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Stetiges und angemessenes Wirtschaftswachstum
Ziel: Die Wirtschaft soll langfristig wachsen ohne Überhitzung oder starke Schwankungen.
Indikator: Reales Bruttoinlandsprodukt (ca. 2-3% pro Jahr gilt als gesund).
Positive Folgen:
steigender Lebensstandard
mehr Arbeitsplätze
höhere Steuereinnahmen
mehr Investitionen und Innovationen
Negative Folgen bei Zielverfehlung:
Rezession
steigende Arbeitslosigkeit
sinkender Wohlstand
sinkende Staatseinnahmen
Inflation (zu hohes Wachstum)
Ressourcenverschwendung —> Umweltbelastung
Hoher Beschäftigungsstand
Ziel: Möglichst alle arbeitsfähigen Bürger und arbeitswillige Bürger haben eine Beschäftigung.
Indikator: Arbeitslosenquote (ideal: ca. 3-5%).
Positive Folgen:
höheres Einkommen für Haushalte
höhere Steuereinnahmen
weniger Sozialausgaben
steigende Nachfrage nach Gütern (Stärkung des Wirtschaftswachstums)
soziale Stabilität
Negative Folgen:
hohe Arbeitslosigkeit
geringere Nachfrage und Wirtschaftswachstum, da Kaufkraft sinkt
steigende Staatsausgaben für Sozialleistungen —> Gefahr: Armut/soziale Probleme
Stabiles Preisniveau
Ziel: Preise bleiben langfristig stabil (keine starke Inflation oder Deflation).
Indikator: Verbraucherpreisindex bzw. Inflationsrate. Zielwert: ca. 2% pro Jahr → animiert zu Konsumausgaben; Verbraucher legen somit ihr Geld nicht einfach zur Seite.
Positive Folgen:
stabile Kaufkraft
Planungssicherheit für Unternehmen
Vertrauen in die Währung
Negative Folgen bei Zielverfehlung:
Inflation
Kaufkraftverlust
Unsicherheit in der Wirtschaft
Deflation
Konsumrückgang
Produktionsrückgang
wirtschaftliche Unsicherheit
Krisenrisiko
Außenwirtschaftliches Gleichgewicht
Ziel: Exporte und Importe sind langfristig positiv ausgeglichen
Indikator: Leistungsbilanzsaldo
Positive Folgen:
stabile Wechselkurse
stabile internationale Handlungsbeziehungen
geringe Auslandsverschuldung und somit geringe Abhängigkeit
hohe Wettbewerbsfähigkeit
Negative Folgen bei Zielverfehlung:
Exportüberschuss: Aufwertung der Währung (Nachfrage hoch, müssen mit Euro zahlen und der Euro wird wertvoller), Exporte werden teurer (Deutsche Produkte kosten im Ausland mehr→Nachfrage sinkt)
Importüberschuss: steigende Auslandsverschuldung
Gerechte Einkommens und Vermögensverteilung
Ziel: Einkommen und Vermögen sollen möglichst fair verteilt sein.
Indikator: Gini-Koeffizient (je niedriger, desto gerechter die Verteilung).
Positive Folgen:
weniger soziale Ungerechtigkeit
mehr gesellschaftliche Stabilität
stärkere Binnennachfrage
Negative Folgen bei Zielverfehlung:
soziale Spannungen (Kluft zwischen Arm und Reich wächst)
Armut und Ungleichheit
geringere gesellschaftliche Teilhabe (Bildung, Freizeit und Kultur, Gesundheit)
sinkendes Vertrauen in pol. Institutionen
Umweltschutz
Ziel: Nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen und Schutz der Umwelt.
Indikator: Co2- Emissionen pro Kopf bzw. ökologischer Fußabdruck
Positive Folgen:
Schutz von Ökosystem
Förderung umweltfreundlicher Innovationen
langfristige Sicherung der Lebensqualität
Langfristige wirtschaftliche Stabilität
Negative Folgen bei Zielverfehlung:
Umweltzerstörung
Klimawandel
Verlust der Biodiversität