Betriebswirtschaft und Management

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323 Terms

1
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Projekt

Ein Vorhaben, das durch vereinbarte Ergebnisziele, Anfangs- und Endtermine sowie finanzielle, technische und personelle Ressourcen gekennzeichnet ist und Merkmale wie Einmaligkeit, Neuartigkeit sowie Komplexität aufweist.

2
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Projektmanagement

Die Gesamtheit von Führungsaufgaben, -organisation, -techniken und -mitteln für die Abwicklung eines Projekts nach DIN 69901\text{DIN } 69\,901.

3
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Projektphasen

Die Einteilung eines Projekts in die vier grundsätzlichen Abschnitte: Definition, Planung, Durchführung und Abschluss.

4
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Unternehmerisches Risiko

Die Gefahr, dass ein Ergebnis aufgrund von nicht beachteten oder falsch eingeschätzten Störfaktoren von den Erwartungen oder Zielen abweicht.

5
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Risikomanagement

Sämtliche Tätigkeiten, Prozesse, Strukturen und Instrumente, die der systematischen Bewältigung der Risiken eines Unternehmens dienen.

6
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Compliance

Die Einhaltung von Gesetzen, Verträgen sowie internen Richtlinien und Regeln (z. B. Verhaltens- oder Ethikkodex).

7
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Risikoportfolio (Risikomatrix)

Ein Instrument zur Bewertung von Risiken anhand der Dimensionen Schadenpotenzial und Eintrittswahrscheinlichkeit.

8
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Risikoabwälzung

Eine Maßnahme der Risikosteuerung, bei der ein Risiko ganz oder teilweise auf Dritte übertragen wird, etwa durch eine Versicherung oder Devisentermingeschäfte.

9
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Wissen

Die Gesamtheit der Kenntnisse und Fähigkeiten, die Individuen zur Lösung von Problemen einsetzen; es ist im Gegensatz zu Daten und Informationen immer an Personen gebunden.

10
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Wissensmanagement

Die zielgerichtete Steuerung von Wissen und Wissensflüssen zur optimalen Nutzung interner und externer Ressourcen mit dem Ziel, den Unternehmenswert nachhaltig zu steigern.

11
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Wissenstreppe nach North

Ein Modell, das die Transformation von Zeichen über Daten und Informationen hin zu Wissen, Können, Handeln, Kompetenz und schließlich Kernkompetenz veranschaulicht.

12
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Implizites Wissen (tacit knowledge)

Wissensformen, die dem Wissensträger nicht bewusst sind oder nicht mit sprachlichen Mitteln erklärt werden können und oft durch Erfahrung erworben werden.

13
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Organisationales Lernen

Der Prozess der Veränderung der organisationalen Wert- und Wissensbasis, um die Problemlösungs- und Handlungskompetenz zu erhöhen.

14
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Wissenskapital

Umfasst das Wissen aller Organisationsmitglieder und die Fähigkeiten, dieses für die nachhaltige Befriedigung der Kundenerwartungen einzusetzen; es unterteilt sich oft in Humankapital und Strukturkapital.

15
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Unternehmensethik

Ein Teilgebiet der angewandten Ethik, das sich mit den moralischen Werten und Normen von Führungskräften und Unternehmen sowie der Legitimation ihres Handelns befasst.

16
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Moral

Die Gesamtheit faktisch herrschender Werte und Normen, die innerhalb eines bestimmten Gesellschafts- oder Kulturkreises als allgemein verbindlich anerkannt werden.

17
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Glaubwürdigkeitsstrategie

Ein Verhalten, das sich aus den drei Handlungskomponenten verantwortliches, kommunikatives und innovatives Handeln zusammensetzt, um Vertrauen bei Stakeholdern zu gewinnen.

18
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Technische Rationalität

Eine Komponente der unternehmerischen Rationalität, bei der die Effizienz (Leistungsfähigkeit) im Vordergrund steht, also das Verhältnis von Input zu Output.

19
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Ökonomische Rationalität

Bezieht sich auf die Effektivität (Leistungswirksamkeit), also die Wirksamkeit betrieblicher Tätigkeiten im Hinblick auf das angestrebte Gewinnziel.

20
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Sozioökonomische Rationalität

Ergänzt die ökonomische Betrachtung um ethische Werte und Normen, da Unternehmen als Teil eines umfassenden sozialen und kulturellen Systems agieren.

21
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Organisation (Gestalterischer Aspekt)

Betrachtet Organisation als Tätigkeit des Gestaltens eines Unternehmens (Gestaltungsfunktion).

22
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Organisation (Instrumentaler Aspekt)

Das Unternehmen hat eine Organisation; eine bewusst geschaffene Ordnung aus Strukturen und Prozessen zur Zielerreichung (Ordnungsfunktion).

23
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Organisation (Institutionaler Aspekt)

Das Unternehmen ist eine Organisation; es beschreibt soziale Gebilde wie Betriebe oder Verwaltungen als Institutionen.

24
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Informale Organisation

Strukturen und Beziehungen (z. B. durch Sympathie oder Unternehmenskultur), die sich neben oder anstelle der formalen Ordnung bilden.

25
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Stelle

Die kleinste organisatorische Einheit eines Unternehmens, die sich aus verschiedenen Teilaufgaben zusammensetzt.

26
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Stabsstellen

Unterstützende Stellen ohne Weisungsbefugnis, die Leitungsinstanzen beraten und Entscheidungen vorbereiten.

27
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Zentrale Dienste

Zentralabteilungen, die fachspezifische Aufgaben für das gesamte Unternehmen übernehmen und fachtechnische Weisungsrechte besitzen (z. B. Service-Center).

28
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Abteilung

Zusammenfassung mehrerer Stellen mit gemeinsamen oder zusammenhängenden Aufgaben unter einer Instanz.

29
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Kompetenzen

Die Rechte und Befugnisse, alle zur Aufgabenerfüllung erforderlichen Handlungen vorzunehmen oder anzuordnen.

30
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Verantwortung

Die Pflicht eines Aufgabenträgers, für die zielentsprechende Erfüllung einer Aufgabe persönlich Rechenschaft abzulegen.

31
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Gesetz der Einheit (Kongruenz)

Der Grundsatz, nach dem Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortung umfangmäßig übereinstimmen müssen.

32
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Aufbauorganisation

Gliedert die Gesamtaufgabe in Teilaufgaben (Aufgabenanalyse) und fasst diese zu Stellen und Abteilungen zusammen (Aufgabensynthese).

33
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Ablauforganisation

Gestaltung der Arbeitsprozesse unter Berücksichtigung von Raum, Zeit, Sachmitteln und Personen.

34
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Kontrollspanne (Leitungsspanne)

Die Anzahl der einem Vorgesetzten unmittelbar unterstellten Mitarbeiter.

35
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Dilemma der Ablaufplanung

Der Zielkonflikt zwischen der Minimierung der Durchlaufzeiten (Prinzip der Zeitminimierung) und der Maximierung der Kapazitätsauslastung.

36
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Organigramm

Vereinfachte grafische Darstellung der Organisationsstruktur (Dienstwege, Unterstellungsverhältnisse) zum Beispiel in vertikaler oder horizontaler Form.

37
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Funktionendiagramm

Matrixförmige Darstellung des Zusammenwirkens mehrerer Stellen bei der Bewältigung einer Aufgabe (z. B. Planen, Entscheiden, Ausführen).

38
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Substitutionsprinzip der Organisation

Besagt, dass mit abnehmender Veränderlichkeit von Sachverhalten die Tendenz zu allgemeinen (generellen) Regelungen zunimmt.

39
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Überorganisation

Zustand, in dem ungleichartige oder wechselhafte Tatbestände durch starre, allgemeine Regeln gelöst werden (Überschreitung des Optimums).

40
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Funktionale Organisation

Organisationsform, die primär nach dem Verrichtungsprinzip (z. B. Produktion, Marketing) gegliedert ist.

41
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Spartenorganisation (Divisionale Organisation)

Gliederung des Unternehmens in weitgehend autonome Einheiten nach Objekten (Produkten), Regionen oder Kundengruppen.

42
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Profit-Center

Eine Division einer Spartenorganisation, die für ihren selbstständig erarbeiteten Gewinn verantwortlich ist.

43
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Management-Holding

Form eines Konzerns, bei der die Obergesellschaft unternehmensstrategische Aufgaben wahrnimmt, während die Tochtergesellschaften operativ selbstständig sind.

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Matrixorganisation

Mehrlinienorganisation, bei der die Stellenbildung gleichzeitig nach zwei gleichwertigen Kriterien (z. B. Produkt und Funktion) erfolgt.

45
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Virtuelle Organisation

Flexibelste Form des dynamischen Netzwerks, bei der verschiedene Partner temporär für ein Projekt zusammenarbeiten und nach außen als Einheit auftreten.

46
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Organisationsentwicklung (Organizational Development)

Langfristig orientierter, evolutionärer Veränderungsprozess von Organisationen und den beteiligten Menschen (Prinzip: Betroffene zu Beteiligten machen).

47
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Business Reengineering

Fundamentales Überdenken und radikales Redesign von Unternehmensprozessen zur Erzielung drastischer Verbesserungen (revolutionärer Wandel).

48
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Single-Loop-Learning

Lernprozess, bei dem Probleme durch Anpassung von Handlungen innerhalb vorgegebener Werte und Ziele gelöst werden.

49
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Double-Loop-Learning

Lernprozess, bei dem bestehende Werte, Ziele und der Bezugsrahmen einer Organisation kritisch hinterfragt und angepasst werden.

50
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Selbstorganisation

Entstehung einer Ordnung aus einer Organisation heraus durch Eigendynamik statt durch Eingriffe von außen (Charakteristika: Autonomie, Redundanz, Komplexität).

51
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Scrum

Form des agilen Projektmanagements mit selbstorganisierenden Teams, Rollen wie Product-Owner und Scrum-Master sowie iterativen Sprints.

52
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Holokratie (Holacracy)

Organisationsmodell ohne klassische Hierarchien, basierend auf einer Verfassung, klaren Rollen, operativen Meetings und Governance-Meetings.

53
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VUCA-Welt

Akronym für Volatilität (VolatilityVolatility), Unsicherheit (UncertaintyUncertainty), Komplexität (ComplexityComplexity) und Ambiguität (AmbiguityAmbiguity).

54
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Bürokratie-Ansatz (Max Weber)

Modell zur Sicherung legaler Herrschaft durch Arbeitsteilung, Amtshierarchie, Regelgebundenheit und Schriftform.

55
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Scientific Management (Taylorismus)

Konzept von Frederick W. Taylor zur Produktivitätssteigerung durch extreme Arbeitsteilung, Zeitstudien, Leistungslohn und Trennung von Hand- und Kopfarbeit.

56
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Hawthorne-Experimente

Studien in den 19201920er Jahren, die zeigten, dass soziale Beziehungen und informale Gruppen (Human-Relations) die Arbeitsproduktivität stärker beeinflussen als physische Bedingungen.

57
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Situativer Ansatz (Contingency Approach)

Theorie, nach der es keine universell beste Organisation gibt, sondern die Struktur von Situationen (Umwelt, Technologie) abhängig sein muss (Fit-Konzept).

58
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Prinzipal-Agenten-Theorie

Teil der Institutionenökonomik, der die vertraglichen Beziehungen unter Informationsasymmetrie zwischen einem Auftraggeber (PrinzipalPrinzipal) und Auftragnehmer (AgentAgent) analysiert.

59
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Transaktionskostenansatz

Untersucht die Kosten der Anbahnung, Aushandlung und Absicherung von Verträgen zur Erklärung, ob Aufgaben im Unternehmen gelöst oder am Markt bezogen werden sollen (MakeorBuyMake-or-Buy).

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Investition

Die Umwandlung der durch Finanzierung oder aus Umsätzen stammenden flüssigen Mittel des Unternehmens in Sachgüter, Finanzanlagen und immaterielle Güter.

61
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Ersatzinvestition

Ersatz einer alten defekten oder verbrauchten Anlage durch eine neue gleiche oder zumindest gleichartige Anlage.

62
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Rationalisierungsinvestition

Auswechslung noch funktionierender und einsetzbarer Anlagen mit dem Zweck, Kosten zu sparen oder die Qualität zu verbessern.

63
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Erweiterungsinvestition

Beschaffung zusätzlicher Anlagen, um das bereits vorhandene Leistungspotenzial in quantitativer Hinsicht zu vergrössern.

64
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Abweichungsanalyse

Instrument in der Anregungsphase der Investitionsplanung, um Investitionsbedarf durch Vergleiche von Ist- und Soll-Zuständen (z.B. Kapazität, Qualität) zu ermitteln.

65
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Imponderabilien

Wertmässig nicht oder nur schlecht quantifizierbare Einflussfaktoren bei einer Investition, wie z.B. Arbeitsqualität oder Zuverlässigkeit des Lieferanten.

66
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Nutzwertanalyse

Ein Hilfsmittel zur Bewertung von Investitionsvarianten, das sowohl technische, wirtschaftliche als auch soziale Faktoren einbezieht.

67
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Investitionsbudget

Zusammenfassung der finanziellen Mittel, die für sämtliche Investitionsvorhaben während einer Planperiode (z.B. ein Jahr) zur Verfügung stehen.

68
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Statische Investitionsrechenverfahren

Verfahren, die zeitliche Unterschiede des Anfalls von Rechnungsgrössen nicht berücksichtigen und meist mit Durchschnittswerten einer Periode rechnen.

69
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Dynamische Investitionsrechenverfahren

Verfahren, welche die zeitlich unterschiedlich anfallenden Zahlungsströme während der gesamten Nutzungsdauer durch Abzinsung (Diskontierung) erfassen.

70
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Kostenvergleichsrechnung

Ermittelt die Kosten von zwei oder mehreren Investitionsprojekten und stellt sie einander gegenüber, um die Variante mit den geringsten Kosten zu finden.

71
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Kritische Menge (xkritx_{krit})

Die Ausbringungsmenge, bei der zwei Investitionsalternativen die gleichen Gesamtkosten aufweisen.

72
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Rentabilitätsrechnung

Setzt den durchschnittlich erzielten Jahresgewinn einer Investition in Beziehung zum durchschnittlich eingesetzten Kapital.

73
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Amortisationsrechnung (Pay-back-Methode)

Ermittelt die Zeitdauer, die bis zur Rückzahlung des Investitionsbetrages durch die Einzahlungsüberschüsse verstreicht.

74
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Kapitalwert (Net Present Value, NPV)

Die Differenz aus den auf den heute abgezinsten Einzahlungen und Auszahlungen einer Investition (K0=E0A0K_0 = E_0 - A_0).

75
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Interner Zinssatz (Internal Rate of Return, IRR)

Derjenige Zinssatz, bei dem der Kapitalwert einer Investition genau Null (K=0K = 0) beträgt.

76
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Annuitätenmethode

Wandelt den Kapitalwert einer Investition in gleich grosse jährliche Einzahlungsüberschüsse über die gesamte Laufzeit um.

77
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Substanzwert

Die Summe der Vermögensteile eines Unternehmens, meist basierend auf den Bilanzposten unter Berücksichtigung stiller Reserven.

78
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Ertragswert

Unternehmenswert, der sich aus dem Barwert aller zukünftigen Einzahlungsüberschüsse (bzw. nachhaltig erzielbaren Gewinne) berechnet.

79
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Goodwill

Die positive Differenz zwischen Ertragswert und Substanzwert; verkörpert sämtliche nicht bilanzierungsfähige immaterielle Vermögenswerte.

80
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Mittelwertverfahren (Praktikermethode)

Ein Kombinationsverfahren zur Unternehmensbewertung, das den Ertragswert und den Substanzwert gewichtet (oft 2×Ertragswert+1×Substanzwert3\frac{2 \times \text{Ertragswert} + 1 \times \text{Substanzwert}}{3}).

81
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Übergewinnverfahren

Bestimmt den Unternehmenswert aus dem Substanzwert plus dem Barwert der Gewinne, die über eine Normalverzinsung des Kapitals hinausgehen.

82
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Discounted-Cash-flow-Methode (DCF)

Bewertung eines Unternehmens auf Basis der zukünftigen und abgezinsten Free Cash-flows unter Verwendung des WACC.

83
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WACC (Weighted Average Cost of Capital)

Der gewichtete durchschnittliche Gesamtkapitalkostensatz für Fremd- und Eigenkapital.

84
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Economic Value Added (EVA)

Ein Residualgewinnkonzept, bei dem der NOPAT (korrigierter Jahresüberschuss) um die Kapitalkosten des investierten Kapitals vermindert wird.

85
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Cash-flow Return On Investment (CFROI)

Gibt an, wie viele finanzielle Überschüsse pro eingesetzte Investitionseinheit ins Unternehmen zurückfliessen, basierend auf dem internen Zinssatz-Konzept.

86
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Multiplikatormodelle

Verfahren, bei denen der Unternehmenswert durch Vergleich mit börsennotierten Unternehmen und Anwendung von Verhältniszahlen (z.B. Kurs-Gewinn-Verhältnis) bestimmt wird.

87
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Personalmanagement

Auch als Human Resource Management bekannt, bezeichnet die Steuerung der Aufgaben, die sich aus den einzelnen Phasen des Problemlösungsprozesses ergeben.

88
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Theorie X

Eine von Douglas McGregor beschriebene traditionelle Managementlehre, die davon ausgeht, dass der Durchschnittsmensch eine angeborene Arbeitsunlust besitzt und durch Kontrolle und Strafe gelenkt werden muss.

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Theorie Y

Eine von McGregor formulierte Alternativhypothese, nach der Arbeit so natürlich wie Spiel ist und Menschen unter geeigneten Bedingungen Verantwortung suchen und Selbstdisziplin ausüben.

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Scientific Management

Begründet von Frederick W. Taylor; eine Rationalisierungsbewegung zur Steigerung der Produktivität durch starke Arbeitszerlegung und physiologisch exakte Arbeitsausführung.

91
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Hawthorne-Effekt

Bezeichnet die Steigerung der Produktivität von Arbeitern allein durch die Beachtung und Aufmerksamkeit von Seiten der Forscher oder Vorgesetzten, unabhängig von physischen Bedingungen.

92
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Bruttopersonalbedarf

Der gesamte Personalbedarf eines Unternehmens zu einem bestimmten Zeitpunkt tit_i (Soll-Personalbestand).

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Nettopersonalbedarf

Stellt die zusätzlich zum vorhandenen Personalbestand notwendigen Mitarbeiter unter Berücksichtigung der Personalfluktuationen dar.

94
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Fluktuationsrate

Wird berechnet als: Fluktuationsrate=Anzahl Austritte Anzahl Bescha¨ftigte×100\text{Fluktuationsrate} = \frac{\text{Anzahl Austritte}}{\emptyset \text{ Anzahl Beschäftigte}} \times 100

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Fehlzeiten

Umschreiben jedes Fernbleiben von der vertraglich festgelegten Arbeitszeit, unabhängig von der Ursache (z. B. Urlaub, Krankheit, Militär).

96
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Arbeitsanalyse

Die systematische Untersuchung der zu lösenden Aufgaben in Bezug auf Arbeitsobjekt, Arbeitsmittel und Arbeitsvorgänge zur Festlegung von Anforderungsarten.

97
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Stellenbeschreibung

Dokument, in dem die für eine Stelle relevanten Führungs- und Leistungsanforderungen sowie deren Einordnung in die Organisationsstruktur (Instanzen-, Aufgaben- und Leistungsbild) beschrieben sind.

98
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Anforderungsprofil

Eine graphische Darstellung der Anforderungshöhen einzelner Anforderungsarten eines Arbeitsplatzes zum Vergleich mit den Fähigkeitsmerkmalen eines Stelleninhabers.

99
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Executive Search

Die systematische Suche von Führungskräften für das mittlere und obere Management durch direkte Kontaktaufnahme (häufig auch Headhunting bezeichnet).

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Assessment Center

Ein komplexes und standardisiertes Verfahren zur Beurteilung der Eignung und des Entwicklungspotenzials durch mehrere Beobachter und verschiedene Beurteilungsverfahren.