Sprachwissenschaften

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107 Terms

1
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Phonetik

untersucht die messbaren physiologischen und physikalischen Eigenschaften der Laute

-> nur Laute die mit menschlichen Sprechorganen produziert werden und der sprachlichen Kommunikation dienen

2
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Phon

Laut

→ kleinste im Sprachschall unterscheidbare Einheit (wahrnehmbar)

3
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Phonem

kleinste bedeutungsunterscheidende Einheit der Sprache

→ abstrakte Beschreibungseinheiten, keine Laute

4
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Artikulatorische Phonetik

beschreibt die Bildungsweise der Laute mit Sprechorganen

-> Prozesse der Lautbildung, Lautklassifikation, IPA, Konsonanten, Vokale

5
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Akustische Phonetik

untersucht die physikalischen Eigenschaften des Sprachschalls

6
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Auditive Phonetik

untersucht die Wahrnehmung der Laute durch den Wahrnehmungsapparat

7
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Prozesse der Lautbildung

Initiation (Ausatmung)

Phonation (Stimmgebung)

Artikulation (Modifizierung des Schallsignals)

8
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aktive Artikulatoren

bewegliche Organe

9
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passive Artikulatoren

unbewegliche Organe

10
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Labiale Laute (bilabial)

Unterlippe (beweglich)

Oberlippe (unbeweglich)

11
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koronale Laute

Zungenkranz (beweglich)

12
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Dorsal Laute

Zungenrücken (beweglich)

13
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Stimmritze

Glottis (beweglich)

14
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dental Laute

Schneidezähne (unbeweglich)

15
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alveolar Laute

Zahndamm/Zahntasche (unbeweglich)

16
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Palatal Laute

Harter Gaumen (unbeweglich)

17
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velare Laute

weicher Gaumen (unbeweglich)

18
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uvulare Laute

Zäpfchen (unbeweglich)

19
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Stimmhaftigkeit

Phonation (Stimmgebung) wird über die Stimmhaftigkeit der Konsonanten entschieden. Stimmhaftigkeit geht mit einer Vibration der Stimmlippen einher

20
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Obstruenten (Artikulationsart)

Plusive & Frikative (Reibelaute)

-> Luftstrom wird behindert

21
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Sonoranten (Artikulationsart)

Nasale (Veluar), Approximanten, Laterale

-> Luftstrom strömt

22
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Phonologie

untersucht die Rolle der Laute im Sprachsystem im Hinblick auf ihre Funktion

23
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Allophone

Der Unterschied in der Aussprache, der jeweiligen Realisierung des Phonems, hängt von der Position des vorangehenden Vokals ab. Dieses Phänomen der komplementären Realisierung wird Allophonie genannt, die verschiedenen Realisierungsvarianten Allophone

24
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Segmente

Sprachstörungen als Kette von Lauten, Einzellaute entsprechen den Kettengliedern und werden daher Segmente gennant

25
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Allophonie

Unterschied in der Aussprache hängt von der Position des vorangehenden Vokals ab

-> Freie: Dialektalen Unterschied

-> Kontextuelle/Kombinatorisch: nicht dialektale Unterschiede

26
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Elision

Tilgung von Segmenten

zwei Unterarten:

-> Synkope (Ausfall von Elementen im Wortinneren)

-> Apokope (Ausfall am Wortende)

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Epenthese

Hinzufügen von Segmenten

-> Einfügung von Stützkonsonanten oder -vokalen zur Lauterleichterung

28
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Assimilation

Kontextuell lizenzierte Veränderung von Segmenten

Angleichung eines Lautes an Laute in seiner Umgebung

-> Regressive: Angleichung an folgenden Laut

-> Progressive: Angleichung an vorangehenden Laut

29
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Dissimilation

Gegenstück zur Assimilation

-> hinzugefügt oder verändert (Reduplikation)

30
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Metathese

Umstellung von Segmenten

Lautumstellung innerhalb eines Wortes

→ häufig in Kindersprache & bei Legasthenie

31
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Auslautverhärtung

Kontrastaufhebung

→ Unterart: Neutralisierung

Am Silbenrand werden stimmhafte Obstruenten, stimmlos ausgesprochen (in bestimmten Kontexten)

32
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Silbe

kleinste Sprecheinheit

besteht aus Kopf (Anfangsrand) und Reim

33
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Reim

Kern + Koda

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Nukleus

Silbenkern/Silbengipfel

→ schwingendeste (sonorste) Element

Wenn komplex, dann einfache (eine) oder (keine) Koda

35
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Koda

Endrand

→ bildet mit Anfangsrand die Silbenschale

wenn komplex, dann einfacher Nukleus

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Sonorität

zu den Silbenrändern fällt die Sonorität ab

Vokale > Liquide > Nasale > Frikative > Plosive

→ Sonoritätshierarchie

37
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Affrikaten

Plosiv-Frikativ-Kombination

→ homorgan (derselbe Artikulator)

→ Vorkommen: Silbensatz & Koda

Verletzen in Koda Sonoritätshierarchie

38
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Graphematik

Schriftsystem mit eigenen, sich spontan innerhalb einer Sprachgemeinschaft herausgebildeten Regularität

39
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Orthographie

„richtiges Schreiben“; durch Institution normierte Schrift, in amtlichen Regelwerken festgelegt

40
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Dependenzhypothese

Schrift ist ein sekundäres System, das auf Lautsprache basiert

41
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Interdependenz

Gegenseitige Abhängigkeit von Laut- und Schriftsprache

42
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Flache Systeme (Schrift)

Sehr enger Bezug zwischen Laut und Buchstabe

43
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Tiefe Systeme (Schrift)

unregelmäßige Beziehung zwischen Laut und Buchstabe

44
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Graph

entspricht einem Buchstaben

45
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Graphem

schriftliche Entsprechung zu Phonemen

kleinste bedeutungsunterscheidende Einheit der Schriftsprache

46
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Allograph

verschiedene Realisierungsvarianten eines Graphems ( z.B. <ü> und <ue>)

47
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ambisilbisch

beiden Silben zugeordnet

48
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phonographisches Prinzip

Schrift zeigt die Lautung an

49
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Phonologische Schreibung

1:1 Beziehung zwischen Lautung und Schreibung

→ wird nie erreicht weil andere Prinzipien dem entgegenstehen

50
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Morphologisches Prinzip

Ziel verschiedene Vorkommen eines Wortes gleich zu schreiben (Auslautverhärtung)

51
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Etymologisches Prinzip

Bei Entlehnung wird die Schreiben des Originals übernommen

→ Je länger, je häufiger ein Wort benutzt wird, desto stärker wird die Schreibung angepasst

52
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Ästhetische Prinzip

Rechtschreibreformen

Mischformen innerhalb eines Wortes werden vermieden

53
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syntaktisches Prinzip

Großschreibung

Zusammen- und Getrenntschreibung

54
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pragmatisches Prinzip

Anredepronomen werden großgeschrieben

55
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Morphologie

Wortbildung (Komposition & Derivation) & Flexion

<p>Wortbildung (Komposition &amp; Derivation) &amp; Flexion</p>
56
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Morph

kleinster Wortbaustein mit Bedeutung oder Funktion, lautlich einheitlich

57
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Morpheme

kleinster Wortbestandteil mit Bedeutung oder Funktion, kann lautlich variieren

58
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Allomorph

bedeutungs- oder funktionsgerechte oder -ähnliche Varianten eines Morphems

59
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Nullamorph

Bei manchen Nomen wird kein spezielles Morphem realisiert

60
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Inhaltsmorpheme (Lexeme)

Morpheme, die selbst Bedeutung haben oder die Bedeutung anderer beeinflussen/verändern

61
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Funktionsmorpheme (Grammeme)

Morpheme ohne eigene Bedeutung, mit ausschließlich grammatischer Funktion

62
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Freie Morpheme

Morpheme, die in ihrer Form ohne weitere Morpheme als Wortform auftreten können

63
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Abhängige/Gebundene Morpheme

Morpheme, die nicht selbstständig als Wort vorkommen

64
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Stammmorpheme

haben üblicherweise eine Bedeutung im eigentlichen Sinn, Wort hat mindestens ein Stammmorpheme, kommen in der Regel als einfache Wortformen vor

65
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Derivationsmorpheme

ändern Bedeutung und/oder Wortart der Wurzel, stehen nicht allein, sind einem Stammmorpheme angefügt (Affixe)

66
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Affixe

Präfixe, Suffixe, Zirkumfixe (vorne und hinten)

→ sind häufig auf bestimme Wortarten spezialisiert

67
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Flexion

Wortformbildung, keine neuen Wörter. Veränderte grammatische Form eines Wortes

68
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Derivation

Bildung neuer Lexikoneinträge (auch: Lemmata) durch Affixe, möglicherweise mit Änderung der Wortart des Stamms

69
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Basis/Stamm

Das sprachliche Element, an das Affixe angehängt werden

70
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Produktivität

beschreibt, wie wahrscheinlich es ist, dass bestimmte Affixe spontan neue Wortformen bilden können

71
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Konversion

Änderung der Wortart ohne Derivationsaffix, damit ist Konversion eine Unterart der Derivation

72
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Kopf

Teil eines Wortbildungsproduktes, der die grammatischen Eigenschaften des komplexen Wortes bestimmt (Wortart, Genus, syntaktische Eigenschaften)

→ weiterhin rechts, bestimmt die grammatischen Eigenschaften der Projektion, also Wortart und Genus

73
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Exozentrisch

Kompositum, dessen Bedeutung nicht vom Kopf stammt

74
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Endozentrisch

Kompositum, dessen Kern = Kopf ist

75
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Kern

trägt die Grundbedeutung des Kompositums und projiziert die semantischen Eigenschaften des Kompositums

76
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Right-Hand-Head-Rule

Im Deutschen steht der Kopf fast immer rechts.

Deshalb bestimmt das rechte Element die Wortart

77
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Komposition

Wortbildung durch Kombination von lexikalischen / (meist) freien Morphemen ohne Affixe

78
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Determinativkomposita

bestehen aus mindestens zwei Formen einfacher oder abgeleiteter Stämme, zweite Element ist Kern und Kopf (Determinatum), das erste Element (Determinans) bestimmt das Determinatum näher

79
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Rektionskomposita

Das erste Kompositionsglied verhält sich wie ein syntaktisches Objekt des zweiten Kompositonsglieds, die semantische Relation ist daher festgelegt (Unterklasse der Determinativkomposita)

80
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Kopulativkomposita

bestehen aus mindestens zwei Formen einfacher der abgeleiteter Stämme (sind nebengeordnet/gleichberechtigt)

81
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Possesivkomposita

bestehen aus mindestens zwei Formen einfacher der abgeleiteter Stämme (immer exozentrisch)

→ zweite Element ist Kopf aber nicht Kern

82
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Univerbierung

Grenzfall, Präpositionen und Nomen, die im Text häufig zusammen auftauchen, wachsen in einem Grammatikalisierungsprozess zusammen.

83
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Kofferwort/Ammalgamierung

Verschmelzung zweier Wörter zu einem

84
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Kurzwort/Akronym

Verkürzung eines längeren Wortes oder Phrase

85
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Reduplikation

Wiederholung/Abwandlung eines Stammes

86
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Konstituente

kohärente Wortgruppe mit syntaktischer Funktion und/oder Bedeutung. Einzelwörter sind ebenfalls Konstituenten.

87
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Phrase

enthält die Eigenschaften der jeweiligen Wortart des Kopfes von den Konstituenten

88
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Syntaktische Funktionen

Rolle von Wörtern oder Wortgruppen (Konstituenten) innerhalb eines Satzes, wie z.B. Subjekt, Prädikat, Objekt oder Adverbial

89
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Valenz

obligatorische Binden anderer Konstituenten

→ Konstituenten binden andere Konstituenten an sich, damit der Satz grammatikalisch richtig ist

90
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Martixsatz

übergeordneter Satz in einer Satzkonstruktion, der einen oder mehrere andere Teilsätze enthält oder „trägt“ (kann sowohl Nebensatz als auch Hauptsatz sein)

91
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Parataxe

Gleichberechtigte Hauptsätze

92
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Hypotaxe

abhängige Nebensätze

93
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Deklarativsatz

Aussagesatz, Konstituente geht dem finiten Verb voran → Vorfeld immer gefüllt

94
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Toplogisches Feldermodell

bezieht sich auf die Felder außerhalb und innerhalb der Satzklammer

95
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Drach´sche Regeln

Verbendstellung liegt allen Strukturen zugrunde

96
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Wortbegriff

Graphisches Wort (zwischen zwei Leerzeichen)

Lexikalisches Wort (im Lexikon)

Syntaktisches Wort (Zeichenfolge mit grammatischer Information)

97
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Ambiguität

Wort mit mehr als einer Bedeutung

98
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Synonyme

Zwei Wörter mit der gleichen Bedeutung

→ Denotation: Relation zwischen Ausdruck und Welt

→ Konnotation: expressive, emotionale, soziale Bedeutungskomponenten eines Wortes

99
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partielle Synonymie/Homoionyme

Brötchen - Semmel - Wecken

100
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Homonyme

zufällige Mehrdeutigkeit (Kiefer = Baum/Knochen)