Forschungswerkstatt EH 2

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20 Terms

1
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Was versteht man unter einer Population?

alle potenziellen Elemente/Personen/EH die untersucht werden; repräsentiert Forschungsziel

2
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Was ist die Grundgesamtheit?

konkrete, definierbare + abgegrenzte Menge an EH/Elementen, von denen die Stichprobe ausgewählt wird

3
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Was versteht man unter einer Stichprobe?

= Menge aller Personen/Elementen/EH aus der größeren Population, die untersucht werden (=Teilmenge)

dadurch Schlussfolgerungen über Population möglich

4
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Wann gilt eine Stichprobe als repräsentativ?

  • wenn sie ein verkleinertes, exaktes Abbild der genau definierten Grundgesamtheit ist

  • Verteilung der Stichprobe = Verteilung der Grundgesamtheit

Schlussfolgerung von weniger Untersuchungseinheiten auf Grundgesamtheit möglich!

5
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Gilt eine große Stichprobe automatisch als repräsentativ?

NEIN, Stichprobengröße und Repräsentativität sind unabhängig voneinander

ABER: Je größer eine repräsentative Stichprobe – desto genauer die Ergebnisse (kleinere Schwankungsbreite (bei Zufallsauswahl))

6
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Welche 2 Arten von Repräsentativität werden unterschieden?

  • global-repräsentativ: alle Merkmale stimmen überein, Stichprobe repräsentiert Grundgesamtheit

  • merkmalsspezifisch-repräsentativ: nur einige relevante Merkmale stimmen überein, Stichprobe kann Rückschlüsse auf größere Personengruppen ermöglichen

7
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Welche Arten von Stichproben werden unterschieden?

  • Zufallsstichprobe: wird zufällig aus Grundgesamtheit gezogen

  • Quotenstichprobe: spiegelt bestimmte Quoten/Anteile der verschiedenen Merkmalsgruppen in der Population wider

  • Geschichtete Stichprobe: Einteilung der Population in Schichten, daraus wird Zufallsstichprobe gezogen; wichtig wenn bestimmte Populationsschichten besonders berücksichtigt werden müssen

  • Gelegenheitsstichprobe: bewusste Auswahl an Fällen, die gerade verfügbar sind (keine Repräsentativität)

8
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Ordne 3 Arten von Stichproben (Zufallsstichprobe, Quotenstichprobe, Gelegenheitsstichprobe) jeweils eine Art von Repräsentativität zu!

Zufallsstichprobe: global repräsentativ

Quotenstichprobe: merkmalsspezifisch repräsentativ

Gelegenheitsstichprobe: nicht repräsentativ

9
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Was ist der Unterschied zwischen einer verbundenen und einer unverbundenen Stichprobe?

Verbunden (abhängig): gleiche Variable wird mehrmals in derselben Stichprobe erhoben

unverbunden (unabhängig): gleiche Variable wird in 2 unterschiedlichen, unabhängigen Stichproben erhoben

10
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Was ist eine Vollerhebung?

alle potenziell befragbaren Menschen werden wirklich befragt

11
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Was ist der Unterschied zwischen Deskriptiv- und Inferenzstatistik?

Deskriptivstatistik: beschreibende Statistik > fasst Stichprobendaten anhand von Kennwerten (Mittelwert, Prozentwert) zusammen + stellt sie grafisch (Tabelle, Grafik) dar (beschreiben, zusammenfassen, grafisch darstellen)

Inferenzstatistik: schließende Statistik > schließt von Stichprobendaten auf Populationsverhältnisse (schätzen, vergleichen, Hypothesen prüfen: Signifikanztests)

  • Instrumente: Parameterschätzung, Hypothesentests

12
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Was versteht man unter der Häufigkeitszahlung? Wofür ist sie nützlich?

Häufigkeiten = Anzahl der Male, die bestimmte quantitative/qualitative Werte in einer Datenmenge vorkommen > Verständnis der Verteilung von Werten in einer Stichprobe

  • Ziel: Muster, Tendenzen, Verteilungen identifizieren

  • für qualitative + quantitative Daten möglich

13
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Was ist der Modus?

Modus = Modalwert: Wert, der am häufigsten in der Stichprobe auftritt

manchmal schwer interpretierbar, kann mehr als ein Wert sein

14
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Was ist der Median?

teilt Liste von Werten in 2 Hälften, robust gegen Ausreißer

15
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Was ist das arithmetische Mittel?

Summe aller Einzelwerte/Anzahl

16
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Welche Vor- und Nachteile bietet das arithmetische Mittel?

Vorteile: kein Informationsverlust der Daten, weitreichend akzeptiert

Nachteile: empfindlich gegenüber Ausreißern (können Mittelwert verzerren)

17
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Was ist die Varianz? Wie wird sie angegeben/berechnet?

=statistisches Streuungsmaß (Verteilung von Datenpunkten in Datenreihe)

  • gibt an, wie weit einzelne Werte durchschnittlich vom Mittelwert entfernt sind (durchschnittliche quadrierte Abweichung)

  • größere Abweichungen werden stärker gewichtet

18
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Was ist die Schiefe?

Maß für die Asymmetrie einer Verteilung

<p><span style="font-family: Aptos, sans-serif; line-height: 107%;">Maß für die Asymmetrie einer Verteilung</span></p>
19
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Was ist die Kurtosis?

Verteilungsabweichung von Normalverteilung (bzgl. Mitte der Verteilung)

<p><span style="font-family: Aptos, sans-serif; line-height: 107%;">Verteilungsabweichung von Normalverteilung (bzgl. Mitte der Verteilung)</span></p>
20
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Nenne den Unterschied zwischen Quartile und Perzentile!

Quartile: 4 gleichgroße Teile einer Stichprobe

Perzentile: 100 gleichgroße Teile einer Stichprobe