Neurobiologe

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1
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Rezeptorpotential

  • Lokale Spannungsänderung an einer Sinneszelle

  • Entsteht Signal/Reiztransduktion Ionenkanäle

  • graduell: Stärke hängt von der Reizstärke ab, Kann sich summieren

  • wenn stark genug → AP auslösen —> reizstärkenabhängig

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Mechanorezeptoren

Öffnen sich durch Druck, Dehnung, Bewegung (z. B.: Muskelspindeln Tastrezeptoren)

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Chemisch / ligandengesteuerte Ionenkanäle

Öffnen sich durch Bindung eines Stoffes (z. B.: Geruchs- und Geschmacksrezeptoren, Neurotransmitter an Synapsen)

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Temperatur-sensitive Ionenkanäle

Reagieren auf Hitze oder Kälte (z. B. Schmerz- und Thermorezeptoren)

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Reiztransduktion

Umwandlung von Reizenergie in elektrische Energie (z. B.: mechanische Dehnung → elektrische Spannung

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Reizcodierung

  • Darstellung von Reizinformationen im Nervensystem

  • Reizdauer, Reizort und Reizart, reiz Intensität (  Was ist das für ein Reiz?

  • (z. B. Druck, Licht, Schmerz, Wärme), Woher kommt er?, Wie stark ist er?, Wie lange dauert er?

  • AP haben immer die gleiche Amplitude (Alles-oder-Nichts-Prinzip)

  • Reizstärke wird nicht über Amplitude, sondern über Frequenz der Aktionspotenziale kodiert

  • Stärkerer Reiz → größeres Rezeptorpotenzial → höhere AP-Frequenz

  • Reizstärke kann über Anzahl aktivierter Rezeptoren kodiert werden

<ul><li><p><span>Darstellung von Reizinformationen im Nervensystem</span></p></li><li><p class="p1"><span>Reizdauer, Reizort und Reizart, reiz Intensität (  Was ist das für ein Reiz?</span></p></li><li><p class="p1"><span>(z. B. Druck, Licht, Schmerz, Wärme), Woher kommt er?, Wie stark ist er?, Wie lange dauert er?</span></p></li><li><p class="p1"><span>AP haben immer die gleiche Amplitude (Alles-oder-Nichts-Prinzip)</span></p></li><li><p class="p1"><span>Reizstärke wird nicht über Amplitude, sondern über Frequenz der Aktionspotenziale kodiert</span></p></li><li><p class="p1"><span>Stärkerer Reiz → größeres Rezeptorpotenzial → höhere AP-Frequenz</span></p></li><li><p class="p1"><span>Reizstärke kann über Anzahl aktivierter Rezeptoren kodiert werden</span></p></li></ul><p></p>
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Schwellenwert Aktionspotenzial

ca. -60/-55 m.V.

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Adaptation

  • Abnahme der Erregungsantwort bei gleichbleibendem Reiz

  • Rezeptor „passt sich an“ → weniger oder keine APs

  • Sinn: Entlastung des Nervensystems, Fokus auf Veränderungen

  • (Chronische Schmerzen:  entstehen durch eine dauerhafte Aktivierung von Schmerzrezeptoren→ normale Adaptation ausbleibt, meist aufgrund einer Überempfindlichkeit der Rezeptoren (Sensibilisierung)

9
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Sekundäre Sinneszellen

  • Sind keine Neurone

  • Haben kein Axon

  • Können keine Aktionspotenziale erzeugen

  • Rezeptorpotenzial führt zu: Transmitterfreisetzung

  • → Erregung eines nachgeschalteten sensorischen Neurons → AP entstehen erst dort Reizcodierung bestimmt durch Transmittermenge

  • Bsp. Photorezeptoren (Auge) Haarzellen (Innenohr) Geschmackszellen

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Primäre Sinneszellen

  • Sind selbst Neurone

  • Besitzen ein Axon

  • Wenn das Rezeptorpotenzial groß genug ist:

    • → AP entstehen direkt in derselben Zelle neuronales Signal beginnt direkt → Reizcodierung bestimmt durch Ap Frequenz

  • Bsp. : Schmerzrezeptoren, Mechanorezeptoren der Haut, Muskelspindeln

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Tonische Rezeptoren

  • Reagieren dauerhaft auf einen Reiz

    • Senden kontinuierlich Aktionspotenziale, solange der Reiz vorhanden ist

    • Kaum oder keine Adaptation

  • Codieren vor allem Reizdauer und Reizstärke

  • Bsp.: Schmerzrezeptoren, Muskelspindeln, Lage-/Dehnungsrezeptoren

  • Feuern auch dann weiter, wenn sich der Reiz nicht verändert

<ul><li><p>Reagieren dauerhaft auf einen Reiz</p><ul><li><p class="MsoNormal">Senden kontinuierlich Aktionspotenziale, solange der Reiz vorhanden ist</p></li><li><p class="MsoNormal">Kaum oder keine Adaptation</p></li></ul></li><li><p class="MsoNormal">Codieren vor allem Reizdauer und Reizstärke</p></li><li><p class="MsoNormal">Bsp.: Schmerzrezeptoren, Muskelspindeln, Lage-/Dehnungsrezeptoren</p></li><li><p class="MsoNormal">Feuern auch dann weiter, wenn sich der Reiz nicht verändert</p></li></ul><p></p>
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Phasische Rezeptoren

  • Reagieren vor allem auf Änderungen eines Reizes

  • Starke AP-Antwort bei Reizbeginn oder Reizänderung, danach Abnahme

  • Schnelle Adaptation

  • Codieren vor allem Reizänderungen

  • Bsp.: Tastrezeptoren der Haut, Temperaturänderungen

  • Nehmen den Reiz zwar weiter wahr,melden ihn aber kaum noch

(Es gibt auch noch Kombination aus phasisch-tonisch wo Impuls Frequenz abnimmt aber nicht beendet wird)

<ul><li><p><span>Reagieren vor allem auf Änderungen eines Reizes</span></p></li><li><p class="p1"><span>Starke AP-Antwort bei Reizbeginn oder Reizänderung, danach Abnahme</span></p></li><li><p class="p1"><span>Schnelle Adaptation</span></p></li><li><p class="p1"><span>Codieren vor allem Reizänderungen</span></p></li><li><p class="p1"><span>Bsp.: Tastrezeptoren der Haut, Temperaturänderungen</span></p></li><li><p><span>Nehmen den Reiz zwar weiter wahr,melden ihn aber kaum noch</span></p></li></ul><p></p><p>(<span style="line-height: 16.866667px;">Es gibt auch noch Kombination aus phasisch-tonisch wo Impuls Frequenz abnimmt </span><span style="line-height: 16.1px;">aber</span><span style="line-height: 16.866667px;"> nicht beendet wird) </span></p>
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EPSP (exzitatorisches postsynaptisches Potenzial)

  • Führt zu einer Depolarisation der postsynaptischen Membran: Wirkt erregend

  • Öffnung ligandengesteuerter Na⁺-Kanäle

    • Positive Ladung strömt in die Zelle

    • Erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass ein Aktionspotenzial entsteht

  • Ist graduell und summierbar (zeitlich und räumlich)

  • Neurotransmitter: Glycin und GABA

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  IPSP (inhibitorisches postsynaptisches Potenzial)

  • Führt zu einer Hyperpolarisation/Stabilisierung der Membran: Wirkt hemmend

  • Entsteht durch Öffnung von Cl-Kanälen oder K-Kanäle

    • Negative Ladung strömt in die Zelle oder positive verlässt sie

    • Senkt die Wahrscheinlichkeit eines Aktionspotenzials

  • Ist graduell und summierbar

  • Neurotransmitter: Glutamat im ZNS, Acetylcholin im PNS

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Summation

EPSPs und IPSPs werden am Axonhügel (Triggerzone) summiert; ist das resultierende postsynaptische Signal unterschwellig, entsteht kein Aktionspotenzial, ist es überschwellig, wird am Initialsegment des Axons durch Öffnung spannungsgesteuerter Na⁺-Kanäle ein Aktionspotenzial ausgelöst

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Potenzialmessungen

  • Kapillarelektrode: misst intrazelluläres Potenzial

  • Bezugselektrode: misst extrazelluläres Potenzial

    • Spannungsdifferenz wird verstärkt und dargestellt

  • Darstellung z. B. mit Oszillosop (Potenzialverlauf über Zeit)

<ul><li><p><span>Kapillarelektrode: misst intrazelluläres Potenzial</span></p></li><li><p class="p1"><span>Bezugselektrode: misst extrazelluläres Potenzial</span></p><ul><li><p class="p1"><span>Spannungsdifferenz wird verstärkt und dargestellt</span></p></li></ul></li><li><p class="p1"><span>Darstellung z. B. mit Oszillosop (Potenzialverlauf über Zeit)</span></p></li></ul><p></p>
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Aktionspotential: (grafisch)

Ruhepotential, überschwellig, Depolarisation, Umpolarisierung (bei ca. +30mV), Repolarisierung, Hyperpolarisation, Ruhepotential

<p><span style="line-height: 18.4px;">Ruhepotential, überschwellig, Depolarisation, Umpolarisierung (bei ca. +30mV), Repolarisierung, Hyperpolarisation, Ruhepotential</span></p><p></p>
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Hyperpolarisation – warum?

  • Spannungsgesteuerte K-Kanäle bleiben länger offen als nötig

    • Verstärkter K-Ausstrom

    • Membranpotenzial fällt unter das Ruhepotenzial

    • Erschwert die erneute Auslösung eines Aktionspotenzials

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Refraktärzeit

Zeitraum nach einem Aktionspotenzial, in dem kein oder nur erschwert ein neues AP entstehen kann

  • Absolute Refraktärzeit

    • Na-Kanäle Inaktivierungstor geschlossen → kein neues AP möglich

  • Relative Refraktärzeit:

    • Membran hyperpolarisiert → stärkerer Reiz nötig (nur noch Aktivierungstor geschlossen)

  • Funktion:

    • gerichtete Weiterleitung des Aps eine Richtung

    • Begrenzung der maximalen AP-Frequenz / Reizüberflutung

20
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Kontinuierliche Erregungsleitung

  • Axon ohne Myelinscheide

  • Aktionspotenzial wird an jedem Membranabschnitt neu gebildet

  • langsame Weiterleitung

  • energieintensiv, da große Membranfläche depolarisiert wird

21
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Saltatorische Erregungsleitung

  • Axon mit Myelinscheide

  • Myelin wirkt elektrisch isolierend → kein Ionenaustausch unter der Myelinscheide

  • Aktionspotenziale entstehen nur an den Ranvierschen Schnürringen

  • Erregung „springt“ von Schnürring zu Schnürring

  • sehr schnell und energieeffizient, da nur wenige Membranabschnitte depolarisiert werden

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Einfluss des Axondurchmessers

  • Größerer Axondurchmesser → geringerer Innenwiderstand

    • Ionenströme breiten sich schneller aus

  • Effekt unabhängig von Myelinisierung

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Motorische Endplatte / neuromuskuläre Synapse

  • Synapse zwischen Motorneuron und Muskelzelle (größer)

  • Elektromechanische Kopplung: Umwandelung elektrisches Signal in mechanische Veränderung des Muskels

  • Neurotransmitter: Acetylcholin

  • ACh bindet an nikotinerge Acetylcholinezeptoren (nAChRs) an der Muskelzellmembran

    • Triggert Öffnung ligandengesteuerte Na-Kanäle

  • Na-Einstrom → Depolarisation ist Endplattenpotenzial (EPP)

  • EPP ist graduell, aber normalerweise immer überschwelllig Muskelaktionspotenzial

  • Muskelaktionspotenzial → Kontraktion

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Muskelaktionspotenzial

  • Entsteht nach dem EPP

  • läuft: über Sarkolemm in T-Tubuli (entlang äußerer Muskelmembran in Einstülpung) dort kommt Signal ans sarkoplasmatische Retikulum

  • → Ca²⁺wird ins Sarkoplasma freigesetzt → Kontraktion startet

<ul><li><p>Entsteht nach dem EPP</p></li><li><p class="MsoNormal">läuft: über Sarkolemm in T-Tubuli (entlang äußerer Muskelmembran in Einstülpung) dort kommt Signal ans sarkoplasmatische Retikulum</p></li><li><p><span style="line-height: 18.4px;">→ Ca²⁺wird ins Sarkoplasma freigesetzt → Kontraktion startet</span></p></li></ul><p></p>
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Somatisch

Steuerung der Skelett Muskulatur (willkürlich)

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Vegetativ

Steuerung/Regulation innerer Organe, Drüsen, Gefäße (unbewusst)

  • Parasympathikus: Ruhe und Erholung, Aufbau Energiereserven

  • Sympathikus: Aufregung und Stress

  • Enterisches System: Magen-Darm-Trakt (Para und Sympathikus können aktivieren)

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Interneurone

Nervenzellen innerhalb ZNS

  • Verbinden sensorische mit motorischen Neuronen  integrieren 

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Chemische Synapse

  • Form der Synapse, bei Signalübertragung von der Präsynapse auf die Postsynapse durch Ausschüttung von Neurotransmittern aus Vesikeln erfolgt

  • Kalzium Einstrom triggert Exozytose / Fusion Vesikel mit präsynaptischer Membran (Kalzium Ionen werden aus Präsynapse ausgepumpt)

  • Die Neurotransmitter binden reversibel an Rezeptoren der Postsynapse

    • ionotrop: binden an ligandengesteuerte Ionenkanäle (direkt, schnell)

      • (Beispiel: nikotinischer Acetylcholinrezeptor)

    • metabotrop: Bindung = Auslösung einer Second-Messenger-Kaskade (langsamer, länger anhaltend, Kette bleibt aktiv, auch wenn der Neurotransmitter außen schon wieder weg ist)

      • (Beispiel: adrenerger Noradrenalinrezeptor)

  • Transmitter werden anschließend durch Enzyme (z.B. Acetylcholinesterase) abgebaut, durch die Präsynapse aufgenommen (z.B. bei Serotonin) oder von Gliazellen entfernt

<ul><li><p>Form der Synapse, bei Signalübertragung von der Präsynapse auf die Postsynapse durch Ausschüttung von Neurotransmittern aus Vesikeln erfolgt</p></li><li><p class="MsoNormal">Kalzium Einstrom triggert Exozytose / Fusion Vesikel mit präsynaptischer Membran (Kalzium Ionen werden aus Präsynapse ausgepumpt)</p></li><li><p class="MsoNormal">Die Neurotransmitter binden reversibel an Rezeptoren der Postsynapse</p><ul><li><p class="MsoNormal"><span>ionotrop: binden an&nbsp;ligandengesteuerte Ionenkanäle&nbsp;(direkt, schnell)</span></p><ul><li><p class="MsoNormal"><span>(Beispiel: nikotinischer Acetylcholinrezeptor)</span></p></li></ul></li><li><p class="MsoNormal"><span>metabotrop: Bindung = Auslösung einer&nbsp;Second-Messenger-Kaskade (langsamer, länger anhaltend, Kette bleibt aktiv, auch wenn der Neurotransmitter außen schon wieder weg ist)</span></p><ul><li><p class="MsoNormal">(Beispiel: adrenerger Noradrenalinrezeptor)</p></li></ul></li></ul></li><li><p class="MsoNormal">Transmitter werden anschließend durch Enzyme (z.B. Acetylcholinesterase) abgebaut, durch die Präsynapse aufgenommen (z.B. bei Serotonin) oder von Gliazellen entfernt</p></li></ul><p></p>
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Benennung chemischer Synapsen

(nach Neurotransmitter)

  • cholinerg → Acetylcholin

  • adrenerg → Noradrenalin / Adrenalin

  • glutamaterg → Glutamat

  • GABAerg → GABA

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Wirkung von Nervengiften

  • Angriff an der Präsynapse:

    • Blockade spannungsgesteuerter Ca²-Kanäle → keine Transmitterfreisetzung

    • Hemmung oder Daueraktivierung der Exozytose

    • Störung der Vesikelbildung oder Vesikelbeladung

    • Hemmung der Transmittersynthese

  • Angriff im synaptischen Spalt:

    • Hemmung der Acetylcholinesterase → Transmitter wird nicht abgebaut → Dauererregung

    • Beschleunigter Abbau von Neurotransmittern → Signal bricht ab

    • Chemische Inaktivierung des Transmitters

  • Angriff an der Postsynapse:

    • Blockade von Transmitter-Rezeptoren → kein postsynaptisches Signal

    • Dauerhafte Aktivierung von Rezeptoren → Übererregung

    • Veränderung ligandengesteuerter Ionenkanäle

    • Verhinderung der Kanalöffnung trotz Transmitterbindung

  • Beispiele:

    • Botulinumtoxin (Botox): hemmt Vesikelfusion, Exozytose

    • Curare: blockiert ACh-Rezeptoren an der Postsynapse

    • Tetrodotoxin (TTX): blockiert spannungsgesteuerte Na⁺-Kanäle (AUCH Axon)

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Regelkreis

  • Führungsgröße (soll-Wert) und Ist-Wert (durch Messfühler erfasst) wird vom Regler verglichenStörgrößen wirken von außen  

  • Bei Anpassung:

    • Stellglied (Drüse schüttet Hormon aus)

    • Regelstrecke: Organe werden durch ausgeschüttete Hormone beeinflusst

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Peptidhormone

  • sind hydrophil →  können die Zellmembran nicht passieren

  • binden an Membranrezeptoren wirken indirekt über Second-Messenger-Systeme (z. B. cAMP).

  • Beispiele: Insulin, Adrenalin

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Steroidhormone

  • sind lipophil können die Zellmembran durchdringen

  • binden an intrazelluläre Rezeptoren (Zytoplasma oder Zellkern) wirken direkt auf die Genexpression

  • Beispiele: Cortisol, Testosteron, Östrogene

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Hypothalamus-Hypophysen-Achse (Nicht alle Hormone zB. Insulin direkt)

Hypothalamus (ZNS) registriert Veränderung (Innere Einflüsse: Müdigkeit, Äußerer Einflüsse: Kälte)

releasing-/ Inhibiting Hormon direkt an Hypophyse weitergeleitet

Hypophyse bildet Steuerhormone, die über Blutkreislauf zu peripheren Hormondrüsen transportiert werden

Hormondrüse bilden Effektohormone die über Blutstrom zu Zellen gelangen

<p><span style="font-family: &quot;Times New Roman&quot;; line-height: normal; font-size: 7pt;"> </span>Hypothalamus (ZNS) registriert Veränderung (Innere Einflüsse: Müdigkeit, Äußerer Einflüsse: Kälte)</p><p class="MsoListParagraphCxSpMiddle"><span>→ </span>releasing-/ Inhibiting Hormon direkt an Hypophyse weitergeleitet</p><p class="MsoListParagraphCxSpMiddle"><span>→ </span> Hypophyse bildet Steuerhormone, die über Blutkreislauf zu peripheren Hormondrüsen transportiert werden</p><p class="MsoListParagraphCxSpLast"><span>→ </span>Hormondrüse bilden Effektohormone die über Blutstrom zu Zellen gelangen</p><p class="MsoListParagraphCxSpLast"></p>
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Zellulären Prozesse des Lernens

  • spezifischen Verstärkung von bestimmten Synapsen, an denen die Signalübertragung durch biochemische und strukturelle Modifikationen erleichtert wird (neuronaler Plastizität)

  • Grundlage: häufig genutzte synaptische Verbindungen werden verstärkt, selten genutzte abgeschwächt

  • Informationen über verschiedene Hirnareale verteilt –

    • Der Hippocampus ist zentral (für Langzeitgedächtnis)

  • Speicherung wird beeinflusst durch Aufmerksamkeit, Motivation, Emotionen und Belohnung

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Gedächtnisstufen

1. sensorisches Gedächtnis:

  • sehr kurzfristige Speicherung von Sinneseindrücken, Filterung wichtiger Reize

2. Arbeits-/Kurzzeitgedächtnis:

  • vorübergehende Verarbeitung und aktive Nutzung von Informationen

3. Langzeitgedächtnis:

  • dauerhafte Speicherung relevanter Informationen, abzuspeichernden Informationen müssen wiederholt werden (Konsolidierung)

  • Deklaratives Gedächtnis = Ereignisse, Fakten (autobiografisch) im Hippocampus

  • Prozedurales Gedächtnis = (unbewusst / Verhalten) automatische Bewegungsabläufe, Fertigkeiten, kognitive Fähigkeiten, Im Cerebellum, Basalganglien, Amygdala

<p>1. sensorisches Gedächtnis:</p><ul><li><p class="MsoNormal">sehr kurzfristige Speicherung von Sinneseindrücken, Filterung wichtiger Reize</p></li></ul><p class="MsoNormal">2. Arbeits-/Kurzzeitgedächtnis:</p><ul><li><p class="MsoNormal">vorübergehende Verarbeitung und aktive Nutzung von Informationen</p></li></ul><p class="MsoNormal">3. Langzeitgedächtnis:</p><ul><li><p class="MsoNormal">dauerhafte Speicherung relevanter Informationen, abzuspeichernden Informationen müssen wiederholt werden (Konsolidierung)</p></li></ul><p class="MsoNormal"></p><ul><li><p class="MsoNormal"><strong>Deklaratives</strong> Gedächtnis = Ereignisse, Fakten (autobiografisch) im Hippocampus</p></li><li><p class="MsoNormal"><strong>Prozedurales</strong> Gedächtnis = (unbewusst / Verhalten) automatische Bewegungsabläufe, Fertigkeiten, kognitive Fähigkeiten, Im Cerebellum, Basalganglien, Amygdala</p></li></ul><p></p>
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Lernen als An- und Aufbau

  • Expanding

    • Anzahl und Stärke der neuronalen Verbindungen wird verbessert

  • Tuning:

    • Erstellung neuer Zusammenhänge → Verbesserung der neuronalen Verbindungen

  • Re-Constructing:

    • Umlernen: Bestehende Lernergebnisse (motorische Muster, aber auch routinierte Prozesse) werden durch neue ersetzt, die besser geeignet sind  Sehr zeitintensiv und anstrengend

  • Pruning:

    • Rückbildung von neuronalem Potential betrifft nicht oder wenig genutzte Verbindungen

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Langzeitpotenzierung (LTP)

  • Dauerhafte Verstärkung einer Synapse nach wiederholter Aktivierung (über Stunden bis Wochen)

    • Präsynapse: erhöhte Freisetzung von Neurotransmittern

    • Postsynapse: Einbau zusätzlicher Rezeptoren / höhere Empfindlichkeit

  • Synaptische Kontaktfläche vergrößert sich = Gleiches Signal löst stärkere postsynaptische Antwort aus

  • Folge: Informationen werden stabiler und langfristig gespeichert

  • Beteiligter Neurotransmitter ist das Glutamat gemeinsam mit seinen Rezeptoren AMPA und NMDA

  1. bei sehr starker Depolarisation wird Magnesium-Blockade aus NMDA Rezeptor entfernt

→ durch den Kanal kann Ca2+ strömen

→ Ca²⁺ aktiviert als intrazellulärer Second Messenger Proteinkinasen

→ bewirken Einbau zusätzlicher AMPA-Rezeptoren / retrograde Botenstoffe die Präsynapse zur verstärkten Glutamatfreisetzung anregen / neue Synapse gebildet)

(Gedächtnisspuren sind Engramme)

<ul><li><p>Dauerhafte Verstärkung einer Synapse nach wiederholter Aktivierung (über Stunden bis Wochen)</p><ul><li><p class="MsoNormal">Präsynapse: erhöhte Freisetzung von Neurotransmittern</p></li><li><p class="MsoNormal">Postsynapse: Einbau zusätzlicher Rezeptoren / höhere Empfindlichkeit</p></li></ul></li><li><p class="MsoNormal"><span>→ </span> Synaptische Kontaktfläche vergrößert sich = Gleiches Signal löst stärkere postsynaptische Antwort aus</p></li><li><p class="MsoNormal"><strong>Folge:</strong> Informationen werden stabiler und langfristig gespeichert</p></li><li><p class="MsoNormal"><span>Beteiligter Neurotransmitter ist das Glutamat gemeinsam mit seinen&nbsp;Rezeptoren&nbsp;AMPA und NMDA</span></p></li></ul><ol><li><p class="MsoNormal"><span>bei sehr starker Depolarisation wird Magnesium-Blockade aus NMDA Rezeptor entfernt</span></p></li></ol><p class="MsoNormal"><span> →  durch den Kanal kann Ca2+ strömen </span></p><p class="MsoNormal"><span>→ Ca²⁺ aktiviert als intrazellulärer Second Messenger Proteinkinasen</span></p><p class="MsoNormal"><span> → bewirken Einbau zusätzlicher AMPA-Rezeptoren / retrograde Botenstoffe die Präsynapse zur verstärkten Glutamatfreisetzung anregen / neue Synapse gebildet)</span></p><p><span>(Gedächtnisspuren sind Engramme)</span></p>
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Neuron (Skizze)

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