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Vokabel-Flashcards zu Redoxreaktionen von Alkanolen, Aldehydnachweisen, Eigenschaften von Methanol/Ethanol sowie der Struktur und Bildung von Carbonsäureestern.
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Oxidationszahlen in organischen Molekülen
Werden mit Hilfe der Valenzstrichformel bestimmt, um für gleiche Atome innerhalb eines Moleküls auch unterschiedliche Werte zu erkennen.
Oxidation primärer Alkanole
Ein zweistufiger Prozess, bei dem aus einem primären Alkanol zunächst ein Alkanal (Aldehyd) und bei weiterer Oxidation eine Carbonsäure entsteht.
Oxidation sekundärer Alkanole
Führt zur Bildung von Alkanonen (Ketonen), welche ohne Zerstörung des Kohlenstoffgerüstes nicht weiter oxidiert werden können.
Oxidation tertiärer Alkanole
Ist aufgrund der Vierbindigkeit des Kohlenstoffs ohne Zerstörung des Kohlenstoffgerüstes nicht möglich.
Fehling-Probe
Spezifische Nachweisreaktion für Aldehyde, bei der ein dunkelblaues Gemisch aus Fehling I und II bei positiver Reaktion einen rotbraunen Feststoff (Cu2O) bildet.
Silberspiegel-Probe
Nachweisreaktion für Aldehydgruppen, bei der in einer ammoniakalischen AgNO3-Lösung metallisches Silber an der Reagenzglaswand abgeschieden wird.
Schiff'sche Probe
Nachweisreaktion für Aldehydgruppen, bei der die Zugabe des Schiff'schen Reagenz zu einer violetten Färbung führt.
Methanol (CH3OH)
Eine farblose, brennbare und sehr giftige Flüssigkeit; die Aufnahme von ca. 30ml führt zur Erblindung, ca. 50ml führen zum Tod.
Ethanol (C2H5OH)
Wird durch alkoholische Gärung von Glucose durch Hefen unter anaeroben Bedingungen hergestellt, wobei die Hefen bei einem Gehalt von ca. 14% absterben.
Methanol-Brennstoffzelle
Eine elektrochemische Stromquelle, in der chemisch gespeicherte Energie von Methanol durch indirekte Reaktion mit Luftsauerstoff direkt in elektrische Energie umgewandelt wird.
Proton-Exchange-Membran (PEM)
Eine dünne Kunststoffmembran, die in Brennstoffzellen als Elektrolyt und Separator dient und durch die die Protonen von der Anode zur Kathode diffundieren.
Esterkondensation
Säurekatalysierte Reaktion zwischen einem Carbonsäure-Molekül und einem Alkanal-Molekül unter Abspaltung von Wasser.
Esterhydrolyse
Die Umkehrungsreaktion der Esterkondensation, bei der ein Ester-Molekül unter Aufnahme von Wasser wieder in Carbonsäure und Alkanal gespalten wird.
Siedetemperaturen von Estern
Deutlich niedriger als die von Alkanolen vergleichbarer Masse, da Ester-Moleküle keine Wasserstoffbrücken, sondern nur schwächere Dipol-Dipol-Kräfte ausbilden können.
Löslichkeit von Carbonsäureestern
Abhängig von der Kettenlänge; je größer die lipophilen Alkylreste sind, desto schlechter ist die Löslichkeit in Wasser.
Irreversibilität der basischen Esterhydrolyse
Resultiert daraus, dass das entstehende Carboxylat-Ion mesomeriestabilisiert ist und ein nukleophiler Angriff durch das Alkoholat-Ion nicht mehr möglich ist.