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Hinführung
Das ICH steht im Mittelpunkt des Freudschen Persönlichkeitsmodells und hat eine zentrale Aufgabe: Es muss versuchen, den verschiedenen Ansprüchen und Forderungen des ES, des ÜBER-ICH und der Realität gerecht zu werden. Dabei sind Konflikte unvermeidlich.
Ungleichgewicht der Persönlichkeit
Fehlformen in der Erziehung (z. B. stark autoritär, vernachlässigend, verwöhnend, Laissez-faire) begünstigen ein Ungleichgewicht der Persönlichkeitsinstanzen zusammen mit der Realität (Ich-Schwäche). Dies führt zum Auftreten unangemessener Ängste und einem fortwährenden bzw. übertriebenen Einsatz von Abwehrmechanismen. Dadurch kommt es zu Leugnung, Verzerrung und Verfälschung der Realität und schließlich zu realitätsunangepasstem Verhalten bzw. zu Symptomen einer seelischen Fehlentwicklung oder psychischen Störung.
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