Facility Building - Management Lektion 1

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Zusammenfassende Vokabel-Lernkarten zur ersten Lektion des Facility-Building-Managements mit Fokus auf Definitionen, Prozessebenen und Kooperationsformen im Krankenhaus.

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27 Terms

1
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Facility-Management (FM)

Die ganzheitliche Planung, Organisation, Durchführung und kontinuierliche Verbesserung aller unterstützenden Leistungen, die eine Einrichtung befähigen, ihren Kernprozess optimal auszuführen.

2
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Kernprozess (Krankenhaus)

Die zentrale Wertschöpfungskette eines Krankenhauses, bestehend aus Patientenbehandlung, Pflege und medizinischer Versorgung.

3
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Klassischer Building Manager

Eine Person, die früher vor allem Hausmeister, Reinigungskräfte, Pförtner und weitere gebäudenahe Dienste leitete.

4
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Krankenhausstrukturgesetz (2016)

Ein im Januar 2016 in Kraft getretenes Gesetz mit Fokus auf Hygiene, Qualitätssteigerung sowie den Abbau von Überkapazitäten und Verschwendung.

5
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DIN 32736

Eine Norm, die das Gebäudemanagement als Teil des Facility-Managements definiert und in technische, infrastrukturelle und kaufmännische Leistungen gliedert.

6
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Facility Services

Die Bezeichnung für vereinbarte Unterstützungsleistungen, die durch das Facility-Management koordiniert werden.

7
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Fertigungstiefe

Der Anteil der Eigenfertigung in einem Unternehmen; eine hohe Fertigungstiefe bedeutet Unabhängigkeit von Externen, führt aber oft zu höheren Personalkosten.

8
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Primärprozesse

Wertschöpfende Kernprozesse (z. B. Operationen oder medizinische Versorgung), die direkt am Kunden erbracht werden und in der Regel nicht auslagerbar sind.

9
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Sekundärprozesse

Wertschaffende Prozesse, welche die Primärprozesse indirekt unterstützen, wie beispielsweise Röntgen, Ultraschall oder Laboruntersuchungen.

10
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Tertiärprozesse

Unterstützungsprozesse ohne unmittelbaren Einfluss auf den eigentlichen Geschäftszweck, wie Patiententransport, Catering oder Postdienste.

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Tertiärprozesse mit Querschnittsfunktion

Prozesse, die über mehrere Ebenen und Abteilungen hinweg wirken, wie beispielsweise der strategische Einkauf.

12
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Managementprozesse

Führungs-, Leitungs- und Steuerungsprozesse (z. B. Controlling), die langfristige Unternehmensziele verfolgen und nicht im operativen Tagesgeschäft tätig sind.

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Technisches Gebäudemanagement (TGM)

Bereich des GM, der sich mit der technischen Infrastruktur, Instandhaltung, Wartung, Dokumentation und Einhaltung von Sicherheitsvorschriften befasst.

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Kaufmännisches Gebäudemanagement (KGM)

Bereich des GM für Bewirtschaftung und Verwaltung, umfassend Aufgaben wie Patientenadministration, Personalverwaltung, Mietmanagement und Kostenkontrolle.

15
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Infrastrukturelles Gebäudemanagement (IGM)

Bereich des GM für geschäftsunterstützende Serviceleistungen wie Reinigung, Catering, Sicherheitsdienste, Bettenmanagement und Fuhrparkmanagement.

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Make-or-Buy-Entscheidung

Die Entscheidung, ob eine Leistung intern selbst erbracht oder extern von einem anderen Anbieter eingekauft wird.

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Pagatorische Kosten

Kosten, die durch reale Geld- oder Güterströme entstehen, wie Lohn- oder Rohstoffkosten.

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Kalkulatorische Kosten

Kosten, denen kein oder kein gleich hoher Aufwand gegenübersteht, wie kalkulatorische Zinsen oder Abschreibungen.

19
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BKT

Abkürzung für Beköstigungstag.

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Service Level Agreements (SLA)

Dienstgütervereinbarungen, die Leistungsumfang, Bearbeitungszeiten und Qualitätsstandards zwischen Auftraggeber und Dienstleister genau beschreiben.

21
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Managementvertrag

Kooperationsform, bei der ein externer Manager mit dem vorhandenen Personal des Auftraggebers arbeitet, um Potenziale zu ermitteln oder Konzepte zu erstellen.

22
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Dienstleistungsvertrag

Klassische Fremdvergabe, bei der eine Leistung vollständig auf ein externes Unternehmen übertragen wird, das diese mit eigenem Personal erbringt.

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Gemeinsame Servicegesellschaft

Eine strategische Kooperation, bei der Auftraggeber und FM-Unternehmen gemeinsam eine Gesellschaft zur Erbringung festgelegter Aufgaben gründen.

24
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Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP)

Ein Prozess im Facility-Management, bei dem Leistungen, Qualität und Schnittstellen gemeinsam laufend weiterentwickelt und optimiert werden.

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Integriertes Facility-Management

Ein Ansatz, bei dem verschiedene Facility-Management-Leistungen nicht isoliert, sondern zusammenhängend geplant und gesteuert werden, um Synergien zu nutzen.

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Bufdis

Personen, die im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes tätig sind.

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FSJler

Personen, die ein Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren.