2. Kostenartenrechnung

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50 Terms

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Definition von Kostenartenrechnung

  • Bildet die Grundlage für die Kostenstellen (chi phí phát sinh) und die Kostenträgerrechnung (chi phí phát sinh cho sản phẩm nào)

  • Systematicshe Erfassung und Gruppierung sämtlicher Kosten, die in der Abrechnungsperiode angefallen sind: vollständig, eindeutig, überschneidungsfrei

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r. Kostenträger,-

  • WOFÜR (für welches Produkt/welche Dienstleistung) sind sie entstanden?

  • Produkt

  • z.B Kostenträger 1: Vollkornbrot, Kostenträger 2: Erdbeerkuchen, Kostenträger 3: Schokokekse

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e. Kostenstelle,-

  • WO im Unternehmen sind die Kosten entstanden?

  • z.B: Lager, Backstufe, Verkaufsfiliale

<ul><li><p><strong>WO</strong> im Unternehmen sind die Kosten entstanden?</p></li><li><p>z.B: Lager, Backstufe, Verkaufsfiliale </p></li></ul><p></p>
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Beispiel der Kostenträger und Kostenstellen

Beispiel 2: Ein Automobilhersteller (z. B. VW oder BMW)

  • Kostenträger (Das Produkt – Wofür?):

    • Kostenträger 1: Ein Elektro-SUV

    • Kostenträger 2: Ein kleiner Kleinwagen

  • Kostenstellen (Die Abteilungen – Wo?):

    • Kostenstelle Presswerk: Wo die Bleche geformt werden.

    • Kostenstelle Lackiererei: Wo die Autos Farbe bekommen.

    • Kostenstelle Forschung & Entwicklung: Wo Ingenieure neue Motoren designen.

    • Kostenstelle Marketing/Vertrieb: Wo die Werbekampagnen geplant werden.

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primäre Kosten

  1. Materialkosten

  2. Personalkosten

  3. Anlagekosten (insbesondere Abschreibungen)

  4. Kapitalkosten (insbesondere Zinsen)

  5. Wagnisse

  6. Fremdleistsungkosten

  7. Steuern, Gebühren, Beiträge

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Materialkosten

  • Alles, was du für die Produktion einkaufst

  • z.B: Holz, Schrauben, Lack

7
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Personalkosten

  • Alles, was du an deine Mitarbeiter zahlst

  • Löhne für Arbeiter, Gehälter für Angestellte, Sozialversicherung

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Anlagekosten (insbesondere Abschreibungen)

tài sản cố định

  • Der Wertverlust deiner Maschinen oder Gebäude über Zeit

  • Maschine für 100.000 € / 10 Jahre = 10.000 € Abschreibung pro Jahr

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Kapitalkosten (insbesondere Zinsen)

vốn

  • Die Kosten für geliehenes Geld

  • Kredit über 100.000 € bei 5% Zinsen = 5.000 € Zinsen im Jahr

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Wagnisse = Risiko

rủi ro

  • Kosten für unvorhergesehene Verluste, die man aber einkalkulieren muss (z. B. kaputte Ware, Kunden, die ihre Rechnungen nicht bezahlen, oder Unfälle beim Transport)

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Fremdleistungskosten

  • Dienstleistungen, die externe Firmen für dich erledigen

  • z.B: ein externer Steuerberater für 1500 Euro

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Steuern, Gebühren, Beiträge

  • Kosten an den Staat, Kammern

  • Gewerbesteuer, Müllgebühren

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Was gibt es in den Personalkosten?

  • Lohnkosten: Zeitlöhne, Akkordlöhne, Lohnnebenkosten

  • Gehaltskosten

  • Sonderentgelte

  • Personalleasing

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Zeitlohn

  • Bezahlung nach gearbeiteter Zeit

  • Stundenlohn

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Akkordlohn

  • Bezahlung nach Leistung

  • Euro pro hergestelltem Stück

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Lohnnebenkosten

  • das, was der Chef extra zahlen muss (Krankenversicherung, Rentenversicherung, Berufsgenossenschaft)

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Lohnkosten (für Arbeiter)

  • Geld für Menschen, die direkt in der Produktion arbeiten

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Was gibt es in den Materialkosten?

  • Handelswaren

  • Fertigungsmaterial

  • Fertigungsstoffe

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Handelswaren

  • Produkte, die fertig gekauft und direkt weiterverkauft werden

  • Coca Cola im Supermarkt

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Fertigungsmaterial

  • Hauptbestandteile des Produkts

  • Holz für einen Tisch

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Fertigungsstoffe (Hilfs- und Betriebsstoffe)

  • Dinge, die man für die Produktion braucht, die aber kein Hauptbestandteil sind

  • Schrauben, Schmieröl für die Maschinen

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Energiekosten, Dienstleistung

  • Strom, Treibstoffe, Kohle

  • Fremdfertigung: Ein Teil des Produkts wird von einer anderen Firma gebaut

  • Fremdakquisition: Kosten für eine externe Marketing Agentur, die Werbung schaltet

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Was gibt es in Anlagenkosten?

  • Anlagevorhaltungskosten

  • Instandhaltungskosten

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Anlagevorhaltungskosten (chi phí dự trữ)

  • Kosten, die entstehen, nur weil die Anlage da ist

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Instandhaltungskosten (chi phí bảo trì)

  • Kosten für Reparaturen, damit die Gebäude und Maschinen funktionstüchtig bleiben

  • Ersatzteile, externe Handwerker

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Versicherungskosten

  • Schutz vor Risiken

  • Produkthaftpflicht: wenn das Produkt dem Kunden einen Schaden zufügt

  • Warenkreditversicherung: falls Kunden nicht bezahlen

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Kosten fremder Rechte

  • Wenn das Unternehmen Gebühren bezahlen muss, um etwas nutzen zu dürfen

  • Lizenzgebühren für Software oder Patente

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Was gibt es in Kapitalkosten?

  • Fremdkapitalzinsen: Zinsen für den Bankkredit

  • Eigenkapitalzinsen: kalkulatorische Kosten. Das Unternehmen berechnet fiktive Zinsen für das Geld, das der Eigentürmer selbst hineingesteckt hat

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Werbekosten

  • Flyer, Werbematerialien, TV-und Radiowerbung

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Einzelkosten (chi phí trực tiếp)

  • Kosten, die man direkt und genau für ein Produkt messen kann

  • Holz: EK: Für diesen einen Tisch habe ich exakt 1 m2 Holz verbraucht

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Gemeinkosten (chi phí gián tiếp)

  • Das sind Kosten, die für die ganze Fabrik anfallen

  • Strom/ Öl = GK

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Beispielhafte Erläuterung der Zusammensetzung der Anschaffungskosten

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<p>[Bewertung des Materialverbrauchs] Auftragsmaterial: vật liệu theo đơn hàng </p>

[Bewertung des Materialverbrauchs] Auftragsmaterial: vật liệu theo đơn hàng

  • Dieses Material wird extra für einen ganz bestimmten Kundenauftrag gekauft

  • Ein Kunde bestellt einen Luxus-Tisch aus speziellem, teurem Mahagoni-Holz. Du kaufst das Holz genau für ihn. Hier nimmt man immer den echten Einkaufspreis (Anschaffungspreisorientierte Bewertung).

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<p>[Bewertung des Materialverbrauchs] Vorratsmaterial: vật liệu dự trữ </p>

[Bewertung des Materialverbrauchs] Vorratsmaterial: vật liệu dự trữ

  • Das ist das normale Material, das du immer auf Lager hast (z. B. Standard-Schrauben)

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<p>Wiederzubeschaffendes Material: vật liệu có thể mua lại được </p>

Wiederzubeschaffendes Material: vật liệu có thể mua lại được

Das Material wird wieder nachgekauft, wenn es leer ist

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<p>Nicht wiederzubeschaffendes Material: vật liệu không mua lại được </p>

Nicht wiederzubeschaffendes Material: vật liệu không mua lại được

Dieses Material gibt es so nicht mehr zu kaufen (z. B. eine alte Maschine oder Restbestände). Das bewertet man mit Opportunitätskosten (was hätte ich sonst damit verdienen können?)

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<p>Durchschnittspreise</p>

Durchschnittspreise

Man wirft alle Einkaufspreise in einen Topf und rechnet den Durchschnitt aus.

  • Beispiel: Du kaufst im Januar Schrauben für 10 Cent und im Februar wegen der Inflation für 12 Cent. Wenn du im März eine Schraube verbrauchst, rechnest du einfach mit dem Durchschnitt: 11 Cent.

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<p>(Vorratsmaterial) FIFO-First in-First out </p>

(Vorratsmaterial) FIFO-First in-First out

  • Was zuerst reinkommt, wird auch zuerst verbraucht

  • Die Logik: Die ältesten Materialien werden zuerst genommen (wie bei frischer Milch im Supermarkt, die ganz vorne steht).

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<p>(Vorratsmaterial) LIFO- Last in-First out</p>

(Vorratsmaterial) LIFO- Last in-First out

  • Was zuletzt reinkommt, wird zuerst verbraucht

  • Die Logik: Stell dir einen großen Haufen Kohle oder Sand vor. Das, was der LKW oben draufkippt (Zuletzt gekommen), nimmst du als Erstes wieder weg

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<p>(Vorratsmaterial) HIFO- Highest in-First out </p>

(Vorratsmaterial) HIFO- Highest in-First out

  • Das teuerste Material wird zuerst verbraucht

  • Ziel: Man möchte die teuren Kosten sofort in der Rechnung sehen, um den Gewinn vorsichtig zu kalkulieren

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<p>(Vorratsmaterial) LOFO-Lowest in-First out </p>

(Vorratsmaterial) LOFO-Lowest in-First out

  • Das billigste Material wird zuerst verbraucht

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Einzelkosten (Chi phí trực tiếp)

  • Kosten, die man direkt einem einzelnen Produkt zuordnen kann

  • Die 5 Scheiben Salami auf der Salami-Pizza

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Gemeinkosten

  • Kosten, die für die gesamte Firma oder mehrere Produkte gemeinsam entstehen

  • Die Gehalt der Buchhaltung oder die Miete für das Restaurant

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Variable Kosten

  • Kosten, die sich verändern (steigen), wenn die Produktionsmenge steigt

  • Der Teig und die Salami (je mehr Pizzen gebacken werden, desto mehr Zutaten braucht man)

<ul><li><p>Kosten, die sich verändern (steigen), wenn die <strong>Produktionsmenge steigt</strong></p></li><li><p>Der Teig und die Salami (je mehr Pizzen gebacken werden, desto mehr Zutaten braucht man)</p></li></ul><p></p>
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Fixe Kosten

  • Kosten, die immer gleich hoch bleiben, völlig egal wie viel produziert wird

  • Die monatliche Raummiete für die Pizzeria

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<p>Grenzkosten: Kostenänderung bei Beschäftigungsänderung </p>

Grenzkosten: Kostenänderung bei Beschäftigungsänderung

  • Je mehr du produzierst, desto billiger wird das nächste Stück

  • Du kaufst das A4-Farbpapier nicht mehr einzeln, sondern im riesigen 500-Blatt-Pack und bekommst einen Mengenrabatt. Die Papierkosten pro Seite sinken

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<p>Grenzkosten sinken bei  Beschäftigungszuwachs</p>

Grenzkosten sinken bei Beschäftigungszuwachs

  • Das jeweils nächste Stück zu produzieren wird immer billiger

  • Beispiel:

  • Bevor du überhaupt einen Meter fährst: Du musst das Auto für den Tag mieten. Das kostet dich fix 40 Euro

  • Der 1. Kilometer: Du fährst los. Dieser erste Kilometer kostet dich die 40 Euro Miete +0,10 Euro für den Sprit. Der erste Kilometer war also extrem teuer.

  • Der 2. Kilometer (Der zusätzliche Kilometer): Die Automiete ist bezahlt. Damit das Auto einen weiteren Kilometer fährt, musst du nur noch den Sprit für diesen einen Kilometer bezahlen: also 0,10 Euro

  • Der 3. Kilometer: Kostet wieder nur 0,10 Euro extra.

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<p>Grenzkosten steigen bei Beschäftigungszuwachs </p>

Grenzkosten steigen bei Beschäftigungszuwachs

Materialknappheit und Notkäufe

Du druckst mitten in der Nacht Skripte aus. Plötzlich ist dein günstiges Farbpapier leer.

  • Die nächste Seite (Notkauf): Du musst den Druck stoppen und extra zu einer teuren Tankstelle oder einem Kiosk fahren, um dort ein völlig überteuertes Notfall-Paket Papier zu kaufen.

  • Fazit: Die zusätzliche Seite kostet dich im Einkauf plötzlich das Dreifache. Die Kostenkurve macht einen steilen Knick nach oben.

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