BWL

0.0(0)
Studied by 4 people
call kaiCall Kai
Locked
learnLearn
examPractice Test
spaced repetitionSpaced Repetition
heart puzzleMatch
flashcardsFlashcards
GameKnowt Play
Card Sorting

1/121

encourage image

There's no tags or description

Looks like no tags are added yet.

Last updated 1:17 PM on 7/4/26
Name
Mastery
Learn
Test
Matching
Spaced
Call with Kai
Chat

No analytics yet

Send a link to your students to track their progress

122 Terms

1
New cards

Was ist eine Investition

Einsatz von Kapital zur Schaffung von Vermögenswerten mit dem Ziel, zukünftige Einzahlungen oder Erträge zu erzielen

2
New cards

Was ist Finanzierung?

Beschaffung finanzieller Mittel zur Durchführung von Investitionen und Sicherstellung der Liquidität

3
New cards

Unterschied Finanzen und Investitionen

Investitionen: Verwendung von Kapital
Finanzierung: Beschaffung von Kapital

4
New cards

Warum gehören Investitionen und Finanzierung zusammen

Jede Investition benötigt Kapital und muss deshalb finanziert werden

5
New cards

Was ist Liquidität

Fähigkeit eines Unternehmens, jederzeit seine Zahlungsverpflichtungen erfüllen zu können

6
New cards

Was bedeutet Fristenkongruent

Langfristige Investitionen sollten langfristig finanziert werden, kurzfristige kurzfristig

7
New cards

Welche Investitionsarten gibt es?

Ersatz-, Rationalisierungs-, Erweiterungs-, Sach-, Finanz- und immaterielle Investitionen.

8
New cards

Beispiel einer Rationalisierungsinvestition?

Neue Maschine ersetzt Arbeitskräfte und senkt Kosten.

9
New cards

Welche vier statischen Verfahren gibt es?

Kostenvergleich, Gewinnvergleich, Rentabilitätsvergleich, Amortisationsrechnung

10
New cards

Was bedeutet 'statisch'?

Es wird nur eine durchschnittliche Periode betrachtet.

11
New cards

Wann eignet sich die Kostenvergleichsrechnung?

Wenn die Erlöse aller Alternativen gleich sind.

12
New cards

Entscheidungsregel Kostenvergleich?

Alternative mit den geringsten Gesamtkosten wählen.

13
New cards

Größter Nachteil der Kostenvergleichsrechnung?

Erlöse werden nicht berücksichtigt.

14
New cards

Wann verwendet man die Gewinnvergleichsrechnung?

Wenn sich die Erlöse unterscheiden.

15
New cards

Entscheidungsregel Gewinnvergleich?

Höchster Gewinn gewinnt.

16
New cards

Was sagt die Rentabilität aus?

Verzinsung des eingesetzten Kapitals.

17
New cards

Entscheidungsregel Rentabilität?

Höchste Rentabilität gewinnt.

18
New cards

Was berechnet die Amortisationsrechnung?

Zeit bis das investierte Kapital zurückgeflossen ist.

19
New cards

Entscheidungsregel Amortisation?

Kürzeste Amortisationsdauer gewinnt.

20
New cards

Größter Nachteil der Amortisationsrechnung?

Gewinne/Zahlungsüberschüsse nach der Amortisation werden ignoriert.

21
New cards

Warum sind dynamische Verfahren genauer?

Sie berücksichtigen alle Zahlungsströme und den Zeitwert des Geldes.

22
New cards

Was bedeutet Zeitwert des Geldes?

Geld heute ist mehr wert als derselbe Betrag in der Zukunft.

23
New cards

Warum ist Geld heute mehr wert?

Inflation, Zinsen und Risiko es in Zukunft nicht zu bekommen.

24
New cards

Was bedeutet Abzinsung?

Umrechnung zukünftiger Zahlungen auf ihren heutigen Wert.

25
New cards

Was ist der Kalkulationszinssatz?

Mindestverzinsung und Zinssatz zum Abzinsen.

26
New cards

Was beschreibt der Kapitalwert?

Den heutigen Vermögenszuwachs einer Investition.

27
New cards

Kapitalwert > 0?

Investition durchführen.

28
New cards

Kapitalwert < 0?

Investition ablehnen.

29
New cards

Mehrere Investitionen – welche wählen?

Die mit dem höchsten positiven Kapitalwert.

30
New cards

Unterschied Kapitalwert und Endwert?

Kapitalwert = heutiger Wert
Endwert = Wert am Ende der Laufzeit.

31
New cards

Warum führen Kapitalwert und Endwert zur gleichen Entscheidung?

Sie bewerten dieselben Zahlungsströme zu unterschiedlichen Zeitpunkten.

32
New cards

Kapitalwert vs. Annuität?

Kapitalwert = Gesamterfolg
Annuität = jährlicher Erfolg.

33
New cards

Was beschreibt der interne Zinsfuß?

Die tatsächliche Verzinsung einer Investition.

34
New cards

Warum gibt es die Nutzwertanalyse?

Nicht alle Kriterien lassen sich in Euro ausdrücken.

35
New cards

Welche qualitativen Kriterien gibt es?

Umwelt, Qualität, Sicherheit, Flexibilität, Image, Ergonomie.

36
New cards

Erster Schritt der Nutzwertanalyse?

Zielsystem festlegen.

37
New cards

Welche sechs Schritte besitzt die Nutzwertanalyse?

Ziele, Kriterien, Gewichtung, Bewertung, Gewichtung×Punkte, Addition.

38
New cards

Entscheidungsregel Nutzwertanalyse?

Höchster Nutzwert gewinnt.

39
New cards

Größter Vorteil der Nutzwertanalyse?

Qualitative Kriterien werden berücksichtigt.

40
New cards

Größter Nachteil der Nutzwertanalyse?

Subjektive Gewichtung und Bewertung.

41
New cards

Welche drei Finanzierungsarten gibt es?

Eigen-, Fremd- und Innenfinanzierung.

42
New cards

Was ist Eigenfinanzierung?

Kapital stammt von den Eigentümern.

43
New cards

Vorteile der Eigenfinanzierung?

Keine Rückzahlung, keine festen Zinsen

44
New cards

Nachteile der Eigenfinanzierung?

Schwer zu beschaffen ggf. Mitspracherechte neuer Eigentümer.

45
New cards

Was ist Fremdfinanzierung?

Kapital stammt von Gläubigern und muss verzinst zurückgezahlt werden.

46
New cards

Beispiele der Fremdfinanzierung?

Bankkredit, Anleihe, Lieferantenkredit.

47
New cards

Nachteile der Fremdfinanzierung?

Zinsen, Rückzahlungspflicht, höheres Insolvenzrisiko.

48
New cards

Was ist Innenfinanzierung?

Kapital entsteht im Unternehmen selbst.

49
New cards

Formen der Innenfinanzierung?

Selbstfinanzierung, Abschreibungen, Rückstellungen.

50
New cards

Was ist Selbstfinanzierung?

Gewinne werden einbehalten.

51
New cards

Wie funktioniert Finanzierung aus Abschreibungen?

Abschreibungen sind Aufwand ohne Auszahlung. Liquidität verbleibt im Unternehmen.

52
New cards

Warum gehören Rückstellungen zur Innenfinanzierung?

Die Auszahlung erfolgt erst später bis dahin kann das Geld genutzt werden.

53
New cards

Welches Investitionsverfahren bevorzugen?

Kapitalwertmethode anschließend ggf. Nutzwertanalyse.

54
New cards

Warum Kapitalwert?

Berücksichtigt Zeitwert des Geldes und alle Zahlungsströme.

55
New cards

Wann reicht die Kostenvergleichsrechnung aus?

Wenn die Erlöse identisch sind.

56
New cards

Maschine A hat höchsten Kapitalwert, Maschine B ist umweltfreundlicher. Vorgehen?

Kapitalwert bewerten und anschließend qualitative Kriterien mit einer Nutzwertanalyse berücksichtigen.

57
New cards

Wie Maschine mit 15 Jahren Nutzungsdauer finanzieren?

Langfristig (fristenkongruent) ggf. Mischfinanzierung.

58
New cards

Warum nicht nur nach Amortisation entscheiden?

Spätere Gewinne werden ignoriert.

59
New cards

Warum nicht nur qualitative Kriterien betrachten?

Auch die Wirtschaftlichkeit muss bewertet werden.

60
New cards

Welches Verfahren würden Sie in der Praxis bevorzugen?

Kapitalwertmethode wegen Zeitwert des Geldes und vollständiger Zahlungsströme qualitative Ergänzung durch Nutzwertanalyse.

61
New cards
Was versteht die BWL unter ihrem Erkenntnisobjekt?
Das Erkenntnisobjekt ist das Wirtschaften, also der rationale Umgang mit knappen Ressourcen.
62
New cards
63
New cards
Was ist das Erfahrungsobjekt der BWL?
Der Betrieb als reale wirtschaftliche Einheit.
64
New cards
Nenne vier funktionale Teilbereiche der BWL.
Unternehmensführung, Produktion, Absatz, Investition & Finanzierung, Rechnungswesen.
65
New cards
Unterschied BWL und VWL?
BWL betrachtet einzelne Unternehmen, VWL die Gesamtwirtschaft.
66
New cards
Bedürfnis, Bedarf, Nachfrage?
Bedürfnis = Wunsch; Bedarf = Wunsch mit Kaufkraft; Nachfrage = tatsächlicher Kauf.
67
New cards
Welche Ebenen umfasst Maslows Bedürfnispyramide?
Physiologische Bedürfnisse, Sicherheit, Soziale Bedürfnisse, Wertschätzung, Selbstverwirklichung.
68
New cards
Was besagt das Minimalprinzip?
Ein festes Ziel mit möglichst geringem Mitteleinsatz erreichen.
69
New cards
Was besagt das Maximalprinzip?
Mit gegebenen Mitteln den größtmöglichen Erfolg erzielen.
70
New cards
Was ergänzt das Optimalprinzip?
Es sucht das günstigste Verhältnis zwischen Aufwand und Ertrag.
71
New cards
Was ist der Homo Oeconomicus?
Ein theoretisches Modell eines vollständig rational handelnden Menschen.
72
New cards
Nenne zwei Kritikpunkte am Homo Oeconomicus.
Keine vollständige Information; Menschen handeln nicht nur rational.
73
New cards
Was ist das Gefangenendilemma?
Ein spieltheoretisches Modell, bei dem rationales Eigeninteresse zu einem schlechteren Gesamtergebnis führen kann.
74
New cards
Was bedeutet Adverse Selection?
Gute Anbieter verlassen wegen Informationsasymmetrien den Markt; schlechte Qualität bleibt zurück.
75
New cards
Wie kann Adverse Selection verhindert werden?
Durch Signalling (z.B. Zertifikate) oder Screening.
76
New cards
Produktivität?
Output/Input (Mengenverhältnis).
77
New cards
Wirtschaftlichkeit?
Ertrag/Aufwand (Wertverhältnis).
78
New cards
Gewinn?
Ertrag minus Aufwand.
79
New cards
Rentabilität?
Gewinn im Verhältnis zum eingesetzten Kapital.
80
New cards
Wer sind Stakeholder?
Alle Anspruchsgruppen eines Unternehmens.
81
New cards
Wer sind Shareholder?
Die Eigentümer eines Unternehmens.
82
New cards
Wofür steht ESG?
Environmental, Social, Governance.
83
New cards
Nenne Beispiele für ESG im Holzsektor.
CO₂-Speicherung, Arbeitssicherheit, Lieferkettentransparenz.
84
New cards
Was ist eine SWOT-Analyse?
Analyse von Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken.
85
New cards
Wofür dient die BCG-Matrix?
Zur Einordnung von Produkten nach Marktwachstum und Marktanteil.
86
New cards
Was sind Cash Cows?
Produkte mit hohem Marktanteil und geringem Wachstum, die Liquidität erwirtschaften.
87
New cards
Aufbauorganisation?
Regelt Hierarchien und Zuständigkeiten.
88
New cards
Ablauforganisation?
Regelt zeitliche und räumliche Arbeitsabläufe.
89
New cards
Vorteil der Matrixorganisation?
Hohe Spezialisierung und Zusammenarbeit.
90
New cards
Nachteil der Matrixorganisation?
Konflikte durch Doppelunterstellung.
91
New cards
Werkstattfertigung?
Funktionsorientierte Fertigung mit hoher Flexibilität.
92
New cards
Fließfertigung?
Prozessorientierte Fertigung mit hoher Effizienz.
93
New cards
Kooperation?
Zusammenarbeit rechtlich selbstständiger Unternehmen.
94
New cards
Fusion?
Verschmelzung zu einem Unternehmen.
95
New cards
Konzern?
Rechtlich selbstständige Unternehmen unter einheitlicher Leitung.
96
New cards
Konsortium?
Zeitlich begrenzte Zusammenarbeit mehrerer Unternehmen für ein Projekt.
97
New cards
Horizontaler Zusammenschluss?
Unternehmen derselben Wertschöpfungsstufe.
98
New cards
Vertikaler Zusammenschluss?
Zusammenschluss vor- oder nachgelagerter Wertschöpfungsstufen.
99
New cards
Lateraler Zusammenschluss?
Zusammenschluss branchenfremder Unternehmen.
100
New cards