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Diese Flashcards basieren auf der Vorlesung von Prof. Dr. Benedikt Spies über die Kriterien und Techniken der Zahnpräparation, einschließlich Materialwahl, biologischem Schutz und klinischen Schritten.
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Was ist die Definition einer künstlichen Zahnkrone?
Eine künstliche Zahnkrone ist ein festsitzender Zahnersatz, der dazu dient, natürliche Zähne zu überdecken (überkronen).
Welche fünf Funktionen erfüllt eine künstliche Zahnkrone laut Vorlesung?
Ersatzfunktion, Schutzfunktion, Ankerelement, Korrekturen von Zahnfehlstellungen sowie Korrekturen der Ästhetik.
Wie wird der Vorgang der Präparation definiert?
Der Vorgang, einen Zahn derart zu beschleifen, dass er mit einem ästhetisch und funktionell befriedigenden Zahnersatz versorgt werden kann.
Was sind die allgemeinen Präparationskriterien bezüglich der Form?
Klar definierte Einschubrichtung ohne Unterschnitte, Retentions- und Widerstandsform sowie eine deutliche Präparationsgrenze entlang der Zahnkontur.
Was unterscheidet die Retentionsform von der Widerstandsform?
Die Retentionsform sichert die Krone vor abziehenden Kräften, während die Widerstandsform die Krone vor extraaxialen Kräften schützt.
Welche Kriterien gewährleisten die Retentions- und Widerstandsform?
Ein Präparationswinkel von 3∘ zirkulär, eine Mindesthöhe von 3mm, der Umfang des Zahnstumpfes und der Erhalt zirkumferenter Charakteristika.
Woran sind „feine“ Diamanten (Finierer) erkennbar?
Sie sind mit einem roten Ring gekennzeichnet.
Wie berechnet sich die Instrumentendrehzahl?
Motordrehzahl×Winkelstu¨cku¨bersetzung (bei rot = 5:1).
Welche Maßnahmen dienen dem Schutz der Pulpa bei der Präparation?
Wasserkühlung (50ml/min) aus einem 3-Düsensystem, leichter Anpressdruck (<5N), korrekte Absaugung und eine Restdentinstärke von möglichst 1−2mm.
Was ist eine „Stohlkehle“?
Ein in Freiburg verwendetes Kunstwort für eine ausgeprägte Hohlkehle bzw. eine Hohlkehlpräparation mit abgerundeter Spitze.
Welche Begriffe beschreiben die Lage des Kronenrandes?
Supragingival (oberhalb des Zahnfleischsaums), epigingival (auf Höhe des Zahnfleischsaums) und subgingival (unterhalb des Zahnfleischsaums).
Was ist der erste Schritt bei der Frontzahnpräparation?
Das Separieren der approximalen Kontakte mit einem Separierer (dünner Kegel, mittlere Körnung) oberhalb der Interdentalpapille.
Wie tief sollten die inzisalen Orientierungsrillen beim Frontzahn sein?
Ca. 1,5mm tief.
Welcher Gesamtpräparationswinkel wird bei der Frontzahnpräparation angestrebt?
Ein Gesamtpräparationswinkel von ca. 6∘.
Welche maximale Drehzahl wird zum Finieren und Kantenbrechen empfohlen?
Eine niedrigere Drehzahl von ca. 20.000U/min.
Was gehört zur Endkontrolle einer Frontzahnpräparation?
Präparationswinkel, Stumpfhöhe/-durchmesser, Ausschluss von Unterschnitten, Finierzustand, Kantenabrundung, Lage der Stufe (Breite 1,2mm) und Platz in der Okklusion.
Was ist das Ziel des Substanzabtrags von okklusal beim Seitenzahn?
Das Relief der Kaufläche muss erhalten bleiben (anatoforme Präparation).
Welche Präparationsform wird für Zirkoniumdioxidkeramik- und Vollgusskronen empfohlen?
Die Hohlkehle.
Welche Präparationsform wird für Metallkeramik- und Lithiumdisilikatkeramikkronen empfohlen?
Die Stohlkehle.
Wozu dienen die vor der Präparation angefertigten Silikonschlüssel?
Sie dienen der Kontrolle des Substanzabtrags während des Präparierens.