Teilgebiete des Managements: Projekt-, Risiko- und Wissensmanagement sowie Unternehmensethik

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Vokabel-Flashcards basierend auf der Vorlesung über die Teilgebiete des Managements, einschließlich Definitionen zu Projekt-, Risiko- und Wissensmanagement sowie Unternehmensethik.

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20 Terms

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Projekt

Ein Vorhaben, das durch vereinbarte Ergebnisziele, Anfangs- und Endtermine sowie finanzielle, technische und personelle Ressourcen gekennzeichnet ist und Merkmale wie Einmaligkeit, Neuartigkeit sowie Komplexität aufweist.

2
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Projektmanagement

Die Gesamtheit von Führungsaufgaben, -organisation, -techniken und -mitteln für die Abwicklung eines Projekts nach DIN 69901\text{DIN } 69\,901.

3
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Projektphasen

Die Einteilung eines Projekts in die vier grundsätzlichen Abschnitte: Definition, Planung, Durchführung und Abschluss.

4
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Unternehmerisches Risiko

Die Gefahr, dass ein Ergebnis aufgrund von nicht beachteten oder falsch eingeschätzten Störfaktoren von den Erwartungen oder Zielen abweicht.

5
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Risikomanagement

Sämtliche Tätigkeiten, Prozesse, Strukturen und Instrumente, die der systematischen Bewältigung der Risiken eines Unternehmens dienen.

6
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Compliance

Die Einhaltung von Gesetzen, Verträgen sowie internen Richtlinien und Regeln (z. B. Verhaltens- oder Ethikkodex).

7
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Risikoportfolio (Risikomatrix)

Ein Instrument zur Bewertung von Risiken anhand der Dimensionen Schadenpotenzial und Eintrittswahrscheinlichkeit.

8
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Risikoabwälzung

Eine Maßnahme der Risikosteuerung, bei der ein Risiko ganz oder teilweise auf Dritte übertragen wird, etwa durch eine Versicherung oder Devisentermingeschäfte.

9
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Wissen

Die Gesamtheit der Kenntnisse und Fähigkeiten, die Individuen zur Lösung von Problemen einsetzen; es ist im Gegensatz zu Daten und Informationen immer an Personen gebunden.

10
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Wissensmanagement

Die zielgerichtete Steuerung von Wissen und Wissensflüssen zur optimalen Nutzung interner und externer Ressourcen mit dem Ziel, den Unternehmenswert nachhaltig zu steigern.

11
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Wissenstreppe nach North

Ein Modell, das die Transformation von Zeichen über Daten und Informationen hin zu Wissen, Können, Handeln, Kompetenz und schließlich Kernkompetenz veranschaulicht.

12
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Implizites Wissen (tacit knowledge)

Wissensformen, die dem Wissensträger nicht bewusst sind oder nicht mit sprachlichen Mitteln erklärt werden können und oft durch Erfahrung erworben werden.

13
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Organisationales Lernen

Der Prozess der Veränderung der organisationalen Wert- und Wissensbasis, um die Problemlösungs- und Handlungskompetenz zu erhöhen.

14
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Wissenskapital

Umfasst das Wissen aller Organisationsmitglieder und die Fähigkeiten, dieses für die nachhaltige Befriedigung der Kundenerwartungen einzusetzen; es unterteilt sich oft in Humankapital und Strukturkapital.

15
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Unternehmensethik

Ein Teilgebiet der angewandten Ethik, das sich mit den moralischen Werten und Normen von Führungskräften und Unternehmen sowie der Legitimation ihres Handelns befasst.

16
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Moral

Die Gesamtheit faktisch herrschender Werte und Normen, die innerhalb eines bestimmten Gesellschafts- oder Kulturkreises als allgemein verbindlich anerkannt werden.

17
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Glaubwürdigkeitsstrategie

Ein Verhalten, das sich aus den drei Handlungskomponenten verantwortliches, kommunikatives und innovatives Handeln zusammensetzt, um Vertrauen bei Stakeholdern zu gewinnen.

18
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Technische Rationalität

Eine Komponente der unternehmerischen Rationalität, bei der die Effizienz (Leistungsfähigkeit) im Vordergrund steht, also das Verhältnis von Input zu Output.

19
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Ökonomische Rationalität

Bezieht sich auf die Effektivität (Leistungswirksamkeit), also die Wirksamkeit betrieblicher Tätigkeiten im Hinblick auf das angestrebte Gewinnziel.

20
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Sozioökonomische Rationalität

Ergänzt die ökonomische Betrachtung um ethische Werte und Normen, da Unternehmen als Teil eines umfassenden sozialen und kulturellen Systems agieren.