Facility Management und Lebenszykluskosten

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Vokabel-Flashcards zu den Grundlagen des Facility Managements, dem Immobilienlebenszyklus, Nachhaltigkeitsaspekten sowie der Berechnung von Lebenszykluskosten basierend auf den Vorlesungsunterlagen.

Last updated 9:22 AM on 6/27/26
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22 Terms

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Facility Management (Definition nach gefma RL 100-1)

Eine Managementdisziplin, die durch ergebnisorientierte Handhabung von Facilities & Services im Rahmen geplanter, gesteuerter & beherrschter Facility Prozesse eine Befriedigung der Grundbedürfnisse von Menschen am Arbeitsplatz, Unterstützung der Unternehmens-Kernprozesse & Erhöhung der Kapitalrentabilität bewirkt.

2
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Asset-Eigenschaften: Immobilität

Die Standortgebundenheit von Immobilien, die eine der zentralen Besonderheiten gegenüber anderen Wirtschaftsgütern darstellt.

3
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C2C (Cradle-to-Cradle)

Das Konzept der Immobilie als Rohstofflager, bei dem Materialien in geschlossenen Kreisläufen geführt werden.

4
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Strategische Ebene im FM

Die Ebene, die Organisationsziele in langfristige FM-Planung übersetzt (ca. 5-10% der Leistungen), mit Fokus auf Führung, Entscheidung und WAS das langfristige Ziel ist.

5
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Taktische Ebene im FM

Ebene zur Übersetzung strategischer Ziele in operative Aufgaben (ca. 10-25% der Leistungen), mit Schwerpunkt auf Organisation, Planung und WIE das Ziel erreicht wird.

6
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Operative Ebene im FM

Die Ebene der eigentlichen Leistungserbringung (Doing) in Abstimmung mit SLAs (ca. 65-85% der Leistungen), wie Instandhaltung, Reinigung oder Catering.

7
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Service Level Agreement (SLA)

Eine Vereinbarung zwischen Auftraggeber und Leistungserbringer über Art, Umfang, Qualität, Intervalle und Reaktionszeiten der zu erbringenden Leistungen.

8
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Key Performance Indicators (KPIs)

Messwerte bzw. Erfolgsmaßstäbe, die entscheidende Informationen zur Leistung der erbrachten Facility Services angeben und deren Qualität bestimmen.

9
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Technisches Gebäudemanagement (TGM)

Umfasst alle Leistungen, die zum Betreiben und Bewirtschaften der baulichen und technischen Anlagen eines Gebäudes erforderlich sind, mit dem Hauptziel, den Gebäudebetrieb sicherzustellen.

10
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Infrastrukturelles Gebäudemanagement (IGM)

Umfasst geschäftsunterstützende Dienstleistungen, die die Nutzung von Gebäuden verbessern und den Bereich nicht gebäudespezifischer Dienstleistungen abdecken.

11
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Kaufmännisches Gebäudemanagement (KGM)

Beinhaltet alle kaufmännischen Leistungen (z. B. Controlling, Buchhaltung, Mieterservice) unter Beachtung der Immobilienökonomie.

12
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Corporate Real Estate Management (CREM)

Das Immobilienmanagement für Unternehmen, deren Kerngeschäft nicht in der Immobilienwirtschaft liegt.

13
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Ergebnisorientierte Leistungsvergabe

Die Festlegung eines zu erreichenden Ergebnisses (Funktion und Qualität), wobei der Dienstleister die Verantwortung für die Wahl der Mittel und Häufigkeiten trägt.

14
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20/80-Regel der Lebenszykluskosten

Besagt, dass ca. 20% der Kosten in der Planung und Erstellung anfallen, während ca. 80% während der (langjährigen) Nutzungsphase entstehen.

15
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DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen)

Ein deutsches Gütesiegel und Zertifizierungssystem für nachhaltiges Bauen, das auf einem ganzheitlichen Ansatz basiert.

16
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Die drei Säulen der Nachhaltigkeit

Ökologie (Minimierung Ressourcenverbrauch), Ökonomie (Optimierung Lebenszykluskosten) und Soziokulturelles (Gesundheit, Behaglichkeit & Ästhetik).

17
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ESG

Abkürzung für Environmental (Umwelt), Social (Soziales) und Governance (Unternehmensführung) zur Verankerung von Verantwortung gegenüber Mensch und Umwelt.

18
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EU-Taxonomie

Ein einheitliches EU-Klassifikationssystem zur Bewertung, ob eine wirtschaftliche Tätigkeit ökologisch nachhaltig ist.

19
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Fit for 55

Ein EU-Zielpfad, der eine Reduzierung der Treibhausgasemissionen um 55% bis zum Jahr 2030 gegenüber 1990 vorsieht.

20
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Lebenszykluskosten (LCC nach ISO 15686-1)

Gesamtkosten eines Gebäudes oder seiner Teile über die Lebensdauer, inklusive Planung, Design, Anschaffung, Betrieb, Instandhaltung und Entsorgung abzüglich Restwert.

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Kapitalwertmethode

Ein dynamisches Rechenverfahren der Investitionsrechnung, bei dem alle Ein- und Auszahlungen auf einen Basiszeitpunkt diskontiert werden.

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Kalkulationszinssatz

Ein Parameter zur Diskontierung künftiger Zahlungen, der das Verhältnis zwischen Erst- und Folgekosten massiv beeinflusst.