💙 Businessplan Teil 2 (2.1.2)

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17 Terms

1
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Aus welchen vier Teilen besteht der Marketing-Mix?

Der Marketing-Mix beschreibt die wichtigsten Instrumente, mit denen ein Unternehmen seine Produkte erfolgreich am Markt vermarktet.

Die 4 Ps sind:

  • Product → Produktpolitik

  • Price → Preispolitik

  • Place → Distributionspolitik (Vertrieb)

  • Promotion → Kommunikationspolitik

Merksatz:

Product – Price – Place – Promotion

2
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ErklÀre kurz die Produktpolitik und die Preispolitik

Produktpolitik

  • Gestaltung des Produkts

  • QualitĂ€t, Design, Verpackung, Marke


Preispolitik

  • Preis festlegen

  • Rabatte, Konditionen


3
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ErklÀre kurz die distributionspolitik und die Kommunikationspolitik

Distributionspolitik

  • Wie gelangt das Produkt zum Kunden?

  • z. B. Einzelhandel, Online-Shop, eigener Store, E-Commerce

  • Handel ist immer noch prĂ€sent und wichtig, wegen dem haptischen Aspekt

Kommunikationspolitik

  • Wie wird das Produkt bekannt gemacht?

  • Werbung, Social Media, PR, Verkaufsförderung

→ Echokammer: Menschen bewegen sich vor allem in Medien oder sozialen Netzwerken, in denen sie immer wieder die gleichen Meinungen und Botschaften hören. Andere Sichtweisen werden kaum wahrgenommen

Wichtig/Gut fĂŒrs Marketing

  • Unternehmen können ihre Zielgruppe gezielt ĂŒber passende KanĂ€le ansprechen.

  • Werbung und Botschaften verbreiten sich innerhalb dieser Gruppen oft besonders effektiv


4
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Teil 6 (Management und Organisation) ErklÀre das Einliniensystem!

Jeder Mitarbeiter hat genau einen direkten Vorgesetzten. Weisungen laufen immer ĂŒber eine feste Hierarchie.

Vorteile:

  • klare ZustĂ€ndigkeiten

  • eindeutige Verantwortung

  • keine widersprĂŒchlichen Anweisungen

Nachteil:

  • Vorgesetzte können ĂŒberlastet sein

Erkennen:
➡ Jeder Mitarbeiter ist nur mit einem Vorgesetzten verbunden (eine Linie nach oben)

<p><span>Jeder Mitarbeiter hat <strong>genau einen direkten Vorgesetzten</strong>. Weisungen laufen immer ĂŒber eine feste Hierarchie.</span></p><p><span><strong>Vorteile:</strong></span></p><ul><li><p><span>klare ZustĂ€ndigkeiten</span></p></li><li><p><span>eindeutige Verantwortung</span></p></li><li><p><span>keine widersprĂŒchlichen Anweisungen</span></p></li></ul><p><span><strong>Nachteil:</strong></span></p><ul><li><p><span>Vorgesetzte können ĂŒberlastet sein</span></p></li></ul><p><span><strong>Erkennen:</strong><br></span><span data-name="arrow_right" data-type="emoji">➡</span><span> Jeder Mitarbeiter ist <strong>nur mit einem Vorgesetzten verbunden</strong> (eine Linie nach oben)</span></p>
5
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Teil 6 (Management und Organisation) ErklÀre das Mehrliniensystem

Definition:
Ein Mitarbeiter hat mehrere Vorgesetzte und kann von verschiedenen Fachabteilungen Anweisungen erhalten.

Vorteil:

  • hohe Spezialisierung und Fachkompetenz

Nachteil:

  • widersprĂŒchliche Anweisungen möglich

Erkennen:
➡ Ein Mitarbeiter ist mit mehreren Vorgesetzten verbunden (mehrere Linien nach oben)

<p><span><strong>Definition:</strong><br>Ein Mitarbeiter hat <strong>mehrere Vorgesetzte</strong> und kann von verschiedenen Fachabteilungen Anweisungen erhalten.</span></p><p><span><strong>Vorteil:</strong></span></p><ul><li><p><span>hohe Spezialisierung und Fachkompetenz</span></p></li></ul><p><span><strong>Nachteil:</strong></span></p><ul><li><p><span>widersprĂŒchliche Anweisungen möglich</span></p></li></ul><p><span><strong>Erkennen:</strong><br></span><span data-name="arrow_right" data-type="emoji">➡</span><span> Ein Mitarbeiter ist <strong>mit mehreren Vorgesetzten verbunden</strong> (mehrere Linien nach oben)</span></p>
6
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Teil 6 (Management und Organisation) ErklÀre die Stablinienorganisation

Definition:
Die Stablinienorganisation ist eine Einlinienorganisation mit zusĂ€tzlichen Stabsstellen. Diese beraten die FĂŒhrungskrĂ€fte, haben aber kein Weisungsrecht.

Vorteil:

  • Experten unterstĂŒtzen die Unternehmensleitung.

Nachteil:

  • Entscheidungen können durch zusĂ€tzlichen Abstimmungsbedarf langsamer werden.

Erkennen:
➡ Normale Einlinienstruktur plus Stabsstellen, die seitlich an die FĂŒhrung angebunden sind und nur beratend tĂ€tig sind


Merkhilfe fĂŒr die Klausur

  • Einlinie = ein Chef

  • Mehrlinie = mehrere Chefs

  • Stablinie = ein Chef + Berater (ohne Weisungsrecht)


<p><span><strong>Definition:</strong><br>Die Stablinienorganisation ist eine <strong>Einlinienorganisation mit zusĂ€tzlichen Stabsstellen</strong>. Diese beraten die FĂŒhrungskrĂ€fte, <strong>haben aber kein Weisungsrecht</strong>.</span></p><p><span><strong>Vorteil:</strong></span></p><ul><li><p><span>Experten unterstĂŒtzen die Unternehmensleitung.</span></p></li></ul><p><span><strong>Nachteil:</strong></span></p><ul><li><p><span>Entscheidungen können durch zusĂ€tzlichen Abstimmungsbedarf langsamer werden.</span></p></li></ul><p><span><strong>Erkennen:</strong><br></span><span data-name="arrow_right" data-type="emoji">➡</span><span> Normale Einlinienstruktur <strong>plus Stabsstellen</strong>, die <strong>seitlich an die FĂŒhrung angebunden</strong> sind und <strong>nur beratend</strong> tĂ€tig sind</span></p><p></p><p><span><strong>Merkhilfe fĂŒr die Klausur</strong></span></p><ul><li><p><span><strong>Einlinie = ein Chef</strong></span></p></li><li><p><span><strong>Mehrlinie = mehrere Chefs</strong></span></p></li><li><p><span><strong>Stablinie = ein Chef + Berater (ohne Weisungsrecht)</strong></span></p></li></ul><p></p>
7
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7: Welche drei Bestandteile gehören zur Finanz/Dreijahresplanung?

Die Finanzplanung besteht aus:

  1. LiquiditÀtsplanung
    → Kann das Unternehmen seine Rechnungen bezahlen?

  2. Gewinn- und Verlustrechnung (GuV)
    → Hat das Unternehmen Gewinn oder Verlust gemacht?

  3. Bilanz
    → Zeigt Vermögen, Schulden und Eigenkapital zu einem bestimmten Zeitpunkt


8
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Was ist die LiquiditÀtsplanung?

Die LiquiditÀtsplanung stellt sicher, dass das Unternehmen jederzeit zahlungsfÀhig bleibt.

Sie beantwortet die Frage:

Wann kommen Einzahlungen und wann mĂŒssen Auszahlungen geleistet werden?

Wichtig:

  • mangelnde LiquiditĂ€t = hĂ€ufigste Insolvenzursache

  • betrachtet Cashflow (Ein- und Auszahlungen)


→ Betrachtet Ein- und Auszahlungen (Cashflow).
→ Ziel: ZahlungsfĂ€higkeit sichern

9
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ErklÀre die LiquiditÀtsgrade 1-3

LiquiditÀt 1. Grades
= nur liquide Mittel
(Kasse, Bank)


LiquiditÀt 2. Grades
= liquide Mittel

  • kurzfristige Forderungen

➡ Sollwert:
ca. 100 %


LiquiditÀt 3. Grades
= liquide Mittel

  • Forderungen

  • VorrĂ€te

➡ Sollwert:
ca. 200 %

Merksatz:

Je höher der LiquiditÀtsgrad,
desto mehr Vermögen wird berĂŒcksichtigt.

10
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Was bedeutet Window-Dressing?

Window Dressing bedeutet:

Das Unternehmen verbessert kurz vor dem Bilanzstichtag kĂŒnstlich seine Bilanzkennzahlen, z. B. durch einen kurzfristigen Kredit.

Dadurch wirkt die Bilanz besser, obwohl sich wirtschaftlich kaum etwas geÀndert hat.

➡ legal, aber irrefĂŒhrend

11
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Unterscheide RĂŒckstellungen und RĂŒcklagen

RĂŒckstellungen

  • zukĂŒnftige Schulden

  • Zeitpunkt oder Höhe noch ungewiss

  • gehören zum Fremdkapital

Beispiel:
Garantiereparaturen


RĂŒcklagen

  • Teil des Eigenkapitals

  • Geld wird fĂŒr spĂ€tere Investitionen oder schlechte Zeiten zurĂŒckgelegt

Merksatz:

RĂŒckstellung = ich muss wahrscheinlich zahlen

RĂŒcklage = ich lege freiwillig Geld zurĂŒck

12
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Was bedeutet EBIT?

EBIT = Earnings Before Interest and Taxes

= Gewinn vor Zinsen und Steuern

Dadurch lassen sich Unternehmen besser vergleichen, weil Finanzierung und Steuern nicht berĂŒcksichtigt werden

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Was ist der Unterschied von internem und externem Rechnungswesen?

Internes Rechnungswesen

  • fĂŒr das Unternehmen

  • Kostenrechnung

  • Planung und Kontrolle


Externes Rechnungswesen

  • gesetzlich vorgeschrieben

  • Jahresabschluss

  • Bilanz und GuV

  • Information fĂŒr Banken, Investoren, Finanzamt usw.


14
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Was zeigt die Bilanz?

Aktiva
→ Vermögen

z. B.

  • Maschinen

  • GebĂ€ude

  • VorrĂ€te

  • Forderungen

  • Bank/Kasse


Passiva
→ Finanzierung

z. B.

  • Eigenkapital

  • RĂŒckstellungen

  • Verbindlichkeiten

Merksatz:

Aktiv = Was besitzt das Unternehmen?

Passiv = Woher kommt das Geld?

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Was ist der Zusammenhang der Bilanz und der GuV?

Die GuV berechnet den JahresĂŒberschuss oder Jahresfehlbetrag.

Dieses Ergebnis wird anschließend in das Eigenkapital der Bilanz ĂŒbernommen.

➡ Gewinn erhöht das Eigenkapital.

➡ Verlust verringert das Eigenkapital.

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Was bedeuten die einzelnen Ergebnisse der Guv?

Betriebsergebnis
→ Gewinn aus dem eigentlichen Unternehmenszweck (KerngeschĂ€ft).

Finanzergebnis
→ Ergebnis aus Finanzierung und Kapitalanlagen (z. B. ZinsertrĂ€ge, Zinsaufwendungen)

Ergebnis der gewöhnlichen GeschÀftstÀtigkeit
→ Betriebsergebnis + Finanzergebnis → Ergebnis aus KerngeschĂ€ft & Finanzierung

Sonstiges betriebliches Ergebnis
→ ErtrĂ€ge oder Aufwendungen, die nicht zum normalen GeschĂ€ft gehören (z. B. Fördergelder, EntschĂ€digungen, GrĂŒndungspreis)

Jahresergebnis
→ Endergebnis der GuV (Gewinn oder Verlust)

→ endgĂŒltiger Gewinn oder Verlust des Unternehmens.

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Wie ist die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) aufgebaut?

Die GuV baut sich stufenweise auf:

Betriebsergebnis (KerngeschÀft) + Finanzergebnis = Ergebnis der gewöhnlichen GeschÀftstÀtigkeit
→ Ergebnis aus


Ergebnis der gewöhnlichen GeschÀftstÀtigkeit + Sonstiges betriebliches Ergebnis = Jahresergebnis