10. Allgemeines Lineares Modell IV

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1
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Determinationskoeffizient R2

Anteil der Varianz der AV, der durch alle Prädiktoren zusammen erklärt wird

Wertebereich 0 -1

2
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Von was ist das Inkrement in R² abhängig

Inkrement in R2 (∆ R2) abhängig davon, welche anderen UVs schon im Modell sind!

  • Die Reihenfolge der Aufnahme von Prädiktoren spielt für die Gesamtdetermination (R2) keine Rolle!

  • Der eigenständige Erklärungsbeitrag (∆R2) eines Prädiktors hängt davon ab, welche anderen Prädiktoren schon im Modell sind!

3
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Warum brauchen wir den Korrigierte Determinationskoeffizient?

R2 überschätzt den wahren Determinationskoeffizienten in der Population. Deshalb wird häufig der korrigierte Determinationskoeffizient (adjusted R2) berichtet

es gibt allerdings unterschiedliche Korrekturformeln]

4
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Nenne die Inferenzstatistsche Test zur multiplen Regression:

  • Test, ob in der Population alle Prädiktoren (unabhängigen Variablen) zusammen einen Beitrag zur Erklärung von Unterschieden in der abhängigen Variable leisten

    • Signifikanztest des Determinationskoeffizienten R2

  • Test, ob in der Population eine bestimmte Prädiktorvariable über die anderen Prädiktoren im Modell hinaus einen Einfluss auf die abhängige Variable hat

    • Signifikanztest eines bestimmten Partialregressionskoeffizienten bj ‣

    • Äquivalent dazu: Signifikanztest des Inkrements in R2 bei Hinzunahme einer bestimmten Prädiktorvariablen

  • Test, ob in der Population mehrere Prädiktorvariablen (zusammengenommen als Set) über die anderen Prädiktoren im Modell hinaus einen Einfluss auf die abhängige Variable haben

    • Signifikanztest des Inkrements in R2 bei Hinzunahme mehrerer Prädiktorvariablen

5
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Für die inferenzstatistische Absicherung müssen zusätzliche Annahmen getroffen werden. Welche?

die bereits bekannten Voraussetzungen:

1. Linearität

2. Homoskedastizität

3. Normalverteilung

4. Unabhängigkeit der Residuen

6
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Welche SIgnifikanztest nutzt man hier?

- F-verteilte Prüfgröße - empirischer F-Wert unter der H0:

7
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Was heisst es wenn die Ho verworfen wird?

p < α

H0 , dass der Determinationskoeffizient in der Population Null ist, wird verworfen

➝ d.h. - äquivalent dazu - mindestens eine Prädiktorvariable hat einen „Effekt“

8
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Welchen SIgnifikantstest nutzen wir für den partiellen Regressionskoeffizienten?

t-verteilte Prüfgröße

- empirischer t-Wert unter der H0

9
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Definiere Multikollinearität

Multikollinearität = hohe multiple Korrelation eines Prädiktors mit anderen Prädiktoren

10
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Gebe angaben zur Multikollinearität!

  • Multikollinearität = hohe multiple Korrelation eines Prädiktors mit anderen Prädiktoren Diese ergibt sich aus Abhängigkeiten zwischen den Prädiktorvariablen.

  • Hohe Multikollinearität führt dazu, dass der Standardfehler des Regressionsgewichts derjenigen Variablen, die mit den anderen hoch korreliert, groß ist und das Regressionsgewicht somit unpräzise geschätzt wird

  • Die Multikollinearität wird formal entweder in Form von Toleranz oder einem Varianzinflationsfaktor VIF angegeben

  • Bei hoher Multikollinearität können

    • redundante Prädiktoren ausgeschlossen werden

    • hoch korrelierte Prädiktoren zusammengefasst (aggregiert) werde

11
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Wie ermittelt man den Konfidenzintervall für die Partialregressionsgewichte? Und von was hängt der t-Wert ab?

Mit Hilfe des Standardfehlers können für das Partialregressionsgewicht βj die Konfidenzgrenzen ermittelt werden:

Der t-Wert hängt

➝ vom Konfidenzkoeffizienten (1 – α) und

➝ von den Freiheitsgraden (df = n – k – 1)

ab

12
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Was sind die Konventionen nach Cohen?(Determinationskoeffizient R²

Konvention nach Cohen:

klein / .02

mittel /.15

groß ..35

13
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Was macht man bei Verletzungen der Annahmen des Allgemeinen Linearen Modells? zB Homoskadistizität

  • eine robuste Regressionsanalyse durchführen z.B. mit der Funktion rlm() aus dem Paket MASS oder der Funktion rq() aus dem Paket quantreg

    • zur Berechnung der b-Koeffizienten werden dabei alternative Schätzer verwendet (MASS) oder es wird für die Berechnung des Steigungskoeffizienten der Median statt des Mittelwerts verwendet (quantreg)

    • sinnvoll z.B. bei Ausreißern

  • robuste Standardfehler berechnen mit dem Argument robust=TRUE aus dem Paket parameters und für die Konfidenzintervalle nutzen

    • sinnvoll z.B. bei Heteroskedastizität

  • Bootstrapping durchführen mit parameters()

    • sinnvoll z.B. bei kleinen Stichproben, unbekannten Verteilungseigenschaften

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Wie wird eine Regressionsanalyse berichtet?

Wichtige Infos, die nicht fehlen sollten (egal ob in der Tabelle oder im Text):

1. Es werden immer unstandardisierte Koeffizienten berichtet.

2. Zusätzlich sind auch standardisierte Koeffizienten nützlich. Diese können - zusammen mit R2 als Maße der Effektstärke interpretiert werden.

3. APA: Kennwerte, die nicht größer als 1 werden können, werden meist ohne "führende Null" berichtet (also erst die Nachkommastellen).

4. Koeffizienten werden meistens mit 2 oder 3 Nachkommastellen berichtet

5. Konfidenzintervalle werden meist als 95%-CIs berichtet

6. p-Werte sollen exakt berichtet werden (APA