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aerob
mit Sauerstoff.
anaerob
ohne Sauerstoff; unter Sauerstoffabschluss.
Ammonifikation
Abbau stickstoffhaltiger Verbindungen zu Ammonium (NH₄⁺).
anthropogen
durch den Menschen verursacht.
Aspekt
Erscheinungsbild eines Ökosystems zu einer bestimmten Jahreszeit (Abfolge = Aspektfolge).
Allensche Regel
Endotherme Tiere haben in kälteren Klimazonen kürzere Körperanhänge (zur Reduktion der Wärmeabgabe).
Ammoniak
Stickstoffausscheidungsprodukt vieler Fische und Amphibienlarven.
Absorption
Aufnahme bzw. Wechselwirkung von Licht mit Materie; wahrgenommen wird die Komplementärfarbe.
Bergmannsche Regel
Endotherme Tiere haben in kälteren Regionen ein größeres Volumen-Oberflächen-Verhältnis.
Biotop
Lebensraum eines Ökosystems mit seinen abiotischen Umweltfaktoren.
Biodiversität
Artenvielfalt innerhalb eines Ökosystems.
Biosphäre
Bereich der Erde, in dem Leben vorkommt.
biotische Faktoren
Einflüsse aus der belebten Umwelt (Konkurrenz, Räuber, Parasiten usw.).
Biotopvernetzung
Verbindungen (Brücken, Korridore) zwischen Biotopen.
Biozönose
Lebensgemeinschaft aller Organismen eines Ökosystems und ihrer biotischen Beziehungen.
Bruttoproduktion
Gesamte Fotosyntheseleistung der Produzenten ohne Abzug der Atmung.
Carnivor
Fleischfresser.
C₃-Pflanzen
CO₂-Fixierung direkt im Calvinzyklus; erstes stabiles Produkt ist ein C₃-Körper.
C₄-Pflanzen
CO₂-Fixierung über einen C₄-Körper; räumliche Trennung von Licht- und Dunkelreaktion; effizient bei viel Licht.
CAM-Pflanzen
zeitliche Trennung von Lichtreaktion und Calvinzyklus; typisch für sukkulente Wüstenpflanzen.
Cuticula
wasserundurchlässiges, wachshaltiges Abschlussgewebe der Blätter.
Denitrifikation
Reduktion von Nitrat zu gasförmigem Stickstoff (N₂); Beispiel für Chemosynthese.
Destruenten
Zersetzer; Organismen, die tote Biomasse abbauen.
Dichtestress
Belastung durch Überbevölkerung (Überbesetzung eines Lebensraumes).
Dissimilation
Zellatmung; Abbau energiereicher organischer Stoffe zu CO₂ und H₂O.
endergon
Reaktion, die Energie benötigt (negative Energiebilanz).
Endodermis
inneres Abschlussgewebe der Wurzel; reguliert Stofftransport.
Endwirt
Wirt, in dem der Parasit geschlechtsreif wird.
Energiefluss im Ökosystem
Energie nimmt entlang der Nahrungsketten ab; ein Teil geht als Wärme verloren.
globale Kreisläufe
Elementkreisläufe (C, N, H₂O, P), die global ablaufen.
Epidermis
äußeres Abschlussgewebe von Pflanzen oder Tieren.
Euryök
artenökologisch breit tolerierend gegenüber Umweltfaktoren.
exotherm
Reaktion, bei der Energie frei wird; poikilotherm = wechselwarm.
Herbivore
Pflanzenfresser.
Hydrophyt
Wasserpflanze; an aquatische Lebensräume angepasst.
Hygrophyt
Pflanze, an feuchte Standorte angepasst.
Kapazitätsgrenze (K)
maximale Populationsgröße, die durch Umweltfaktoren begrenzt wird.
Interzellularen
Luftgefüllte Hohlräume in Pflanzengeweben.
interspezifische Konkurrenz
Konkurrenz zwischen Individuen verschiedener Arten.
intraspezifische Konkurrenz
Konkurrenz zwischen Individuen derselben Art.
Jahresperiodizität
periodische Abfolge von Entwicklungs- oder Aktivitätsphasen im Jahresverlauf.
Kältestarre
Zustand poikilothermer Tiere zur Überwinterung; Stoffwechsel stark herabgesetzt.
K-Strategen
Arten mit geringer Wachstumsrate; nutzen Umweltkapazität vollständig aus.
Langzeitkreisläufe
Elementkreisläufe mit geologischen Prozessen (z. B. Sedimentbildung).
lokale Kreisläufe
Stoffkreisläufe innerhalb eines begrenzten Ökosystems.
Konkurrenzausschlussprinzip
bei fast identischer ökologischer Nische verdrängt eine Art die andere.
Konkurrenzvermeidungsprinzip
Arten nutzen unterschiedliche Nischen und vermeiden so Konkurrenz.
Kommensalismus
Beziehung, bei der eine Art profitiert und die andere unbeeinflusst bleibt.
Kulturlandschaft
durch menschliche Nutzung und Gestaltung geprägte Landschaft.
Kurztagpflanzen
blühen bei kurzen Tageslängen.
Langtagpflanzen
blühen bei langen Tageslängen.
Lotka-Volterra-Regeln
1) Räuber-Beute-Populationen schwanken periodisch; 2) Räuber folgen Beute; 3) Beute erholt sich schneller nach Störung.
Mineralisierer
Destruenten, die organische Stoffe in anorganische umwandeln.
Maximum
oberer Grenzwert der ökologischen Toleranzkurve einer Art.
Mesophyten
Pflanzen, an mittleren Feuchtigkeitsbereich angepasst.
Mimese
Tarnung durch Nachahmung unbelebter Gegenstände.
Minimum
unterer Grenzwert der Toleranzkurve; begrenzender abiotischer Faktor limitiert Wachstum.
Mutualismus
beiderseitig vorteilhaftes Zusammenleben verschiedener Arten (Symbiose-Form).
Mimikry
Nachahmung einer Warntracht.
Nahrungsnetz
Geflecht vieler Nahrungsketten; je komplexer, desto stabiler das Ökosystem.
Nahrungspyramide
Darstellung der Biomasse- oder Energieverteilung auf verschiedenen trophischen Ebenen.
Nettoproduktion
Bruttoproduktion minus Atmungs-/Selbsterhaltungskosten.
obligat
für einen Partner lebensnotwendig.
ökologische Potenz
Fähigkeit einer Art, Umweltfaktoren unter Konkurrenzbedingungen zu tolerieren.
ökologisches Optimum
Bereich eines Faktors, bei dem eine Art unter natürlichen Bedingungen am besten gedeiht.
Ökosphäre
siehe Biosphäre; Gesamtheit der Ökosysteme der Erde.
Ökosystem
System aus Biotop und Biozönose; Struktur- und Funktionseinheit der Biosphäre.
Optimum
Wert eines Faktors, bei dem Lebensvorgänge am effektivsten ablaufen.
ökologische Nische
Funktionelle Rolle einer Art im Ökosystem (Ressourcennutzung, Standort, Zeit).
Parabiose
Wechselwirkung, bei der eine Art profitiert und die andere unbeeinflusst bleibt.
Palisadenparenchym
oberes fotosynthetisch aktives Gewebe des Blattes; reich an Chloroplasten.
Plazentatiere
Säugetiere mit Plazenta.
Produktivität
Biomasse- bzw. Energieproduktion pro Zeit und Fläche.
Produzenten
autotrophe Organismen, die Biomasse durch Foto- oder Chemosynthese herstellen.
Parasit
Lebewesen, das auf oder in einem Wirt lebt und ihn schädigt.
Pessimum
Bereich, in dem Individuen einer Art noch überleben, sich aber nicht fortpflanzen.
Phloem
Leitbündelgewebe für Assimilattransport (z. B. Zucker).
physiologische Potenz
Toleranzbereich einer Art ohne Konkurrenz (Laborbedingungen).
Population
Gemeinschaft artgleicher Individuen, die sich untereinander fortpflanzen.
Präferendum
Bereich eines Faktors, den eine Art bevorzugt aufsucht.
Produzenten
stellen organisches Material (Biomasse) her, meist durch Fotosynthese.
Räuber-Beute-Beziehung
Räuber ernähren sich von der Beute; regelt Populationsgrößen.
physiologisches Optimum
Optimum einer Art unter Laborbedingungen ohne Konkurrenz.
Revier
verteidigtes Territorium einer Tierart.
r-Strategen
Arten mit hoher Wachstumsrate und kurzer Lebensdauer.
Schattenblätter
Blätter, an schattige Standorte angepasst.
Schwammparenchym
Gewebe mit vielen Interzellularen; dient dem Gasaustausch und Fotosynthese.
Selektion
passiver Evolutionsmechanismus; besser angepasste Individuen überleben.
Sonnenblätter
an intensive Lichtbedingungen angepasst.
stenök
nur in engem Toleranzbereich lebensfähig.
stenotherm
nur in engem Temperaturbereich lebensfähig.
Stofffluss im Ökosystem
Kreisläufe und Energieflüsse innerhalb eines Ökosystems.
Stomata
Spaltöffnungen der Blätter; Gasaustausch und Wasserregulation.
Sukkulente
Pflanzen mit Wasserspeichergewebe; an Trockenheit angepasst.
Symbiose
beiderseitig vorteilhaftes Zusammenleben verschiedener Arten.
Tagesperiodizität
periodische Abläufe im Tagesverlauf (z. B. Aktivitätsrhythmen).
Wachstumsrate
Differenz zwischen Geburten- und Sterberate einer Population.
Zwischenartliche Selektion
Selektion durch Fressfeinde oder Parasiten auf Populationsebene.
Tarntracht
Färbung oder Musterung, die Tarnung bietet.
Thylakoid
membranumschlossenes Reaktionssystem in Chloroplasten; Ort der Fotosynthese.