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Wissen - Definitionen
-Lernen: relativ dauerhafte Veränderung von Wissen durch Erfahrungen (bewusst/unbewusst)
-Wissenserwerb: aktive, kognitive Prozesse der Enkodierung, Speicherung und Nutzung von Informationen
Perspektiven auf Wissen
1.Wissen als Besitz (Aneignung)
-Ich habe Wissen (z.B. lesen können)
2.Wissen als Teilhabe
-Teil einer Gesellschaft sein (z.B. wissenschaftlicher Diskurs)
Wissen - Konstruktivismus
-Wissen wird aktiv konstruiert (aufgebaut), nicht empfangen
-Zentrale Prozesse:
-Auswahl
-Organisation
-Elaboration
-Konstruktion=Verknüpfung mit Vorwissen
-Formen von Wissen:
-Schemata/Konzepte (Auto, Unterrichtsstunde)
-Skripte (zu Essen einladen, Lernen planen)
-Mentale Modelle (Schlussfolgerungen, soziale/physikalische Prozesse z.B. Zeitumstellung, Wahlsystem)
Angebots-Nutzungs-Modell
-Unterricht=Lernangebot
-Lernen=aktive Nutzung durch Lernende
-kein garantierter Lernerfolg
Lernstrategien - Definitionen
bewusste, zielgerichtete Verhaltensweisen und Gedanken zur Steuerung von Motivation und Wissenserwerb
→Aufgaben-, Situations-, und Personenabhängig
→Lernstrategien müssen gelernt werden
Arten von Lernstrategien - Informationsverarbeitungsstrategien
Informationsverarbeitungsstrategien
-Wiederholungsstrategien (Üben, z.B. verteiltes Üben)
-Organisationsstrategien (Strukturierung, z.B. Mindmaps)
-Elaborationsstrategien (Verstehen, z.B. Fragen stellen)
-kritisches Prüfen (z.B. das Gelernte erzählen und überwachen)
Arten von Lernstrategien - Kontrollstrategien
Kontrollstrategien (metakognitive Strategien)
-Planung des Lernens (z.B. Zielsätzung, Zeitschätzung)
-Überwachung des Lernens (Ist-Soll-Vergleiche)
-Regulierung (Anpassung, wenn Vergleiche nicht zufriedenstellend sind)
Arten von Lernstrategien - Stützstrategien
Stützstrategien
-Anstrengungssteuerung
-Aufmerksamkeitssteuerung
-Zeitmanagement
-Gestaltung der Lernumgebung
Probleme der Strategienutzung
-Mediationsdefizit: Vorraussetzungen fehlen
-Produktionsdefizit: Strategie wird nicht spontan genutzt
-Nutzungsdefizit: Strategie wird genutzt, bringt aber nichts
-Reife Strategienutzung: Training wirkt positiv
subjektive Motivationstheorie
-aus dem Alltag
-entweder viel oder wenig Motivation
intrinsische Motivation
aus der Tätigkeit selbst (z.B. Interesse, Flow)
extrinsische Motivation
durch Folgen der Handlung (z.B. antizipierte Belohnung)
Entwicklung von Motivation
-Neugier und Interesse
→überlebenswichtig
→Entwicklung
Interessenentwicklung
-universelle Interessen (1. Lebensjahr, Menschen und Sachen)
-geschlechtstypische Interessen (4.Lebensjahr)
-alterstypische Interessen (Grundschulalter)
-identitätsrelevante Interessen
-berufliche Interessen
Motivation im Handlungsverlauf
-Person: Motive, Bedürfnisse, Ziele
-Situation: Anreize, Gelegenheiten
-aktuelle Motivation
-Prozesse
-Ergebnisse
-kurz/langfristige Folgen
Unterscheidung:
-situative/aktuelle Motivation (durch Situation)
-habituelle Motivation (dauerhafte Disposition)
Selbstreguliertes Lernen
-Bildungsziel
-fast jedes Lernen ist selbstreguliertes
-im engeren Sinne: bewusste Zielsetzung, Planung, Selbstbeobachtung
Phasen selbstregulierten Lernens
1.Handlungsplanung/präaktionale Phase
-Zielsetzung, Strategieauswahl, Motivationsaufbau
2.Handlungsausführung und Kontrolle/aktionale Phase
-Lernhandlung, Beobachtung, Optimierung
3.Selbstrefelxion/postaktionale Phase
-Bewertung, Reflexion, Schlussfolgerung, neue Vorsätze
Selbstregulation in der Grundschule
-Selbstregulation ist früh förderbänder
-entwickeln Strategien
-fördern von Lernhaltung und Selbstwirksamkeitserwartungen
Förderung von Selbstregulation
direkte Förderung:
-Übung in verschiedenen Kontexten
-Selbstbeobachtung als zentrales Element
indirekte Förderung:
-motivationsförderliche Bedingungen
-autonom ohne Kontrolle
-informatives/positives Feedback
-Vorbild sein