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135 Terms

1
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Was wird unter den Begriffen "Projektsteuerung", "Projektleitung" und "Projektmanagement" verstanden?

Projektleitung:

Projektsteuerung:

  • Führungsverantwortung

  • Linienfunktion

  • Entscheidungsbegufgnis

  • Weisungsbefugnis

  • Durchsetzungsbefugnis

  • nicht auf dritte delegierbar

  • Übernimmt originäre Bauherrenaufgaben

  • eher operative Aufgaben

  • auf dritte delegierbar

  • hat Stabsfunktion

  • Besitzt keine Entscheidungs-, Weisungs- und Durchsetzungsbefugnis

2
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Grundkonzept der Aufbauorganisation

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3
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Was sind originäre Bauherrenaufgaben und welche Leitungsfunktionen erfüllt der Bauherr?

Aufgaben, die sich grundsätzlich von den Aufgaben anderer Projektbeteiligter unterscheiden und dem Ziel dienen, dass alle Projektbeteiligten zielgerichtet, effektiv und optimal zusammenarbeiten.

Leitungsfunktionen:

  • Entscheidungen

  • Anordnungen

  • Kontrolle

  • Finanzierung

4
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Was sind die Leitungsfunktionen des Bauherren und was sagen sie aus?

Entscheidung

Setzen der obersten Projektziele, d.h. Nutzungsziele, wirtschaftliche Ziele, Qualitäts-, Zeit- und Kostenziele.

Anordnung

Treffen von Anordnungen und Abschluss von Verträgen zur Verwirklichung der Projektziele.

Kontrolle

Oberste Kontrolle der Verwirklichung der o.g. Projektziele.

Finanzierung

Der Bauherr trägt die letzte Verantwortung für Finanzmittelbereitstellung und deren verlustfreien Einsatz im Planungs- und Bauprozess, sowie während der späteren Nutzung.

5
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Welche Typen von Bauherrenaufgaben gibt es und wie unterscheiden sie sich?

Typ 1: Frei delegierbare Aufgaben (Aufgaben, bei denen keine Planungs- und Kontrollfunktionen für das Projekt enthalten sind)

Typ 2: Beschränkte Delegation (Aufgaben, die nur an Leistungsträger delegiert werden können, die nicht schon in anderer Funktion am Projekt beteiligt sind, damit Leistungsaufgaben nicht mit der Vorgabe und Kontrolle eben dieser Leistung vermischt werden können)

Typ 3: Nicht delegierbare Bauherrenaufgaben (Aufgaben, deren Durchführung NUR beim Bauherr liegen kann

Typen der Bauherrenaufgaben unterscheiden sich also nach dem Grad der Delegierbarkeit!

6
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Schaubild zur stufenweisen Übertragung der Bauherrenaufgaben an Dritte

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7
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Schaubild zu den Zusammenhängen zwischen der einzelnen Teilen der DIN 69901

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8
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Definition des Projektmanagement und Projektmanagementsysteme nach DIN 69901-1:

„Projekte befassen sich mit Vorhaben aller Art. Sie unterscheiden sich nach Zielen und Produkten, nach Größe, Komplexität, Zeitbedarf und erforderlichem Aufwand, nach der Anzahl der Mitwirkenden und Betroffenen. Sie werden von Organisationen jeder Größe durchgeführt.“

9
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Was steht im Abschnitt 1 der DIN 69901

Die Grundlagen, also:

  • Anwendungsbereich

    • → die Norm legt die Prozesse eines Projektmanagementsystems fest. Ist nur in Verbindung mit 69901-2, -3 und -5 anwendbar auf:

  • Definition

  • Erwartungen an das PM-System

t.b.c

10
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Was sind die wesentlichen Eigenschaften des Projektmanagementsystems aus DIN 69901

  1. Flexibilität: Das System kann sich kurzfristig an neue oder veränderte Bedingungen anpassen;

  2. Universalität: Das System gestattet möglichst vielseitige Verwendung/Nutzung;

  3. Modularität: Das System setzt sich aus mehreren Subsystemen zusammen und kann bausteinweise entwickelt und ausgebaut werden. […];

  1. Kompatibilität: Systeme, Subsysteme und Elemente sind mit angrenzenden Systemen und Systemteilen Anschließbar […];

  1. Transparenz: Das System macht Abläufe und Zusammenhänge sichtbar;

  2. Prävention: Das System unterstützt das Arbeitsprinzip „Prävention statt Reaktion“.

11
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Worauf ist die Norm 69901-1 in Verbindung mit DIN 69901-2, DIN 69901-3 und DIN 69901-5 anwendbar?

  1. Organisationen, die ein Projektmanagementsystem einführen, aufrechterhalten und verbessern möchten,

  2. Organisationen, die sich der Übereinstimmung mit ihrer festgelegten Projektmanagement-Politik versichern möchten,

  3. Organisationen, die diese Übereinstimmung gegenüber anderen darlegen möchten,

  4. alle, die mit einem gemeinsamen Verständnis der im Projektmanagement verwendeten Begriffe zu tun haben,

  5. alle, innerhalb und außerhalb der Organisation, welche die Organisation bezüglich eines für sie geeigneten Projektmanagementsystems beraten und schulen,

  1. Entwickler von Projektmanagementsystemen.

12
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Was können Ziele beim Einsatz eines Projektmanagementsystems sein?

Allgemein ist das Ziel die erfolgreiche Realisierung von Projekten.

Ferner könnten Ziele sein:

  • Erfüllung der Ziele der Auftraggeber:innen oder Kund:innen

  • Transparenz der Projektstruktur

  • Sicherung einer effektiven Kommunikation

  • Definierte Phasen der Projektabwicklung

  • Projektüberwachung zum Risikomanagement

  • Sicherstellung der Qualität der Projektmanagementprozesse

13
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Welche Erwartungen werden an das Projektmanagementsystem gestellt und von wem?

Erwartungen werden von Trägerorganisationen und Projektbeteiligten gestellt und werden bei der Systemkonstruktion durch die Wahl der Prozesse und Strukturen des Projektmanagements berücksichtigt.

z.B.:

  • Aufzeigen wie Projektziele erreicht werden

  • Aufwandsarten und -größen werden erfasst, gemessen und optimiert

  • Berichterstattung zum aktuellem Projektstand und voraussichtlichen Entwicklung

  • Gesicherter Informationsfluss

  • Kontinuierliche Dokumentation

14
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Was ist in DIN 69901-2 geregelt?

Die konkreten Prozesse und das Prozessmodell. Bildet das Herzstück des Projektmanagementsystems

15
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Welche konkreten Prozesse behandelt die DIN 69901-2 und wie können sie bildlich dargestellt werden?

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16
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Ablauf der Projektmanagementphasen

  1. Initialisierung

  2. Definition

  3. Planung

  4. Steuerung

  5. Abschluss

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Ablauf der PM-Phase Initialisierung innerhalb der Prozessuntergruppen.

Initialisierung besteht aus den Prozessen

  • Zuständigkeiten klären

  • Ziele skizzieren

  • PM-Prozesse auswählen

  • Freigabe erteilen

<p>Initialisierung besteht aus den Prozessen</p><ul><li><p>Zuständigkeiten klären</p></li><li><p>Ziele skizzieren</p></li><li><p>PM-Prozesse auswählen</p></li><li><p>Freigabe erteilen</p></li></ul><p></p>
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Ablauf der PM-Phase Definition innerhalb der Prozessuntergruppen.

  • Projektteam bilden

  • Risikostruktur festlegen

  • Terminmeilensteine definieren

  • Ziele definieren

  • Grobstruktur erstellen

  • Machbarkeitsstudien

  • Marketing definieren

  • Freigaben erteilen

<ul><li><p>Projektteam bilden</p></li><li><p>Risikostruktur festlegen</p></li><li><p>Terminmeilensteine definieren</p></li><li><p>Ziele definieren</p></li><li><p>Grobstruktur erstellen</p></li><li><p>Machbarkeitsstudien</p></li><li><p>Marketing definieren</p></li><li><p>Freigaben erteilen</p></li></ul><p></p>
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Ablauf der PM-Phase Planung innerhalb der Prozessuntergruppen.

  • Freigaben erteilen

  • Vorgänge in Terminplänen darstellen

  • Projektstruktur planen und darstellen

  • Kosten- und Finanzmittelplanung

  • Qualitätssicherung planen

  • Risiken analysieren und ggf. Gegenmaßnahmen festlegen

  • Vertragsinhalte mit Lieferanten festlegen

<ul><li><p>Freigaben erteilen</p></li><li><p>Vorgänge in Terminplänen darstellen</p></li><li><p>Projektstruktur planen und darstellen</p></li><li><p>Kosten- und Finanzmittelplanung</p></li><li><p>Qualitätssicherung planen</p></li><li><p>Risiken analysieren und ggf. Gegenmaßnahmen festlegen</p></li><li><p>Vertragsinhalte mit Lieferanten festlegen</p></li><li><p></p></li></ul><p></p>
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Ablauf der PM-Phase Steuerung innerhalb der Prozessuntergruppen.

  • Kick-Off

  • Vorgänge in allen 11 Prozessgruppen steuern und leiten

<ul><li><p>Kick-Off</p></li><li><p>Vorgänge in allen 11 Prozessgruppen steuern und leiten</p></li><li><p></p></li></ul><p></p>
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Ablauf der PM-Phase Abschluss innerhalb der Prozessuntergruppen.

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Welche Methoden sind in der DIN 69901-3 konkret erläutert und welchem Zweck dienen sie?

Aufwandschätzung:

→ Zweck: Die Aufwandschätzung dient zur Prognose, welche Ressourcen […] in welchem Umfang für eine Projektdurchführung notwendig sind.

Projektcontrolling:

→ Zweck: Überwachung und Steuerung von Projekten

Projektvergleich:

→ Zweck: Prognose von Daten neuer Projekte, z. B. in der Aufwandschätzung, und der Bewertung der Abwicklung abgeschlossener Projekte

Projektstrukturierung:

→ Zweck: Übersichtliche Darstellung der Gesamtheit aller Aufgaben eines Projekts mit ihren jeweiligen Abhängigkeiten

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Welchem Ziel dient die Aufwandschätzung generell und welche Methodiken gibt es?

Zweck: Die Aufwandschätzung dient zur Prognose, welche Ressourcen […] in welchem Umfang für eine

Projektdurchführung notwendig sind.

Expertenschätzung: Die Schätzung wird von einem oder einer Gruppe von Experten durchgeführt.

Delphi-Methode: Die (Experten-)Schätzung wird durch eine strukturierte Mehrfachbefragung systematisiert.

Dreipunkt-Methode: Die (Experten-)Schätzung wird durch die Schätzung eines optimistischen, eines realistischen und eines pessimistischen Werts verfeinert. Der Schätzwert ermittelt sich als Mittelwert dieser Werte, wobei der realistische Wert stärker gewichtet wird.

Schätzklausur: Die (Experten-)Schätzung wird als kollektive, also nicht anonyme, Mehrfachbefragung von Experten durchgeführt.

Projektvergleich: Der Aufwand für Projekte wird anhand der aktuellen Anforderungen rechnerisch aus den Erfahrungsdaten ähnlicher Projekte ermittelt.

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Welche Methodiken gibt es zum Projektcontrolling?

Earned Value Analysis: Integrierte Betrachtung von Kosten, Zeit und Leistung für eine bestimmte Aufgabe […] zu einem bestimmten Zeitpunkt

Fertigstellungsgradermittl.: Fertigstellungsgrad zu einem Stichtag in Prozent

Soll-/Ist-Vergleiche: Vergleich zw. ursprünglich geplanten Sollwert mit dem aktuellen Istwert für bspw. Termine, Kosten, Ziele, Qualität, Risiko oder Ressourcen

Meilensteintrendanalyse: Periodische Aufzeichnung, Analyse und Prognose der voraussichtlichen Meilensteintermine

25
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Wie läuft der Projektvergleich nach DIN 69901-3 ab?

  1. Sammlung der maßgeblichen Daten von mindestens 10-30 abgeschlossenen Projekten

  2. Auswertung der Erfahrungsdaten im Projektverlgleich, z.B. über die Bildung von Durchschnittswerten

  3. Bestimmung der Zielmerkmale, z.B. hinsichtlich ihrer Kosten und Dauer

  4. Ableiten von Prognosen einzelner Zielmerkmale (Partialvergleich) und Verknüpfung dieser zur Gesamtbewertung (Totalvergleich)

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Wie unterscheiden sich Partialvergleich und Totalvergleich im Projektvergleich nach DIN 69901-3?

Der Partialvergleich beschreibt die Ableitung von einzelnen wesentlichen Zielmerkmalen, während der Totalvergleich die Verknüpfung dieser einzelner Zielmerkmale zur Gesamtbewertung bedeutet.

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Wozu dient die Projektstrukturierung nach DIN 69901-3 und welche Arten von Projektstrukturplänen gibt es?

Die Projektstrukturierung dient der übersichtlichen Darstellung der Gesamtheit aller Aufgaben eines Projekts mit ihren jeweiligen Abhängigkeiten.

Es gibt drei Arten der Projektstrukturplänen:

  • Objektorientierter Projektstrukturplan: (Def. Der Arbeitspakete an tech. Struktur des Projektes)

  • Funktionsorientierter Projektstrukturplan: (Def. Der Arbeitspakete nach Funktionen wie Vertrieb, Entwicklung, …)

  • Phasen- oder ablauforientierter Projektstrukturplan: (Def. Der Arbeitspakete entsprechend des jeweiligen Vorgehensmodells)

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Was ist die Netzplantechnik und wo wird sie geregelt?

Wird geregelt in der DIN 69900 und beschreibt eine Darstellungsmethode eines Projektablaufplans. Er ist die Voraussetzung für eine anschließende Terminplanung, bei der die einzelnen Ablaufelemente (also i.d.R. Vorgänge) mit Anfangs- und Endterminen versehen werden.

Darstellungsmöglichkeiten:

  • Terminliste

  • Balkenplan

  • Netzplan

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Übersicht der Beteiligten am Markt im Baugewerbe

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Wie wird der Bauherr definiert?

Gibt keine allgemeingültige Definition, aber:

Bauherr / Auftraggeber / Investor / Besteller = ist ein maßgeblicher Beteiligter, der den unternehmerischen Entschluss zur Realisierung eines Bauvorhabens trifft

  • trägt das finanzielle Risiko

  • Hat immer die endgültige Entscheidungs. und Weisungsbefugnis ggü. anderen Beteiligten

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Wo sind Rechte und Pflichten des Bauherren verbindlich benannt und geregelt?

Landesbauordnung (NRW; Stand: 2018), §52: Grundpflichten, §53: Bauherrschaft, §56: Bauleitende

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Welche Arten von Bauherren gibt es (jeweils mit einem Anwendungsbeispiel)

  • Öffentliche Bauherren (Bund, Land, Städte, Gemeinden)

  • Eigenbedarfsbauherren (private Bauherren, EFH, Fabrikgebäude)

  • Private Investoren (vermögende Privatleute)

  • Versicherungswirtschaft (MEGA; Vermögensmanager, Munich Re, Ergo)

  • Geschlossene Immobilienfonds (Einzelobjekte, kleinere Immobilienpakete)

  • Offene Immobilienfonds ( größere EInzelobjekte, große Immobilienpakete)

  • Immobilien-Leasing Gesellschaften ( Kommunale Objekte, Infrastrukturen)

  • Ausländische Investoren (größere Immobilienbestände, Spitzenobjekte)

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Was ist der Unterschied zwischen geschlossenen und offenen Immobilienfonds?

Geschlossene Immobilienfonds beschäftigen sich mit kleineren Maßstäben und teilweise sehr spezialisiert. Die Lage ist dabei eher zweitrangig, , die Rendite aber entsprechend viel höher. Dadurch ist das Risikoverhalten eher größer

Offene Immobilienfonds hingegen beschäftigen sich mit größeren Immobilienpaketen oder großen Einzelobjekten. Die Lage ist immer 1a, die Renditeerwartung ist hier aber nur Mittel. Das Risikoverhalten ist durch die Größe gering.

34
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Wo sind Rechte und Pflichten des Architekten oder Fachplaners verbindlich benannt und geregelt?

Landesbauordnung (NRW; Stand: 2018), §54: Entwurfsverfassende

35
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Differenzierung der Vergabe an einzelne Planer ggü. einem Generalplaner

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36
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Welche Leistungen deckt das Leistungsbild der technischen Ausrüstung ab?

  • Abwasser-, Wasser- und Gasanlagen

  • Wärmeversorgungsanlagen

  • Lufttechnische Anlagen

  • Starkstromanlagen

  • Fernmelde- und informationstechnische Anlagen

  • Förderanlagen

  • nutzungsspezifische Anlagen, einschließlich maschinen- und elektrotechnischen Anlagen in Ingenieurbauwerken,

  • Gebäudeautomation

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Welche Rolle spielt der Projektmanager bzw. Projektsteuerer im Bauablauf?

Er dient als Unterstützer, Berater und Stellvertreter des Bauherren.

  • berät in juristischen/vertraglichen oder baubetrieblchen Fragen

  • wird bei komplexen und großen Projekten eingesetzt

  • übernimmt die vom Bauherren delegierbaren Aufgaben

    • Überwachung der Qualitätsvorgaben

    • Überwachung der Terminvorgaben

    • Überwachung der Kostenvorgaben

<p>Er dient als Unterstützer, Berater und Stellvertreter des Bauherren. </p><p></p><ul><li><p>berät in juristischen/vertraglichen oder baubetrieblchen Fragen</p></li><li><p>wird bei komplexen und großen Projekten eingesetzt</p></li><li><p>übernimmt die vom Bauherren delegierbaren Aufgaben</p><ul><li><p>Überwachung der Qualitätsvorgaben</p></li><li><p>Überwachung der Terminvorgaben</p></li><li><p>Überwachung der Kostenvorgaben</p></li></ul></li></ul><p></p>
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Definition und Ziele des Projektsteuerers

Übernahme von Funktionen des Auftraggebers bei der Steuerung von Projekten mit mehreren Fachbereichen in Stabsfunktion.

Ziele:

Schaffung eines klar abgegrenztes Leistungsbild für Projektsteuerungsleistungen

Differenzierung zwischen Projektsteuerung und Projektleitung

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Durch welche Instanzen wird das Leistungsbild des Projektsteuerers entwickelt?

  • Deutscher Verband der Projektmanager in der Bau- und Immobilienwirtschaft (DVP)

  • AHO (Ausschuss der Verbände u. Kammern der Ingenieure u. Architekten für die Honorarordnung)

40
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Definition und Ziele des Projektsteuerers

Schaffung und rentable Nutzung von Immobilienprojekten, die:

  • einzelwirtschaftlich wettbewerbsfähig

  • arbeitsplatzschaffend und –sichernd sowie

  • gesamtwirtschaftlich, sozial- und umweltverträglich

sind.

Erreicht wird das durch die richtige Kombination aus Standort, Projektidee und Kapital

41
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Lebensphasen eines Objekts aus Sicht des Projektentwicklers

Lebensphase des Objekts

Handlungsbereich

Entwicklungsphase

ProjektENTWICKLUNG im engeren Sinne

Realisierungsphase

Projektmanagement

Nutzungsphase

Gebäudemanagement

42
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Welche Möglichkeiten gibt es bei der Projektinitiierung innerhalb einer Projektentwicklung

Die Ausgangssituationen sind Abhängig von dem vorhandenen Teil in der Kombination aus Projektidee, Standort und Kapital.

Wenn -:

-Idee vorhanden ist: Standort und Kapital wird gesucht

-Standort vorhanden ist: Idee und Kapital wird gesucht

-Kapital vorhanden ist: Idee und Standort wird gesucht

43
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Was wird in der Projektentwicklungsphase “Projektinitiierung” maßgeblich erstellt?

  • Projektbeschreibung

  • Ermittlung der voraussichtlichen erforderlichen Investitionen

  • erste Rentabilitätsstudie

  • Maßnahmen zur Sicherung des Grundstücks

44
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Was sind die Grundsätze des Sachverständigenwesens in Deutschland?

  • Die Qualität der Leistung ist hauptsächlich von der Qualifikation des Sachverständigen abhängig.

  • Eine einheitliche Definition des Begriffs „Sachverständiger“ findet sich nicht im Gesetz.

  • Nach allgemeinem Sprachgebrauch handelt es sich bei Sachverständigen um Spezialisten auf einem jeweils eng definierten Sachgebiet.

45
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Ist der Begriff des Sachverständigen in Deutschland geschützt?

Nein, ist nicht geschützt. Es gibt auch kein Berufsgesetz

46
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Welche Berufsorganisationen gibt es für Immobilienbewertungssachverständige?

  • Bundesverband öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger e. V. (BVS)

  • Bundesverband der Immobilien-Investment Sachverständigen (BIIS)

  • Bundesverband Deutscher Grundstücks-Sachverständiger (BDGS)

  • RICS Deutschland e. V., etc.

47
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Welche Unternehmereinsatzformen gibt es für Bauausführende Unternehmen?

  • Einzelvergabe

  • Generalunternehmer (GU)

  • Generalübernehmer (GÜ)

  • Totalunternehmer (TU)

  • Totalübernehmer (TÜ)

48
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Wo sind Rechte und Pflichten des Architekten oder Fachplaners verbindlich benannt und geregelt?

Landesbauordnung (NRW; Stand: 2018), §55: Unternehmen

49
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Welche Möglichen Vertragsarten gibt es für Bauausführende Unternehmen?

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50
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Welche Rolle übernehmen Fachanwälte für Bau- und Architektenrecht im Bauwesen?

Jurist im Bereich öffentliches und privates Baurecht. Beraten oft AG und AN bei:

  • Vertrags- / Nachtragsmanagement

  • Vertragsabschlüssen

  • Genehmigungsverfahren

Oder als Streitschlichter / Vermittler in Streitfragen

51
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Wie sind die Bauaufsichtsbehörden in den Bundesländern organisiert?

Die Bundesländer entscheiden selbst, welche Ebenen der Landesverwaltung genau die Aufhaben der Bauaufsichtsbehörde übernimmt. In größeren Bundesländern gibt es dafür meist mehrere Ebenen:

Oberste Bauaufsichtsbehörde: (Fachministerium)

  • erlässt Rechts- und Verwaltungsvorschriften

  • führt neue technische Baubestimmungen ein (Normen)

  • Zulassung neuer Bauarten, Baustoffe, Bauteile usw.

Obere / höhere Bauaufsichtsbehörde: (Bezirksregierungen)

  • Fachaufsicht mit Weisungsbefugnis über untere Bauaufsichtsbehörde

Untere Bauaufsichtsbehörde: (Landratsamt, kreisfreie Städte, große selbstständige Städte)

  • Überwachung aller Bauvorhaben im Geltungsbereich

  • Prüfung und Genehmigung von Bauanträgen

52
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Welche Aufgaben hat die Bauaufsichtsbehörde

  • Baugenehmigungsverfahren

  • Bauordnungsverfahren

53
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Welche Handlungsbereiche gibt es im Leistungsbild der Projektsteuerung nach §2 AHO und welche Ziele verfolgen sie?

A – Organisation, Information, Koordination. Dokumentation

→ eindeutige und klare Projektorganisation, Reibungsloser Projektablauf, Reibungsloser Projektablauf, schnelle richtige und umfassenden Informationen, zielgerechte und richtige Entscheidungen, einwandfreie und vollständige Dokumentation, klare Regularien zum Controlling der Projektziele

B – Qualitäten, Quantitäten

→ Bedarfs- und Funktionsgerechte Vorgaben der Nutzung, Eindeutige Vorgabe der standortrelevanten Randbedingungen, Schaffung optimaler Vorgaben für die Bauplanung, Hohe Qualität der Planung und Ausführung, wirtschaftliche und zeitgerechte Abwicklung der Vergaben, Ausschöpfung der Vorteile aus Alternativangeboten

C – Kosten, Finanzierung

→ Gutes Budget, Reibungslose Rechnungs- und Zahlungsabwicklung, rechtzeitige Mittelbereitstellung, Einhaltung der Kostenziele

D – Termine, Kapazitäten, Logistik

→ realistischer Terminrahmen für Planung und Bau, Zeitgerechte Übergabe und Inbetriebnahme, pünktliche Entscheidungen und Genehmigungen

54
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Welche vertraglichen Ziele werden bei Bauleistungen grundsätzlich verfolgt?

  • Eindeutige Verträge

  • Qualifizierte Planungs- und Projektbeteiligte

  • Zeitgerechte Beauftragungen

  • Versicherungstechnische Absicherung unvorhersehbarer Risiken

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Schaubild Handlungsbereiche und ihre Projektstufen

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Wie sieht die Rechtsnatur des Projektsteuerungsvertrags aus?

Rechtsnatur ist noch nicht abschließend festgelegt! Die konkrete Einordnung in des Vertragsrecht ist von den getroffenen vertraglichen Vereinbarungen abhängig. Grundsätzlch sind zwei Kategorien möglich:

  • Werksvertrag

    • liegt vor, wenn der Projektsteuerer einen konkreten Erfolg schuldet.

    • häufig der Fall, wenn nach dem DVP/AGO-Standartleistungsmodell vereinbart wird

    • kann auch weitere Leistungen beinhalten, nur die Schwerpunktleistung muss erfolgsorientiert sein.

  • Dienstvertrag

    • liegt vor, wenn keine Erfolgsgarantie oder ähnliches vereinbart ist

    • z.B. bei tätigkeitsbezogenen Beratungs- oder Unterstützungsleistungen

Maßgebliche Kriterien sind dabei die Erfolgsorientierung sowie die Überwachungsverantwortung.

57
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Was sind die Maßgeblichen Kriterien der Rechtssprechung bei der rechtlichen Einordnung von Projektsteuerungsverträgen?

Erfolgsorientierung: Wenn vom Projektsteuerer ein konkreter Erfolg verlangt wird, handelt es sich um einen Werkvertrag. Wenn nur Unterstützung verlangt wird, ist es ein Dienstvertrag

Überwachungsverantwortung: Die Überwachungspflicht kann ein Indiz sein. Wenn der Bauherr jegliche seiner Überwachungsverantwortung selber innehat, liegt nahe, dass der Vertrag als Dienstvertrag eingeordnet werden muss. Bei Übernahme der überwiegenden Verantwortung entsteht ein Erfolgsanspruch, weshalb das Werkvertragsrecht anzuwenden ist.

58
New cards

Welche Bedeutung hat die Einordnung des Projektsteuerungsvertrags in das Werks- oder Dienstvertragsrecht?

  • Vergütung

  • Kündigung

  • Haftung

59
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Wie wird grundsätzlich ein Projektsteuerungsvertrag abgeschlossen und gibt es eine Formerfordernis?

Wie jeder andere auch, durch zwei mit Bezug zueinander abgegebene Willenserklärungen. Formerfordernis gibt es grundsätzlich nicht, bei öffentlichen AG´s hingegen schon.

60
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Sind die Schwellenwerte des europäischen Vergaberechts auch für Projektsteuerungsleistungen anzuwenden?

Ja.

Unterhalb der Schwelle gilt die “UVgO” (Unterschwellenvergabeordnung) oder zumindest das Haushaltsrecht des Landes

Oberhalb der Schwelle gibt das europäische Vergaberecht, das GWB und die VgV (§73ff.)

61
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Welche Inhalte führt ein projektsteuerungsvertrages

  1. Vertragsgegenstand / zu erreichende Ziele

  2. Leistungen des Projektsteuerers (Leistungsbild)

  3. Pflichten des Projektsteuerers

  4. Honorar des Projektsteuerers

  5. Zahlungsmodalitäten

  6. Obliegenheiten und Pflichten des Auftraggebers (AG)

  7. Vertragstermine

  8. Mangelhaftung und Verjährung

  9. Kündigungsregelungen

62
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Welche Punkte sind im Projektsteuerungsvertrag konkret unter dem Punkt Vertragsgegenstand geregelt?

Projektbeschreibung: Was wird wo gebaut?

Benennung der Projektziele: Festlegung von Qualitäts-, Termin- und Kostenzielen sowie angestrebten Zertifikaten.

Rahmenbedingungen: Besondere Anforderungen an den Ablauf, städteplanerische Grundlagen, Entscheidungsstrukturen des AG und bereits vorhandene Grundlagen (z. B. Machbarkeitsstudien)

Die Leistungen sind konkret in der Leistungsbeschreibung geregelt. Sie können tätigkeitsbezogen (Dienstvertrag) oder erfolgsbezogen (Werksvertrag) sein.

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Aufbau des 5-Phasen-Modell der AHO-Fachkommission Projektsteuerung in Zusammenhang mit dem DVP

  1. Projektvorbereitung

  2. Planung

  3. Ausführungsvorbereitung

  4. Ausführung

  5. Projektabschluss

Jede Projektstufen ist dann wiederum in fünf Handlungsbereiche unterteilt:

A. Organisation

B. Qualitäten

C. Kosten

D. Termine

E. Verträge

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Was können vertraglich geregelte Pflichten des Projektsteuerers sein?

  • zu beachtende Leistungsstandards

  • Vollmachten

  • Entscheidungsvorbereitungen

  • Anordnungsrechte des AG ggü. Projektsteuerer

  • Personalstabilität, konkrete Personenbenennung für bestimmte Aufgaben

  • Geheimhaltung

  • Herausgabe von Unterlagen usw.

  • Projektbüro (z.B. in räumlicher Nähe)

65
New cards

Welche gesetzlichen Vorgaben gibt es für das Honorar des Projektsteuerers und welche Ansätze gibt es?

Gibt grundsätzlich keine gesetzlichen Vorgaben. Wenn sonst nichts vereinbart ist, gilt also §§632, 612 BGB

Grundsätzlich sind Ansätze über die Zeit, anrechenbaren Kosten, Selbstkosten oder einfach Pauschalpreise denkbar

Außerdem kann nach dem Honorarmodell AHO/DVP vorgegangen werden

66
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Welcher Honoraransatz wird beim Bauen im Bestand, bei Sonderbauwerken und bei Verkehrs- und Anlagenbau sowie bei Nutzerspezifischen Leistungsnanforderungen empfohlen?

Honorar nach Zeitaufwand

<p>Honorar nach Zeitaufwand</p><p></p>
67
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Was regeln die Zahlungsmodalitäten im Projektsteuerungsvertrag?

  • Zahlungsplan oder Abschlagszahlungen für nachgewiesene Leistungen

  • Fälligkeitsvoraussetzungen

  • Prüfungsfristen

  • Sicherheitseinbehalte

  • Vorauszahlungsvereinbarungen

68
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Was gehört zu den verraglich geregelten Obliegenheiten und Pflichten des Auftraggebers im Projektsteuerungsvertrag?

  • Die Mitwirklungsleistungen und Förderungspflichten des AGs

  • Bereits bekannte Mitwirkungserfordernisse sollten ausdrücklich geregelt werden

  • Vollmachten für entscheidungsbefugte Personen (oder zumindest Nennung dieser)

  • Einrichtung eines Projektbüros für die AN

  • Weisungen an Dritte nur in Abstimmung mit dem AN

69
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Terminliche Festlegungen im Projektsteuerungsvertrag

  • Differenzierung zwischen der Laufzeit des Vertrags und der Realisierungsfristen ist wichtig!

  • für Vertragslaufzeit kann eine „Regelzeit“ als Bezugsgröße für die Ermittlung von zusätzlichem Honorar bei Regelzeitüberschreitung festgelegt werden

  • Vertragslaufzeit geht über die Fertigstellung hinaus (wegen Abnahmen etc.)

70
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Mangelhaftung und Verjährung im Projektsteuerungsvertrag

hängt vom Rechtscharakter des Vertrags ab

  • oftmals gewünschte Haftungsausschluss- oder -

beschränkungsklauseln sind auf ihre Wirksamkeit hin zu

überprüfen (Einschränkungen von AGB)

  • weitere problematische Klauseln

  • bei gesamtschuldnerisch haftenden AN Regelung, wonach AG sich

erst an den „anderen“ AN halten müsse (§ 309 Nr. 8 lit. b) aa) BGB)

  • Schadensbeseitigung durch AN

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Kündigungsregelungen im projektsteuerungsvertrag

hängen vom Rechtscharakter des Projektsteuerungsvertrags ab.

Dienstvertrag:

§§ 627, 628 BGB - freie Kündigung bei Störung des

Vertrauensverhältnisses

Werkvertrag:

§ 649 BGB – jederzeit freie Kündigung durch AG

möglich; Grundsätze zur Abrechnung von Werkverträgen einhalten

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Grundsätze der Organisation / Projektorganisation nach AHO-Standartleistungsmodell

Organisation ist der erste Handlungsbereich im AHO/DVP-Standardleistungsmodells, worin jede Projektstufe weiter unterteilt ist.

Stufe 1: Projektvorbereitung

Stufe 2: Planung

Stufe 3: Ausführungsvorbereitung

Stufe 4: Ausführung

Stufe 5: Projektabschluss

73
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Was ist das Organisationshandbuch / Organisationsvorgaben, wozu dient es und wie ist es aufgebaut?

Ursprünglich waren die Organisationsfestlegungen und -vorgaben in einem Organisationshandbuch und Projekthandbuch geregelt, mittlerweile ist es aber nicht mehr das klassische Buchformat, deshalb nennt man sie Organisationsvorgaben.

Ist aber eigentlich das gleiche, Inhalt hat sich nicht geändert.

  • Ist ein projektspezifisches Dokument

  • definiert Projektziele

  • Enthält Organisationsvorgaben zu allen relevanten prozessen

  • Wird durch das Projektmanagement angefertigt

Aufbau:

1) Hauptdokument:

  • Detailliertere Darstellung aller Themen, die für jeden Projektbeteiligten allgemeingültig sind

  • Themenspezifischere Inhalte werden allgemein beschrieben → Verweis auf die Detaillierung in der entsprechenden Anlage.

  1. Anlass und Zielsetzung

  2. Projekt

  3. Organisation

  4. Kommunikation und Dokumentation

  5. Phasenübergreifende Abläufe

  6. Planung

  7. Bauausführung

  8. Projektabschluss

2) Anlagen:

  • Ergänzend zu den Inhalten aus dem Hauptdokument.

  • Detaillierte Darstellung von Inhalten zu einem spezifischen Themenbereich – z.B. Planprüfung, Bemusterungsformblätter, Kodierungsvorschriften, etc.

(3) Versionierung)

Beispiel zum Aufbau:

  1. Aktualisierungsverzeichnis

  2. Projekt, Allgemeines (Auftrag und Zielsetzung, Projektbeschreibung, Kosten- und Terminrahmen, Struktur, Nutzung, Funktionsdiagramme)

  3. Aufbauorganisation (Projektbeteiligte, Verträge und Schnittstellenplanung)

  4. Ablauforganisation (Leistungsabgrenzung, Regelabläufe, Verfahren, Besprechungsstruktur)

  5. Informations- und Kommunikationswesen (Informationsmittel und Verteilerstruktur)

  6. Projektdokumentation (Planmanagement, Dokumentation, Aufmaß & Rechnungen)

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Welche staatlich anerkannten Sachverständigen gibt es?

Nach der „Verordnung über staatlich anerkannteSachverständige nach der Landesbauordnung“ (SV- VO) gibt es vier verschiedene:

St. a. SV für…:

  • … die Prüfung der Statik

  • … die Prüfung des Brandschuzes

  • … Erd- und Grundbau

  • … Schall- und Wärmeschutz

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Welche Arten von Sachverständigen gibt es, und wie lassen sie sich kategorisieren?

Staatlich anerkannte Sachverständige für …:

  • … die Prüfung der Statik

  • … die Prüfung des Brandschuzes

  • … Erd- und Grundbau

  • … Schall- und Wärmeschutz

und weitere, nicht staatlich anerkannte Formen:

  • Bauschäden / Bautenschutz (z.B. beim Bauen im Bestand),

  • Verkehrsplanung,

  • Raumakustik (z.B. bei Hörsälen oder Konzerthäusern),

  • Datentechnik (z.B. bei Vernetzung von Bürogebäuden),

  • Küchenplaner (z.B. bei Großküchen)

  • etc.

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Was beinhaltet das Projekthandbuch in Abgrenzung zum Organisationshandbuch?

  • Dokumentation sämtlicher aktueller Pläne, Berechnungen, Beschreibungen etc.

  • ist die Handakte des Projektleiters

Nach DVP/AHO-Modell:

  • Organisationsvorgaben

  • Bedarfsplanung

  • Liste vorhandener bzw. ausstehender Planungen

  • Überblick über Genehmigungsverfahren

  • Zusammenstellung der Flächen und Kubaturen nach DIN 277

  • Qualitätsbeschreibungen durch Erläuterungsbericht zur Planung, die Projekt-/Baubeschreibung und ggf. das Gebäude- und Raumbuch

  • aktuelle Kostenermittlungen mit entspr. Erläuterungsbericht

  • aktuelle Terminpläne mit Erläuterungsbericht

  • Maßnahmen- und Entscheidungskatalog

  • Liste der maßgeblichen Entscheidungen

  • Erläuterungen zur Einhaltung der Projektziele für Qualitäten, Kosten und Terminen unter Einbeziehung der jeweiligen Trends bis zum Projektende

  • die abgeschlossenen Verträge

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Was sind die Grundlagen des Nutzerbedarfsprogramm (NBP)?

  • ist Aufgabe der Projektentwicklung

  • setzt Investitionsentshcluss des Investors voraus

  • soll den voraussichtlichen Nutzerwillen definieren und beschreiben, womit ein Maßstab für die spätere Planung und Ausführung geschaffen wird.

  • kann nur unter starker Mitwirkung des späteren Nutzers entstehen, sonst falsche Grundlagen

  • setzt ein Nutzungskonzept voraus, welches wiederum eine Definition der Projektziele voraussetzt

Randbedingungen:

  • Lokale/topographische Umstände

  • Zeitliche Rahmenbedingungen

  • Räumliche Anforderungen (z.B. Verkehrsanbindung)

  • Umweltschutzaspekte

  • Arbeitsschutzauflagen

  • öffentliches Bauplanungs- und Bauordnungsrecht

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Wann findet die Ermittlung des Raum-, Flächen- oder Anlagenbedarfs statt?

Im Rahmen der NBP-Erstellung (Nutzerbedarfskonzept)

→ darunter wird die Raum- und Flächenbedarfsermittlung in einem Raum- und Flächenprogramm zusammengefasst.

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Zu welchem Handlungsbereich innerhalb von welcher Phase nach AHO-Modell ist die Überprüfung der Planungsergebnisse zuzuordnen?

Handlungsbereich B: Qualitäten in der Projektstufe 2: Planung

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elche Grundlagen gelten für die Überprüfung der Planungsergebnisse in HB B der PS2?

Projektziele sind insbesondere

  • Qualitätsziele

  • Terminziele

  • Kostenziele

Umfang der geschuldeten Überprüfung

  • keine Detailüberprüfung der Planung, sondern methodische und zielorientierteüfung,

  • keine Suche nach Planungsfehlern

  • wenn Planungsfehler entdeckt werden, muss eingeschritten werden

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Was ist die Bemusterung im Sinne des HB 2?

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Was gehört alles zum Qualitätsmanagement, also dem Handlungsbereich 2 im AHO-Modell?

  • Erstellen eines Nutzerbedarfsprogramms

  • Ermittlung des Raum-, Flächen- oder Anlagenbedarfs

  • Überprüfung der Planungsergebnisse

  • Bemusterung

  • Kontrolle der Objektüberwachung

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Was gehört alles zum HB 3 nach AHO-Modell, dem Kostenmanagement?

  • Aufstellen eines Rahmens für die Investitions- und Baunutzungskosten

    • Budget anhand der Zielkosten ermitteln und Festlegen

    • Rahmen für die Investitionskosten aufstellen

    • Folgekosten berechnen

    • Erläuterungsbericht aus allen Ergebnissen erstellen

  • Mitwirken beim Ermitteln und Beantragen von Investitions- und Fördermitteln

    • Sofern das vertraglich festgelegt ist. PS ist kein Fördermittelberater!

    • Wenn dem so ist, muss er hinweisen, Infos zusammentragen, technisch-wirtschaftliche Grundlagen zusammenstellen und Antragsunterlagen auf Vollständigkeit überprüfen

  • Planung von Mittelbedarf und Mittelabfluss

    • Mittelbedarf klären

    • Bereitstellungszeitpunkte abklären

    • Mittelabflussplan erstellen

  • Kostenkontrolle und Kostensteigerung

    • Einhaltung der Kostenziele überprüfen und Sicherstellen

    • Vermeidung und bei Eintritt Ausgleich/Begrenzung von Kostenerhöhungen

    • insbesondere Überprüfung der Kostenermittlung der Planer

    • Ursachenermittlung bei Abweichung

    • Einrichtung einer „Projektbuchhaltung für den Mittelabfluss“, womit Auskunft über

  • Prüfen und Freigeben von Rechnungen zur Zahlung

  • Nachtragsmanagement

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Was gehört zum “Aufstellen eines Rahmens für die Investitions- und Baunutzungskosten” und wie ist es in die Handlungsbereiche des AHO-Modells einzuordnen?

Gehört zu Handlungsbereich C: Kosten

  • Budget anhand der Zielkosten ermitteln und Festlegen

  • Rahmen für die Investitionskosten aufstellen

  • Folgekosten berechnen

  • Erläuterungsbericht aus allen Ergebnissen erstellen

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Was gehört zum “Mitwirken beim Ermitteln und Beantragen von Investitions- und Fördermitteln” und wie ist es in die Handlungsbereiche des AHO-Modells einzuordnen?

Gehört zu Handlungsbereich C: Kostenmanagement

  • Nur, sofern das vertraglich festgelegt ist. PS ist kein Fördermittelberater!

  • Wenn dem so ist, muss her hinweisen, infos zusammentragen, technisch-wirtschaftliche Grundlagen zusammenstellen und Antragsunterlagen auf Vollständigkeit überprüfen

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Was gehört zum “Planung von Mittelbedarf und Mittelabfluss” und wie ist es in die Handlungsbereiche des AHO-Modells einzuordnen?

Gehört zu Handlungsbereich C: Kostenmanagement

  • Mittelbedarf klären

  • Bereitstellungszeitpunkte abklären

  • Mittelabflussplan erstellen

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Unterschied zwischen retrograder und progressiver Kalkulation

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Wie hat sich die Zielkostenplanung entwickelt und wie funktioniert sie heute?

Früher einfache Soll-Ist-Vergleiche, also klassisch nach der Abfolge in DIN 276 (Kostenschätzung/Kostenberechnung/Kostenanschlaf/Kostenfeststellung), heute wird sich häufiger an “Budgets” oder “Gewinnzielen” orientiert.

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Schematische Darstellung einer Zielkostenplanung

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Was gehört zum Handlungsbereich D: Zeitmanagement im AHO-Modell

  • Terminziele überprüfen und bei Zielanpassungen mitwirken

  • Steuerungsterminplanung Aufstellen und fortschreiben

  • Terminsteuerung zur Einhaltung des Zielterminplans

  • im logistischen Bereich:

    • welche Zwangspunkte und daraus resultierende Schwierigkeiten es bei der Ver- und Entsorgung der Baustelle mit Baumaterial gibt und ob insoweit ein Logistikkonzept erforderlich ist.

    • ob es hier entsprechende Zwangspunkte bei der Verkehrsführung oder anderweitigen Infrastruktur gibt, die ihrerseits eines Konzepts bedürfen.

    • ob eine hinreichende Sicherung und Bewachung unter Berücksichtigung der arbeitsrechtlichen Schutzgesetze installiert wurde.

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5: Das Vertragsmanagement!!!! DURCHARBEITEN

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Grundkonzept der Aufbauorganisation im Projektmanagement

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Genaue Definition und Unterscheidung zwischen Projektleitung und Projektsteuerung

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Welche Rollen- und Verantwortlichkeitsmodelle kann der AG im Projektmanagement einnehmen?

Optionen:

  • AG mit eigener Projektleitung

  • AG mit reduzierter Projektleitung

  • vollständiger Transfer der Projektleitung auf Projektmanagement

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Welche Ausprägung hat das Rollenmodell des AG mit eigener Projektleitung?

Aufgabe

AG führt das Projekt, PS unterstützt nur beratend

Befugnisse

Vollständige Entscheidungsbefugnis

(PS nur rechtswahrende Befugnisse, sonst keine Vollmachten

Verantwortlichkeiten

AG ist für Projekterfolg verantwortlich, PS nur für die Beratung

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Welche Ausprägung hat das Rollenmodell des AG mit reduzierter Projektleitung?

Aufgabe

AG gibt Teilaufgaben ab an den PS

Befugnisse

PS hat inhaltlich beschränkte Vollmacht

Verantwortlichkeiten

AG bleibt verantwortlich für den Projekterfolg, PS für Beratung und die übertragenen Leitungsaufgaben

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Welche Ausprägung hat das Rollenmodell des Transfers der Projektleitung auf dem PM?

Aufgabe

PM führt das Projekt, AG trifft nur Grundlagenentscheidungen und stellt die Ressourcen

Befugnisse

PM hatumfassende, projektspezifische Vertretungsmacht

Verantwortlichkeiten

PM ist für Projekterfolg verantwortlich (im Rahmen der vertaglichen Regelungen)

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Welche Ausprägungen gibt es für Projektmanagereinsatzformen hinsichtlich Unternehmerischer Funktion, Vergabe- und Objektüberwachungsfunktion, Leitungsfunktion und Sicherungsfunktion?

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Was ist das Projektcontrolling?

vornehmlich auf kontrollierende Tätigkeit ausgerichtete Projektsteuerungslösung

z.B: klassisches Bankencontrolling

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Was ist die Projektsteuerung als PM-Einsatzform

in Stabsfunktion erbrachte technisch/wirtschaftliche Beratungsleistung zur Erreichung der Projektziele