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Diese Flashcards decken die grundlegenden Begriffe der Medienökonomie ab, einschließlich Markteigenschaften, historischer Entwicklungen und der Auswirkungen der Digitalisierung.
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Medienökonomie
Das Studium der wirtschaftlichen Prozesse und Strukturen in der Medienwirtschaft, das sowohl ökonomische als auch kulturelle Aspekte umfasst (nach Küng, 2024).
Doppelte Funktion von Medienprodukten
Medienprodukte sind sowohl kulturelle Güter, die Informationen und Werte vermitteln, als auch wirtschaftliche Güter, die in einem kommerziellen Markt existieren.
Erfahrungsgüter
Produkte, deren Wert erst nach dem Konsum offensichtlich wird, wie zum Beispiel Filme, TV-Serien oder Musik.
First copy costs
Die hohen Initialkosten für die erste Produktion eines Medieninhalts, denen sehr niedrige Grenzkosten für die weitere Verbreitung gegenüberstehen.
Skaleneffekte
Der wirtschaftliche Effekt, bei dem Medieninhalte nach der Produktion nahezu kostenfrei an zusätzliche Konsument:innen verbreitet werden können, was zur Dominanz großer Anbieter führt.
Kommerzielle Medien
Medienunternehmen, die vorrangig auf Gewinnmaximierung zielen und sich durch Werbung oder Abonnements finanzieren.
Öffentlich-rechtliche Medien
Medien, die einen gesellschaftlichen Auftrag verfolgen und durch Beiträge (z. B. Rundfunkbeitrag) statt durch Werbung finanziert werden.
Medienstaatsvertrag (November 2020)
Ein Regelwerk zur Modernisierung der Medienordnung, das Rundfunk, Telemedien, Benutzeroberflächen und Intermediäre reguliert, um Meinungsvielfalt und Qualität zu sichern.
Disruptive Innovationen
Technologische oder gesellschaftliche Veränderungen, die bestehende Märkte und Strukturen radikal verändern oder verdrängen.
Buchdruck
Technologie von Johannes Gutenberg aus dem 15. Jahrhundert, die den Beginn der Massenkommunikation und den freien Zugang zu Wissen markierte.
Digitale Revolution
Der Übergang von analogen zu digitalen Formaten, der die globale Distribution und neue Geschäftsmodelle wie On-Demand-Streaming ermöglichte.
Digitalisierung
Der Übergang von analogen zu digitalen Formaten und Prozessen, wodurch Inhalte effizienter gespeichert, verarbeitet und verbreitet werden können.
Netzwerkeffekte
Ein Effekt digitaler Plattformen, bei dem die Attraktivität und der Nutzen für Konsument:innen steigen, je mehr Menschen die Plattform nutzen.