Nicolai Kapitel 1

0.0(0)
Studied by 0 people
call kaiCall Kai
learnLearn
examPractice Test
spaced repetitionSpaced Repetition
heart puzzleMatch
flashcardsFlashcards
GameKnowt Play
Card Sorting

1/50

encourage image

There's no tags or description

Looks like no tags are added yet.

Last updated 6:05 PM on 5/12/26
Name
Mastery
Learn
Test
Matching
Spaced
Call with Kai

No analytics yet

Send a link to your students to track their progress

51 Terms

1
New cards

Was ist die Aufgabe des Personalmanagements?

… hat die Aufgabe

  • die Ressource Personal zu beschaffen

  • deren Einsatz optimal zu steuern

Ziel ist es, die Arbeitsleistung so einzusetzen, dass Unternehmensziele erreicht werden können.

2
New cards

Was versteht man unter Personalwirtschaft?

= die wissenschaftliche Disziplin der BWL, die sich mit dem bestmöglichen Einsatz des Produktionsfaktors Personal befasst

= wirtschaftlich optimaler Einsatz von Personal

3
New cards

Was versteht man unter Personalwesen?

… bezeichnet die traditionell, überwiegend verwaltungsorientierte Personalarbeit.

Merkmale:

  • kurzfristiger Aktivitätshorizont

  • standardisierte Vorgehensweisen

4
New cards

Was versteht man unter Personalmanagement?

Personalmanagement umfasst:

  • alle mitarbeiterbezogene Gestaltungsaufgaben

  • einschließlich der Verwaltungsaufgaben

  • Integration personalwirtschaftlicher Aufgaben in den Managementprozess

Merkmale:

  • strategische Ausrichtung

  • langfristiges, flexibles und proaktives Denken

  • Mitarbeiter als Erfolgsfaktor

  • aktive Rolle im Unternehmen

5
New cards

Welche Erweiterungen bringt das moderne Personalmanagement gegenüber dem traditionellen Personalwesen?

Das traditionelle Personalwesen wird erweitert durch:

  • stärkere Betonung der Personalverantwortung der Führungskräfte

  • Betrachtung des Personals als strategischer Wettbewerbsfaktor

  • Einbeziehung von Verhaltenssteuerung und Managementprozessen

  • situativer statt standardisierter Einsatz personalpolitischer Instrumente

  • langfristiges und produktives Denken

6
New cards

Was bedeutet Human Resource Management (HRM)?

… ist weitgehend gleichbedeutend mit Personalmanagement, nur strategische Bedeutung wird nochmals stärker betont.

7
New cards

Wer sind die Objekte des Personalmanagements?

Die Objekte sind alle im Unternehmen beschäftigte Personen:

  • Arbeiter

  • Angestellte

  • leitende Angestellte

  • Auszubildende

  • Praktikanten

8
New cards

Welche Besonderheiten weist die Ressource Personal im Vergleich zu anderen Produktionsfaktoren auf?

  1. Mitarbeiter sind Aufgaben- und Entscheidungsträger

  2. Mitarbeiter übernehmen Verantwortung

  3. Mitarbeiter sind Individuen mit eigenen Zielen

  4. Mitarbeiter schließen sich zu Interessengruppen zusammen

  5. Personal verursacht Kosten aber gleichzeitig auch Gewinn

9
New cards

Wer sind die leitenden Angestellten?

= sie haben sowohl Arbeitnehmer- als auch Arbeitgeberfunktion

  • dürfen selbstständig Personal einstellen und entlassen

  • besitzen Prokura (kann ein Unternehmen gerichtlich und außergerichtlich vertreten)

  • übernehmen eigenverantwortlich unternehmerische Aufgaben, die ihnen aufgrund besonderer Erfahrung oder Kenntnisse erteilt wurden

10
New cards

Wer sind die Träger personeller Entscheidungen?

Die Träger sind:

  • Unternehmensleitung (strategische Vorgaben) + direkte Vorgesetzte (operative, sprich MA motivieren und trägt Verantwortung) —> die zwei in erster Linie

  • Personalabteilung (unterstützend und steuernd zu Seite der Unternehmensleitung

  • Betriebs- bzw. Personalrat (Verhandlungspartner)

  • Einzelne Mitarbeiter (seine Qualifikation, Ziele und Bedürfnisse gehen in personalwirtschaftliche Entscheidungen ein

11
New cards

Welche zwei formalen Zielgruppen hat das Personalmanagement?

Das Personalmanagement verfolgt:

  • wirtschaftliche Ziele

  • soziale Ziele

12
New cards

Welche wirtschaftlichen Ziele verfolgt das Personalmanagement?

  1. Bereitstellung der richtigen Mitarbeiter

  • richtige Qualifikation

  • richtige Menge

  • passende Zeit

  • passender Ort

  1. Steigerung der Arbeitsleistung (quantitativ und qualitativ)

  • durch Motivation

  • interne/externe Beschafftung

  • materielle oder immaterielle Reize

  1. Optimierung des Leistungsbeitrags

  • Förderung von Kreativität

  • Flexibilität

  • Leistungsbereitschaftt

  • Loyalität

13
New cards

Welche sozialen Ziele verfolgt das Personalmanagement?

Soziale Ziele beziehen sich auf Interessen, Erwartungen und Forderungen der Mitarbeiter

Materielle Ziele:

  • höheres Entgelt

  • Gewinnbeteiligung

  • höhere Betriebsrente/pension

Immaterielle Ziele:

  • Entwicklungsmöglichkeiten

  • flexible Arbeitszeiten

  • soziale Kontaktmöglichkeiten

  • Arbeitsplatzsicherheit

14
New cards

Warum stehen wirtschaftliche und soziale Ziele nicht zwingend im Widerspruch?

… zwischen wirtschaftlichen und sozialen Zielen besteht eine Zweck-Mittel-Beziehung

  • Motivierte Mitarbeiter leisten mehr

  • Bedürfnisbefriedigung erhöht Leistungsbereitschaft

  • Soziale Ziele unterstützen wirtschaftliche Ziele

15
New cards

Welche weiteren Ziele des Personalmanagements gibt es?

Volkswirtschaftliche Ziele, rechtliche Ziele, organisatorische Ziele, ethische Ziele

16
New cards

Was sind volkswirtschaftliche Ziele des Personalmanagements?

… Staat erwartet, dass Unternehmen auch Beitrag zum volkswirtschaftlichen Gemeinwohl leisten

  • Schaffung von Arbeitsplätzen

  • soziales Verhalten bei Freistellen

  • Integration bestimmter Gruppen in Arbeitsmarkt

17
New cards

Was sind rechtliche Ziele des Personalmanagements?

  • Rechtssicherheit für Mitarbeiter herstellen

  • arbeitsrechtliche Vorgaben einhalten

  • Schutz von Mitarbeitenden und Vorgesetzten

18
New cards

Was sind organisatorische Ziele des Personalmanagements?

  • sinnvolle Eingliederung der Mitarbeiter in Organisationsstruktur

  • Berücksichtigung von Qualifikation und Bedürfnissen

19
New cards

Was sind ethische Ziele des Personalmanagements?

  • Berücksichtigung von Wertevorstellung

  • Orientierung an Unternehmenesleitbildern

20
New cards

Welche Aufgabenfelder hat das Personalmanagement?

  1. Personalbedarfsplanung

= ermittelt quantitativen und qualitativen Bedarf an Arbeitsleistung

  • richtige Menge, Zeitpunkt, Dauer, Ort

  1. Personalbeschaffung

= beseitigt personelle Unterdeckung

  • interne Maßnahmen (Überstunden, Versetzung)

  • externe (Personalleasing, Neueinstellungen)

  1. Personalauswahl

= Ermittlung des Bewerbers, der den Stelllenanforderungen am meisten entspricht

Methoden: Bewerbungsunterlagen, Vorstellungsgespräche, Assessment Center usw.

  1. Onboarding

= Einführung und Einarbeitung eines neuen Mitarbeiters

Ziel: schnelle fachliche und soziale Integration, rasche Bereitstellung der Arbeitsleistung

  1. Personaleinsatz und -erhaltung

= befasst sich mit Anreizen zur Leistungssteigerung

  • materiell: Entgelt, Sozialleistungen, Mitarbeiterbeteiligungen

  • immateriell: Arbeitsstruktur, Arbeitszeitgestaltung, Führungsstil usw.

  1. Personalbeurteilung

= bewertet Leistung, Verhalten und Potential der Mitarbeiter

… ist Grundlage für Entgelt, Beförderungen, Versetzung, Personalentwicklung

  1. Personalentwicklung

= umfasst alle Maßnahmen zur Veränderung und Verbesserung der Qualifikation

berücksichtigt: fachliche, soziale, methodische Kompetenzen und zukünftige Anforderungen

  1. Personalfreisetzung

= beseitigt eine Überdeckung an Arbeitsleistung

Maßnahmen:

  • Überstundenabbau

  • Einstellungsstopps

  • Pensionierung

  • Kündigung

—> Aufgaben werden in allen betrieblichen Teilbereichen erfüllt (Einkauf, Produktion, Vertrieb, Verwaltung usw.

<ol><li><p><strong>Personalbedarfsplanung</strong></p></li></ol><p>= ermittelt quantitativen und qualitativen Bedarf an Arbeitsleistung</p><ul><li><p>richtige Menge, Zeitpunkt, Dauer, Ort</p></li></ul><p></p><ol start="2"><li><p><strong>Personalbeschaffung</strong></p></li></ol><p>= beseitigt personelle Unterdeckung</p><ul><li><p>interne Maßnahmen (Überstunden, Versetzung)</p></li><li><p>externe (Personalleasing, Neueinstellungen)</p></li></ul><p></p><ol start="3"><li><p><strong>Personalauswahl</strong></p></li></ol><p>= Ermittlung des Bewerbers, der den Stelllenanforderungen am meisten entspricht</p><p>Methoden: Bewerbungsunterlagen, Vorstellungsgespräche, Assessment Center usw.</p><p></p><ol start="4"><li><p><strong>Onboarding</strong></p></li></ol><p>= Einführung und Einarbeitung eines neuen Mitarbeiters </p><p>Ziel: schnelle fachliche und soziale Integration, rasche Bereitstellung der Arbeitsleistung</p><p></p><ol start="5"><li><p><strong>Personaleinsatz und -erhaltung</strong></p></li></ol><p>= befasst sich mit Anreizen zur Leistungssteigerung</p><ul><li><p>materiell: Entgelt, Sozialleistungen, Mitarbeiterbeteiligungen</p></li><li><p>immateriell: Arbeitsstruktur, Arbeitszeitgestaltung, Führungsstil usw.</p></li></ul><p></p><ol start="6"><li><p><strong>Personalbeurteilung</strong></p></li></ol><p>= bewertet Leistung, Verhalten und Potential der Mitarbeiter</p><p>… ist Grundlage für Entgelt, Beförderungen, Versetzung, Personalentwicklung</p><p></p><ol start="7"><li><p><strong>Personalentwicklung</strong></p></li></ol><p>= umfasst alle Maßnahmen zur Veränderung und Verbesserung der Qualifikation</p><p>berücksichtigt: fachliche, soziale, methodische Kompetenzen und zukünftige Anforderungen</p><p></p><ol start="8"><li><p><strong>Personalfreisetzung</strong></p></li></ol><p>= beseitigt eine Überdeckung an Arbeitsleistung</p><p>Maßnahmen:</p><ul><li><p>Überstundenabbau</p></li><li><p>Einstellungsstopps</p></li><li><p>Pensionierung</p></li><li><p>Kündigung</p></li></ul><p></p><p>—&gt; Aufgaben werden in allen betrieblichen Teilbereichen erfüllt (Einkauf, Produktion, Vertrieb, Verwaltung usw.</p><p></p>
21
New cards

Welche Ebenen des Personalmanagements gibt es?

  • strategisches Personalmanagement

  • taktisches Personalmanagement

  • operatives Personalmanagement

22
New cards

Was kennzeichnet strategisches Personalmanagement?

  • Ganzheitliche Unternehmenssicht

  • langfristige Ausrichtung

  • Personal als Wettbewerbsvorteil

  • qualitative Orientierung

Beispiele:

  • demographischer Wandel

  • langfristige Bedarfsverschiebung

  • Veränderung der Personalkostenstruktur

—> Teil der strategischen Unternehmensplanung

23
New cards

Was kennzeichnet taktisches Personalmanagement?

= setzt die vom strategischen Personalemanagement vorgegebene Richtung um

  • Planungshorizont 2-5 Jahre

  • Fokus auf Mitarbeitergruppen

Beispiele:

  • Fördern interkultureller Kompetenzen

  • Qualitätsbewusstsein stärken

24
New cards

Was kennzeichnet taktisches Personalmanagement?

= gezielte personelle Einzelmaßnahmen, einzelne Mitarbeiter steht im Mittelpunkt

  • zeitlicher Rahmen ca. 1 Jahr

Beispiele:

  • Führungsseminar

  • Sprachtraining

25
New cards

Was versteht man unter Unternehmenspolitik?

= legt Rahmen und Wertmaßstäbe für Ziele fest

  • Wertaussagen mit Verbindlichkeitcharakter

  • betrifft alle Unternehmensbereiche

26
New cards

Was versteht man unter Personalpolitik?

= Teilbereich der Unternehmenspolitik

  • grundlegende Entscheidungen für den Personalbereich

  • Gestaltungsmaßnahmen des Personalmanagements

  • wird wie Unternehmenspolitik allgemein formuliert

27
New cards

Welche Beispiele für personalwirtschaftliche Teilpolitiken gibt es?

  • Allgemeine Grundsätze

  • Grundsätze für Vorgesetzte

  • Grundsätze für Personalabteilung

28
New cards

Was versteht man unter Personalplanung?

= gedankliche Vorwegnahme zukünftiger personalwirtschaftlicher Handlungen

Entscheidungen zu:

  • Bedarf

  • Beschaffung

  • Einsatz

  • Entwicklung

  • Freisetzung

… keine Ad-hoc Maßnahmen, sondern künftige personelle Aktionen systematisch durchdenken

29
New cards

Welche Ziele verfolgt die Personalplanung?

… basiert auf personalpolitischen Grundsätzen und legt personalwirtschaftliche Ziele fest.

  • Versachlichung der Personalpolitik

  • Berechenbarkeit von Risiken

  • Verwirklichung wirtschaftlicher Ziele unter Berücksichtigung der Mitarbeiterinteressen

30
New cards

Was bedeutet VUCA-Welt?

  • V = Volatilität

  • U = Unsicherheit

  • C = Komplexität

  • A = Mehrdeutigkeit-Ambiguität

Die moderne Unternehmenswelt ist instabil, schwer vorhersehbar, komplex und mehrdeutig

31
New cards

Welche Querschnittsfunktionen hat das Personalmanagement?

  1. Personalverwaltung und Personalinformationssysteme

  2. Personalcontrolling

  3. Personalmarketing

32
New cards

Was versteht man unter Personalverwaltung?

= umfasst alle administrativen, routinemäßigen personalwirtschaftlichen Tätigkeiten zusammen

  • beschaffungsbezogene Aufgaben (Stellenausschreibung, Bewerbungen, Meldung bei SV usw.)

  • einsatzbezogene (Einarbeitung, Versetzungen Beförderungen usw.)

  • entgeltbezogene Aufgaben (Ermittlung des Gehalts, Überweisung)

  • betreuungsbezogene Aufgaben (Umsetzung des Arbeitsschutzes, Freizeit- und Kulturveranstaltungen)

  • freistellungsbezogene Aufgaben (Abmahnungen, Kündigungsschreiben)

33
New cards

Was enthält eine Personalakte?

  • persönliche Daten

  • vertragliche Vereinbarungen

  • Entgeltinformationen

  • Urlaubs- Krankheitstage

  • Weiterbildungen

  • Bewertungen

  • Abmahnung

34
New cards

Was ist ein Personalinformationssystem?

  • erfasst

  • speichert

  • verwaltet

  • sortiert

  • analysiert

alle personalrelevanten Daten

Ziel: schnellere und bessere Entscheidungen

35
New cards

Welche Anforderungen gelten für Personalinformationssysteme?

  • Sicherheit: Schutz vor Unberechtigten mit Codes oder Verschlüsselung aber auch Speicherung und Verwalten von sensiblen Daten, DSGVO

  • Wirtschaftlichkeit: Anschaffungskosten, Speicherkapazität und Bearbeitungszeit

  • Integration: Daten sollten zentral erfasst und bearbeitbar sein

  • Flexibilität: System muss erweiterbar sein, um zukünftige Anforderungen zu decken

  • Benutzerfreundlichkeit

36
New cards

Was versteht man unter Personalcontrolling?

= zukunftsorientierte Planung, Steuerung und Kontrolle des Personalmanagements

37
New cards

Welche Aufgaben hat das Personalcontrolling?

  • Fehlentwicklungen erkennen

  • Korrekturmöglichkeiten aufweisen

  • strategische Auswirkungen analysieren

  • Umweltveränderungen erkennen

  • Anpassungsstrategien entwickeln

38
New cards

Welche Instrumente und Kennzahlen verwendet das Personalcontrolling?

Instrumente:

  • Soll-Ist-Vergleiche

  • SWOT-Analyse

  • HR-Portfolios

  • Stärken-Schwächen Analyse

Kennzahlen:

  • Fluktuationsquote

  • Altersquote

  • Frauenquote

  • Bewerber pro Ausschreibung

  • Kosten per Hire

  • Krankenquote

  • Unfallquote

  • Time to Hire

  • Mitarbeiterzufriedenheit

  • Ausbildungsquote

  • Quote interner und externer Freisetzungen

39
New cards

Was ist die Humanvermögensrechnung?

… versucht den Wert der menschlichen Ressource eines Unternehmens zu bestimmen

Synonyme: Humankapitalrechnung, Personalvermögensrechnung, Resource Accounting

40
New cards

Welche Perspektiven gibt es bei der Humanvermögensrechnung?

  • Individualperspektive: Wert des einzelnen Mitarbeiters fürs Unternehmen

  • Unternehmenspersepktive: Einflussnahmen des U. auf Humanvermögen z.B. durch Wissens- und Kompetenzmanagement

  • Umweltperspektive: Stakeholder haben auch Interesse an Ermittlung des Humanvermögens

41
New cards

Welche Ansätze der Humanvermögensrechnung gibt es?

  • Kostenorientierte Ansätze: Wert des Mitarbeiters wird über entstandene oder kündige Kosten berechnet (Personalkosten, Weiterbildungskosten, Wiederbeschaffungskosten)

  • Erfolgs- und unternehmenswertorientierte Ansätze: Wert des Personals wird über Unternehmenserfolg berechnet (Gewinn, Cashflow, Börsenwert)

  • Indikatorbasierte Ansätze: Wert des Personal wird anhand bestimmter Indikatoren gemessen ( Motivation, Qualifikation, Mitarbeiterbindung)

  • Integrierte Ansätze: Kombination mehrerer Bewertungsmethoden —> Saarbrücker Formel

42
New cards

Was ist die Saarbrücker Formel?

= integrierter Ansatz der Humanvermögensrechnung

  • berücksichtigt Kompetenzverlust über Zeit

  • bezieht Betriebszugehörigkeit ein

  • bewertet Personalentwicklung positiv

43
New cards

Was versteht man unter Personalmarketing?

= umfasst alle systematischen Aktivitäten eines Unternehmens um seine Stellung bei potentiellen oder aktuellen Mitarbeitern zu verbessern

44
New cards

Welche vier Herausforderungen nennt Scholz für das Personalmarketing?

  • Profilierungsproblem: materielle Arbeitsbedingungen verschiedener Unternehmen unterschieden sich kaum, deshalb müssen Unternehmen immaterielle Vorteile bieten und sich von der Konkurrenz abheben

  • Motivationsproblem: klassische Motivationen wie Entgelt und Arbeitszeit verlieren ihre Wirkung, da sie sehr ähnlich in Unternehmen ausgeprägt sind, deshalb müssen andere Faktoren gefunden werden, die Mitarbeiter motivieren

  • Akquisitionsproblem: Mangel an hochqualifizierten Fachkräften und Wandel vom Verkäufer zum Käufermarkt, Fachkräfte bestimmen Bedingungen

  • Retentionsproblem: sinkende Loyalität und häufiger Arbeitgeberwechsel, deshalb müssen Unternehmen Mitarbeiter stärker binden und Attraktivität erhöhen

45
New cards

Was versteht man unter Employer Branding?

= der Aufbau einer Arbeitgebermarke mit dem Ziel Unternehmen als attraktiven Arbeitgeber zu positionieren und Unique Applying Präposition vermitteln

46
New cards

Was ist eine Employer Brand?

= fest verankerte Bild eines Unternehmens als Arbeitgeber in den Vorstellungen aktueller oder potentieller Mitarbeiter, Ziel dass sich Mitarbeiter mit Werten identifizieren

47
New cards

Welche Richtungen des Employer Branding gibt es?

  • externes Personalmarketing

  • internes Personalmarketing

  • Peer-Group-Personalmarketing

48
New cards

Was ist externes Personalmarketing?

  • richtet sich an potentielle Mitarbeiter

  • soll Bewerbungen und Interesse an Unternehmen fördern

  • Rekrutierung im Mittelpunkt

49
New cards

Was ist internes Personalmarketing?

  • Mitarbeiterbindung im Zentrum

  • richtet sich an bestehende Mitarbeiter

Beispiele:

  • attraktive Vergütung

  • gute Arbeitsbedingungen

  • Weiterbildungsmöglichkeiten

50
New cards

Was ist Peer-Group-Personalmarketing?

  • richtet sich an Multiplikatoren (Familie, Freunde, Kollegen, Öffentlichkeit, Presse)

  • Multiplikatoren beeinflussen berufliche Entscheidung

  • Personalmarketing muss also auch auf Bild bei Multiplikatoren achten

51
New cards

Was versteht man unter Retention Management?

= Bündelung von Maßnahemen zur Personalbindung, um Fluktuation zu verringern