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gebe Definitionen für Volition!
Beispiele für Willenstätigkeiten
man hat sich nach längerem Nachdenken entschlossen, Ziel A und nicht Ziel B zu verfolgen
man will unbedingt ein bestimmtes Ziel erreichen
Einteilung der Willenstätigkeiten (Sokolowski, 1997)
der willentliche Entschluss betont den richtungsgebenden Charakter des Willens
Was will ich? Welches Ziel strebe ich an?
das willentliche Handeln betont den dynamischen Charakter des Willens
Wieviel Energie/Aufmerksamkeit setze ich zur Erreichung eines bestimmten Ziels ein?
Was sind Motivationsprobleme
Auswahl von Zielen und Wünschen
was sind Volitionsprobleme
Umsetzung von Intentionen:
Handlungsinitiierung
Überwindung von inneren und äußeren Widerständen
Persistenz von Intentionen
Was ist die determinierende Tendenz
Die determinierende Tendenz
… ist jene eigentümliche Nachwirkung des Wollens, welche eine Realisierung der Absicht, des Vorsatzes nach sich zieht
... bewirkt einen geordneten Ablauf von Denkvorgängen und Handeln
→ Aufgabeneinstellungen / Aufgabeninstruktion
Charakteristika des sog. energischen Willensaktes
Intensives, körperliches Spannungserleben(Mitbewegungen)
Bewusstseinslage der Anstrengung
Aktuelle Bestärkung der Absicht, die von der Person bewusst erlebt wird mit einem „Ich will!“
Tätigkeit wird durch innerliches Sprechen begleitet
Wundts Kritik an Ach
Betrifft das systematisch experimentelle Beobachtungsverfahren:
wird als „Ausfrageexperiment“ bezeichnet
bei Reaktionsversuchen müssen Versuchsleiter und Versuchspersonen sich in getrennten Räumen aufhalten, damit die zu untersuchende Person nicht abgelenkt wird
Einfluss der Suggestion durch den Befrager
Erinnerungen können rasch „verblassen“
Erinnerungstäuschungen können auftreten
Erkläre das Rubikon Modell der Handlungsphasen
motivationale und volitionale Phasenbeinhaltet vier Phasen:
Abwägen Wie werden Ziele ausgewählt?
Planen Wie wird die Realisierung geplant?
Handeln Wie werden die Pläne durchgeführt?
Bewerten Wie werden die Bemühungen zur Erreichung des Handlungsziels bewertet?
erkläre die Prädezisionale Handlungsphase!
Abwägen zwischen vielen Wünschen, Interessen, etc.
sind von den Motiven einer Person bestimmt
die Auswahl erfolgt nach Kriterien der
Realisierbarkeit (Erwartung, das Handeln zum Erfolg führt)
günstige Situation oder ausreichend Zeit
körperliche Voraussetzungen
Mittel zur Erreichung des Ziels
Wünschbarkeit (Wert des Handlungsergebnisses)
angenehme bzw. unangenehme Konsequenzen des Verhaltens
kurz- und langfristige Konsequenzen
erkläre die Fazit-Tendenz!
Tendenz, jetzt zu einem Entschluss hinsichtlich der Realisierung eines bestimmten Wunsches/Zieles gekommen zu sein; keine Aussicht auf neuen Erkenntnisgewinn
erkläre die Präaktionale Handlungsphase
„Überschreiten des Rubikons“
diese Umwandlung entspricht einem Gefühl der Entschiedenheit und Verpflichtung, diesen Wunsch auch zu verwirklichen (commitment)
Planungsphase; d.h. wichtige Parameter des Handlungsablaufs bzw. -beginns werden festgelegt:
Wann? Handlungsinitiierung
Wie? Handlungsausführung
Wie lange? Handlungsausführung
• Absichten und Vorsätze (Gollwitzer, 1993, 1999)
was ist die Fiat Tendenz
Volitionsstärke (Stärke der Verpflichtung) und dem Grad der Günstigkeit der Gelegenheit (in Relation zu anderen günstigen Gelegenheiten)
Erkläre die Aktionale Handlungsphase
Handlungsdurchführung
beharrliches Verfolgen des Ziels hängt von Volitionsstärke ab
die Volitionsstärke variiert mit der Erfahrung einer Person:
sie nimmt zu, wenn sich bei der Umsetzung der Handlungsabsicht Hindernisse in den Weg stellen
sie nimmt ab, wenn mehrere Gelegenheiten außer Acht gelassen werden
erkläre die Postaktionale Handlungsphase
Festlegung von Abbruchkriterien zur Erreichung eines Handlungsziels
Feststellung der IST-SOLL-Diskrepanz
zur Deaktivierung einer Zielintention kommt es, wenn das Handlungsergebnis mit der gewünschten Zielintention übereinstimmt (Erfolg)
wenn nicht (Misserfolg):
Senkung des Anspruchsniveaus (Zielzustand)
Fassen neuer Gelegenheits- und Durchführungsvorsätze, die die Zielerreichung wahrscheinlicher machen
Aufgeben
Handlungsphasen und Bewusstseinslagen
Gehen die Handlungsphasen tatsächlich mit unterschiedlichen Funktionen bei der Steuerung des Handlungsablaufes einher?
Unterschiedliche Funktionen entsprechen unterschiedlichen Bewusstseinslagen
Bewusstseinslage meint eine kognitive Orientierung (Aufgabeneinstellung), die die Aufgabenbewältigung in der jeweiligen Phase des Handlungsverlaufs erleichtert
erkläre die Abwägende Bewusstseinslage
Aufgabe: Auswahl zw. vielen möglichen Zielen und Wünschen treffen
Realitätsorientierte kognitive Orientierung
Merkmale:
Offenheit der Informationsverarbeitung
Gedankliche Inhalte: Aufmerksamkeit ist auf Wünschbarkeit und Realisierbarkeit gerichtet
Unparteiische Verarbeitung: positive und negative Anreize sollen möglichst unparteiisch verarbeitet werden
Erkläre die Planende Bewustseinslage
Aufgabe: Festlegung, wann und wie ein Ziel erreicht werden soll
realisierungsorientierte kognitive Orientierung
Merkmale:
Selektivität der Verarbeitung: Ausblendung irrelevanter Reize, die Zielverfolgung behindern
Gedankliche Inhalte: günstige Gelegenheit; Planung konkreter Handlungsschritte
Parteiische Verarbeitung: positive Einschätzung der Realisierung und Wünschbarkeit
Wie kann man Unterschiede zwischen motivationalen (abwägenden) und volitionalen (planenden) Bewusstseinslagen empirisch erfassen?
Personen werden vor oder nach einer Auswahl von Handlungsalternativen (Absichtsbildung) untersucht, und zwar bezüglich (Gollwitzer, 1990)
• Gedankeninhalte
• Informationsaufnahme (z. B. Erinnerungsleistungen)
• Bewertung von Information (ausgewogene Informationsanalyse)
erkläre Absichten und Vorsätze
Absichten (Zielintentionen; goal intentions)
• „Ich will mich gesund ernähren.“
Vorsätze (Durchführungsintentionen; implementation intentions)
•„Wenn ich heute Abend nach Hause kommen, dann esse ich einen Salat.“
• Wenn – Dann Pläne, die die Zielumsetzung spezifizieren
Merkmale von Vorsätzen
Dauerhafte Aktivierung
Vorsätze = Wenn Situation/Reiz X eintritt, dann mache ich
Mentale Repräsentation von X ist „daueraktiviert“
➔ hohe Salienz und hohe Zugänglichkeit
Automatizität
Vorgenommene Aktionen Y werden automatisiert
➔geringe Belastung kog. Ressourcen, schnelle & effiziente Handlung