1/28
Diese Karteikarten decken die wesentlichen Konzepte des visuelle und auditiven Systems ab, einschließlich Tiefenwahrnehmung, Augenbewegungen, Wahrnehmungstäuschungen und die Grundlagen der Schalldynamik.
Name | Mastery | Learn | Test | Matching | Spaced | Call with Kai | Chat |
|---|
No analytics yet
Send a link to your students to track their progress
Monokulare Hinweise
Tiefen- und Entfernungshinweise, die mit nur einem Auge wahrgenommen werden können.
Verdeckung (Okklusion)
Ein monokularer Hinweis, bei dem nahe Objekte weiter entfernte Objekte verdecken.
Perspektivische Konvergenz
Ein Phänomen, bei dem parallele Linien in der Ferne zusammenlaufen.
Relative Größe
Ein monokularer Hinweis, bei dem entfernte Objekte kleiner wirken.
Texturgradient
Strukturen wirken in der Ferne dichter gedrängt.
Atmosphärische Perspektive
Ein monokularer Hinweis, bei dem entfernte Objekte blasser erscheinen.
Bewegungsparallaxe
Ein monokularer Hinweis, bei dem sich nahe Objekte bei Eigenbewegung schneller bewegen als entfernte.
Querdisparation
Der Unterschied zwischen den beiden Netzhautbildern, den das Gehirn zur Tiefenwahrnehmung nutzt.
Große Disparation
Ein binokularer Hinweis darauf, dass ein Objekt nah ist.
Forced Perspective
Eine bewusste Täuschung der Wahrnehmung durch den Einsatz von Perspektive, oft in der Fotografie genutzt.
Wahrnehmungskonstanz
Das Grundprinzip, dass Objekte trotz veränderter Bedingungen (wie Größe, Farbe, Form oder Helligkeit) als konstant wahrgenommen werden.
Top-Down-Verarbeitung
Die Beeinflussung der Wahrnehmung durch individuelle Erwartungen und bereits vorhandenes Wissen.
Sakkaden
Sehr schnelle Sprünge in der Augenbewegung.
Fixationen
Die ruhigen Phasen der Augenbewegung zwischen den Sakkaden.
Funktionale Blindheit
Das Phänomen, dass wir die schnellen Augenbewegungen (Sakkaden) nicht wahrnehmen, da das Gehirn die Information ergänzt (Maskierung).
Troxler-Effekt
Das Verschwinden von konstanten Reizen bei einer dauerhaften Fixation, da diese vom Gehirn ausgeblendet werden.
Chronostasis
Die Wahrnehmung, bei der die Zeit unmittelbar nach einer Augenbewegung länger zu wirken scheint.
Ohrbereiche
Die anatomische Gliederung des Ohrs in Außenohr, Mittelohr und Innenohr.
Schalllokalisation
Die Richtungsbestimmung von Schallquellen durch Laufzeitunterschiede, Intensitätsunterschiede, die Ohrform (Filterung) und Kopfbewegungen.
Hörbereich (Frequenz)
Der Bereich zwischen ca. 20Hz und 20.000Hz.
Optimaler Hörbereich
Der Frequenzbereich zwischen 1000Hz und 5000Hz, in dem Menschen am besten hören.
Hörgrenze
Der Schalldruckpegel von 0dB.
Schmerzgrenze (Audio)
Ein Schalldruckpegel von 120dB.
Simultanmaskierung
Eine Form der Maskierung, bei der zwei Töne gleichzeitig auftreten und der lautere Ton den leiseren überdeckt.
Vormaskierung
Ein Ton tritt kurz vor dem Zielton auf und beeinträchtigt dessen Wahrnehmung.
Nachmaskierung
Ein Ton tritt kurz nach dem Zielton auf und stört trotzdem dessen Wahrnehmung.
Verlustbehaftete Kompression
Die Reduzierung von Audio-Daten durch Entfernung unwichtiger Informationen unter Ausnutzung von Maskierungseffekten.
Noise Cancelling
Verfahren zur Geräuschunterdrückung durch Schallisolation und die Erzeugung von Antischall (destruktive Interferenz).
McGurk-Effekt
Ein multisensorisches Phänomen, bei dem die visuelle Information die auditive Wahrnehmung beeinflusst.