Unternehmensfuehrung pdf 2

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Umfassende Vokabel-Lernkarten basierend auf der Vorlesung zu den Themen strategische Grundelemente, Transaktionskostentheorie, Organisationsstrukturen und Motivationstheorien.

Last updated 3:26 PM on 6/22/26
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40 Terms

1
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Umweltkomplexität

Die Zahl der Elemente und Beziehungen innerhalb der Unternehmensumwelt.

2
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Umweltvariabilität

Die Geschwindigkeit, mit der sich Elemente und Beziehungen in der Umwelt verändern.

3
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SWOT-Analyse

Eine SWOT-analyse ist eine strategische Planungsmethoden zur Bewertung der Strenghs, Weaknesses,Opportunities und Threats eines Unternehmens. Sie hilft dabei, geeignete Strategien zu entwickeln.

4
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Corporate Strategy

Die strategische Entscheidung darüber, auf welchen Märkten und mit welchen Produkten ein Unternehmen tätig ist.

5
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Wettbewerbsstrategie

Die Entscheidung darüber, wie ein Unternehmen auf seinen spezifischen Märkten agiert.

6
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Institutionen

Regeln bzw. sanktionierbare Erwartungen, die sich auf die Verhaltensweise von Individuen beziehen.

7
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Verfügungsrechte

Eigentumsrechte, die es erlauben, einen Gegenstand zu benutzen, zu verändern, Erträge daraus zu erzielen und Rechte weiterzugeben.

8
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Explizite Verträge

Rechtlich verbindliche, meist schriftlich fixierte Dokumente, deren Einhaltung erzwungen werden kann.

9
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Implizite Verträge

Verträge ohne rechtlichen Status, deren Erfüllung auf dem gegenseitigen Einverständnis der Parteien beruht.

10
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Vollständige Verträge

Verträge, in denen das Verhalten aller Parteien unter allen denkbaren Umständen exakt spezifiziert ist.

11
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Transaktionskosten

Sämtliche Kosten, die mit der Durchführung einer Transaktion (Suche, Auswahl, Abschluss, Kontrolle, Anpassung) verbunden sind.

12
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Beschränkte Rationalität

Die begrenzte Fähigkeit von Akteuren zur Aufnahme, Speicherung und Verarbeitung von Informationen.

13
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Opportunistisches Verhalten

Das Durchsetzen eigener Interessen zum Nachteil anderer unter Missachtung sozialer Normen.

14
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Adverse Selection

Das opportunistische Ausnutzen eines Informationsvorsprungs in der vorvertraglichen Phase (Hidden Characteristics).

15
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Moral Hazard

Eine Form des Opportunismus, bei der das Verhalten einer Partei nach Vertragsabschluss von der anderen Seite nicht beobachtet werden kann.

16
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Holdup

Das opportunistische Ausnutzen von Handlungsspielräumen in der nachvertraglichen Phase bei bestehender Abhängigkeit.

17
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Standortspezifität

Eine Form der Spezifität, bei der eine Ressource nur an einem bestimmten geographischen Ort verfügbar ist.

18
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Sunk Costs

Switching costs der Faktoren; Investitionskosten, die bei einem Abbruch der Transaktion nicht wieder rückgewonnen werden können.

19
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Skaleneffekte

Vorteile durch geringere Stückkosten, die aus einer höheren Produktionsmenge resultieren.

20
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Lernkurveneffekt

Das Sinken der variablen Stückkosten durch Lerneffekte im Zeitverlauf bei steigender Ausbringungsmenge.

21
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Horizontale Diversifikation

Eintritt in eine andere Branche auf der gleichen Stufe der Wertschöpfungskette.

22
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Vertikale Diversifikation

Eintritt in eine andere Stufe der Wertschöpfungskette innerhalb der gleichen Branche.

23
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Cournot Wettbewerb

Wettbewerbsmodell mit zwei Unternehmen und homogenen Produkten, bei dem die angebotenen Mengen (q1,q2q_1, q_2) als Entscheidungsvariablen dienen.

24
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Bertrand Wettbewerb

Wettbewerbsmodell mit differenzierten Produkten, bei dem die Unternehmen die Preise (p1,p2p_1, p_2) als Entscheidungsvariablen festsetzen.

25
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Ricardo-Renten

Wettbewerbsvorteile, die aus der unterschiedlichen Effizienz natürlich gegebener Produktionsfaktoren (z.B. Klima, Rohstoffe) resultieren.

26
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Exploitation

Die Verbesserung bestehender Fähigkeiten, Prozesse und Technologien zur Effizienzsteigerung und Kostenreduktion.

27
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Exploration

Das Experimentieren mit neuen Ideen und Innovationen zur Schaffung völlig neuer Wettbewerbsvorteile.

28
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Ambidexterity

Die Fähigkeit einer Organisation, gleichzeitig oder zeitlich abgestuft sowohl Exploration als auch Exploitation zu betreiben.

29
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Pareto-Effizienz

Ein Zustand der Allokation, bei dem kein Akteur besser gestellt werden kann, ohne mindestens einen anderen schlechter zu stellen.

30
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Autonomiekosten

Kosten dezentraler Entscheidungen, die entstehen, weil Mitglieder von den optimalen Organisationszielen abweichen.

31
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Funktionale Struktur

Eine Organisationsform, bei der die Verteilung der Aufgaben nach Tätigkeiten bzw. Verrichtungen erfolgt.

32
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Divisionale Struktur

Eine Organisationsform, bei der die Aufteilung nach Objekten, Produkten, Regionen oder Kundengruppen erfolgt.

33
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Matrixorganisation

Eine hybride Strukturform, die gleichzeitig tätigkeitsbezogene und objektbezogene Kriterien auf der gleichen Ebene nutzt.

34
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Lenkpreise

Interne Verrechnungspreise, die als Marktmechanismus für die Allokation von Ressourcen zwischen autonomen Bereichen dienen.

35
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Kernprozesse

Primäre Prozesse, die direkt der Leistungserstellung für externe Kunden dienen.

36
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Screening

Lösungsansatz für Informationsasymmetrien, bei dem die weniger informierte Partei zusätzliche Informationen beschafft (z.B. Tests).

37
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Signaling

Lösungsansatz, bei dem die besser informierte Partei aktiv Informationen zur Verfügung stellt, um ihre Qualifikation glaubhaft zu machen.

38
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Hygienefaktoren

Faktoren nach Herzberg (z.B. Bezahlung), deren Fehlen Demotivation verursacht, deren Vorhandensein aber nicht über neutral hinaus motiviert.

39
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Gerechtigkeitstheorie (Adams)

Motivationstheorie, bei der Personen das Verhältnis ihrer Inputs und Outputs im Vergleich zu anderen bewerten.

40
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Erwartungstheorie (Vroom)

Prozesstheorie der Motivation, die das Zusammenspiel von Erwartung, Instrumentalität und der Bewertung übergeordneter Ziele untersucht.