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Aus welchen vier Teilen besteht der Marketing-Mix?
Der Marketing-Mix beschreibt die wichtigsten Instrumente, mit denen ein Unternehmen seine Produkte erfolgreich am Markt vermarktet.
Die 4 Ps sind:
Product â Produktpolitik
Price â Preispolitik
Place â Distributionspolitik (Vertrieb)
Promotion â Kommunikationspolitik
Merksatz:
Product â Price â Place â Promotion
ErklÀre kurz die Produktpolitik und die Preispolitik
Produktpolitik
Gestaltung des Produkts
QualitÀt, Design, Verpackung, Marke
Preispolitik
Preis festlegen
Rabatte, Konditionen
ErklÀre kurz die distributionspolitik und die Kommunikationspolitik
Distributionspolitik
Wie gelangt das Produkt zum Kunden?
z. B. Einzelhandel, Online-Shop, eigener Store, E-Commerce
Handel ist immer noch prÀsent und wichtig, wegen dem haptischen Aspekt
Kommunikationspolitik
Wie wird das Produkt bekannt gemacht?
Werbung, Social Media, PR, Verkaufsförderung
â Echokammer: Menschen bewegen sich vor allem in Medien oder sozialen Netzwerken, in denen sie immer wieder die gleichen Meinungen und Botschaften hören. Andere Sichtweisen werden kaum wahrgenommen
Wichtig/Gut fĂŒrs Marketing
Unternehmen können ihre Zielgruppe gezielt ĂŒber passende KanĂ€le ansprechen.
Werbung und Botschaften verbreiten sich innerhalb dieser Gruppen oft besonders effektiv
Teil 6 (Management und Organisation) ErklÀre das Einliniensystem!
Jeder Mitarbeiter hat genau einen direkten Vorgesetzten. Weisungen laufen immer ĂŒber eine feste Hierarchie.
Vorteile:
klare ZustÀndigkeiten
eindeutige Verantwortung
keine widersprĂŒchlichen Anweisungen
Nachteil:
Vorgesetzte können ĂŒberlastet sein
Erkennen:
⥠Jeder Mitarbeiter ist nur mit einem Vorgesetzten verbunden (eine Linie nach oben)

Teil 6 (Management und Organisation) ErklÀre das Mehrliniensystem
Definition:
Ein Mitarbeiter hat mehrere Vorgesetzte und kann von verschiedenen Fachabteilungen Anweisungen erhalten.
Vorteil:
hohe Spezialisierung und Fachkompetenz
Nachteil:
widersprĂŒchliche Anweisungen möglich
Erkennen:
⥠Ein Mitarbeiter ist mit mehreren Vorgesetzten verbunden (mehrere Linien nach oben)

Teil 6 (Management und Organisation) ErklÀre die Stablinienorganisation
Definition:
Die Stablinienorganisation ist eine Einlinienorganisation mit zusĂ€tzlichen Stabsstellen. Diese beraten die FĂŒhrungskrĂ€fte, haben aber kein Weisungsrecht.
Vorteil:
Experten unterstĂŒtzen die Unternehmensleitung.
Nachteil:
Entscheidungen können durch zusÀtzlichen Abstimmungsbedarf langsamer werden.
Erkennen:
⥠Normale Einlinienstruktur plus Stabsstellen, die seitlich an die FĂŒhrung angebunden sind und nur beratend tĂ€tig sind
Merkhilfe fĂŒr die Klausur
Einlinie = ein Chef
Mehrlinie = mehrere Chefs
Stablinie = ein Chef + Berater (ohne Weisungsrecht)

7: Welche drei Bestandteile gehören zur Finanz/Dreijahresplanung?
Die Finanzplanung besteht aus:
LiquiditÀtsplanung
â Kann das Unternehmen seine Rechnungen bezahlen?
Gewinn- und Verlustrechnung (GuV)
â Hat das Unternehmen Gewinn oder Verlust gemacht?
Bilanz
â Zeigt Vermögen, Schulden und Eigenkapital zu einem bestimmten Zeitpunkt
Was ist die LiquiditÀtsplanung?
Die LiquiditÀtsplanung stellt sicher, dass das Unternehmen jederzeit zahlungsfÀhig bleibt.
Sie beantwortet die Frage:
Wann kommen Einzahlungen und wann mĂŒssen Auszahlungen geleistet werden?
Wichtig:
mangelnde LiquiditÀt = hÀufigste Insolvenzursache
betrachtet Cashflow (Ein- und Auszahlungen)
â Betrachtet Ein- und Auszahlungen (Cashflow).
â Ziel: ZahlungsfĂ€higkeit sichern
ErklÀre die LiquiditÀtsgrade 1-3
LiquiditÀt 1. Grades
= nur liquide Mittel
(Kasse, Bank)
LiquiditÀt 2. Grades
= liquide Mittel
kurzfristige Forderungen
⥠Sollwert:
ca. 100 %
LiquiditÀt 3. Grades
= liquide Mittel
Forderungen
VorrÀte
⥠Sollwert:
ca. 200 %
Merksatz:
Je höher der LiquiditÀtsgrad,
desto mehr Vermögen wird berĂŒcksichtigt.
Was bedeutet Window-Dressing?
Window Dressing bedeutet:
Das Unternehmen verbessert kurz vor dem Bilanzstichtag kĂŒnstlich seine Bilanzkennzahlen, z. B. durch einen kurzfristigen Kredit.
Dadurch wirkt die Bilanz besser, obwohl sich wirtschaftlich kaum etwas geÀndert hat.
⥠legal, aber irrefĂŒhrend
Unterscheide RĂŒckstellungen und RĂŒcklagen
RĂŒckstellungen
zukĂŒnftige Schulden
Zeitpunkt oder Höhe noch ungewiss
gehören zum Fremdkapital
Beispiel:
Garantiereparaturen
RĂŒcklagen
Teil des Eigenkapitals
Geld wird fĂŒr spĂ€tere Investitionen oder schlechte Zeiten zurĂŒckgelegt
Merksatz:
RĂŒckstellung = ich muss wahrscheinlich zahlen
RĂŒcklage = ich lege freiwillig Geld zurĂŒck
Was bedeutet EBIT?
EBIT = Earnings Before Interest and Taxes
= Gewinn vor Zinsen und Steuern
Dadurch lassen sich Unternehmen besser vergleichen, weil Finanzierung und Steuern nicht berĂŒcksichtigt werden
Was ist der Unterschied von internem und externem Rechnungswesen?
Internes Rechnungswesen
fĂŒr das Unternehmen
Kostenrechnung
Planung und Kontrolle
Externes Rechnungswesen
gesetzlich vorgeschrieben
Jahresabschluss
Bilanz und GuV
Information fĂŒr Banken, Investoren, Finanzamt usw.
Was zeigt die Bilanz?
Aktiva
â Vermögen
z. B.
Maschinen
GebÀude
VorrÀte
Forderungen
Bank/Kasse
Passiva
â Finanzierung
z. B.
Eigenkapital
RĂŒckstellungen
Verbindlichkeiten
Merksatz:
Aktiv = Was besitzt das Unternehmen?
Passiv = Woher kommt das Geld?
Was ist der Zusammenhang der Bilanz und der GuV?
Die GuV berechnet den JahresĂŒberschuss oder Jahresfehlbetrag.
Dieses Ergebnis wird anschlieĂend in das Eigenkapital der Bilanz ĂŒbernommen.
⥠Gewinn erhöht das Eigenkapital.
⥠Verlust verringert das Eigenkapital.
Was bedeuten die einzelnen Ergebnisse der Guv?
Betriebsergebnis
â Gewinn aus dem eigentlichen Unternehmenszweck (KerngeschĂ€ft).
Finanzergebnis
â Ergebnis aus Finanzierung und Kapitalanlagen (z. B. ZinsertrĂ€ge, Zinsaufwendungen)
Ergebnis der gewöhnlichen GeschÀftstÀtigkeit
â Betriebsergebnis + Finanzergebnis â Ergebnis aus KerngeschĂ€ft & Finanzierung
Sonstiges betriebliches Ergebnis
â ErtrĂ€ge oder Aufwendungen, die nicht zum normalen GeschĂ€ft gehören (z. B. Fördergelder, EntschĂ€digungen, GrĂŒndungspreis)
Jahresergebnis
â Endergebnis der GuV (Gewinn oder Verlust)
â endgĂŒltiger Gewinn oder Verlust des Unternehmens.
Wie ist die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) aufgebaut?
Die GuV baut sich stufenweise auf:
Betriebsergebnis (KerngeschÀft) + Finanzergebnis = Ergebnis der gewöhnlichen GeschÀftstÀtigkeit
â Ergebnis aus
Ergebnis der gewöhnlichen GeschÀftstÀtigkeit + Sonstiges betriebliches Ergebnis = Jahresergebnis