einem Ion und einem polaren Molekül, die wichtig für die Hydratation und das Lösen von Salzen sind.
Formalladung
Rechengröße für Atome in Lewis-Formeln: =Valenzelektronen−freie Elektronen−21⋅Bindungselektronen .