1/30
Looks like no tags are added yet.
Name | Mastery | Learn | Test | Matching | Spaced | Call with Kai |
|---|
No analytics yet
Send a link to your students to track their progress
Internationale Politik
der supranationale Bereich, der durch die Beziehungen, Normen und Institutionen der einzelnen Staaten gekennzeichnet ist
Wichtige Themenbereiche der internationalen Politik
Außenpolitik
Sicherheitspolitik
Friedenspolitik
die Arbeit in den internationalen Organisationen (z.B. UNO, NATO)
international
zwischenstaatlich
supranational
überstaatlich
(Organisationen und Vereinbarungen, die für Staaten rechtlich bindend sind z.B. EU)
transnational
Beziehungen zwischen Völkern mehrerer Staaten oder/ und nicht-staatlichen Akteuren (Bsp.: NGO‘s)
NGO
“Nicht-staatliche-Organisationen“ wie Green Peace, das internationale Rote Kreuz oder Ärzte ohne Grenzen
bilateral
zwischen zwei Staaten
multilateral
Zusammenarbeit mehrere Staaten, meistens in internationalen Organisationen wie den Vereinten Nationen
bipolare Weltordnung
Die bipolare Weltordnung (ca. 1947–1991) war ein internationales System, das durch die Konfrontation zweier Supermächte, der USA und der Sowjetunion (UdSSR), geprägt war
Aktuell wird debattiert, ob sich durch den Aufstieg Chinas eine neue bipolare Ordnung (USA-China) bildet, die den Übergang von einer unipolaren (US-dominierten) zu einer multipolaren Weltordnung prägt
multipolare Weltordnung
Eine multipolare Weltordnung ist eine Machtverteilung, bei der mehr als zwei Staaten oder Machtzentren über ähnliche wirtschaftliche, militärische und politische Kapazitäten verfügen, wodurch unipolare (USA) oder bipolare (Kalter Krieg) Strukturen abgelöst werden
Milizen
Streitkräfte oder Teile von Streitkräften, die zum größten Teil oder vollständig erst im Bedarfsfall aus Wehrpflichtigen aufgestellt werden.
Warlords
militärische Anführer, die unabhängig vom Staat Teilgebiete kontrollieren und oft ökonomisch vom Konflikt profitieren.
Krieg
Ein gewaltsamer Massenkonflikt unter Beteiligung von staatlichen Streitkräften auf mindestens einer Seite, der zentral gelenkt ist und eine gewisse Kontinuität aufweist.
Bewaffnete/ kriegerische Konflikte
Auseinandersetzungen, die nicht alle Kriegsmerkmale aufweisen. Sie sind z.B. nur von kurzer Dauer oder ohne Beteiligung von Regierungsstreitkräften.
Entstaatlichung
Kriege gehen nicht mehr von zwei Staaten aus sondern von unterschiedlichen Gruppen, etwa Terrorgruppen oder Warlords
Privatisierung
Nicht Armeen sondern Banden sind Akteure
Autonomisierung
Willkür der Gewalt, da es keine Konventionen
(etwa Kriegserklärung) der Kriegführung mehr gibt
Asymmetrierung
Keine Armeen/ Soldaten kämpfen gegeneinander sondern Banden und Zivilisten
Kommerzialisierung
Akteure schaffen Möglichkeiten durch den Krieg Geld zu verdienen
Hybride Kriegsführung
Hybride Kriegsführung ist eine Mischform aus konventionellen militärischen Angriffen, verdeckten Operationen, Cyberangriffen, Desinformation und wirtschaftlichem Druck.
Terrorismus
die gezielte Anwendung von Gewalt und Schrecken (Terror), um politische, religiöse oder ideologische Ziele zu erreichen. Richtet sich gezielt gegen Zivilisten und möchte möglichst viele Opferzahlen fordern.
internationaler Terrorismus
Anschläge auf Bürger oder das Territorium eines anderen Staates; oftmals staatliche Unterstützung; Aufmerksamkeit für die Anliegen des eigenen Volkes
Bsp.:
palästinensische Hamas
libanesische Hisbollah
transnationaler Terrorismus
eine Form des Terrorismus, die von nichtstaatlichen Akteuren ausgeübt wird, welche länderübergreifend agieren, vernetzt sind und oft aus verschiedenen Nationalitäten bestehen; wenig staatliche Unterstützung; bauen eigene substaatliche Finanzierungsnetzwerke auf
Prototyp:
transnationales Netzwerk Al-Qaida (9/11)
Guerillagruppen
kleine, oft zivil getarnte Kampfeinheiten, die durch Überraschungsangriffe, Sabotage und schnelle Rückzüge aus dem Untergrund gegen reguläre Armeen oder Regierungen kämpfen
Flüchtling
Person die aus folgenden Gründen das eigene Land verlässt, da dessen Schutz nicht mehr beansprucht werden kann.
(Furcht vor) Verfolgung
Rasse
Religion
Nationalität
Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe
politische Meinung
Asylverfahren
Verfahren, dass prüft, ob die Furcht vor Verfolgung begründet ist.
Migrant
Person die das Land verlässt um bessere Lebenschancen zu erhalten, wie bessere Arbeitsverhältnisse oder Löhne.
Wer legt fest, wer wie genannt wird?
Genfer Flüchtlingskonvention
Push-Faktor
Umstände, die im Herkunftsland zu Flucht führen.
Bsp.: Krieg, Umweltfaktoren, etc.
Pull-Faktor
Haben eine Sogwirkung und führen zu Migration im Ausland.
Bsp.: bessere Lebenschance, Löhne, etc.
Binnenmigration
Betroffene flüchten/ migrieren in die Nachbarländer