Ökologie- abiotische + biotische Faktoren, Populationen

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46 Terms

1
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Art

Gesamtheit der Individuen, die miteinander fruchtbare Nachkommen erzeugen können.

2
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Population

Gesamtheit der Individuen einer Art, die in einem zusammenhängenden Raum leben und über mehrere Generationen genetische Kontinuität aufweisen.

3
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abiotisch

durch die unbelebte Natur bedingt

4
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biotisch

durch Lebewesen bedingt oder beeinflusst

5
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Ressource

Bestandteile der Umwelt (a- oder biotisch), die ein Organismus braucht bzw. verbraucht und die dadurch anderen Organismen nicht mehr zur Verfügung stehen (Nahrung, Wasser, Raumbedarf); ist die Ressource knapp, führt das zu Konkurrenz.

6
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Habitat

bevorzugter Lebensraum eines Organismus oder einer einzelnen Art

7
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Biotop

Abiotischer Lebensraum einer Gemeinschaft von Organismen (Lebensgemeinschaft)

8
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Biozönose

Lebensgemeinschaft aller Organismen in einem Lebensraum

9
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Ökosystem

dynamisches Beziehungsgefüge aus Biozönose und Biotop, das durch Stoffkreisläufe und Energiefluss gebildet wird.

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Toleranzbereich = ökologische Potenz

lebenserscheinung ist optimal, Lebewesen ist in der Lage sich zu vermehren und “normal” zu leben

11
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Optimum

Vorzugstemperatur

12
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eurytherm

breite ökologische Potenz

13
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stenotherm

enge öko Potenz - für konstante Temp angepasst

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poikilotherm

wechselwarm (Körpertemp = Umbgebungstemp) kälter=träger, heisser=agiler
+10Grad→x2/x3 beschleunigung Lebensvorgänge
Kältestarre: Temp unter kritischen Wert
Winterstarre: Atmung + Herzschlag kaum nachweisbar, Temp wie Umgebung

Optimal: Tropen, ähnliche milde Temp, grosse Körper

brauchen weniger Energie, keine Isolation

15
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Poikilotherm, Temp regulieren

sonne/schatten
Knäuel, gegenseitig wärmen
Insekten: Muskelzitterb / Fächern mit Flügel

16
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Homoiotherm

Gleichwarm (konstante Körpertemperatur 36-41Grad)

Körpervorgänge gehen gleich gut über mehrere Grad
ZA: 60% geht verloren, als Körperheizung gebraucht
viel essen für energie

Winterruhe: Atmung+Herzschlag verlangsamt, Temp leicht gesenkt, wachen auf

Winterschlaf: Atmung+Herzschlag stark verlangssamt, Temp stark abgesenkt-5Grad, 10% des Energie Grundumsatz
wie erkennen: Tageslänge(hormonell, Fettreserve), kritische Aussentemp
Aufwachen: Temp erreicht normal

→ weniger empfindlich auf Temp schwankungen

17
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Homoiotherm, Thermoregulation

Blutkreislauf
schwitzen / hecheln
Isolieren

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Bergmann’sche Regel

Homoiotherme Tiere die sich innerhalb einer Verwandtschaftsgruppe (Art/Unterart) befinden, besitzen in kälteren Gebieten einen grösseren Körper.

→kleinere Tiere verlieren mehr Wärme, mehr Oberfläche als Volumen
Oberfläche wächst 2D, Volumen 3D

heiss: grosse Ohren -Oberfläche

19
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beste Isolation

Luft-Federn, Eisbär: schwarze Haut / Fell=hohl für Luft

homoiotherm für weniger temp verlust

20
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Nische

gesamtheit aller ökologischen Potenzen

21
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Physiologisches Optimum

Optimalbereich innerhalb aller ökologischen Potenzen

22
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Generalist

weite ökologische Potenz

23
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Spezialist

enge ökologische Potenz

24
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ökologische Nische

Gesamtheit ALLER Ansprüche (abiotisch/Biotisch)

25
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Homologe

Organe, gleicher Grundbauplan, unterschiedliche Ausführung

26
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Analoge

Organe, unterschiedliche Grundbauplan, ähnliche Ausführung

27
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ökologische Konvergenz

übereinstimmung in Körpergestalt durch evolutionäre Anpassung, vogel Kolibri, Nektarvogel wegen gleichen blumen

28
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Stellenäquivalenz

unterschiedliche Lebensräume, ähnliche Planstelle(Ökosystem angebot)

29
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Symbiose

Vergesellschaftung artverschiedener Lebewesen(Symbionten) mit wechselseitigem Nutzen

+ +

30
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Parasitismus

Lebewesen die von anderen Lebewesen Nahrung beziehen ohne sie zwingend zu töten ( Lebensdauer verkürzen/Fortpflanzung erschweren

Ektoparasiten(Zecke) / Endoparasiten ( Bandwurm)

+ -(Wirt)

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Konkurrenz …

Gegenseitige einschränkung von Lebewesen (konkurrenten) durch die Nutzung gleicher Ressourcen, welche begrenzt zur Verfügung stehen
→zwischenartlische Konkurrenz / → innerartliche Konkurrenz

Konkurrenzvermeidung:
mehrere Arten im gleichen Lebensraum, auf ökologische Nischen spezialisieren-Einnischen

- -

32
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Räuber-Beute

Tiere werden zur Beute wenn sie durch ein Fressfeind bedroht werden

+ -(Beute)

33
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Fundamentalnische

Grösst mögliche ökologische Nische in Abwesenheit von Konkurrenz+Räubern max. Nutzung des zur Verfügung stehenden Ressourcen und Umweltfaktoren aufgrund des bioologischen Eigenschaften einer Art

34
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Realnische

Der Teil der Fundamentalnische, der unter Einfluss anderer Lebewesn übrig bleibt

35
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Population

Angehörige einer Art, die zur gleichen Zeit im gleichen Gebiet leben und sich ohne Einschränkungen untereinander fortpflanzen.

→ denselben Ökofaktoren ausgesetzt / konkurrieren um dieselben Ressourcen

alle biologische Prozesse die mehr als ein Individuum betreffen

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Kenndaten

  • Veriabilität

  • Grüsse + Dichte

  • Geburten / Sterberate

  • Altersstruktur

  • Verteilung im Raum

  • Zu + Abwanderung

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Kontrastbetonung

Wenn das Merkmal sich drastisch verändert hat, als evolutives Ereigniss zur Konkurrenzvermeidung.

38
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konkurrenzausschliessungsprinzip

mit zunehmender Ähnlichkeit der Umweltansprüche zweier konkurrierender Arten die Möglichkeit einer dauerhaften Besiedelung des gleichen Lebensraums abnimmt

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Genetischer Drift

grosse Population ist stabiler

40
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Schnecken beispiel

als Tarnung, verstecken von Räuber

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Wachstum von Populationen

dN/dt = r x N →exponentiell; günstige Bedingungen, neu Lebensraum, ressourcen

dN/dt = r (K-N/K) N, wenn K=N dann 0

Anlaufsphase, Exponentielle Phase, Stationäre Phase, Absterbephase

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Bsp. Fische

nimmt ab weil r neg
nicht erholen weil in Anlaufphase

kleinen: besser entkommen, Ziel: grosse

grosse Pop: viel Stress, Krank

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Bsp. Wasserfloh

bei 18Grad haben die Algen mehr Zeit um sich zu vermehren → genug Futter, alles verläuft längsämer, Algen können sich erholen
bei 25Grad, schneller wachstum, essen alle Algen, nicht genug Nahrung, sterben ab, Algen haben nur kurze Zeit um sich zu vermehren

RGT-Regel: je höher die Remp desto hüher der Stoffwechsel

44
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Bsp. Luchs-Hase

sobald sich die Beute erholt vom Feind gegessen
Pop Schwankungen: mehr wenn weniger Faktoren, kann nicht ausweichen

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Bsp. Seestern

Schlüsselräuber → reguliert die anderen, grosse Vielfalt
wenn Schlüsselräuber fehlt, überwuchert die anderen art, weniger vielfalt

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populationsdichte, auswirkung

Klimaverhältnisse, egal wie Dicht die pop ist
grössere Pop = mehr neg. Anzahl Feinde, soz Stress, Konkurrenz