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Nenne die zwei generische Ansätze, um (mehr) Wert für den Kunden zu
erzeugen
Leistungsvorteil
Preisvorteil
Interaktion zwischen Unternehmen und Kunde

Nenne die Ansatzpunkte zum Erzielen von Leistungsvorteilen und nenne die Ziele der Ansatztpunkte
Qualität, Zeit, Marke und Kundenbeziehungen sind wichtige Quellen von
Differenzierungsvorteilen
Ziel der Differenzierungsstrategie: Einzigartige Anbietereigenschaften,
die der Abnehmer als wichtig und
besonders bemerkenswert erachtet
Nenne die beiden Differenzierungen durch Zeit und deren Vor&Nachteile
Innovationsvorteil (Erster Anbieter im Markt / First Mover)
Vorteile: Erreichen der Marktführerschaft, Sicherung des Zugangs zu Ressourcen und Generierung von Wechselkosten für Kunden.
Mögliche Nachteile: Hohe, schwer zu amortisierende Forschungs- und Entwicklungskosten (F&E), höhere Wahrscheinlichkeit des Scheiterns sowie das Risiko von Nachahmung (Imitationsrisiko) durch Konkurrenten.
Geschwindigkeitsvorteil (Schnellster Anbieter im Markt)
Vorteile: Schnelle und flexible Reaktion auf Kundenanfragen sowie die Möglichkeit, Kosten zu reduzieren.
Mögliche Nachteile: Qualitativ negative Beeinträchtigungen durch Zeitdruck und die Tatsache, dass manche Kundensegmente keinen gesteigerten Wert auf Geschwindigkeit legen.
Differenzierung durch Qualität – Ergebnisse der PIMS-Studie
Qualität verursacht Kosten:
• Direkte Kosten durch qualitativ
hochwertigere Inputs,
intensiveres Marketing,
aufwändigere
Qualitätskontrollen
• Indirekte Kosten
(Opportunitätskosten) durch die
eingeschränkte Nutzung von
Economies of Scale und
Erfahrungskurveneffekten
Qualität erzeugt Nutzen:
• Höhere Preisprämien
• Weniger Produktrückrufe
• Höhere Kundenloyalität
• Kostenersparnisse durch
weniger Ausschuss
Erkläre die Differenzierung durch Marke
Kernbotschaft: Eine Marke wird besonders dann zu einem wichtigen Wettbewerbsfaktor, wenn das physische Produkt selbst kaum noch Möglichkeiten bietet, sich von der Konkurrenz abzuheben.
Das Produkt (Basis): Definiert sich über funktionale und greifbare Eigenschaften wie Funktion, Haltbarkeit, Zuverlässigkeit und Ästhetik.
Markenbildung (Aktivitäten des Unternehmens): Durch strategische Maßnahmen wie die Wahl des Markennamens, das Markenzeichen, die Verpackung, die Preissetzung, den Vertrieb und die Kommunikation baut das Unternehmen eine gezielte Markenidentität auf.
Markenimage (Wirkung beim Kunden): Das Ergebnis des Prozesses, das zu einer verankerten Vorstellung in der Psyche des Konsumenten und einer subjektiven Wahrnehmung des Produkts führt.
Erkläre bitte die Differenzierung durch Kundenbindung
Kernbotschaft: Enge Kundenbeziehungen schaffen eine Win-win-Situation, da sie sowohl für den Kunden als auch für das Unternehmen erhebliche Vorteile generieren können.
Vorteile für den Kunden:
Weniger Unsicherheit: Der Kunde erfährt eine verlässliche und erwartete Qualität.
Individuelle Lösungen: Maßgeschneiderte, passgenaue Problemlösungen für die eigenen Bedürfnisse.
Geringere Transaktionskosten: Einsparungen bei Zeit und Aufwand durch bestehende Kommunikation und aufgebautes Vertrauen.
Vorteile für das Unternehmen:
Effizienz im Vertrieb: Geringere Aufwendungen für Neukundenakquise und Marketing.
Höhere Margen: Die Preissensitivität der gebundenen Kunden ist meist geringer.
Zusatzgeschäfte: Bessere Möglichkeiten für Cross-Selling (Ergänzungsprodukte) und Up-Selling (höherwertige Produkte).
Empfehlungsmarketing: Kunden fungieren als Multiplikatoren und empfehlen das Unternehmen weiter.
Traditionelles und neues Geschäftsmodell – Beispiel Hilti

Warum sind Unternehmen mit
höherem Marktanteil profitabler?
Economies of Scale
• Economies of Scope
• Erfahrungseffekte
Studien zeigten: eine Erhöhung des
Marktanteils um 10 Prozentpunkte geht
einher mit einer Erhöhung des ROI um 5
Prozentpunkte
Erkläre die Erfahrungskurve

Erkäre die Charakteristika der generischen Wettbewerbsstrategien

Was sind die “Erfolgsfaktoren der generischen Wettbewerbsstrategien”

Was sind die Annahmen zu den generischen Wettbewerbsstrategien

Strategietypen unter Berücksichtigung von Outpacing-Strategien

Strategie der Fokussierung als Ergänzung zu den generischen Wettbewerbsstrategien

Erkläre “Marktsegmentierung als Voraussetzung für Strategie der Fokussierung”
Abgrenzung der einzelnen Teilmärkte anhand…
– produktorientierte Kriterien
– kundenorientierte Kriterien
– regionale Kriterien
Unterschiede zwischen Segmenten ergeben sich
aus unterschiedlichem Kaufverhalten der Kunden,
unterschiedlichen Produktarten sowie Größe des
jeweiligen Segmentes
Kunden innerhalb eines gebildeten Segments
• haben vergleichbare Produktwünsche und
Präferenzstrukturen
• reagieren auf die absatzpolitischen Instrumente
(z.B. Werbung, Preissetzung) gleich
Grundideen und ökonomische Logik der Strategie der Fokussierung

Was ist Organisationale Trägheit?
Schwierigkeiten der
etablierten Unternehmen,
angesichts signifikanter
externer Veränderungen
interne Veränderungsprozesse in Gang zu setzen.
Erkläre den Prozess der Anpassung von Organisationen an Umweltveränderungen

Erkläre das Das Innovator‘s Dilemma

Erkläre die Managementprinzipien und ihre Probleme unter disruptiven Bedingungen

Erkläre die “DCF Trap“ nach Christensen

Was sind die Präferenzen von Unternehmen hinsichtlich Exploration versus Exploitation?
Charakteristika von Exploration im Vergleich zu
Exploitation:
• Erträge sind systematisch unsicherer
• Erträge sind in zeitlich entfernterer Zukunft zu erwarten
• Aktionen, Prozesse, Routinen sind organisational entfernter
von den derzeitig gültigen Aktionen, Prozessen, Routinen
Präferenzstruktur von Organisationen:
• Präferenz für sichere statt unsichere Erträge (aufgrund von
z.B. risikoaversen Akteuren, Logik der Sunk Costs)
• Menschliche Kognition ist kaum fähig, langfristig zu denken
• Keine Organisationseinheit ist verantwortlich für Exploration
Was sind die Kernelemente strategischer Sensitivität?

Analogietechnik für Strategieformulierung

Bestandteile des Unternehmenswerts (konzeptionell)

Was sind die Formen der Einflussnahme durch die Unternehmenszentrale

Bedingungen des „Parenting Advantage“

Wettbewerbsvorteil vs. „Parenting Advantage“

Grundaufbau der Portfoliokonzepte

Struktur und Hintergrund der BCG-Matrix

Typen von Diversifikationsstrategien

Formen von Portfolioveränderungen

Formen von Akquisitionen

Zusammenfassung von Studien zu Erfolg von M&A

Erklärungen für das Scheitern von Akquisitionen

Formen der Desinvestition
