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Definiton Kognitive und Neurokognitive Störungen
Die neurokognitiven Störungen (NCD) fassen Erkrankungen zusammen
Hauptmerkmale kognitive Einbußen in den Bereichen:
Aufmerksamkeit
Exekutivfunktionen
Lernen und Gedächtnis
Sprache
soziale Kognition
perzeptuell-motorischen
Die NCD ersetzen im DSM-5 die Kategorien Delir, Demenz, Amnestische und Andere Kognitive Störungen des DSM-IV.
Neurokognitive Störungen im DSM-5

Gedächtnis Definiton
Gedächtnis bezeichnet für Fähigkeit der Nervensysteme von Lebewesen, aufgenommene Informationen umzuwandeln, zu speichern und wieder abzurufen
Kann nicht voll werden (nicht wie ein Computer)
Patient HM
Patient H.M litt unter starker Epilepsie (mehrere dutzend Anfälle am Tag)
Medialer Temporallappen als Herd identifiziert und große Teile entfernt
Folge:
Er war fortan nicht mehr in der Lage neue. Informationen länger als wenige Minnuten zur. Behalten
Gedächtnisinhalte wo vor der OP erworben wurden waren noch abrufbar
Weitere Informationen
Keine Probleme in der Aufmerksamkeit
Keine Probleme Wiedergabe Zahlenreihe bis zu 7 Ziffern
Informationen blieben so lange erhalten wie lange er sich darauf konzentrierte sobald er sich auf ein neues Thema konzentrierte waren die Infos komplett verschwunden
Implizite Lernprozesse waren nicht beeinträchtigt
Schlussfolgerung bei Patient HM
Schlussfolgerung:
Es gibt unterschiedliche Gedächtsnissysteme → Lernprozesse im Spiegelzeichen-Test nicht beeinträchtigt
Für die. Langfristige bewusste. Speicherung neuer Informationen hat deer mediale Temporallappen (und insbesondere der Hippocampus) eine herausragende Bedeutung
retrograde Amnesie & anterograde Amnesie

Aufteilung der Gedächtnissysteme

Der Hippocampus
Hier fließen Informationen verschiedenere sensorischer Systeme zusammen
Sie werden verarbeitet und von dort zum Cortex zurückgesandt
Wichtig für die Überführung von Gedächtnisinhalten aus Darm Kurzzeit- in das Langzeitgedächtnis
entorhinaler Cortex - Gedächtnisbildung
Perirhinaler Cortex - Erkennen und Identifizieren von Umweltreizen
Parahippocampaler Cortex - Erkennen und Erinnern

Hippocampus und Gedächtniskonsolidierung
Hippocampus vor allem wichtig für die Kodierung der Informationen und Konsolidierung der Gedächtnisinhalte
Schlussfolgerung → Für den Abruf bereits länger gespeicherter Informationen scheint der Hippocampus nicht benötigt zu werden

Gedächtnisabruf
Für den Abruf ist der Hippocampus für eine gewisse Zeit notwendig, um Einzelaspekte der Episode in den verteilten neokortikalen Arealen zu reaktivieren (Abrufhinweise können externe Reize sein oder intern generiert werden )
Sind die kortikalen Assoziationen hinreichend stark (Konsolidierung des Gedächtnisinhalts) führt die Aktivierung eines Teilaspekts zum Abruf der gesamten Episode ohne Hippocampus Beteiligung

Definition Demenz
Oberbegriff für verschiedene neurologische Krankheitsbilder, die durch den progredienten (fortschreitender) Verlust kognitiver Fähigkeiten gekennzeichnet ist
Demenz als bedeutendes Gesundheitsproblem
Demenzrisiko, Häufigkeit verschiedener primärer Demenzerkrankungen, Prognose für die Zukunft
Das Demenzrisiko steigt stetig an - von alter 65-69 (m-1,7% & w-2%) bis zu dem Alter ü90 haben Frauen ein Risiko von 39% und Männer 29%
Alzheimer Demenz mit 60% ist mit Abstand die verbreitetste Demenz Krankheit in DE & EU weltweit
15% Vaskulärer Demenz Schlaganfälle und Rückgang der weißen Substanz
Demenzkrankheiten werden in Zukunft häufiger auftreten Zusammenhang mit dem durchschnittlich ansteigenden Alter der Nationen

Geschichte der Alzheimer-Demenz
1901- Alois Alzheimer behandelte 51 jährige Patientin Auguste Deter in der städtischen Anstalt für Irre und epileptische und Frankfurt am Main
Sie konnte sich zu diesem Zeitpunkt an kaum mehr Als ihren Vornamen erinnern und war misstrauisch, aggressiv und empfindlich
1906 NAch ihrem Tod im Alter von 56 Jahren untersuchte er im Gehirn und entdeckter die charakteristischen Makro- und mikroskopische Veränderungen für Erkrankungen
1907 Er macht seine Entdeckung in der Schrift “Über eine eigenartige Erkrankung der Hirnrinde” öffentlich
Neurogenese (neue Zellen gebildet) des Hippocampus durch Gitstoffe stark einggeschränkt

Charakteristik und Pathologie der Demenz
Charakteristik
Beeinträchtigung mehrerer kognitiver Fähigkeiten, besonders im Vordergrund: anterograde amnestische Symptomatik (neue Informationen nicht gespeichert & schlechtere Orientierung)
Erworben
persisting und fortschreitend → kann nicht aufgehalten werden
Keine Bewusstseinsstörung
Beeinträchtigung des Alltagslebens
Pathologie
komplexes, multifaktorielles Krankheitsgeschehen; Fokus liegt aber auf krankhaften Veränderungen in den Zellen und dem Zellstoffwechsel

Welches Diagnostiktool kommt bei beginnender Demenz zum Einsatz?
MOCA (Montreal cognitive Assesment)

Therapieform für Demenz

Definition Delir
Das Delir ist ein akuter Verwirrtheitszustand und bezeichnet ein ätiologisch unspezifisches hirnorganisches Psychosyndrom, das einen potentiell lebensbedrohlichen Zustand darstellt - zwingend Bewusstsein beeinträchtigt
Symptome des Delir Nach DSM-5
Störung der Aufmerksamkeit und des Bewusstseins und anderer kognitiver Funktionen
Das Störungsbild entwickelt sich innerhalb eines kurzen Zeitraums (unterschied zur Demenz) wobei der ursprüngliche Zustand verändert ist und der Schweregrad im Tagesverlauf fluktuiert / schwankt
Nicht besser durch eine andere neurokognitive Strung erklärbar
Es gibt einen Zusammenhang zu. Einen medizinischen Krankheitsfaktor, einer Substanzintoxikation, einem Substanz Entzug oder einer Exposition gegenüber einem Toxin
→ Da es sich nun Delir nicht um eine eigenständige Krankheit handelt, sondern um ein Begleitsyndrom potentiell unterschiedlicher Ursachen, ist eine schnelle Diagnostik besonders wichtig
Delir ist ein Zeichen des Körpers das er sich in einem sehr kritischen Zustands befindet
Beispiel: bei Personen ü 65 leiden ca. 80% an einem Postoperativem Delir

Fall Beispiel Delir Hauptmerkmale


Demenz und Delir
Gemeinsamkeiten und unterschiede
