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Vokabel-Flashcards basierend auf der Vorlesung über die Teilgebiete des Managements, einschließlich Definitionen zu Projekt-, Risiko- und Wissensmanagement sowie Unternehmensethik.
Name | Mastery | Learn | Test | Matching | Spaced | Call with Kai |
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Projekt
Ein Vorhaben, das durch vereinbarte Ergebnisziele, Anfangs- und Endtermine sowie finanzielle, technische und personelle Ressourcen gekennzeichnet ist und Merkmale wie Einmaligkeit, Neuartigkeit sowie Komplexität aufweist.
Projektmanagement
Die Gesamtheit von Führungsaufgaben, -organisation, -techniken und -mitteln für die Abwicklung eines Projekts nach DIN 69901.
Projektphasen
Die Einteilung eines Projekts in die vier grundsätzlichen Abschnitte: Definition, Planung, Durchführung und Abschluss.
Unternehmerisches Risiko
Die Gefahr, dass ein Ergebnis aufgrund von nicht beachteten oder falsch eingeschätzten Störfaktoren von den Erwartungen oder Zielen abweicht.
Risikomanagement
Sämtliche Tätigkeiten, Prozesse, Strukturen und Instrumente, die der systematischen Bewältigung der Risiken eines Unternehmens dienen.
Compliance
Die Einhaltung von Gesetzen, Verträgen sowie internen Richtlinien und Regeln (z. B. Verhaltens- oder Ethikkodex).
Risikoportfolio (Risikomatrix)
Ein Instrument zur Bewertung von Risiken anhand der Dimensionen Schadenpotenzial und Eintrittswahrscheinlichkeit.
Risikoabwälzung
Eine Maßnahme der Risikosteuerung, bei der ein Risiko ganz oder teilweise auf Dritte übertragen wird, etwa durch eine Versicherung oder Devisentermingeschäfte.
Wissen
Die Gesamtheit der Kenntnisse und Fähigkeiten, die Individuen zur Lösung von Problemen einsetzen; es ist im Gegensatz zu Daten und Informationen immer an Personen gebunden.
Wissensmanagement
Die zielgerichtete Steuerung von Wissen und Wissensflüssen zur optimalen Nutzung interner und externer Ressourcen mit dem Ziel, den Unternehmenswert nachhaltig zu steigern.
Wissenstreppe nach North
Ein Modell, das die Transformation von Zeichen über Daten und Informationen hin zu Wissen, Können, Handeln, Kompetenz und schließlich Kernkompetenz veranschaulicht.
Implizites Wissen (tacit knowledge)
Wissensformen, die dem Wissensträger nicht bewusst sind oder nicht mit sprachlichen Mitteln erklärt werden können und oft durch Erfahrung erworben werden.
Organisationales Lernen
Der Prozess der Veränderung der organisationalen Wert- und Wissensbasis, um die Problemlösungs- und Handlungskompetenz zu erhöhen.
Wissenskapital
Umfasst das Wissen aller Organisationsmitglieder und die Fähigkeiten, dieses für die nachhaltige Befriedigung der Kundenerwartungen einzusetzen; es unterteilt sich oft in Humankapital und Strukturkapital.
Unternehmensethik
Ein Teilgebiet der angewandten Ethik, das sich mit den moralischen Werten und Normen von Führungskräften und Unternehmen sowie der Legitimation ihres Handelns befasst.
Moral
Die Gesamtheit faktisch herrschender Werte und Normen, die innerhalb eines bestimmten Gesellschafts- oder Kulturkreises als allgemein verbindlich anerkannt werden.
Glaubwürdigkeitsstrategie
Ein Verhalten, das sich aus den drei Handlungskomponenten verantwortliches, kommunikatives und innovatives Handeln zusammensetzt, um Vertrauen bei Stakeholdern zu gewinnen.
Technische Rationalität
Eine Komponente der unternehmerischen Rationalität, bei der die Effizienz (Leistungsfähigkeit) im Vordergrund steht, also das Verhältnis von Input zu Output.
Ökonomische Rationalität
Bezieht sich auf die Effektivität (Leistungswirksamkeit), also die Wirksamkeit betrieblicher Tätigkeiten im Hinblick auf das angestrebte Gewinnziel.
Sozioökonomische Rationalität
Ergänzt die ökonomische Betrachtung um ethische Werte und Normen, da Unternehmen als Teil eines umfassenden sozialen und kulturellen Systems agieren.