Absolutismus und Ständegesellschaft unter Ludwig XIV.

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Diese Flashcards behandeln die zentralen Begriffe und Konzepte der absolutistischen Herrschaft Ludwigs XIV., die gesellschaftliche Gliederung Frankreichs und das Wirtschaftssystem des Merkantilismus.

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1
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Ludwig XIV.

Französischer König, auch als Sonnenkönig bekannt, der durch eine prachtvolle Hofhaltung in Versailles den Adel kontrollierte und absolutistisch regierte.

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Schloss Versailles

Das prächtige Machtzentrum Ludwigs XIV., dessen Bau die gesamten Staatseinnahmen eines Jahres verschlang und in dem der Adel lebte, um die Gunst des Königs zu gewinnen.

3
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Adel (Zweiter Stand)

Eine privilegierte Gesellschaftsschicht, die etwa 1%1\,\% der Bevölkerung ausmachte, von Steuern befreit war und durch Luxusausgaben am Hof in Abhängigkeit zum König geriet.

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Ständegesellschaft

Die seit dem Mittelalter bestehende Einteilung der französischen Gesellschaft in drei feste Gruppen: Geistlichkeit, Adel und das restliche Volk.

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Erster Stand

Der Stand der Geistlichen (Klerus), der zusammen mit dem Adel von der Steuerpflicht befreit war.

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Dritter Stand

Umfasste etwa 98%98\,\% der Bevölkerung (2525 Mio. Menschen, davon 2121 Mio. Bauern), trug die gesamte Steuerlast und besaß kaum Aufstiegsmöglichkeiten.

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Taille

Eine Form der Steuer, die insbesondere die Bauernschaft des dritten Standes stark belastete.

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Stehendes Heer

Eine ständige Armee von bis zu 400000400\,000 Mann, die dem König jederzeit zur Verfügung stand und ein Drittel der Staatsausgaben beanspruchte.

9
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Beamte

Lebenslange Staatsdiener, die direkt dem König verpflichtet waren und seine Befehle im ganzen Land bekannt machten und umsetzten.

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Direkte Steuer

Eine Abgabe, die nach Besitz und Einkommen gezahlt werden musste, wobei der erste und zweite Stand davon befreit waren.

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Indirekte Steuer

Abgaben auf bestimmte Verbrauchsgüter wie Salz und Seife, die beim Kauf dieser Waren anfielen.

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Jean Baptiste Colbert

Der Finanzminister Ludwigs XIV., der das System des Merkantilismus entwickelte, um die Staatseinnahmen zu erhöhen.

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Merkantilismus

Wirtschaftssystem, bei dem der Staat aktiv eingreift, um durch den Export von Fertigwaren und hohe Zölle auf Importe möglichst viel Bargeld ins Land zu ziehen.

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Manufakturen

Große Werkstätten, in denen Handwerker und Lohnarbeiter Waren arbeitsteilig und in großen Mengen mit der Hand herstellten.

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Zölle

Hohe Abgaben auf ausländische Fertigwaren, die erhoben wurden, um die Menschen zum Kauf einheimischer, französischer Produkte zu bewegen.

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Kolonien

Besitzungen in Asien und Amerika, aus denen Frankreich billige Rohstoffe für die eigene Produktion bezog.