Internationale Politik

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31 Terms

1
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Internationale Politik

der supranationale Bereich, der durch die Beziehungen, Normen und Institutionen der einzelnen Staaten gekennzeichnet ist

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Wichtige Themenbereiche der internationalen Politik

  • Außenpolitik

  • Sicherheitspolitik

  • Friedenspolitik

  • die Arbeit in den internationalen Organisationen (z.B. UNO, NATO)

3
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international

zwischenstaatlich

4
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supranational

überstaatlich

(Organisationen und Vereinbarungen, die für Staaten rechtlich bindend sind z.B. EU)

5
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transnational

Beziehungen zwischen Völkern mehrerer Staaten oder/ und nicht-staatlichen Akteuren (Bsp.: NGO‘s)

6
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NGO

“Nicht-staatliche-Organisationen“ wie Green Peace, das internationale Rote Kreuz oder Ärzte ohne Grenzen

7
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bilateral

zwischen zwei Staaten

8
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multilateral

Zusammenarbeit mehrere Staaten, meistens in internationalen Organisationen wie den Vereinten Nationen

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bipolare Weltordnung

Die bipolare Weltordnung (ca. 1947–1991) war ein internationales System, das durch die Konfrontation zweier Supermächte, der USA und der Sowjetunion (UdSSR), geprägt war

Aktuell wird debattiert, ob sich durch den Aufstieg Chinas eine neue bipolare Ordnung (USA-China) bildet, die den Übergang von einer unipolaren (US-dominierten) zu einer multipolaren Weltordnung prägt

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multipolare Weltordnung

Eine multipolare Weltordnung ist eine Machtverteilung, bei der mehr als zwei Staaten oder Machtzentren über ähnliche wirtschaftliche, militärische und politische Kapazitäten verfügen, wodurch unipolare (USA) oder bipolare (Kalter Krieg) Strukturen abgelöst werden

11
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Milizen

Streitkräfte oder Teile von Streitkräften, die zum größten Teil oder vollständig erst im Bedarfsfall aus Wehrpflichtigen aufgestellt werden.

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Warlords

militärische Anführer, die unabhängig vom Staat Teilgebiete kontrollieren und oft ökonomisch vom Konflikt profitieren.

13
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Krieg

Ein gewaltsamer Massenkonflikt unter Beteiligung von staatlichen Streitkräften auf mindestens einer Seite, der zentral gelenkt ist und eine gewisse Kontinuität aufweist.

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Bewaffnete/ kriegerische Konflikte

Auseinandersetzungen, die nicht alle Kriegsmerkmale aufweisen. Sie sind z.B. nur von kurzer Dauer oder ohne Beteiligung von Regierungsstreitkräften.

15
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Entstaatlichung

Kriege gehen nicht mehr von zwei Staaten aus sondern von unterschiedlichen Gruppen, etwa Terrorgruppen oder Warlords

16
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Privatisierung

Nicht Armeen sondern Banden sind Akteure

17
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Autonomisierung

Willkür der Gewalt, da es keine Konventionen

(etwa Kriegserklärung) der Kriegführung mehr gibt

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Asymmetrierung

Keine Armeen/ Soldaten kämpfen gegeneinander sondern Banden und Zivilisten

19
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Kommerzialisierung

Akteure schaffen Möglichkeiten durch den Krieg Geld zu verdienen

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Hybride Kriegsführung

Hybride Kriegsführung ist eine Mischform aus konventionellen militärischen Angriffen, verdeckten Operationen, Cyberangriffen, Desinformation und wirtschaftlichem Druck.

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Terrorismus

die gezielte Anwendung von Gewalt und Schrecken (Terror), um politische, religiöse oder ideologische Ziele zu erreichen. Richtet sich gezielt gegen Zivilisten und möchte möglichst viele Opferzahlen fordern.

22
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internationaler Terrorismus

Anschläge auf Bürger oder das Territorium eines anderen Staates; oftmals staatliche Unterstützung; Aufmerksamkeit für die Anliegen des eigenen Volkes

Bsp.:

  • palästinensische Hamas

  • libanesische Hisbollah

23
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transnationaler Terrorismus

eine Form des Terrorismus, die von nichtstaatlichen Akteuren ausgeübt wird, welche länderübergreifend agieren, vernetzt sind und oft aus verschiedenen Nationalitäten bestehen; wenig staatliche Unterstützung; bauen eigene substaatliche Finanzierungsnetzwerke auf

Prototyp:

  • transnationales Netzwerk Al-Qaida (9/11)

24
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Guerillagruppen

kleine, oft zivil getarnte Kampfeinheiten, die durch Überraschungsangriffe, Sabotage und schnelle Rückzüge aus dem Untergrund gegen reguläre Armeen oder Regierungen kämpfen

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Flüchtling

Person die aus folgenden Gründen das eigene Land verlässt, da dessen Schutz nicht mehr beansprucht werden kann.

(Furcht vor) Verfolgung

  • Rasse

  • Religion

  • Nationalität

  • Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe

  • politische Meinung

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Asylverfahren

Verfahren, dass prüft, ob die Furcht vor Verfolgung begründet ist.

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Migrant

Person die das Land verlässt um bessere Lebenschancen zu erhalten, wie bessere Arbeitsverhältnisse oder Löhne.

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Wer legt fest, wer wie genannt wird?

Genfer Flüchtlingskonvention

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Push-Faktor

Umstände, die im Herkunftsland zu Flucht führen.

Bsp.: Krieg, Umweltfaktoren, etc.

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Pull-Faktor

Haben eine Sogwirkung und führen zu Migration im Ausland.

Bsp.: bessere Lebenschance, Löhne, etc.

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Binnenmigration

Betroffene flüchten/ migrieren in die Nachbarländer