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Vokabularbasierte Flashcards zu MSC-Methode, Motivationstheorien und Praxis-Techniken.
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MSC-Methode
Ganzheitlicher Ansatz zur Motivations- und Leistungssteigerung, der drei Ebenen (Mentalis, Sensual, Corpurali) nutzt und Techniken wie Anker, Moment of Excellence, Fingerfragen u. a. beinhaltet.
Motivation
Gesamtheit der Beweggründe, die zu Handlungsbereitschaft und Zielerreichung antreiben.
Mentalis-Ebene
Kognitiver Bereich; Gedankengänge, mentale Prozesse.
Sensual-Ebene
Gefühle und Emotionen, die aus Gedanken entstehen.
Corpurali-Ebene
Körperliche Ebene: Körperspannung, Muskeln, Energie.
Abkürzung C
Coach bzw. Mentaltrainer/Mentaltrainerin als Begleiter im Skript.
Abkürzung K
Kunde bzw. Klient in den Übungen und Techniken.
Genderhandhabung
Bemühung um neutrale Formulierungen; weibliche Formen werden mit gemeint.
Motivation – Begriffsklärung
Gesamtheit der Motive, die zu Handlungsbereitschaft führen.
Motivation – Gesamtheit der Motive
Begründungen, Ziele und Wünsche, die Handlungen antreiben.
Bedürfnispyramide (Maslow)
Maslow’s Modell der Bedürfnishierarchie; von physiologischen Bedürfnissen bis Selbstverwirklichung.
Physiologische Bedürfnisse
Körperliche Grundbedürfnisse wie Nahrung, Schlaf, Atmung, Bewegung.
Sicherheitsbedürfnisse
Schutz, Stabilität, Sicherheit am Arbeitsplatz und im Leben.
Soziale Bedürfnisse
Zugehörigkeit, Liebe, Freundschaften, Beziehungen.
Selbstverwirklichung
Entfaltung des eigenen Potenzials und der persönlichen Möglichkeiten.
Selbsttranszendenz
Anderen helfen und Sinn jenseits des Selbst finden.
Wachstumsbedürfnisse
Bedürfnisse nach Lernen, Entwicklung, Erkenntnis.
Defizitbedürfnisse
Grundbedürfnisse, deren Befriedigung primär motiviert.
Höhere Bedürfnisse
Beispiele: Selbstverwirklichung, Ästhetik, Wissen; Wachstumsbedürfnisse.
Hygienefaktoren
Arbeitsbedingungen, Beziehungen, Bezahlung; verhindern Unzufriedenheit.
Motivatoren
Faktoren, die Zufriedenheit erhöhen (z. B. Anerkennung, Arbeitsinhalte, Verantwortung).
Zwei-Faktoren-Theorie (Herzberg)
Hygienefaktoren verhindern Unzufriedenheit; Motivatoren erhöhen Zufriedenheit.
Hygienefaktoren vs. Motivatoren
Unterscheidung, dass Hygienefaktoren Unzufriedenheit vermeiden, Motivatoren Zufriedenheit erhöhen.
Staehle – Erfolgsorientierung
Personen suchen Aufgaben mit mittlerer Erfolgswahrscheinlichkeit; vermeiden zu extreme Erfolge.
Staehle – Misserfolgsorientierung
Fokus auf Vermeidung von Misserfolg; bevorzugt hohe Erfolgsaussichten.
Sprenger – intrinsische Motivation
Motivation aus innerem Antrieb, Sinn, Freude an der Tätigkeit.
Sprenger – extrinsische Motivation
Motivation durch äußere Reize wie Belohnungen oder Strafen.
Drei große Motive (McClelland)
Macht-, Zugehörigkeits- und Leistungsmotiv als Grundlagen menschlicher Motivation.
Fisch! Motivation
Motivation durch Show-, Spiel-Atmosphäre am Arbeitsplatz (Pike Place Fish Market).
Intrinsische Motivation
Motivation aus innerem Interesse, Freude und Sinn der Tätigkeit.
Extrinsische Motivation
Motivation durch äußere Belohnungen, Anerkennung oder Druck.
Stimmungswahl
Vor Beginn einer Aufgabe aktiv gewählte positive Grundstimmung (Leichtigkeit, Spiel, Spass).
Selbstmotivation
Selbstgesteuerte Motivationsstrategien, u. a. Visualisierung, innere Programme, Belohnungen.
Zielvisualisierung
Visuelle, farbige Vorstellung des angestrebten Ziels, zur Motivation.
Wunschfilm
Fantasiereise zum erreichten Ziel oder erfüllten Wunsch; starke Gefühle via VAKOG.
Moment of Excellence
Zugang zu exzellenten Erfahrungen; Selbstanker gezielt abrufbar.
Ressourcen stapeln
Ankerung von Ressourcen aus der Vergangenheit für den späteren Zugriff.
Anker
Verknüpfung eines Reizes (z. B. Wort, Berührung) mit einer Ressource oder Reaktion.
VAKOG
Sinneskanäle: Visuell, Auditiv, Kinästhetisch, Olfaktorisch/Gustatorisch.
Visuell
Sinneskanal, der Bilder und visuelle Wahrnehmung umfasst.
Auditiv
Sinneskanal, der Klänge, Stimmen und Töne umfasst.
Kinästhetisch
Sinneskanal, der Körperempfindungen und Bewegungen umfasst.
Olfaktorisch/Gustatorisch
Sinneskanäle für Geruch, Geschmack.
Zeitstrahl
Ordnet Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft räumlich, z. B. für Ressourcen.
Ist-Zustand
Aktueller Stand eines Projekts oder einer Situation.
Soll-Zustand
Zielzustand, den man erreichen möchte.
Möglichkeiten
Breites Spektrum an Optionen, um ein Ziel zu erreichen.
Hindernisse
Barrieren, die die Umsetzung erschweren; Gegenmaßnahmen planen.
Ausführungschance
Wahrscheinlichkeit der Umsetzung; Skala von 1 bis 10.
Potenzialcoaching
Unterstützung bei ersten Schritten eines Projekts; Ist-/Soll-Analyse und Planentwicklung.
Rollenspiel
Trainingstechnik, in der eine Rolle eingenommen wird, um Fähigkeiten zu üben.
Fingerfragen
Positiver Tagesabschluss durch fünf kurze Fragen (Daumen bis kleiner Finger).
Daumen – Denkergebnis
Was habe ich heute gedacht oder gelernt – Denkergebnis der Fingerfragen.
Zeigefinger – Ziel erreicht
Welches Tagesziel wurde heute erreicht?
Mittelfinger – Mentalübung
Welche Mentalübung habe ich heute gemacht?
Ringfinger – Richtig gemacht
Was habe ich heute korrekt umgesetzt?
Kleiner Finger – Körpergeschenk
Was habe ich heute meinem Körper Gutes getan?
Freudenliste
Aufzeichnen positiver Erlebnisse/Freuden, um den Fokus zu stärken.
Highlights
Tägliche/Wöchentliche Höhepunkte; Reflexion über positive Momente.
5-Minuten-Starttrick
Aufgabe in 5 Minuten beginnen; Timer setzen und später entscheiden, ob fortgeführt wird.
Starttricks
Strategien, um den Aufgabenbeginn zu erleichtern (verschiedene Starttechniken).
ALPEN-Methode
Zeitmanagement-Methode: Aufgabenliste, Länge schätzen, Pufferzeiten, Planen, Nachkontrolle.
Aufgabenliste
Liste aller zu erledigenden Aufgaben für einen Zeitraum.
Länge schätzen
Kalkulation der benötigten Zeitdauer pro Aufgabe.
Pufferzeiten
Zeitreserven für Unvorhergesehenes im Plan.
Planen
Systematische Vorbereitung von Aufgaben- und Zeitabläufen.
Nachkontrolle
Überprüfung der Umsetzung und Anpassung von Plänen.
Zieldefinition
Klar formuliertes, messbares Ziel, auf das hingearbeitet wird.
Love it, leave it or change it
Leitsatz: Man liebt, was man tut; bei Bedarf ändern oder verwerfen.