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Zusammenfassende Vokabel-Lernkarten zur ersten Lektion des Facility-Building-Managements mit Fokus auf Definitionen, Prozessebenen und Kooperationsformen im Krankenhaus.
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Facility-Management (FM)
Die ganzheitliche Planung, Organisation, Durchführung und kontinuierliche Verbesserung aller unterstützenden Leistungen, die eine Einrichtung befähigen, ihren Kernprozess optimal auszuführen.
Kernprozess (Krankenhaus)
Die zentrale Wertschöpfungskette eines Krankenhauses, bestehend aus Patientenbehandlung, Pflege und medizinischer Versorgung.
Klassischer Building Manager
Eine Person, die früher vor allem Hausmeister, Reinigungskräfte, Pförtner und weitere gebäudenahe Dienste leitete.
Krankenhausstrukturgesetz (2016)
Ein im Januar 2016 in Kraft getretenes Gesetz mit Fokus auf Hygiene, Qualitätssteigerung sowie den Abbau von Überkapazitäten und Verschwendung.
DIN 32736
Eine Norm, die das Gebäudemanagement als Teil des Facility-Managements definiert und in technische, infrastrukturelle und kaufmännische Leistungen gliedert.
Facility Services
Die Bezeichnung für vereinbarte Unterstützungsleistungen, die durch das Facility-Management koordiniert werden.
Fertigungstiefe
Der Anteil der Eigenfertigung in einem Unternehmen; eine hohe Fertigungstiefe bedeutet Unabhängigkeit von Externen, führt aber oft zu höheren Personalkosten.
Primärprozesse
Wertschöpfende Kernprozesse (z. B. Operationen oder medizinische Versorgung), die direkt am Kunden erbracht werden und in der Regel nicht auslagerbar sind.
Sekundärprozesse
Wertschaffende Prozesse, welche die Primärprozesse indirekt unterstützen, wie beispielsweise Röntgen, Ultraschall oder Laboruntersuchungen.
Tertiärprozesse
Unterstützungsprozesse ohne unmittelbaren Einfluss auf den eigentlichen Geschäftszweck, wie Patiententransport, Catering oder Postdienste.
Tertiärprozesse mit Querschnittsfunktion
Prozesse, die über mehrere Ebenen und Abteilungen hinweg wirken, wie beispielsweise der strategische Einkauf.
Managementprozesse
Führungs-, Leitungs- und Steuerungsprozesse (z. B. Controlling), die langfristige Unternehmensziele verfolgen und nicht im operativen Tagesgeschäft tätig sind.
Technisches Gebäudemanagement (TGM)
Bereich des GM, der sich mit der technischen Infrastruktur, Instandhaltung, Wartung, Dokumentation und Einhaltung von Sicherheitsvorschriften befasst.
Kaufmännisches Gebäudemanagement (KGM)
Bereich des GM für Bewirtschaftung und Verwaltung, umfassend Aufgaben wie Patientenadministration, Personalverwaltung, Mietmanagement und Kostenkontrolle.
Infrastrukturelles Gebäudemanagement (IGM)
Bereich des GM für geschäftsunterstützende Serviceleistungen wie Reinigung, Catering, Sicherheitsdienste, Bettenmanagement und Fuhrparkmanagement.
Make-or-Buy-Entscheidung
Die Entscheidung, ob eine Leistung intern selbst erbracht oder extern von einem anderen Anbieter eingekauft wird.
Pagatorische Kosten
Kosten, die durch reale Geld- oder Güterströme entstehen, wie Lohn- oder Rohstoffkosten.
Kalkulatorische Kosten
Kosten, denen kein oder kein gleich hoher Aufwand gegenübersteht, wie kalkulatorische Zinsen oder Abschreibungen.
BKT
Abkürzung für Beköstigungstag.
Service Level Agreements (SLA)
Dienstgütervereinbarungen, die Leistungsumfang, Bearbeitungszeiten und Qualitätsstandards zwischen Auftraggeber und Dienstleister genau beschreiben.
Managementvertrag
Kooperationsform, bei der ein externer Manager mit dem vorhandenen Personal des Auftraggebers arbeitet, um Potenziale zu ermitteln oder Konzepte zu erstellen.
Dienstleistungsvertrag
Klassische Fremdvergabe, bei der eine Leistung vollständig auf ein externes Unternehmen übertragen wird, das diese mit eigenem Personal erbringt.
Gemeinsame Servicegesellschaft
Eine strategische Kooperation, bei der Auftraggeber und FM-Unternehmen gemeinsam eine Gesellschaft zur Erbringung festgelegter Aufgaben gründen.
Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP)
Ein Prozess im Facility-Management, bei dem Leistungen, Qualität und Schnittstellen gemeinsam laufend weiterentwickelt und optimiert werden.
Integriertes Facility-Management
Ein Ansatz, bei dem verschiedene Facility-Management-Leistungen nicht isoliert, sondern zusammenhängend geplant und gesteuert werden, um Synergien zu nutzen.
Bufdis
Personen, die im Rahmen des Bundesfreiwilligendienstes tätig sind.
FSJler
Personen, die ein Freiwilliges Soziales Jahr absolvieren.