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Zelldetermination
Irreversible Differenzierung von Zellen; Festlegung von Funktion und Gestalt, bei der totipotente embryonale Zellen zu funktionalen Körperzellen werden
Anlagepläne
Projektionen der Embryonalentwicklung
Spemanns Schnürungsexperiment (gleichmässige Teilung)
Schnürung zerteilt den grauen Halbmond gleichmässig —> es entwickeln sich zwei vollständige Larven
Spemanns Schnürungsexperiment (ungleichmässige Teilung)
Eine Hälfte enthält den grauen Halbmond (wird zur intakten Larve), die andere nicht (wird zum Bauchstück)
Grauer Halbmond (Inhalt)
Enthält cytoplasmatische Faktoren, die für die vollständige Entwicklung essenziell sind
Grauer Halbmond (Definition)
Schwach pigmentiertes, halbmondförmiges Areal, das nach Spermieneintritt auf der gegenüberliegenden Seite sichtbar wird
Ortsgemässe Entwicklung
Gewebestück (aus Blastula/früher Gastrula) passt sich der neuen Umgebung an; Differenzierung wird durch die Umgebung bestimmt
Herkunftsgemässe Entwicklung
Gewebestück (aus später Gastrula) entwickelt sich gemäss seiner Herkunft, unabhängig vom neuen Ort
Induktion
Determinierende Wirkung von Zellen auf das umgebende Gewebe (z.B. durch Signalmoleküle)
Organisator
Das auslösende Gewebeteil bei der Induktion (z.B. die Zellen der dorsalen Urmundlippe)
Musterbildung
Anlage von Körperachse, Symmetrie und Segmentierung durch Konzentrationsgradienten
Transkriptionsfaktoren
DNA-bindende Proteine, die eine spezifische Auswahl an Zielgenen aktivieren (werden durch ungleiche Verteilung im Embryo zu Gradienten)
Bicoid-Gen (Drosophila)
Schlüsselgen für die Ausbildung der Körperachse (vorne/hinten) und der Polarität; codiert für Transkriptionsfaktoren
Bicoid-mRNA
Lagert sich während der Eireifung am zukünftigen Vorderpol der Oocyte an
Bicoid-Protein
Nach der Translation am Vorderpol hoch konzentriert, diffundiert ins Cytoplasma und bildet ein Konzentrationsgefälle (Gradient)
Genexpression
Vorgang, bei dem unterschiedliche Zellen unterschiedliche Gene nutzen (wird durch Induktion und Zell-Interaktionen verändert)
Diploid (2n)
Zelle mit zwei Chromosomensätzen (ein mütterliches und ein väterliches Chromosom pro homologem Paar), z.B. Körperzellen
Meiose
Reduktion der Chromosomensätze von zwei (2n) auf einen (1n) zur Bildung haploider Keimzellen
Haploid (1n)
Zelle mit nur einem Chromosomensatz (wie Keimzellen/Gameten nach der Meiose)
Doppelchromosomen
Zwei identische Einzelchromosomen, die nach der Verdopplung zusammenhängen
Prophase I
Homologe Doppelchromosomen lagern sich aneinander, Crossing-Over findet statt, Chromosomen verdichten sich
Crossing-Over
Austausch von Abschnitten zwischen dem mütterlichen und väterlichen Chromosom in der Prophase I
Metaphase I
Doppelchromosome ordnen sich in der Äquatorialebene an und sind mit Spindelfasern verbunden
Anaphase I
Doppelchromosome werden in die entgegengesetzten Zellhälften gezogen
Telophase I
Tochterzellen entstehen; sie enthalten jeweils einen Chromosomensatz aus Doppelchromosomen (haploid, 1n)
Prophase II
Chromosomen verdichten sich in den beiden neu entstandenen haploiden Tochterzellen erneut
Metaphase II
Doppelchromosomen werden von Spindelfasern in die Äquatorialebene gezogen
Anaphase II
Doppelchromosomen werden in Einzelchromosomen getrennt und an entgegengesetzte Pole transportiert
Telophase II
Abschluss der Meiose; vier haploide Tochterzellen (1n) mit jeweils Einzelchromosomen sind entstanden
Spermatogenese (Urkeimzellen)
Urkeimzellen im Hoden vermehren sich mitotisch, durchlaufen die Meiose und differenzieren sich zu Spermien
Oogenese (Urkeimzellen im Fetus)
Urkeimzellen im Eierstock vermehren sich mitotisch und treten in die Prophase I der Meiose ein; dieser Prozess wird dann angehalten und ruht bis zur Pubertät