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Diese Karteikarten decken die wesentlichen Merkmale, Ziele und Konzepte des dokumentarischen Theaters basierend auf der Vorlesung ab.
Name | Mastery | Learn | Test | Matching | Spaced | Call with Kai |
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Grundprinzip
Nachahmung antiker Ideale (Maß, Klarheit, Würde). Verbindung von Antike, Aufklärungsvernunft und Humanität.
Ziel
Verwirklichung von Autonomie, Humanität, Idealität und Bildung. Höhere sittliche Ordnung (Freiheit, Gemeinschaft, Europa-Gedanke). Einheit von Ästhetik, Moral und Pädagogik.
Formmerkmale
Strikte Einhaltung der 3 Einheiten (Ort, Zeit, Handlung). Sprachform: Blankvers (oft nachträglich von Prosa in Versform umgewandelt). Struktur: „Pyramidaler Aufbau“ (3 oder 5 Akte).
Figuren
Messen sich an eigenen moralischen Ansprüchen. Verkörperung „reiner Menschlichkeit“. Absage an Ichsucht und politische Machtgier.
Dichter
Autonomie der Kunst (Kunst ist frei von Nützlichkeitsdenken). Kunstwerk folgt rein eigenen, inneren Gesetzen. Das Allgemeine/Typische steht über dem individuellen Einzelschicksal.
Praxis
Ziel: Etablierung von Nationalliteratur und Nationaltheater. Schillers Konzept: „Theater als moralische Anstalt“ zur Publikums-Erziehung. Goethes Regeln: Feste Bühnen-Konventionen für Schauspieler und Zuschauer.