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Art
Gesamtheit der Individuen, die miteinander fruchtbare Nachkommen erzeugen können.
Population
Gesamtheit der Individuen einer Art, die in einem zusammenhängenden Raum leben und über mehrere Generationen genetische Kontinuität aufweisen.
abiotisch
durch die unbelebte Natur bedingt
biotisch
durch Lebewesen bedingt oder beeinflusst
Ressource
Bestandteile der Umwelt (a- oder biotisch), die ein Organismus braucht bzw. verbraucht und die dadurch anderen Organismen nicht mehr zur Verfügung stehen (Nahrung, Wasser, Raumbedarf); ist die Ressource knapp, führt das zu Konkurrenz.
Habitat
bevorzugter Lebensraum eines Organismus oder einer einzelnen Art
Biotop
Abiotischer Lebensraum einer Gemeinschaft von Organismen (Lebensgemeinschaft)
Biozönose
Lebensgemeinschaft aller Organismen in einem Lebensraum
Ökosystem
dynamisches Beziehungsgefüge aus Biozönose und Biotop, das durch Stoffkreisläufe und Energiefluss gebildet wird.
Toleranzbereich = ökologische Potenz
lebenserscheinung ist optimal, Lebewesen ist in der Lage sich zu vermehren und “normal” zu leben
Optimum
Vorzugstemperatur
eurytherm
breite ökologische Potenz
stenotherm
enge öko Potenz - für konstante Temp angepasst
poikilotherm
wechselwarm (Körpertemp = Umbgebungstemp) kälter=träger, heisser=agiler
+10Grad→x2/x3 beschleunigung Lebensvorgänge
Kältestarre: Temp unter kritischen Wert
Winterstarre: Atmung + Herzschlag kaum nachweisbar, Temp wie Umgebung
Optimal: Tropen, ähnliche milde Temp, grosse Körper
brauchen weniger Energie, keine Isolation
Poikilotherm, Temp regulieren
sonne/schatten
Knäuel, gegenseitig wärmen
Insekten: Muskelzitterb / Fächern mit Flügel
Homoiotherm
Gleichwarm (konstante Körpertemperatur 36-41Grad)
Körpervorgänge gehen gleich gut über mehrere Grad
ZA: 60% geht verloren, als Körperheizung gebraucht
viel essen für energie
Winterruhe: Atmung+Herzschlag verlangsamt, Temp leicht gesenkt, wachen auf
Winterschlaf: Atmung+Herzschlag stark verlangssamt, Temp stark abgesenkt-5Grad, 10% des Energie Grundumsatz
wie erkennen: Tageslänge(hormonell, Fettreserve), kritische Aussentemp
Aufwachen: Temp erreicht normal
→ weniger empfindlich auf Temp schwankungen
Homoiotherm, Thermoregulation
Blutkreislauf
schwitzen / hecheln
Isolieren
Bergmann’sche Regel
Homoiotherme Tiere die sich innerhalb einer Verwandtschaftsgruppe (Art/Unterart) befinden, besitzen in kälteren Gebieten einen grösseren Körper.
→kleinere Tiere verlieren mehr Wärme, mehr Oberfläche als Volumen
Oberfläche wächst 2D, Volumen 3D
heiss: grosse Ohren -Oberfläche
beste Isolation
Luft-Federn, Eisbär: schwarze Haut / Fell=hohl für Luft
homoiotherm für weniger temp verlust
Nische
gesamtheit aller ökologischen Potenzen
Physiologisches Optimum
Optimalbereich innerhalb aller ökologischen Potenzen
Generalist
weite ökologische Potenz
Spezialist
enge ökologische Potenz
ökologische Nische
Gesamtheit ALLER Ansprüche (abiotisch/Biotisch)
Homologe
Organe, gleicher Grundbauplan, unterschiedliche Ausführung
Analoge
Organe, unterschiedliche Grundbauplan, ähnliche Ausführung
ökologische Konvergenz
übereinstimmung in Körpergestalt durch evolutionäre Anpassung, vogel Kolibri, Nektarvogel wegen gleichen blumen
Stellenäquivalenz
unterschiedliche Lebensräume, ähnliche Planstelle(Ökosystem angebot)
Symbiose
Vergesellschaftung artverschiedener Lebewesen(Symbionten) mit wechselseitigem Nutzen
+ +
Parasitismus
Lebewesen die von anderen Lebewesen Nahrung beziehen ohne sie zwingend zu töten ( Lebensdauer verkürzen/Fortpflanzung erschweren
Ektoparasiten(Zecke) / Endoparasiten ( Bandwurm)
+ -(Wirt)
Konkurrenz …
Gegenseitige einschränkung von Lebewesen (konkurrenten) durch die Nutzung gleicher Ressourcen, welche begrenzt zur Verfügung stehen
→zwischenartlische Konkurrenz / → innerartliche Konkurrenz
Konkurrenzvermeidung:
mehrere Arten im gleichen Lebensraum, auf ökologische Nischen spezialisieren-Einnischen
- -
Räuber-Beute
Tiere werden zur Beute wenn sie durch ein Fressfeind bedroht werden
+ -(Beute)
Fundamentalnische
Grösst mögliche ökologische Nische in Abwesenheit von Konkurrenz+Räubern max. Nutzung des zur Verfügung stehenden Ressourcen und Umweltfaktoren aufgrund des bioologischen Eigenschaften einer Art
Realnische
Der Teil der Fundamentalnische, der unter Einfluss anderer Lebewesn übrig bleibt
Population
Angehörige einer Art, die zur gleichen Zeit im gleichen Gebiet leben und sich ohne Einschränkungen untereinander fortpflanzen.
→ denselben Ökofaktoren ausgesetzt / konkurrieren um dieselben Ressourcen
alle biologische Prozesse die mehr als ein Individuum betreffen
Kenndaten
Veriabilität
Grüsse + Dichte
Geburten / Sterberate
Altersstruktur
Verteilung im Raum
Zu + Abwanderung
Kontrastbetonung
Wenn das Merkmal sich drastisch verändert hat, als evolutives Ereigniss zur Konkurrenzvermeidung.
konkurrenzausschliessungsprinzip
mit zunehmender Ähnlichkeit der Umweltansprüche zweier konkurrierender Arten die Möglichkeit einer dauerhaften Besiedelung des gleichen Lebensraums abnimmt
Genetischer Drift
grosse Population ist stabiler
Schnecken beispiel
als Tarnung, verstecken von Räuber
Wachstum von Populationen
dN/dt = r x N →exponentiell; günstige Bedingungen, neu Lebensraum, ressourcen
dN/dt = r (K-N/K) N, wenn K=N dann 0
Anlaufsphase, Exponentielle Phase, Stationäre Phase, Absterbephase
Bsp. Fische
nimmt ab weil r neg
nicht erholen weil in Anlaufphase
kleinen: besser entkommen, Ziel: grosse
grosse Pop: viel Stress, Krank
Bsp. Wasserfloh
bei 18Grad haben die Algen mehr Zeit um sich zu vermehren → genug Futter, alles verläuft längsämer, Algen können sich erholen
bei 25Grad, schneller wachstum, essen alle Algen, nicht genug Nahrung, sterben ab, Algen haben nur kurze Zeit um sich zu vermehren
RGT-Regel: je höher die Remp desto hüher der Stoffwechsel
Bsp. Luchs-Hase
sobald sich die Beute erholt vom Feind gegessen
Pop Schwankungen: mehr wenn weniger Faktoren, kann nicht ausweichen
Bsp. Seestern
Schlüsselräuber → reguliert die anderen, grosse Vielfalt
wenn Schlüsselräuber fehlt, überwuchert die anderen art, weniger vielfalt
populationsdichte, auswirkung
Klimaverhältnisse, egal wie Dicht die pop ist
grössere Pop = mehr neg. Anzahl Feinde, soz Stress, Konkurrenz