Kundenbeziehungsmanagement: B2C, B2B, CRM, Customer Journey & Loyalty

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1
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Definition Kunde

Der Nachfrager, der mit einem Anbieter eine Transaktion / ein Geschäft abschließt zur Befriedigung seiner Bedürfnisse (mittels Kaufvertrag, Werkvertrag, Mietvertrag o. ä.) und dafür bezahlt (mit Geld, Zeit, persönlichen Daten...).

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Kundenbeziehungsstrukturen (3, abhängig vom Geschäftsmodell)

B2C: Unternehmen verkauft an private Endverbraucher

B2B: Unternehmen verkauft an andere Unternehmen

B2B2C: Unternehmen verkauft über andere Unternehmen an private Endverbraucher

3
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Unterschiede B2C vs. B2B: Kaufprozess

B2C: meist schnellere, einfachere, häufig emotional gesteuerte Kaufprozesse, Spontankäufe

B2B: längere, komplexere, rationalere Kaufprozesse mit mehreren Beteiligten/Rollen (Buying Center: Initiator, Beeinflusser, Finanzierer, Entscheider)

4
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Unterschiede B2C vs. B2B: Beziehung

B2C: kürzere Kundenbeziehungen, schnellere Kaufzyklen

B2B: oft längerfristige Geschäftsbeziehungen

5
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Unterschiede B2C vs. B2B: Preise

B2C: meist kein/geringer Verhandlungsspielraum, meist Festpreise

B2B: Kauf-/Vertragsverhandlungen, Preisverhandlungen

6
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Unterschiede B2C vs. B2B: Ansprache

B2C: i. d. R. standardisierte, automatisierte Kundenansprache

B2B: oft sehr individuelle, persönliche Kundenansprache/Maßnahmen

7
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Customer Value (doppeldeutig) - aus Kundensicht vs. Unternehmenssicht

aus Kundensicht: Wert/Nutzen, den der Kunde aus der TRX zieht (Bedürfnisbefriedigung) → Ziel für Kunde: größtmöglicher Kundennutzen → Ziel UN: größtmöglichen Kundennutzen stiften (Wettbewerbsvorteil)

aus Unternehmenssicht: Wert/Nutzen, den der Kunde für das Unternehmen hat (monetär + nicht-monetär) → Ziel: möglichst wertvoller, profitabler Kundenstamm

8
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Was bedeutet Kundenorientierung?

Kunde im Mittelpunkt ALLER Unternehmensaktivitäten

alle Produkte/Maßnahmen/Prozesse/Strukturen am Kunden ausgerichtet → Kunde = "Maß aller Dinge"

Fokus: Kundennutzen, Kundenbedürfnisse, Kundenerwartungen

nicht "Inside-out", sondern "Outside-in" → Welt "durch die Kundenbrille" sehen

9
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Beispiele/Indikatoren echter Kundenorientierung (6)

  • Kundenintegration

  • Organisationsstruktur

  • Produktentwicklung

  • Feedback-/Beschwerdemanagement

  • Strategie

  • Mitarbeiterauswahl/-entwicklung


10
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Transaktionsmarketing vs. Relationship Marketing

Fokus einzelne Transaktionen ↔ Fokus Kundenbeziehung

Fokus Neukundengewinnung ↔ Fokus Kundenbindung

kurzfristiger Fokus ↔ langfristiger Fokus

Fokus Produkt und Preis ↔ Fokus Kundennutzen, Kundenbedürfnisse

einseitige Kommunikation (Monolog) ↔ Dialog und Interaktion

Massenkommunikation ↔ personalisierte Kommunikation

anonyme Kunden ↔ Kundenprofile, Customer Insights

11
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Treiber des Wandels von Transaktions- zu Relationship Marketing

Marktsättigung, hoher Wettbewerbsdruck, Produkthomogenität, Digitalisierung, Preiskämpfe, Kostendruck, Käufermarkt, steigende Kundenerwartungen, Globalisierung

12
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🔴 Warum ist Relationship Marketing profitabler als Transaktionsmarketing?

Ständige Neukundenakquise ist teurer als Investitionen in langfristige Kundenbindung → Relationship Marketing ist profitabler als Transaktionsmarketing.

13
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Definition CRM (Customer-Relationship-Management)

das systematische, proaktive und nachhaltige Management von Kundenbeziehungen

Fokus auf: ganzheitliche, langfristige Betrachtung (Akquise, Bindung, Rückgewinnung)

Steigerung von Kundenzufriedenheit und Kundenbindung

Steigerung der Profitabilität von Kundenbeziehungen

technologische Unterstützung durch CRM-Software (Verwaltung von Kundendaten, datenbasierte Gestaltung von Interaktionen/Kampagnen)

14
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CRM-Erfolgskette (4 Ebenen)

Management-Ebene: CRM-Maßnahmen

Psychologische Ebene: Kundenzufriedenheit, Kundenbindung

Verhaltensbezogene/Prozessebene: Cross-/Up-Selling, Wiederkauf, Weiterempfehlungen, positive Kommentare, geringere Preissensibilität, geringere Transaktionskosten, schnellere/einfachere/häufigere Transaktionen

Ökonomische Ebene: Steigerung von Absatz, Umsatz, Gewinn, Profitabilität

<p>Management-Ebene: CRM-Maßnahmen</p><p>Psychologische Ebene: Kundenzufriedenheit, Kundenbindung</p><p>Verhaltensbezogene/Prozessebene: Cross-/Up-Selling, Wiederkauf, Weiterempfehlungen, positive Kommentare, geringere Preissensibilität, geringere Transaktionskosten, schnellere/einfachere/häufigere Transaktionen</p><p>Ökonomische Ebene: Steigerung von Absatz, Umsatz, Gewinn, Profitabilität</p>
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Erfolgsfaktoren einer Kundenbeziehung (7)

 Zuverlässigkeit (man kann sich aufeinander verlassen

 Wertschätzung (Anerkennung, Respekt, Wohlwollen, Interesse, Empathie, Aufmerksamkeit)

Interaktionen (in Kontakt sein, Dinge miteinander erleben

 Commitment (sich verpflichtet fühlen, sich Mühe geben)

 Kommunikation (offen und ehrlich miteinander sprechen)

Vertrauen (man vertraut sich gegenseitig)

 Verständnis (sich kennen, zuhören, verstehen, verzeihen)


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🔴 Bedeutung der Erfolgsfaktoren einer Kundenbeziehung

Erfolgsfaktoren bilden die Basis für ein kundenorientiertes Mindset und müssen im Geschäftsalltag tagtäglich "gelebt" werden.

17
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Phasen des Kundenlebenszyklus

Anbahnungs- → Sozialisations- → (-) → Wachstums- → Gefährdungs → Reife- → Gefährdungs-/Degenerations- → Kündigungs- → Abstinenz- → Revitalisierungsphase

<p>Anbahnungs- → Sozialisations- → (-) → Wachstums- → Gefährdungs → Reife- → Gefährdungs-/Degenerations- → Kündigungs- → Abstinenz- → Revitalisierungsphase</p>
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Was gefährdet die Kundenbeziehung im Kundenlebenszyklus?

"Critical Incidents" / "Pain Points" gefährden die Beziehung (Gefährdungsphasen)

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3 Management-Bereiche des Kundenlebenszyklus + Aufgaben

Kundenakquisemanagement (Interessenten-/Lead-/Opportunity-Mgt., potenzielle Kunden) → potenzielle Kunden identifizieren, priorisieren + kontaktieren → Verkaufsgespräche/Verhandlungen, Kauf/Vertragsabschluss

Kundenbindungsmanagement (bestehende Kunden) → Bindungsprogramme (Bonusprogramme, Rabatt-Aktionen, Kundenkarten, Wettbewerbe) → Cross-/Up-Selling-Aktionen, Förderung von Weiterempfehlungen → kontinuierliche Kommunikation & Interaktion zur Stabilisierung

Kundenrückgewinnungsmanagement (Churn Management, verlorene Kunden) → Identifikation/Analyse von Risikokunden + Abwanderungsgründen → besondere Angebote (Rabatte) für Risikokunden → nach Kündigung Rückgewinnungsaktionen, Angebote

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Definition Customer Journey

"Die Reise/der Weg des Kunden" → alle relevanten Kontaktpunkte (Customer Touchpoints) entlang des gesamten Kundenlebenszyklus, von der Vorkauf- über die Kauf- bis in die Nachkaufphase. Ziel: reibungslose, störungsfreie Customer Journey ohne "Schwachstellen" oder Brüche.

21
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Definition Customer Touchpoints

Berührungspunkte, Interaktionsmomente zwischen Anbieter bzw. Produkt und Kunde (z. B. Werbung, Website-Besuch, Verkaufsgespräch, Filialbesuch, Telefonat...), an denen der Kunde konkrete Erlebnisse mit dem Produkt bzw. dem Anbieter hat.


Ziel: bestmögliches Kundenerlebnis an jedem Touchpoint bzw. bestmögliches Gesamterlebnis.

22
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Definition Personas

  • fiktive, personalisierte Zielgruppenmitglieder (auf Basis realer Kundendaten)

  • die unterschiedliche Zielgruppensegmente repräsentieren

  • und meist unterschiedliche Customer Journeys haben.

  • Ziel: bestmögliche Kundenerlebnisse im Rahmen der CJ für jede Persona.


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Definition Customer Experience

die Erlebnisse bzw. Erfahrungen, die der Kunde auf seiner "Reise" an den verschiedenen Touchpoints macht.


Ziel: möglichst positive, am besten einzigartige Customer Experience für den Kunden inszenieren.

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Sales Funnel vs. Customer Journey

Sales Funnel: vertriebsorientiert → Wie bringen wir den Kunden Schritt für Schritt zum Kauf/Wiederkauf? Wo steht er, was braucht er? Analyse der Conversion Rates. Ziel: Vertragsabschlüsse, Wiederkauf, Cross-/Up-Selling, Weiterempfehlungen

Customer Journey: kundenorientiert → Was erlebt der Kunde auf seiner "Kundenreise"? Analyse + Optimierung der Touchpoints

Ziel beider: positive Customer Experience, Kundenzufriedenheit, Kundenbindung

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KPIs im Kundenakquisemanagement

Anzahl Neukunden/Leads, Akquisekosten, Conversion Rates, Anzahl Kundenbesuche/-gespräche

Newsletter-Anmeldungen, Webinar-Teilnehmer, E-Book-Downloads

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KPIs im Kundenbindungsmanagement

Wiederkaufrate, Vertragsverlängerungsquote

Kundenzufriedenheit/Weiterempfehlungsbereitschaft (TopBox-Anteile auf Rating-Skalen, Net Promoter Score), Dauer der Kundenbeziehung

Beschwerdequote, Cross-/Up-Selling-Rate, Umtausch-/Retourenquote, Stornoquote, Kundenkontakthäufigkeit

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KPIs im Kundenrückgewinnungsmanagement

Abwanderungsquote (Churn Rate), Rückgewinnungsquote

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Definition Key Account Management (KAM)

spezielles Team/Abteilung für die Betreuung von Groß-/Schlüsselkunden, die für das Unternehmen besonders wichtig/wertvoll sind

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Ziele/Aufgaben des Key Account Management (KAM)

besonders individuelle, persönliche, intensive Betreuung

enge Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Kunde

oft maßgeschneiderte Angebote/Marketingmaßnahmen

oft verknüpft mit strategischem Ansatz des Account-based Marketing

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Definition und strategischer Ansatz Account-based Marketing (ABM)

B2B-Marketingansatz, der bewusst nicht den gesamten Markt fokussiert, sondern einzelne "Accounts" individuell bearbeitet (jeder Kunde = eigener Markt)

strategischer Ansatz: individuelle/personalisierte/maßgeschneiderte Ausrichtung aller Marketingmaßnahmen

größtmögliche Kundenorientierung im gesamten Marketing-Mix

"Fischen mit der Harpune statt mit dem Netz" → Abkehr vom klassischen Sales-Funnel-Ansatz

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Definition Kundenwert

Kennzahl, die Aufschluss darüber gibt, wie wertvoll ein Kunde für das UN ist (Beitrag des Kunden zum Unternehmenserfolg)

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Kriterien zur Bestimmung des Kundenwertes

monetär/quantitativ (kundenbezogene Umsätze/Kosten, Kundendeckungsbeitrag)

nicht-monetär/qualitativ (Referenz-, Informations-, Kooperationspotenzial)

eindimensional (ein Kriterium) vs. mehrdimensional (mehrere Kriterien)

statisch (Vergangenheit + aktuelle Situation) vs. dynamisch (Antizipation des Zukunftspotenzials)

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🔴 6 Verfahren zur Ermittlung des Kundenwerts (3 für Klausur auswählen)

ABC-Analyse: Kundenpriorisierung nach Kundenwert → Einteilung in A-Kunden (ca. 20 % der Kunden, umsatzstark, sehr hohe Priorität, besondere Aufmerksamkeit), B-Kunden (ca. 30 %, mittlerer Umsatz, mittlere Priorität), C-Kunden (ca. 50 %, niedriger Umsatz, geringe Priorität, standardmäßige Kundenbeziehung)

Kundenportfolios: zweidimensionale Matrix-Darstellung (z. B. aktueller Wert vs. Entwicklungspotenzial) zur Kundenpriorisierung

Scoring-Modelle: Bewertung von Kunden anhand mehrerer gewichteter Kriterien → Gesamtpunktzahl (Score) als Kundenwert

RFM-Analyse: Kundenwert anhand von Recency (Aktualität des letzten Kaufs), Frequency (Kaufhäufigkeit), Monetary (Umsatzhöhe)

Kundendeckungsbeitragsrechnung: Kundenwert = kundenbezogene Erlöse abzüglich kundenbezogener Kosten

Customer Lifetime Value (CLV): abgezinster, prognostizierter Gesamtwert eines Kunden über die gesamte (verbleibende) Kundenbeziehung hinweg

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Nutzen der Kundenwert-Ermittlung

Kunden segmentieren, priorisieren, unterschiedlich behandeln → höhere Marketingeffizienz → "Investitionen in Kundenorientierung da, wo es sich lohnt!"

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Definition Kundensegmentierung

Einteilung der Kunden in homogene Gruppen (Segmente) nach relevanten Merkmalen und Durchführung spezifischer Marketingaktivitäten je Segment

Nutzung vorhandener Kundendaten + statistischer Verfahren zur Bildung der Segmente (z. B. Clusteranalyse)

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Segmentierungskriterien (4 Arten)

demographisch: Alter, Geschlecht, Beruf/Bildungsniveau, Einkommen, Vermögen, Familienstand

geographisch: Region, Wohnort, Land

Kaufverhalten: Absatzmenge, Umsatz, Umsatzpotenzial, Betreuungskosten, Deckungsbeitrag, Kaufhäufigkeit, Kaufhistorie, Wiederkauf-/Weiterempfehlungsbereitschaft, Vertriebskanal, Kündigungsneigung, Preisbewusstsein, Kundenwert

psychographisch: Lebensstil, Interessen, Werte, Einstellungen

B2B-typisch: Unternehmensgröße, Branche, Standort, Unternehmensform, Umsatz, Marktposition, Image, Werte, Digitalisierungsgrad, Risikobereitschaft, Innovationsgrad

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Ziel und Trend der Kundensegmentierung

Ziel: passgenaue Marketingmaßnahmen (hohe Effektivität + Effizienz)

Trend: von Segmentierung → One-to-one-Marketing → durch Digitalisierung, Kundendatenanalyse und KI hoch individuelle, hyper-personalisierte Maßnahmen

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🔴 Definition Neukundenakquise

  • strategische Prozess, bei dem Unternehmen potenzielle Interessenten identifizieren

  • gezielt ansprechen und davon überzeugen wollen, ihre Produkte oder Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen

  • Erfordert ausgewogene Ansprache (weder zu aufdringlich noch zu unpersönlich)

  • sowie das Zusammenspiel von Empathie, Professionalität und Zielgruppenorientierung, um Vertrauen und eine langfristige Kundenbeziehung aufzubauen.


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New cards

Relevanz & Marktdynamik der Neukundenakquise

  • Grundlage für Unternehmenswachstum

  • langfristige Wettbewerbsfähigkeit + Marktanteil

  • Erweiterung des Kundenstamms: Aufbau langfristiger Kundenbeziehungen

  • Erschließung neuer Zielgruppen

  • bessere Kundenansprache und gezielter Ressourceneinsatz

  • durch Datensammlung ständige Optimierung der Marketing- und Vertriebsstrategien möglich


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New cards

🔴 Warmakquise vs. Kaltakquise

Warmakquise: Ansprache von Personen, die bereits Kunden sind oder mit denen bereits Kontakt bestand (z. B. über Newsletter); Ansprechpartner kennt das Unternehmen bereits; spart Zeit & Ressourcen

Kaltakquise: Erstkontakt mit einer Person, die weder Unternehmen noch Produkt/DL kennt - Ansprache erfolgt "kalt"; erfordert viel Zeit, Energie und passende Strategie; deutlich risikoreicher, da unklar ist, ob überhaupt Bedarf besteht

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Ziele der Neukundenakquise (6)

Ausbau von Marktanteilen: Erschließung neuer Zielgruppen & Stärkung der Wettbewerbsposition

Wachstum: essenziell für Expansion und Stabilität eines Unternehmens

Umsatzsteigerung: Gewinnung neuer Kunden erhöht den Gesamtumsatz

Zielgruppen erkennen: präzise Analyse & Ansprache der richtigen Zielgruppen

langfristige Beziehungen: Förderung der Kundenbindung durch strategische Ansätze

Netzwerke schaffen: Aufbau neuer Geschäfts- & Kundenbeziehungen → münden in nachhaltigem Unternehmenserfolg

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🔴 Inbound- vs. Outbound-Methode der Neukundenakquise

Inbound-Methode: Kunde sucht selbst nach einer Lösung → SEO, Content-Marketing, Social Media, Webinare und Events

Outbound-Methode: Unternehmen geht aktiv auf die Zielgruppe zu → Kalt- und Warmakquise, Social Selling, E-Mail-Marketing, Direktmarketing

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Definition Lead und Lead-Management

Lead: ein potenzieller Neukunde, der seine Kontaktdaten angibt und Interesse an einem Produkt zeigt; kann ein Unternehmen oder eine Person sein (B2B, B2C).

Lead-Management: Maßnahmen und Prozesse, um aus einem Lead einen Kunden zu machen; erfordert enge Zusammenarbeit zwischen Marketing und Vertrieb.

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🔴 Der Lead-Management-Prozess (4 Phasen)

1. Lead-Generierung: Zielsetzung ist die Interaktion mit potenziellen Kunden, damit sie freiwillig ihre Kontaktdaten angeben → Inbound-Marketing (E-Mail-Marketing, Influencer Marketing, Landingpages) und Outbound-Marketing (Messen, Printanzeigen, Telefonakquise); Datenqualität vor Quantität, Einsatz von Personas, relevante Infos zum richtigen Zeitpunkt

2. Lead-Qualifizierung: Bewertung der eingehenden Leads, Ergänzung der Daten durch externe und interne Daten (z. B. Website-Analysen), Anpassung des Content-Marketings → Ziel: Identifikation von Marketing Qualified Leads (MQL)

3. Lead-Nurturing: gezielte Pflege und Weiterentwicklung der Leads bis zur Kaufreife

4. Lead-Integration: Übergabe qualifizierter Leads an den Vertrieb und Überführung in die Kundenbeziehung

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Datenschutz-Bezug bei der Kaltakquise (Lead Management)

Bei der Kaltakquise per E-Mail/Telefon gelten besonders strenge DSGVO-Anforderungen. Bei Bestandskunden ist ein "Soft-Opt-In" im Rahmen der bestehenden Beziehung möglich; für jede Marketing-Mail gilt: Double-Opt-In (DOI) als Standard, verpflichtender Abmeldelink, Dokumentationspflicht der Einwilligung.

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🔴 4 Loyalty-Instrumente zur Kundenbindung (3 für Klausur auswählen)

1. Cashback-Programme

2. Abo-Modelle (Subscriptions)

3. Loyalty-Apps

4. Community-Ansätze

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Cashback-Programme als Kundenbindungsmethode

Kernmerkmale: monetärer Anreiz (1-10 % Rückerstattung), transparente Abwicklung, direkter finanzieller Vorteil, einfaches Verständnis

Branchen-Einsatz: Kreditkarten & Finanzdienstleistungen, E-Commerce, Einzelhandel & Supermärkte, Tankstellen & Automotive

Erfolgsfaktoren: klare Kommunikation der Vorteile, schnelle Auszahlung/Gutschrift, attraktive Rückerstattungsraten, einfache Teilnahmeprozesse

eignet sich besonders für preissensible B2C-Kunden

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Abo-Modelle (Subscriptions) als Kundenbindungsmethode

Branchenbeispiele: Streaming (Netflix, Spotify), Software/SaaS (Adobe Creative Cloud, Microsoft 365), Konsumgüter (HelloFresh, Lillydoo), E-Commerce (Amazon Prime)

kritische Erfolgsfaktoren: kontinuierlicher Mehrwert, hohe Servicequalität/Zuverlässigkeit, flexible Kündigungsmöglichkeiten, Personalisierung, transparente Preisgestaltung, nahtlose User Experience

schaffen planbare Umsätze und tiefe Kundenbindung durch kontinuierlichen Wertbeitrag

eignet sich besonders für wiederkehrende Services

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Loyalty-Apps als Kundenbindungsmethode

innovative Features: KI-gesteuerte Personalisierung, Gamification & Belohnungssysteme, Omnichannel-Integration

datengetriebene, personalisierte Kundenansprache durch Interaktivität

eignet sich besonders für digitale Zielgruppen

50
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Community-Ansätze als Kundenbindungsmethode

tiefste emotionale Bindung durch Zugehörigkeit und Austausch

eignet sich besonders für Lifestyle- & Premiummarken

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KPIs zur Bewertung von Loyalty-Programmen (4 Kategorien)

Kundenwert-Metriken: Customer Lifetime Value (CLV), durchschnittlicher Bestellwert, Kauffrequenz, Umsatz pro Kunde

Bindungs-KPIs: Wiederkaufrate, Churn Rate, Kundentreue-Index, Programm-Teilnahmerate

Engagement-Metriken: App-Nutzungsfrequenz, Punkteeinlösung-Rate, Community-Aktivität, Interaktionsrate

ROI-Kennzahlen: Programm-ROI, Kosten pro Neukunde, Akquisitionskosten-Verhältnis, Gewinnsteigerung

52
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Rechtliche Rahmenbedingungen für Loyalty-Programme

Datenschutz (DSGVO - Einwilligung zur Datenverarbeitung, transparente Datenschutzerklärung, Recht auf Löschung/Portabilität)

Verbraucherschutz (Widerrufsrecht bei Abo-Modellen, klare Kündigungsfristen)

Compliance-Anforderungen

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🔴 Empfehlung zur Kombination von Loyalty-Maßnahmen

Start mit einem Loyalty-Instrument, schrittweise Erweiterung um weitere Maßnahmen (Analyse & Strategieentwicklung → Maßnahmen-Auswahl → Implementierung & Integration → Optimierung & Skalierung). Erfolgsformel: Kombination verschiedener Maßnahmen + Nutzung von Synergieeffekten → maximiert den Customer Lifetime Value.

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Grundprinzip der Kundenrückgewinnung

Kundenabwanderung ist meist kein plötzliches Ereignis, sondern ein schleichender Prozess

für Unternehmen oft teurer, neue Kunden zu gewinnen als bestehende zu halten

Ziel: Ursachen erkennen und Frühwarnsignale ernst nehmen, bevor der Kunde kündigt → Kundenrückgewinnung beginnt VOR der Kündigung

55
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Typische Ursachen der Kundenabwanderung (5)

preisbezogene Gründe

Service- und Qualitätsprobleme

stärkere oder attraktivere Konkurrenz

fehlende emotionale Bindung

Kommunikationsprobleme

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🔴 3 Ansätze zur Erkennung/Stabilisierung gefährdeter Kundenbeziehungen

1. Veränderungen im Nutzungsverhalten beobachten: rückläufige Nutzung oder Kaufaktivität als Frühindikator für Unzufriedenheit

2. Kündigungen nach Probe- oder Testphase auswerten: hohe Abbruchquote nach Testphasen signalisiert mangelnde Überzeugungskraft des Angebots

3. Beschwerden und Interaktionsverhalten monitoren: zunehmende Beschwerden sowie geringe/nachlassende Interaktion als Warnsignal

57
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Wirtschaftliche Bewertung der Kundenrückgewinnung

Identifizieren: wertvolle Kundensegmente erkennen

Bewerten: Kosten der Rückgewinnung vs. erwarteter Kundenwert

Entscheiden: gezielte Maßnahmen nur bei wirtschaftlich sinnvollen Kunden

🔴 Erfolgreiche Kundenrückgewinnung bedeutet nicht, möglichst viele Kunden zurückzuholen, sondern gezielt die richtigen.

58
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🔴 3 Maßnahmen zur Kundenrückgewinnung

1. Win-back-Kampagnen: gezielte Ansprache abgewanderter Kunden mit dem Ziel der Rückkehr

2. Rabatte & Incentives sowie individuelle Angebote/Vertragsanpassungen: finanzielle Anreize zur Rückgewinnung

3. Persönliche Ansprache & Feedback-Abfragen: direktes Nachfassen und Ursachenanalyse als Basis für individuelle Lösungen

59
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Praxisbeispiel Kundenrückgewinnung: Rheinpfalz, DHL Group, FIT4YOU

Churn erkennen - frühzeitige Identifikation gefährdeter Kunden durch Nutzungsdaten und Kündigungsmuster (Rheinpfalz)

Churn verhindern - präventive Kundenbindung durch Transparenz, Servicequalität und proaktive Kommunikation (DHL Group: feste Ansprechpartner, frühzeitige Information über Änderungen, individuelle/flexible Lösungen, digitale Zusatzservices wie Sendungsverfolgung)

Kunden zurückgewinnen - aktive Rückgewinnung kündigender Mitglieder durch persönliche Ansprache und individuelle Angebote (FIT4YOU)

60
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Fazit & Handlungsempfehlungen zur Kundenrückgewinnung

frühzeitige Identifikation gefährdeter Kunden

aktive Kundenbindung als Kernstrategie

gezielte Rückgewinnung statt Massenaktionen

61
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Definition CRM-Systeme

Software zur Verwaltung, Analyse und Nutzung von Kundendaten

Kooperation und Koordination aller beteiligten Marketingfunktionen und Entscheidungsträger durch Zugriff auf eine zentrale Kundendatenbank

kundendatenbasierte Entscheidungen bei allen Maßnahmen

62
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CRM-Ziele (3 Dimensionen)

beziehungsorientiert: Pflege/Stärkung der Beziehung durch gezielte Datennutzung (Customer Insights, Personalisierung) → höhere Kundenzufriedenheit/-bindung

prozessorientiert: Prozessoptimierung (schneller, einfacher, zielführender) durch datenbasierte Automatisierung, Standardisierung, Personalisierung, Koordinierung

ökonomisch: Erhöhung von Produktivität, Effektivität, Effizienz, Profitabilität (mehr Leads, bessere Conversion Rates, geringere Betreuungs-/Kampagnenkosten)

63
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Operatives CRM

betrifft direkten Kundenkontakt (Customer Interface: Außendienst, Kunden-Service-Center, Call-Center, Website, App)

Verwaltung von Kontaktdaten, Zugriff auf Kundendaten, Dokumentation von Interaktionen

64
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Kollaboratives CRM

Kooperation/Koordination im Team + mit internen/externen Akteuren

Vernetzung, Informationsaustausch, Koordination von Entscheidungen/Maßnahmen

Multi-Channel-Management

65
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Analytisches CRM

Datenanalysen (Tracking, Monitoring) + Reporting, Forecasts, datengestützte Maßnahmenableitung

Basis: Data Warehouse, Data Mining (Statistik + KI)

66
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🔴 Beispiele für die konkrete Nutzung von CRM-Systemen (7, 3 für Klausur auswählen)

Lead Management (Identifikation + Bearbeitung von Leads)

Erstellung datengestützter Kundenprofile (Customer Insights)

Marketingkampagnen: personalisierte/automatisierte Aktionen (E-Newsletter, E-Mails, Broschüren, Werbung, Rabattaktionen, Loyalitätsprogramme/Gutscheine)

zentrale, kanalübergreifende Dokumentation aller Kundeninteraktionen

Vertrieb: automatisierte Angebotserstellung, kundendatengestützte Produktkonfiguration, Bearbeitung/Analyse von Sales Funnels

Kundenservice: automatisierte Bearbeitung von Anfragen, Chatbots, Online-Beratung

Beschwerdemanagement: automatisierte Weiterleitung, Auswertung, Tracking von Beschwerdeprozessen

67
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Definition Kundendaten

Gesamtheit aller Informationen, die ein Unternehmen im Laufe der Kundenbeziehung aus unterschiedlichen Quellen über seine Kunden sammelt

Kundenwissen ("Customer Insights"): wertvoll & stiftet Wettbewerbsvorteile

68
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Arten von Kundendaten (4)

Stammdaten: Name, Alter, Geschlecht, Anschrift, E-Mail, Telefonnummer, Bankverbindung

Verhaltensdaten: Kaufhäufigkeit, Kaufintervall, Umsätze, kundenbezogene Kosten, Produktpräferenz, Zahlungsverhalten, Kanalpräferenz, Reklamationen, Umtausch

Tracking-Daten: Verhalten auf Websites/Apps → Verweildauer, Click-Rates, Seitenaufrufe, Abbruchraten, Navigation, Retourenquote, Öffnungsrate (Newsletter), Conversion Rates, Social-Media-Verhalten

Feedback-Daten: Rezensionen, Beschwerden, Kommentare, Support-Anfragen, Mafo-Ergebnisse

69
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🔴 Wichtig im Umgang mit Kundendaten im CRM

Datenqualität (Fehleranfälligkeit) + kontinuierliche Datenpflege (Datenbereinigung)

Datenschutz (DSGVO) von zentraler Bedeutung

KI spielt zentrale Rolle bei Auswertung/Nutzung

70
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Das Spannungsfeld: Datenhunger trifft auf Privatsphäre (Datenschutz im CRM)

Marketing-Ziel: maximale Personalisierung, kundenzentrierte Datenbasis, Data Mining

rechtliche Realität: DSGVO seit 2018 - Paradigmenwechsel von Datenbesitz zu Datentreuhandschaft

71
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Bußgeldrahmen bei DSGVO-Verstößen (mit Beispielen)

bis zu 20 Mio. € oder 4 % des Jahresumsatzes

Beispiele: LinkedIn Irland 310 Mio. € wegen mangelndem Consent Management; Meta Irland 240 Mio. € wegen Verstoß gegen Privacy by Design; ein deutscher Telekommunikationsanbieter 9,55 Mio. € wegen unsicherer Speicherung

72
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🔴 Die 7 Grundprinzipien der DSGVO im CRM-Kontext

Rechtmäßigkeit & Transparenz: Kommunikation in der Datenschutzerklärung (was wird gespeichert?)

Zweckbindung: Daten nur für den ursprünglich erhobenen Zweck nutzen

Datenminimierung: nur geschäftsnotwendige Felder im CRM erfassen

Richtigkeit: regelmäßige Bereinigung veralteter Adressdaten

Speicherbegrenzung: automatische Löschung inaktiver Kunden (z. B. nach 3 Jahren)

Integrität & Vertraulichkeit: Schutz durch AES-256-Verschlüsselung und Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA)

Rechenschaftspflicht: Dokumentation durch ein Verarbeitungsverzeichnis

73
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🔴 3 konkrete Beispiele, wo Datenschutz im Kundenbeziehungsmanagement eine Rolle spielt

1. Rechtsgrundlage der Datenspeicherung (Art. 6 DSGVO): jede Speicherung von Kundendaten im CRM braucht eine von vier Rechtsgrundlagen - Einwilligung/Consent (Goldstandard im Marketing, erfordert Double-Opt-In bei E-Mail-Marketing), Vertragserfüllung (notwendig für Versand, Service, Abwicklung), rechtliche Verpflichtung (z. B. Aufbewahrungsfristen im Steuerrecht) oder berechtigtes Interesse (Abwägungssache, möglich für Direktmarketing, aber risikobehaftet)

2. Betroffenenrechte im CRM verwalten (Art. 15-21 DSGVO): Auskunft ("Welche Daten haben Sie über mich?"), Berichtigung fehlerhafter Adressen, Löschung ("Recht auf Vergessenwerden", technisch komplex), Datenübertragbarkeit (Export in maschinenlesbaren Formaten), Widerspruch (sofortiger Stopp von Direktmarketing bei Einspruch) - operative Hürde: 30-Tage-Frist für die Bearbeitung von Anfragen

3. E-Mail-Marketing & Kaltakquise: bei Bestandskunden ist "Soft-Opt-In" im Rahmen bestehender Beziehungen möglich, bei Kaltakquise (v. a. B2B per E-Mail/Telefon) gelten strenge Einwilligungsanforderungen; goldene Regeln: Double-Opt-In als Standard, Abmeldelink in jeder Mail, Dokumentation der Einwilligung als Pflicht

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Operative Umsetzung Datenschutz: Sicherheit als Pflicht (TOMs & Art. 28)

technische Maßnahmen (Art. 32): Verschlüsselung ("at rest" & "in transit"), Zugriffskontrolle (MFA, Rollenkonzepte), Überwachung (Logging & Audit Trails)

Auftragsverarbeitung (Art. 28): bei Cloud-CRM (z. B. Salesforce) ist ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) zwingend

internationaler Transfer: Standardvertragsklauseln (SCCs) bei Datentransfer in Drittländer (z. B. USA)

75
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Praxisfall DHL Group zum Datenschutz im CRM

globaler Datenschutz im operativen Einsatz (ACE-Plattform/Salesforce, zentrale Datenbasis über Marketing, Sales und Service hinweg): Konzerndatenschutzrichtlinie (einheitliche Standards für globale Datenflüsse), rollenbasiertes Zugriffskonzept (strikte Trennung nach dem "Need-to-know"-Prinzip), Auftragsverarbeitung (wasserdichte Verträge mit Cloud-Providern), E-Mail-Marketing-Praxis (konsequente Umsetzung von Widerspruchsrechten/Re-Opt-Out und Management der Bestandskunden). Datenminimierung & Logging sind technisch in der Plattform implementiert.

76
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Häufige Datenschutz-Verstöße (Don'ts) im CRM

fehlende Löschkonzepte ("Datenfriedhöfe")

unberechtigter Zugriff/schwache Passwörter

fehlendes Consent-Management (keine Nachweise)

Verarbeitung gekaufter Daten ohne Rechtsgrundlage

77
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Best Practices (Do's) im Datenschutz

Privacy by Design (Datenschutz von Anfang an integrieren)

enge Kooperation mit dem Datenschutzbeauftragten

Reporting-Dashboards für Löschfristen und Einwilligungsstatus

Datenschutz als Teil der Customer Experience verstehen

78
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🔴 Fazit zum Datenschutz im CRM

Datenschutz ist kein "Klotz am Bein", sondern ein Qualitätsmerkmal moderner Kundenbeziehungen - Compliance schützt vor Reputationsschäden und schafft Vertrauen, saubere Prozesse führen zu besseren Marketing-Daten, Transparenz positioniert das Unternehmen als modernen, seriösen Partner.

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Übersicht der 10 Projektthemen (Gruppenarbeit 3. Semester)

1. Neukundenakquise und Lead Management

2. Maßnahmen zur Kundenbindung (Loyalty Programme u. a.)

3. Kundenrückgewinnungsmanagement / Churn Management

4. Key Account Management und Account-based Marketing

5. Kundenintegration

6. Methoden zur Bestimmung des Kundenwerts

7. Modellierung von Personas

8. CRM-Systeme in der Praxis

9. Datenschutz im CRM

10. Nutzung Künstlicher Intelligenz im CRM

80
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🔴 Definition Kundenintegration

der Kunde wird aktiv und explizit in die Produktentwicklung und -verbesserung mit einbezogen, er ist z. B. Ideengeber, Co-Creator, Produkttester, Feedbackgeber

81
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🔴 3 Arten der Kundenintegration (nach Grad der Beteiligung)

Aktive Kundenintegration: Kunden beteiligen sich bewusst und aktiv (z. B. Feedback, Umfragen, Bewertungen)

Passive Kundenintegration: Kunde liefert Daten ohne Mitgestaltung (Kauf- und Nutzungsdaten, Klick-Daten)

Kooperative Integration: Kunden wirken direkt an Unternehmensprozessen mit (z. B. Co-Creation, Kundenpanels, Beta-Tests)

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5 Formen der Kundenintegration (nach Integrationsbereich)

Informationsbezogen: Kunde liefert oder erhält Daten (Newsletter, Kundenprofile)

Kommunikationsbezogen: Dialog zwischen Kunde und Unternehmen (Chatbots, Social-Media-Interaktion)

Wissensbezogen: Kunden bringen Erfahrungen mit ein (Produktbewertung, Erfahrungsberichte)

Prozessbezogen: Kunde wird Teil interner Prozesse (Self-Service, Terminbuchungssysteme)

Innovationsbezogen: Kunden helfen bei der Entwicklung mit (Ideenwettbewerbe)

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B2B-Praxisbeispiel Kundenintegration: TMS Trademarketing Service GmbH

Kundenintegration erfolgte über eine Tagung, eine selbstkonzipierte Kommunikationsplattform sowie Pilotprojekte mit Kunden.

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Fallbeispiel 1: Proteinpulver „Whey Wow" - Inhalt & anzuwendende Themen

Fa. Abboy, B2C + B2B: USP ohne Zucker/künstliche Zusatzstoffe, mit Vitaminen/Mineralien/Probiotika/Omega-3, Bio-Qualität, gut löslich, verschiedene Geschmacksrichtungen; hart umkämpfter Markt

anzuwenden: Kundenstruktur/Segmentierung, Transaktions- vs. Relationship Marketing, Kundenlebenszyklus (B2C) + drei Critical Incidents/Pain Points, Lead Management (B2B), vier Buyer Personas (2× B2C, 2× B2B), Kundenwert-Ermittlung (B2C) + Klassifikation

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Fallbeispiel 2: Blutzuckermessgeräte „MyCheckEasy" - Inhalt & anzuwendende Themen

Fa. Rorey, Diabetes-Patienten: USP leichte Bedienbarkeit + App (Tracking, Zusatzfunktionen, Datentransfer), Integration von Funktionen zur Messung weiterer Blutwerte, cooles Design

anzuwenden: Zielgruppensegmente (B2C/B2B), Kundenorientierung an 2 Segmenten, Customer Journey (B2C: Phasen + Touchpoints), Key Accounts + KAM (B2B), Kundenintegration (B2C/B2B), Kundendaten + Datenschutz (B2C), Nutzen von operativem/kollaborativem/analytischem CRM

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Wirkungskette der Kundenzufriedenheit (3 Ebenen)

Psychologische Ebene: Kundenzufriedenheit → Kundenbindung

Verhaltensbezogene Ebene: Cross-/Up-Selling | Wiederkauf | Weiterempfehlungen | positive Kommentare | geringere Preissensibilität | geringere Transaktionskosten

Ökonomische Ebene: Steigerung von Absatz, Umsatz, Gewinn, Profitabilität

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Ausnahmen zu den Folgen der Kunden(un)zufriedenheit

trotz hoher KZ → Wechsel zum Wettbewerb möglich → z. B. Variety Seeking, Werbeaktionen/Angebote des Wettbewerbs, Lieferengpässe

trotz Kundenunzufriedenheit → Kunde bleibt (muss) → Wechselbarrieren: technisch (Lock-in-Effekt, z. B. bestimmte Ersatzteile/Zusatzmodule), vertraglich (Vertragslaufzeit, Gültigkeit von Garantien), psychologisch (Trägheit des Kunden, Aufwand beim Wechsel von Bank/Stromanbieter)

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Definition Kundenzufriedenheit

Zustand des Kunden nach der Nutzung eines Produktes/einer Dienstleistung (Ergebnis) → kognitive und emotionale Reaktion nach dem Produkt-/Service-Erlebnis → subjektive Beurteilung (kognitiv) und subjektives Empfinden (emotional)

kognitiv → Ergebnis eines Vergleichs zwischen erwarteter und tatsächlich erlebter Leistung (→ C/D-Paradigma)

emotional → begleitet von positiven/negativen Gefühlen (Freude, Überraschung, Begeisterung, Ärger, Wut, Frustration, Aufregung...)

psychologisches Phänomen, qualitativer Sachverhalt, hypothetisches Konstrukt (nicht direkt beobachtbar/messbar) → muss operationalisiert werden → erst dann greifbar/messbar

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🔴 Erkläre das C/D-Paradigma

C/D-Paradigma = zentrale Theorie zur Entstehung von Kundenzufriedenheit.

Erwartungen (Vergleichsstandard = Soll) → aufgrund von Werbung, Empfehlungen, bisherigen Erfahrungen, Idealvorstellungen...

Wahrgenommene Leistung (Ist) → SUBJEKTIVE WAHRNEHMUNG (!)

Vergleichsprozess: Negative Diskonfirmation (Ist < Soll) → Unzufriedenheit | Konfirmation (Ist = Soll) → Zufriedenheit | Positive Diskonfirmation (Ist > Soll) → Zufriedenheit/Begeisterung

breites Spektrum von "ok" bis "Begeisterung" → Ziel: Kundenbegeisterung ("Wow-Effekt")

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Was besagt die Attributionstheorie zur Kundenzufriedenheit?

Ausmaß der (Un-)Zufriedenheit hängt nicht nur vom Soll-Ist-Vergleich ab, sondern auch von den Attributionen (Ursachenzuschreibungen) für die Diskonfirmation

gleiche Diskonfirmation + unterschiedliche Attribution → unterschiedliche Höhe der (Un-)Zufriedenheit

Unterschiede: kontrollierbare vs. nicht kontrollierbare Ursache

Unterschiede: dauerhafte vs. vorübergehende Ursache

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Erkläre das Kano-Modell (3 Faktorentypen)

Basisfaktoren: "Selbstverständlichkeit" → hohe Unzufriedenheit bei Nichterfüllung, aber KEINE Zufriedenheit bei Erfüllung der Erwartungen

Leistungsfaktoren: Kundenzufriedenheit hängt direkt vom Erfüllungsgrad der Erwartungen ab (linearer Zusammenhang)

Begeisterungsfaktoren: "überraschend, unerwartet" → hohe Zufriedenheit wenn Merkmal vorhanden, aber KEINE Unzufriedenheit wenn nicht vorhanden

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Globalzufriedenheit vs. Teil-Zufriedenheiten

Globalzufriedenheit (eindimensional): "Wie zufrieden sind Sie mit XX INSGESAMT?"

Teil-Zufriedenheiten (mehrdimensional): Merkmalsdimensionen (Zufriedenheit mit einzelnen MERKMALEN, z. B. Produktqualität, Design, Kundendienst, Verpackung, Preis) und Ereignisdimensionen (Zufriedenheit mit einzelnen KONTAKTPUNKTEN/Touchpoints, z. B. Beratungsgespräch, Kaufprozess, Reklamationsabwicklung)

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Granularität am Beispiel Servicezufriedenheit (Reparatur)

Anliegen wird erledigt: schnell / einfach-unkompliziert / leistungsstark-kompetent / zuverlässig (Zusagen einhalten) / empathisch (freundlich, wertschätzend) / in angenehmem Umfeld (analog oder digital)

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Kombination Ereignis- + Merkmalsdimensionen: Beispieltabelle

Informationssuche (z. B. Website): einfach zu finden, übersichtlich, verständlich, informativ

Erstberatung: informativ, freundlich, hilfsbereit, kompetent

Vertragsabschluss: einfach, schnell

Vertragsänderung: einfach, schnell

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🔴 Systematik der Messverfahren der Kundenzufriedenheit (3 Achsen)

objektiv vs. subjektiv

implizit vs. explizit

ein- vs. mehrdimensional

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Objektive Verfahren zur Messung der Kundenzufriedenheit (5)

Kennzahlenanalyse (interne Daten) → Wiederkaufrate, Weiterempfehlungsrate, Beschwerdequote, Stornoquote, Fehlerquote, Lieferzeiten, Wartezeiten, Verweildauer, Abbruchquote...

Mystery Shopping/Calling/Mailing (fiktive Test-Käufe/-Anrufe/-E-Mails)

Beobachtungen (Produkthandhabung, Feldbeobachtungen, Eye-Tracking...)

Expertenbeurteilung (Produktexperten, Telefon-/Verkaufstrainer, Webdesign-Experten)

Qualitätstests, Stiftung-Warentest-Urteile (externe Institutionen)

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Implizite vs. explizite subjektive Verfahren

implizit: Kunden NICHT direkt gefragt, indirekt aus Material abgeleitet → Analyse von Beschwerden/Feedback, Social-Media-Monitoring, Online-Bewertungsportale/Rezensionen, Befragung von Mitarbeitern/Vertriebspartnern

explizit: Kunden direkt befragt → Formen: persönlich, schriftlich, digital, apparativ, telefonisch; Einzelbefragung, Fokusgruppen; quantitativ oder qualitativ → mehrdimensional (merkmals-/ereignisorientiert) vs. eindimensional (Globalurteil oder Einzelaspekt, z. B. NPS, CES)

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Berechnung und Erhebung der Globalzufriedenheit

Frage: "Wie zufrieden sind Sie insgesamt mit ... XY?"

Globalzufriedenheit (in %) = Anzahl (sehr) zufriedene Kunden / Anzahl Befragte

Angabe der Top-Box- oder Top2Box-Anteile; viele Skalenvarianten (Ratingskalen)

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Beispiel: Benchmark KI-Systeme (Globalzufriedenheit)

Kundenmonitor Deutschland, April 2026, Globalzufriedenheit als Mittelwert: Claude 2,22 (bester) → Perplexity 2,34 → Google Gemini 2,44 → ChatGPT 2,45 → Microsoft Copilot 2,71 → Meta 2,89

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Merkmalsorientierte vs. ereignisorientierte Messung der Teilzufriedenheiten

merkmalsorientiert: Berechnung einzelner Customer Satisfaction Scores je Merkmal + Customer Satisfaction Index (Gesamtwert) durch Aggregation

ereignisorientiert: Messung je Touchpoint (Anruf Service-Hotline, Besuch Website, Produktkonfiguration, Lieferung nach Hause) → viele alternative Ratingskalen