VL: 10 Amnesie, Demenz & Delir

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Definiton Kognitive und Neurokognitive Störungen

Die neurokognitiven Störungen (NCD) fassen Erkrankungen zusammen

  • Hauptmerkmale kognitive Einbußen in den Bereichen:

    • Aufmerksamkeit

    • Exekutivfunktionen

    • Lernen und Gedächtnis

    • Sprache

    • soziale Kognition

    • perzeptuell-motorischen

  • Die NCD ersetzen im DSM-5 die Kategorien Delir, Demenz, Amnestische und Andere Kognitive Störungen des DSM-IV.

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Neurokognitive Störungen im DSM-5

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Gedächtnis Definiton

Gedächtnis bezeichnet für Fähigkeit der Nervensysteme von Lebewesen, aufgenommene Informationen umzuwandeln, zu speichern und wieder abzurufen

Kann nicht voll werden (nicht wie ein Computer)

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Patient HM

  • Patient H.M litt unter starker Epilepsie (mehrere dutzend Anfälle am Tag)

  • Medialer Temporallappen als Herd identifiziert und große Teile entfernt

Folge:

  • Er war fortan nicht mehr in der Lage neue. Informationen länger als wenige Minnuten zur. Behalten

  • Gedächtnisinhalte wo vor der OP erworben wurden waren noch abrufbar

Weitere Informationen

  • Keine Probleme in der Aufmerksamkeit

  • Keine Probleme Wiedergabe Zahlenreihe bis zu 7 Ziffern

  • Informationen blieben so lange erhalten wie lange er sich darauf konzentrierte sobald er sich auf ein neues Thema konzentrierte waren die Infos komplett verschwunden

  • Implizite Lernprozesse waren nicht beeinträchtigt

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Schlussfolgerung bei Patient HM

Schlussfolgerung:

  • Es gibt unterschiedliche Gedächtsnissysteme → Lernprozesse im Spiegelzeichen-Test nicht beeinträchtigt

  • Für die. Langfristige bewusste. Speicherung neuer Informationen hat deer mediale Temporallappen (und insbesondere der Hippocampus) eine herausragende Bedeutung

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retrograde Amnesie & anterograde Amnesie

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Aufteilung der Gedächtnissysteme

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Der Hippocampus

Hier fließen Informationen verschiedenere sensorischer Systeme zusammen

Sie werden verarbeitet und von dort zum Cortex zurückgesandt

Wichtig für die Überführung von Gedächtnisinhalten aus Darm Kurzzeit- in das Langzeitgedächtnis

  • entorhinaler Cortex - Gedächtnisbildung

  • Perirhinaler Cortex - Erkennen und Identifizieren von Umweltreizen

  • Parahippocampaler Cortex - Erkennen und Erinnern

<p>Hier fließen Informationen verschiedenere sensorischer Systeme zusammen </p><p>Sie werden verarbeitet und von dort zum Cortex zurückgesandt </p><p>Wichtig für die Überführung von Gedächtnisinhalten aus Darm Kurzzeit- in das Langzeitgedächtnis </p><p></p><ul><li><p>entorhinaler Cortex - Gedächtnisbildung </p></li><li><p>Perirhinaler Cortex - Erkennen und Identifizieren von Umweltreizen </p></li><li><p>Parahippocampaler Cortex - Erkennen und Erinnern </p></li></ul><p></p>
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Hippocampus und Gedächtniskonsolidierung

Hippocampus vor allem wichtig für die Kodierung der Informationen und Konsolidierung der Gedächtnisinhalte

Schlussfolgerung → Für den Abruf bereits länger gespeicherter Informationen scheint der Hippocampus nicht benötigt zu werden

<p>Hippocampus vor allem wichtig für die Kodierung der Informationen und Konsolidierung der Gedächtnisinhalte </p><p></p><p>Schlussfolgerung → Für den Abruf bereits länger gespeicherter Informationen scheint der Hippocampus nicht benötigt zu werden </p>
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Gedächtnisabruf

  • Für den Abruf ist der Hippocampus für eine gewisse Zeit notwendig, um Einzelaspekte der Episode in den verteilten neokortikalen Arealen zu reaktivieren (Abrufhinweise können externe Reize sein oder intern generiert werden )

  • Sind die kortikalen Assoziationen hinreichend stark (Konsolidierung des Gedächtnisinhalts) führt die Aktivierung eines Teilaspekts zum Abruf der gesamten Episode ohne Hippocampus Beteiligung

<ul><li><p>Für den Abruf ist der Hippocampus für eine gewisse Zeit notwendig, um Einzelaspekte der Episode in den verteilten neokortikalen Arealen zu reaktivieren (Abrufhinweise können externe Reize sein oder intern generiert werden ) </p></li><li><p>Sind die kortikalen Assoziationen hinreichend stark (Konsolidierung des Gedächtnisinhalts) führt die Aktivierung eines Teilaspekts zum Abruf der gesamten Episode ohne Hippocampus Beteiligung </p></li></ul><p></p>
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Definition Demenz

Oberbegriff für verschiedene neurologische Krankheitsbilder, die durch den progredienten (fortschreitender) Verlust kognitiver Fähigkeiten gekennzeichnet ist

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Demenz als bedeutendes Gesundheitsproblem

Demenzrisiko, Häufigkeit verschiedener primärer Demenzerkrankungen, Prognose für die Zukunft

  • Das Demenzrisiko steigt stetig an - von alter 65-69 (m-1,7% & w-2%) bis zu dem Alter ü90 haben Frauen ein Risiko von 39% und Männer 29%

  • Alzheimer Demenz mit 60% ist mit Abstand die verbreitetste Demenz Krankheit in DE & EU weltweit

  • 15% Vaskulärer Demenz Schlaganfälle und Rückgang der weißen Substanz

  • Demenzkrankheiten werden in Zukunft häufiger auftreten Zusammenhang mit dem durchschnittlich ansteigenden Alter der Nationen

<ul><li><p>Das Demenzrisiko steigt stetig an - von alter 65-69 (m-1,7% &amp; w-2%)  bis zu dem Alter ü90 haben Frauen ein Risiko von 39% und Männer 29% </p></li><li><p>Alzheimer Demenz mit 60% ist mit Abstand die verbreitetste Demenz Krankheit in DE &amp; EU weltweit </p></li><li><p>15% Vaskulärer Demenz Schlaganfälle und Rückgang der weißen Substanz </p></li><li><p>Demenzkrankheiten werden in Zukunft häufiger auftreten Zusammenhang mit dem durchschnittlich ansteigenden Alter der Nationen</p></li></ul><p></p>
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Geschichte der Alzheimer-Demenz

  • 1901- Alois Alzheimer behandelte 51 jährige Patientin Auguste Deter in der städtischen Anstalt für Irre und epileptische und Frankfurt am Main

  • Sie konnte sich zu diesem Zeitpunkt an kaum mehr Als ihren Vornamen erinnern und war misstrauisch, aggressiv und empfindlich

  • 1906 NAch ihrem Tod im Alter von 56 Jahren untersuchte er im Gehirn und entdeckter die charakteristischen Makro- und mikroskopische Veränderungen für Erkrankungen

  • 1907 Er macht seine Entdeckung in der Schrift “Über eine eigenartige Erkrankung der Hirnrinde” öffentlich

  • Neurogenese (neue Zellen gebildet) des Hippocampus durch Gitstoffe stark einggeschränkt

<ul><li><p>1901- Alois Alzheimer behandelte 51 jährige Patientin Auguste Deter in der städtischen Anstalt für Irre und epileptische und Frankfurt am Main </p></li><li><p>Sie konnte sich zu diesem Zeitpunkt an kaum mehr Als ihren Vornamen erinnern und war misstrauisch, aggressiv und empfindlich </p></li><li><p>1906 NAch ihrem Tod im Alter von 56 Jahren untersuchte er im Gehirn und entdeckter die charakteristischen Makro- und mikroskopische Veränderungen für Erkrankungen </p></li><li><p>1907 Er macht seine Entdeckung in der Schrift “Über eine eigenartige Erkrankung der Hirnrinde” öffentlich </p></li><li><p>Neurogenese (neue Zellen gebildet)  des Hippocampus durch Gitstoffe stark einggeschränkt </p></li></ul><p></p>
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Charakteristik und Pathologie der Demenz

Charakteristik

  • Beeinträchtigung mehrerer kognitiver Fähigkeiten, besonders im Vordergrund: anterograde amnestische Symptomatik (neue Informationen nicht gespeichert & schlechtere Orientierung)

  • Erworben

  • persisting und fortschreitend → kann nicht aufgehalten werden

  • Keine Bewusstseinsstörung

  • Beeinträchtigung des Alltagslebens

Pathologie

  • komplexes, multifaktorielles Krankheitsgeschehen; Fokus liegt aber auf krankhaften Veränderungen in den Zellen und dem Zellstoffwechsel

<p>Charakteristik </p><ul><li><p>Beeinträchtigung mehrerer kognitiver Fähigkeiten, besonders im Vordergrund: anterograde amnestische Symptomatik (neue Informationen nicht gespeichert &amp; schlechtere Orientierung) </p></li><li><p>Erworben </p></li><li><p>persisting und fortschreitend → kann nicht aufgehalten werden </p></li><li><p>Keine Bewusstseinsstörung </p></li><li><p>Beeinträchtigung des Alltagslebens </p></li></ul><p></p><p>Pathologie </p><ul><li><p>komplexes, multifaktorielles Krankheitsgeschehen; Fokus liegt aber auf krankhaften Veränderungen in den Zellen und dem Zellstoffwechsel </p></li></ul><p></p>
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Welches Diagnostiktool kommt bei beginnender Demenz zum Einsatz?

MOCA (Montreal cognitive Assesment)

<p>MOCA (Montreal cognitive Assesment) </p>
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Therapieform für Demenz

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Definition Delir

Das Delir ist ein akuter Verwirrtheitszustand und bezeichnet ein ätiologisch unspezifisches hirnorganisches Psychosyndrom, das einen potentiell lebensbedrohlichen Zustand darstellt - zwingend Bewusstsein beeinträchtigt

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Symptome des Delir Nach DSM-5

  • Störung der Aufmerksamkeit und des Bewusstseins und anderer kognitiver Funktionen

  • Das Störungsbild entwickelt sich innerhalb eines kurzen Zeitraums (unterschied zur Demenz) wobei der ursprüngliche Zustand verändert ist und der Schweregrad im Tagesverlauf fluktuiert / schwankt

  • Nicht besser durch eine andere neurokognitive Strung erklärbar

  • Es gibt einen Zusammenhang zu. Einen medizinischen Krankheitsfaktor, einer Substanzintoxikation, einem Substanz Entzug oder einer Exposition gegenüber einem Toxin

→ Da es sich nun Delir nicht um eine eigenständige Krankheit handelt, sondern um ein Begleitsyndrom potentiell unterschiedlicher Ursachen, ist eine schnelle Diagnostik besonders wichtig

Delir ist ein Zeichen des Körpers das er sich in einem sehr kritischen Zustands befindet

Beispiel: bei Personen ü 65 leiden ca. 80% an einem Postoperativem Delir

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<p>Fall Beispiel Delir Hauptmerkmale </p>

Fall Beispiel Delir Hauptmerkmale

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<p>Demenz und Delir</p><p>Gemeinsamkeiten und unterschiede </p>

Demenz und Delir

Gemeinsamkeiten und unterschiede

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