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55 Terms

1
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Welcher Faktor wirkt im 'Wirkmodell I' direkt auf die Gesundheit?

Das Gesundheitsverhalten.

2
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Was beeinflusst laut 'Wirkmodell I' primär das Gesundheitsverhalten?

Persönlichkeit und Bewältigung.

3
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Welche Faktoren haben im 'Wirkmodell I' einen Einfluss auf die Bewältigung?

Stressoren und deren Bewertungen.

4
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Wie entstehen laut dem 'Konstitutionellen Prädispositions-Modell' (Wirkmodell II) physiologische Reaktionen?

Durch die individuelle Prädisposition eines Menschen.

5
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Auf welche zwei Bereiche wirken sich physiologische Reaktionen im 'Wirkmodell II' aus?

Auf die Persönlichkeit und auf die Gesundheit.

6
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Was ist der entscheidende Faktor im 'Interaktionalen Stress-Moderations-Modell' (Wirkmodell III)?

Der Stress.

7
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Welche Rolle spielt die Persönlichkeit im 'Wirkmodell III'?

Sie entscheidet, wie Stressoren bewertet oder bewältigt werden.

8
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Was steht im 'Transaktionalen Stress-Moderations-Modell' (Wirkmodell IV) in einer Wechselwirkung mit der Persönlichkeit?

Stressoren und die Situation.

9
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Welches Verhaltensmuster ist das Kernmerkmal von 'Typ A', das am stärksten mit KHK korreliert?

Feindseligkeit.

10
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Wie wird das Typ-A-Verhalten im klinischen Kontext über das Verhalten des Patienten gemessen?

Strukturiertes Interview (SI).

11
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Warum korreliert Feindseligkeit häufig mit einer KHK?

Feindselige Personen konsumieren eher Tabak und Alkohol.

12
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Was ist das Hauptmerkmal des Persönlichkeitskonstrukts 'Typ C'?

Unterdrückung negativer Emotionen (insbesondere Ärger).

13
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Welche Art des Copings gilt als moderater Prädiktor für Krebserkrankungen bei Typ C?

Vermeidendes repressives Coping.

14
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Was ist das methodische Hauptproblem bei Metaanalysen zu Typ C und Krebs?

Es handelt sich zumeist um Querschnittstudien ohne prospektive Belege.

15
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Wie hoch ist das relative Risiko (RR) für eine KHK bei Vorliegen einer Major Depression?

RR = 1.5-2.0.

16
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Welche physiologischen Systeme sind für die Verbindung von Depression und KHK verantwortlich?

SAM (Sympathikus-Adrenal-Medullär) und PAC (Hypophysen-Adrenocortical).

17
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Welche Behandlungsform erweist sich bei Depressionen im Kontext einer KHK oft als wirkungslos?

Kognitive Psychotherapie.

18
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Aus welchen zwei Hauptmerkmalen setzt sich das 'Typ D'-Persönlichkeitscluster zusammen?

Negative Affektivität und soziale Hemmung.

19
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Wie beeinflusst erhöhte Ängstlichkeit laut Studien die Mortalität?

Sie erhöht die Mortalität um 26%.

20
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Welche zwei Faktoren der Big 5 sind positiv mit Gesundheit assoziiert?

Gewissenhaftigkeit und Verträglichkeit.

21
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Gefühl von _____: Die Erwartung, Reize als geordnete und strukturierte Informationen verarbeiten zu können.

Verstehbarkeit

22
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Gefühl von _____: Die Überzeugung, dass Schwierigkeiten lösbar bzw. Ressourcen vorhanden sind.

Handhabbarkeit (Bewältigbarkeit)

23
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Gefühl von _____: Das Leben wird als emotional sinnvoll und nicht als Last wahrgenommen.

Sinnhaftigkeit (Bedeutsamkeit)

24
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Um wie viel Prozent wird die Mortalität durch Kohärenzerleben nach Kontrolle von Risikofaktoren reduziert?

17%.

25
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Mit welchem Instrument wird dispositioneller Optimismus üblicherweise gemessen?

Life Orientation Test (LOT).

26
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Was besagt die 'Mediatorhypothese' im Kontext von Optimismus und Gesundheit?

Stressbewältigungsmechanismen vermitteln den Zusammenhang.

27
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Sind die Effekte von Optimismus auf die Gesundheit bei subjektiven oder objektiven Indikatoren stärker?

Bei subjektiven Indikatoren.

28
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Wie wirkt sich Pessimismus spezifisch auf die kardiovaskulär bedingte Mortalität aus?

Er erhöht das Risiko um 20%.

29
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Was misst der 'Allostatic Load Index' (ALI)?

Physiologische Effekte anhand von 12 Variablen.

30
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Welchen Einfluss hat der sozioökonomische Status auf den Effekt der Intelligenz auf die Mortalität?

Er vermindert den Effekt auf etwa 12%.

31
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Welches Zytokin mediiert den Zusammenhang zwischen Religiosität und Mortalität?

Interleukin-6 (IL-6).

32
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Wie hoch ist die Mortalitätsreduktion durch Religiosität bei bereits kranken Patienten?

2%.

33
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Welches Fazit zieht die Quelle zur aktuellen wissenschaftlichen Haltbarkeit von 'Typ A'?

Typ A ist widerlegt.

34
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Was ist die Kernbehauptung der Polyvagaltheorie?

Das autonome Nervensystem reagiert hierarchisch je nach wahrgenommener Sicherheit oder Bedrohung.

35
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Welcher Hirnnervenkern steuert vagale Signale zum Herzen für eine schnelle Frequenzregulation?

Nucleus ambiguus.

36
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Welche Verhaltensfunktion hat der myelinisierte Vagusnerv laut Polyvagaltheorie?

Soziale Kommunikation und Selbstberuhigung.

37
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Welche Reaktion wird durch das sympathisch-adrenale System mobilisiert?

Kampf- oder Fluchtreaktion.

38
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Wozu dient der unmyelinisierte Vagusnerv (dorsaler Vagus) in Gefahrensituationen?

Immobilisierung (Totstellreflex).

39
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Wie viel Prozent des Tages verbringen Menschen durchschnittlich mit sozialen Interaktionen?

52-60%.

40
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Welche Perspektive der sozialen Unterstützung fokussiert auf den wahrgenommenen Nutzen?

Empfängerperspektive.

41
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Was ist der Unterschied zwischen quantitativ-struktureller und qualitativ-funktionaler Definition von Unterstützung?

Strukturell meint die Menge (Netzwerk), funktional meint die Qualität der Unterstützung.

42
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Nenne die drei Ebenen der wahrgenommenen und erhaltenen Unterstützung.

Emotionale, instrumentelle und informationelle Unterstützung.

43
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Was beschreiben 'Upstream-Prozesse' bei der sozialen Unterstützung?

Wie soziokulturelle Bedingungen das soziale Netzwerk formen.

44
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Um welchen Faktor erhöht fehlende soziale Unterstützung das Risiko bei einer bestehenden KHK?

Um den Faktor 1.5-2.0.

45
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Profitieren Frauen oder Männer statistisch gesehen mehr von sozialer Unterstützung?

Frauen.

46
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Was zeigte die Studie an Feldmäusen bezüglich sozialer Isolation?

Sie führt zu einer Dysregulation des ANS mit geringerer parasympathischer Kontrolle.

47
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Welcher Faktor ist laut Studien protektiver: Soziale Unterstützung geben oder empfangen?

Soziale Unterstützung geben.

48
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Wann ist laut der 'Theorie des sozialen Ausgleichs' das Erkrankungsrisiko am geringsten?

Wenn Geben und Nehmen ausgeglichen sind.

49
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Wann ist laut der 'Theorie des Selbstwertgefühls' das Erkrankungsrisiko am geringsten?

Wenn sehr viel gegeben wird.

50
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Welches Instrument dient zur multidimensionalen Erfassung von sozialer Unterstützung?

Berliner Social-Support Skalen (BSSS).

51
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Was misst die 'Protective Buffering Scale'?

Das Fernhalten schlechter Nachrichten vom Gegenüber.

52
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Welche Hirnstruktur gilt als Grundlage des sozialen Regulationssystems durch Verknüpfung von Sicherheit und kardiovaskulärer Beruhigung?

Nucleus ambiguus.

53
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Was ist das JAS

Es ist ein Fragebogen nach dem Selbstberichtsverfahren.

54
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Warum sind Metaanalysen zu Persönlichkeit und Gesundheit oft problematisch?

Aufgrund der Dominanz von Querschnittstudien gegenüber prospektiven Studien.

55
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Welcher Zusammenhang besteht zwischen positiver Einstellung und dem ALI bei Frauen?

Der positive Zusammenhang ist bei Frauen etwas stärker als bei Männern.