Mammalia - Säugetiere

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1
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Stoffwechsel - Thermie, Isolierung, Lebensweise, Stoffwechselrate

  • Endothermie (meist homoiotherm, poikilotherm): Körpertemperatur durch Stoffwechsel im Körper erzeugt

  • Körper meist mit Haaren bedeckt -> effiziente Isolierung bei aktiver Beibehaltung der Körpertemperatur

  • Dadurch und durch aktive Lebensweise -> hocheffiziente Struktur Blutkreislauf und Atmung nötig

  • Stoffwechselrate sinkt mit steigender Körpermasse -> kleinere haben höheren Energiebedarf

<ul><li><p><span>Endothermie (meist homoiotherm, poikilotherm): Körpertemperatur durch Stoffwechsel im Körper erzeugt</span></p></li><li><p><span>Körper meist mit Haaren bedeckt -&gt; effiziente Isolierung bei aktiver Beibehaltung der Körpertemperatur</span></p></li><li><p><span>Dadurch und durch aktive Lebensweise -&gt; hocheffiziente Struktur Blutkreislauf und Atmung nötig</span></p></li><li><p><span>Stoffwechselrate sinkt mit steigender Körpermasse -&gt; kleinere haben höheren Energiebedarf</span></p></li></ul><p></p>
2
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Blutkreislauf - 2x Struktur, 2x Kreislauf

  • Vierkammeriges Herz, nur linker Aortenbogen entwickelt

Lungenkreislauf:

  • sauerstoffarmes Blut aus Körper gelangt über Hohlvene in rechten Vorhof

  • fließt in rechte Herzkammer

  • über Lungenarterie zur Lunge ins Kapillarnetz was Alveolen umgibt

  • sauerstoffreiches Blut über Lungenvene in linken Vorhof

Körperkreislauf:

  • sauerstoffreiches Blut aus linkem Vorhof in linke Herzkammer

  • fließt über Aorta in Körpergewebe

  • gibt Sauerstoff, Nährstoffe, Hormone und Immunzellen ab

  • nimmt Co2, Abfallprodukte und Stoffwechselendprodukte auf

<ul><li><p>Vierkammeriges Herz, <span style="color: rgb(245, 5, 5);">nur linker Aortenbogen entwickelt</span></p></li></ul><p>Lungenkreislauf:</p><ul><li><p>sauerstoffarmes Blut aus Körper gelangt über Hohlvene in rechten Vorhof</p></li><li><p>fließt in rechte Herzkammer</p></li><li><p>über Lungenarterie zur Lunge ins Kapillarnetz was Alveolen umgibt</p></li><li><p>sauerstoffreiches Blut über Lungenvene in linken Vorhof</p></li></ul><p>Körperkreislauf:</p><ul><li><p>sauerstoffreiches Blut aus linkem Vorhof in linke Herzkammer</p></li><li><p>fließt über Aorta in Körpergewebe</p></li><li><p>gibt Sauerstoff, Nährstoffe, Hormone und Immunzellen ab</p></li><li><p>nimmt Co2, Abfallprodukte und Stoffwechselendprodukte auf</p></li></ul><p></p>
3
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Lunge - Lungenart, Atmungsart, Oberfläche, Mensch, Strategien, Volumen

Branchioalveolarlunge + Zwerchfellatmung -> gesteigerter Energieumsatz

  • Menge des aufgenommenen O2 hängt von respiratorischer Oberfläche ab

  • Zunahme der respiratorischen Oberfläche mit steigendem O2 Bedarf

  • Oberflächenvergrößerung: Bronchien - Bronchiolen - Alveolarkanäle - Alveolen (enden blind)

  • Mensch hat 140m^2 respiratorische Oberfläche

  • Unterdruckatmung: Gasdruck der Lunge wird gegenüber atmosphärischem Luftdruck verringert

  • Saugpumpe: Luft wird hineingesogen, nicht hineingepresst

  • Mensch: 0,5L Luft pro Atemzug, 14 Atemzüge pro Minute -> 7 Liter pro Minute

<p></p><p><span>Branchioalveolarlunge + Zwerchfellatmung -&gt; gesteigerter Energieumsatz</span></p><ul><li><p><span>Menge des aufgenommenen O2 hängt von respiratorischer Oberfläche ab</span></p></li><li><p><span>Zunahme der respiratorischen Oberfläche mit steigendem O2 Bedarf</span></p></li><li><p><span>Oberflächenvergrößerung: Bronchien - Bronchiolen - Alveolarkanäle - Alveolen (enden blind)</span></p></li><li><p><span>Mensch hat 140m^2 respiratorische Oberfläche</span></p></li><li><p><span>Unterdruckatmung: Gasdruck der Lunge wird gegenüber atmosphärischem Luftdruck verringert</span></p></li><li><p><span>Saugpumpe: Luft wird hineingesogen, nicht hineingepresst</span></p></li><li><p><span>Mensch: 0,5L Luft pro Atemzug, 14 Atemzüge pro Minute -&gt; 7 Liter pro Minute</span></p></li></ul><p></p>
4
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Plazenta - 4 Funktionen, woraus gebildet, Gewebe, Verbindung

  • Gebildet durch Chorion -> wächst in Schleimhaut des Uterus ein

  • Besteht aus embryonalem und mütterlichen Gewebe

  • Versorgung mit Nährstoffen, Entsorgung Exkretionsprodukte, Gasaustausch, Schutz

  • Verbindung zwischen Embryo und Plazenta über Nabelschnur

5
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Gebiss und Kiefer generell - Zahnarten, Ersatz, Atmen und kauen wodurch, Kiefergelenk vs. primäres

  • Heterodont -> Anpassung an Ernährung als Omnivore

    • Incisivi (Schneidezähne

    • Canini (Eckzähne)

    • Praemolares (Vorderbackenzähne)

    • Molares (hintere Backenzähne)

  • Diphyodonte Zähne (Milchzähne werden von Satz bleibender Zähne ersetzt)

  • Maxillare und Palatinum bilden sek. Knochendecke, primärer Gaumen wird geschlossen -> Atemhöhle und Mundhöhle grtrennt → Atmen und Kauen gleichzeitig

  • Sek. Kiefergelenk aus Dentale und Squamosum -> Articulare und Quadratum werden Gehörknöchelchen

    • Articulare -> Hammer

    • Quadratum -> Amboss

    • Steigbügel (aus Hyomandibulare der Fische)

<ul><li><p>Heterodont -&gt; Anpassung an Ernährung als Omnivore</p><ul><li><p>Incisivi (Schneidezähne</p></li><li><p>Canini (Eckzähne)</p></li><li><p>Praemolares (Vorderbackenzähne)</p></li><li><p>Molares (hintere Backenzähne)</p></li></ul></li><li><p>Diphyodonte Zähne (Milchzähne werden von Satz bleibender Zähne ersetzt)</p></li><li><p>Maxillare und Palatinum bilden sek. Knochendecke, primärer Gaumen wird geschlossen -&gt; Atemhöhle und Mundhöhle grtrennt → Atmen und Kauen gleichzeitig</p></li><li><p>Sek. Kiefergelenk aus Dentale und Squamosum -&gt; Articulare und Quadratum werden Gehörknöchelchen</p><ul><li><p>Articulare -&gt; Hammer</p></li><li><p>Quadratum -&gt; Amboss</p></li><li><p>Steigbügel (aus Hyomandibulare der Fische)</p></li></ul></li></ul><p></p>
6
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Gebissanpassung an Ernährung

Herbivor (Pferd, Rind, Kaninchen)

  • große Incisivi

  • Canini reduziert

  • breite Molare mit flachen Kauflächen

Carnivor (Katze, Löwe, Wolf)

  • lange spitze Canini

  • scharfe Molare

Omnivor (Mensch, Schwein)

  • Molare mit flachen und höckerigen Kauflächen

  • alle Zahntypen ausgebildet

7
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Verdauungsapparat → 4 Anpassungen

→ an Ernährung angepasst

  • Insektenfresser: kurzer Darm, kein Blinddarm (Igel)

  • Nicht wiederkäuende Pflanzenfresser: einfacher Magen, großer Blinddarm (Pferd, Kaninchen)

  • Wiederkäuer: vierkammeriger Magen, großer Pansen, langer Dünn- und Dickdarm (Rind, Schaf)

  • Fleischfresser: kurzer Dünn- und Dickdarm, kleiner Blinddarm (Katze, Wolf, Löwe)

8
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weitere Merkmale - Haut, Befruchtung, Gehirn, Blutbesonderheit

  • Integument mit Schweiß-, Duft-, Talg- und Milchdrüsen

  • Innere Befruchtung

  • Hochevolviertes Gehirn (besonders großer Neocortex) -> Erinnerungsvermögen, rasches Lernen neuer Situationen

  • Kernlose Erythrozyten

<ul><li><p>Integument mit Schweiß-, Duft-, Talg- und Milchdrüsen</p></li><li><p>Innere Befruchtung</p></li><li><p>Hochevolviertes Gehirn (besonders großer Neocortex) -&gt; Erinnerungsvermögen, rasches Lernen neuer Situationen</p></li></ul><ul><li><p>Kernlose Erythrozyten</p></li></ul><p></p>
9
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8 Synapomorphien vs 6 Autapomorphien

Synapomorphien

  • Rotation der Extremitäten unter dem Körper

  • Endothermie & Haarkleid

  • Synapsider Schädel

  • Sekundärer Gaumen, Saugzunge und Lippen

  • Sekundäres Kiefergelenk

  • Heterodontie (unterschiedliche Zahntypen)

  • Drei Gehörknöchelchen im Mittelohr

  • Milchdrüsen

Autapomorphien

  • Haarkleid

  • sekundärer Gaumen

  • sekundärer Kiefer

  • heterodontes Gebiss

  • 3 Gehörknöchelchen

  • Milchdrüsen

<p>Synapomorphien</p><ul><li><p>Rotation der Extremitäten unter dem Körper</p></li></ul><ul><li><p><u>Endothermie &amp; Haarkleid</u></p></li></ul><ul><li><p>Synapsider Schädel</p></li><li><p><u>Sekundärer Gaumen, Saugzunge und Lippen</u></p></li><li><p><u>Sekundäres Kiefergelenk</u></p></li><li><p><u>Heterodontie (unterschiedliche Zahntypen)</u></p></li><li><p><u>Drei Gehörknöchelchen im Mittelohr</u></p></li><li><p><u>Milchdrüsen</u></p></li></ul><p>Autapomorphien</p><ul><li><p><u>Haarkleid</u></p></li><li><p><u>sekundärer Gaumen</u></p></li><li><p><u>sekundärer Kiefer</u></p></li><li><p><u>heterodontes Gebiss</u></p></li><li><p><u>3 Gehörknöchelchen</u></p></li><li><p><u>Milchdrüsen</u></p></li></ul><p></p>
10
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Systematik

  • Pelycosauria - ausgestorben

  • Therapsida - ausgestorben

  • Frühe Mammalia - Monotremata - Kloakentiere

  • Beuteltiere - Metatheria - Marsupialia

  • Placentatiere - Eutheria - Placentalia

<ul><li><p>Pelycosauria - ausgestorben</p></li><li><p>Therapsida - ausgestorben</p></li><li><p>Frühe Mammalia - Monotremata - Kloakentiere</p></li><li><p>Beuteltiere <span style="color: rgb(255, 255, 255);">- </span><span style="color: rgb(255, 255, 255);">Metatheria</span><span style="color: rgb(255, 255, 255);"> - Mar</span>supialia</p></li><li><p>Placentatiere - Eutheria - Placentalia</p></li></ul><p></p>
11
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Pelycosauria - Segelechsen - ausgestorben → 4 ursprünglich, 2 Apomorphien

  • Ursprünglich: Spreizgang, kein Haarkleid -> Endothermie, primäres Kiefergelenk

  • Apomorphien: synapsider Schädel, geteilter Hinterhauptgelenkkopf

<ul><li><p>Ursprünglich: Spreizgang, kein Haarkleid -&gt; Endothermie, primäres Kiefergelenk</p></li><li><p>Apomorphien: synapsider Schädel, geteilter Hinterhauptgelenkkopf </p></li></ul><p></p>
12
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Therapsida - ausgestorben → 2 Apomorphien

Apomorphien

  • Heterodontie

  • Rotation Extremitäten unter Körper

  • (Haarkleid, sek. Gaumen, sek. Kiefergelenk)

<p>Apomorphien</p><ul><li><p>Heterodontie</p></li><li><p>Rotation Extremitäten unter Körper</p></li><li><p>(Haarkleid, sek. Gaumen, sek. Kiefergelenk)</p></li></ul><p></p>
13
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Monotremata - Brutpflege, Thermie, Milchdrüsenherkunft, Verteilung, 2 Arten → Eier wo

  • Eierlegend und säugend

  • Homoiotherm/Endotherm (bei nur 30-32°C)

  • Milchdrüsen von einfachen Haardrüsen abgeleitet

  • Diffuses Drüsenfeld, keine Zitzen, Milch wird abgeleckt

  • Schnabeltier

    • Ornithorhynchus anatinus

    • Giftstachel bei ml

    • Australien

    • Eier zwischen Schwanz und Abdomen gehalten

  • Kurzschnabeligel (Echnida)

    • Tachyglossus aculeatus

    • Australien und Neuguinea

    • Eier in Beutel getragen

<ul><li><p><span>Eierlegend und säugend</span></p></li><li><p><span>Homoiotherm/Endotherm (bei nur 30-32°C)</span></p></li><li><p><span>Milchdrüsen von einfachen Haardrüsen abgeleitet</span></p></li><li><p><span>Diffuses Drüsenfeld, keine Zitzen, Milch wird abgeleckt</span></p></li><li><p><span>Schnabeltier</span></p><ul><li><p><span>Ornithorhynchus anatinus</span></p></li><li><p><span>Giftstachel bei ml</span></p></li><li><p><span>Australien</span></p></li><li><p><span>Eier zwischen Schwanz und Abdomen gehalten</span></p></li></ul></li><li><p><span>Kurzschnabeligel (Echnida)</span></p><ul><li><p><span>Tachyglossus aculeatus</span></p></li><li><p><span>Australien und Neuguinea</span></p></li><li><p><span>Eier in Beutel getragen</span></p></li></ul></li></ul><p></p>
14
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Metatheria, Beuteltiere, Marsupialia - Konvergenz, Neugeborenes, Laktationszeit, Beuteltragezeit, Plazentaart

  • Sehr divers, Konvergenz mit Plazentatieren vorhanden

  • Kurze Tragezeit (10-42 Tage)

  • Neugeborene extrem unreif (0,2g-3g)

  • Lange Laktationszeit bis zu 1 Jahr

  • Beuteltragezeit: 1-7 Monate

  • Plazenta umfasst bei manchen auch Teile der Allantois -> Dotterstockplazenta

15
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Konvergenz Beuteltiere und Plazentalia → 3 Beispiele

  • Känguru und Pampashase

  • Beutelteufel und Vielfraß

  • Beutelmaus und Hirschmaus

<ul><li><p>Känguru und Pampashase </p></li><li><p>Beutelteufel und Vielfraß</p></li><li><p>Beutelmaus und Hirschmaus</p></li></ul><p></p>
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Placentatiere - Eutheria - Placentalia → Plazenta, Rückbildung, wo Embryonalanlage, Milchdrüsenanordnung, wo, Histologie m/w, Wurfgröße, 4 Gruppen

  • Chorion bildet Plazenta -> Chorion-Allantois-Plazenta -> komplexer und leistungsfähiger

  • Allantois und Dottersack immer weiter zurückgebildet (keine Funktion mehr)

  • Embryonalanlage im Inneren des Trophoblasten -> verhindert immunologische Reaktion

  • 2 Leisten mit bis zu 20 Zitzen (Schwein)

  • Bei manchen Arten nur vorne (Mensch) bzw. hinten (Kuh)

  • Bis zur Geschlechtsreife ist Histologie bei m/w gleich -> dann stärkere Verzweigung der Alveolen und Fetteinlagerungen bei Weibchen

  • Wurfgröße max. 32 (Tenrek)

Systematik

  • Afrotheria

  • Xenarthra (Nebengelenktiere)

  • Euarchontoglires

  • Laurasiatheria

17
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Afrotheria - 6

  • Tenrekartige: Madagaskar

  • Erdferkel

  • Elefantenspitzmäuse: artenarm, bodenlebende Springläufer auf afrikanischem Kontinent, insektivor

  • Rüsseltiere: 3 rezente Arten (Elefanten)

  • Schliefer: artenarm

  • Seekühe: artenarm

18
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Xenarthra - wo, Merkmal, → 3 Gruppen

  • Vorkommen: Südamerika

  • Zusätzliches Wirbelgelenk in hinterer Rumpfregion

  • Ameisenbären

  • Faultiere

  • Gürteltiere

19
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Eurachontoglires - 5

  • Riesengleiter (Dermoptera): artenarm, Indonesien

  • Spitzhörnchen (Scadentia): SO-Asien

  • Primaten

  • Hasenartige (Lagomorpha): weltweit, Stiftzähne hinter oberen Nagezähnen

  • Nagetiere (Rodentia): diverse Nischen, 40% der Säugetierarten, wachsende Schneidezähne, fehlende Eckzähne (Diastema)

20
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Primaten - Systematik

  • Strepsirhini (Feuchtnasenaffen): Nasenepiegel feucht, guter Geruchssinn, Daumen kann nur in geringem Ausmaß den anderen Fingern gegenübergestellt werden, Putzkralle an der zweiten Zehe

    • Lemuriformes (Lemurartige): 5 Familien auf Madagaskar

    • Lorisiformes (Loriartige): 2 Familien aus Afrika und Asien

  • Haplorhini (Trockennasenaffen): gegenübergestellter Daumen, trockene Nase, Knochenwand zwischen Orbita und Schläfenfenster

    • Koboldmakis: Südostasien

    • Neuweltaffen: Amerika

    • Altweltaffen: Afrika und Asien -> Geschwänzte (Meerkatzenverwandte) und Ungeschwänzte (Hominoidea -> Gibbons, Menschenaffen)

<ul><li><p>Strepsirhini (<u>Feuchtnasenaffen)</u>: Nasenepiegel feucht, guter Geruchssinn, Daumen kann nur in geringem Ausmaß den anderen Fingern gegenübergestellt werden, Putzkralle an der zweiten Zehe</p><ul><li><p>Lemuriformes (<u>Lemurartige</u>): 5 Familien auf Madagaskar</p></li><li><p>Lorisiformes (<u>Loriartige</u>): 2 Familien aus Afrika und Asien</p></li></ul></li><li><p>Haplorhini (<u>Trockennasenaffen</u>): gegenübergestellter Daumen, trockene Nase, Knochenwand zwischen Orbita und Schläfenfenster</p><ul><li><p><span style="color: rgb(249, 11, 11);"><u>Koboldmakis</u>: Südostasien</span></p></li><li><p><u>Neuweltaffen</u>: Amerika</p></li><li><p><u>Altweltaffen: </u>Afrika und Asien -&gt; Geschwänzte (Meerkatzenverwandte) und Ungeschwänzte (Hominoidea -&gt; Gibbons, Menschenaffen)</p></li></ul></li></ul><p></p>
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Laurasiatheria - 6

  • Insektenfresser: fast weltweit, Igel, Maulwürfe, Spitzmäuse

  • Fledertiere: artenreich, weltweit, Arme mit elastischer Flughaut

  • Raubtiere: Hundeartige (inkl. Robben) und Katzenartige

  • Schuppentiere

  • Unpaarhufer: Füße mit einer huftragenden Zehe, Pferde, Tapire, Nashörner

  • Paarhufer und Wale: Wale monophyletisch, Paarhufer paraphyletisch (Schweine, Rinder, Hirsche)

22
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Entwicklung des Menschen

Hominoidea

  • Gibbons, Orang-Utans, Gorillas, Schimpansen, Mensch

  • Menschen sind Primaten mit besonders großem Gehirn & bewegen sich fort auf 2 Beinen

  • Trennung Schimpanse/Mensch vor 6-13 Millionen Jahren

  • Ursprung Homo sapiens vor ca. 200000 Jahren

  • Homininae: Primaten, die enger mit Menschen als mit Schimpansen verwandt sind

  • Ca. 20 ausgestorbene Arten der Homininae -> komplizierte Evolutionsgeschichte

  • Vor ca. 1,9 Millionen Jahren begannen Homininae weite Strecken auf 2 Beinen zurückzulegen

  • Werkzeuggebrauch: 2,5 Millionen Jahre alte Ritzspuren an Tierknochen

  • Früheste Fossilien der Gattung Homo: 2,4 und 1,6 Millionen Jahre alt (Homo habilis)

  • Ursprung und Großteil der Evolution der Homininae in Afrika

  • Mehrfache Auswanderung: Homo erectus, Neanderthaler, Denisova-Mensch, Homo sapiens

  • Vermischungen der Genome fanden statt (Neandertaler und Homo sapiens) → genetische Vielfalt