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Eine Zusammenfassung der wichtigsten Vokabeln und Fachbegriffe aus den Bereichen Textilveredelung, Druck- und Färbeverfahren, Damenoberbekleidung (DOB) und Dresscodes.
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Griff
Beschreibt, wie sich ein Stoff anfühlt (z. B. weich, glatt oder rau).
Flor
Aufgerichtete Fasern auf der Oberfläche eines Stoffes.
Filzprozess (Walken)
Mechanisches Verfahren durch Feuchtigkeit, Wärme und Bewegung, bei dem sich Fasern verhaken, wodurch der Stoff dichter, wärmer und wasserabweisender wird.
Hydrophobierung
Veredelungsverfahren, das Textilien wasserabweisend macht, sodass Wasser abperlt.
Hydrophilierung
Veredelungsverfahren, das bewirkt, dass ein Textil Feuchtigkeit gut aufnimmt.
Dimensionsstabilität
Eigenschaft eines Textils, nach dem Waschen formstabil zu bleiben.
Antipilling
Ausrüstung zur Verminderung von Knötchenbildung auf der Stoffoberfläche.
Sengen
Mechanisches Veredelungsverfahren, bei dem abstehende Faserhärchen abgebrannt werden, um eine glattere Oberfläche zu erhalten.
Spitzen
Dekorative textile Elemente, die stets durchbrochen sind.
Stickereien
Textilien, bei denen der bestehende Stoffgrund nachträglich mit Fäden verziert beziehungsweise bestickt wird.
Ätzspitze
Spitzenart, die beispielsweise für Brautkleider, Rundverzierungen und Dessous verwendet wird.
Raschelspitze
Spitzenart, die häufig für Unterwäsche und T-Shirts eingesetzt wird.
Schweissechtheit
Farbechtheitseigenschaft, bei der Schweißflecken auf der Stofffarbe nicht sichtbar werden.
Flotte
Die Flüssigkeit, in der Textilien gefärbt werden.
Dispersion
Die feinste Verteilung eines Stoffes in einer Flüssigkeit, wie beispielsweise Farbstoff in Wasser.
Fixierung
Verfahren (z. B. durch Hitze, Dampf, Druck oder Chemikalien), durch das die Farbe dauerhaft in der Faser befestigt wird.
Indigo
Einer der ältesten blauen Farbstoffe, der durch Gärung, Reduktion und Oxidation entsteht und heute meist synthetisch hergestellt wird.
Reservedruck
Druckverfahren, bei dem eine Paste das Eindringen der Farbe an bestimmten Stellen verhindert.
Ausbrennen
Druckverfahren bei Geweben aus Mischfasern, bei dem eine Faserart durch Ätzpaste figürlich zerstört wird, sodass ein transparentes Muster entsteht.
Krumpfen (Sanforisieren)
Veredelungsverfahren zum gezielten Vor-Einlaufenlassen des Stoffes, um späteres Einlaufen zu verhindern.
Mercerisieren
Chemische Veredelung von Baumwolle zur Erhöhung von Glanz und Festigkeit.
Lotus-Effekt
Durch chemische Nanotechnologie erzeugter Effekt, bei dem Wasser und Schmutz wie bei einem Lotusblatt abperlen.
Formaldehyd
Gesundheitsschädlicher chemischer Stoff, der Haut reizen und Allergien auslösen kann und strengen Grenzwerten unterliegt.
A-Linie
Silhouette, die oben schmal und unten weit verläuft und dadurch breite Hüften kaschiert.
X-Linie
Feminine Silhouette mit betonter Taille, entsprechend einer Sanduhrfigur.
Empire-Linie
Silhouette mit einer hoch angesetzten Taille direkt unter der Brust.
Princess-Linie
Taillierte und körperbetonte Schnittführung.
Marlenehose
Hosenform mit weitem, geradem Bein und hoher Taille.
Culotte
Kniefreie Hosenrockform.
Schluppenbluse
Bluse mit einem dekorativen Schleifenband am Hals.
Business Wear
Klassische, formelle Geschäftskleidung (Herren: dunkler Anzug, helles Hemd, Krawatte; Damen: Hosenanzug oder Kostüm mit schlichter Bluse).
Smart Casual
Elegante, aber lockerere Kleidung als Business Wear (z. B. Sakko mit Chino/Jeans oder Blazer mit Kleid/Rock).
Business Casual
Gepflegte Freizeitkleidung für das Büro oder Termine (Hemd/Bluse, Stoffhose oder dunkle Jeans).
White Tie
Höchster formaler Dresscode, der einen Frack mit weißer Fliege für Herren und ein langes Abendkleid für Damen verlangt.
Black Tie
Festlicher Abend-Dresscode mit Smoking und schwarzer Fliege für Herren sowie Abendkleid für Damen.
Cut / Cutaway
Festliche Tageskleidung bestehend aus Cut mit Weste und Streifenhose für Herren sowie einem eleganten Kleid für Damen.