Theoretische Philosophie Grundlagen

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38 Terms

1
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Aristoteles

Philo. ist Untersuchung der Ursachen und Prinzipien der Dinge

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Descartes

Philo. ist Gesamtwissenschaft in begrifflicher Form

3
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Kant

Philo. ist System der Vernunfterkenntnisse aus Begriffen

4
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Hegel

Philo. ist denkende Betrachtung der GegenstÀnde

5
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Philosophie

Unternehmen, welces mit Begriffen zu tun hat. Es geht ihr um die grundsÀtzlichen Begriffe, mit denen wir unser SelbstverstÀndnis und WeltverstÀndnis artikulieren. Es geht ihr um die Art und Weise, wie diese Begriffe zusammenhÀngen und wie sie unser Selbst- und Weltbild strukturieren.

6
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Philosophie II

grundsĂ€tzliche Begriffe, Philosophen fragen nach Bedeutung von AusdrĂŒcken. Was bedeutet „Handeln“? Was unterscheidet Handeln von Nicht-Handeln?

7
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Als Disziplin höherer Ordnung stellt Philo.

Bedeutungsfragen und Rechtfertigungsfragen

8
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notwendige Eigenschaften

kommt einer Sache notwendigerweise zu, d.h. die Sache muss diese Eigenschaft besitzen, um die Sache zu sein, die sie ist. Notwendige Eig. sind Eig., die das Wesen einer Sache ausmachen. (Rund-Sein des Kreises, Unverheiratet-Sein des Junggesellen)

9
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notwendige&hinreichende Bedingungen

einzelne Bedingung ist fĂŒr sich genommen notwendig (Unverheiratet-Sein des Junggesellen), aber erst mehrere Bedingungen zusammen sind hinreichend

10
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Philo. & Einzelwissenschaft

unterscheiden sich nicht der Art oder Methode nach, sondern aufgrund ihrer Inhalte. Philo. hat es mit allgemeineren und weniger speziellen Fragen zu tun als Einzelwissenschaft

11
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Wissen a priori

Wissen, das wir unabhĂ€ngig von Wahrnehmung und empirischer Erfahrung der Ă€ußeren Welt in unserem Geist auffinden können. Als Wissen a priori gilt logisches, mathematisches und semantisches Wissen (begriffliches Wissen)

12
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Wissen a posteriori

(empirisches Wissen) ist Wissen, das auf Wahrnehmung und empirischer Erfahrung der externen Welt beruht. Typischerweise gilt das naturwissenschaftliche oder psychologische Wissen.

13
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analytischer Satz

=Satz, der in ihm enthaltenen AusdrĂŒcke wahr sind (Junggesellen sind unverheiratet)

14
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synthetischer Satz

=Satz, der unsere Erkenntnis erweitert (VW-Fahrer sind langweilig)

15
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Apriorismus

Wenn Philosophen etwas ĂŒber Natur der Dinge herausfinden wollen, mĂŒssen sie apriorisches Wissen in Anspruch nehmen.

16
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Metaphilosophie

(besser: Philo. der Philo.) beschÀftigt sich mit der Frage, was Philo. ist. Auf diese Frage werden unterschiedliche Antworten gegeben.

17
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Theoretische Philo.

  • beschĂ€ftigt sich mit allen Dingen, die zur Welt gehören und dem Bereich der Naturgesetzlichkeit unterstehen

  • beschĂ€ftigt sich mit beschreibenden SĂ€tzen, mit deskriptiven SĂ€tzen

18
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Praktische Philo.

  • beschĂ€ftigt sich mit menschlichen Angelegenheiten und Dingen, sofern Mensch in der Lage ist steuernd und praktisch einzugreifen, zu formen und zu verĂ€ndern

  • beschĂ€ftigt sich mit wertenden, normativen SĂ€tzen und Einstellungen

19
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Theoretische Philo.

Logik, Metaphysik, Erkenntnistheorie, Wissenschaftstheorie, Sprachphilosophie, Naturphilosophie, Ontologie, Philosophie des Geistes

20
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Praktische Philo.

Ethik, Politische Philosophie, Rechtsphilosophie, Sozialphilosophie

21
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Werkzeuge des Philosophen

Auseinandersetzung mit der Geschichte der Philo., Sprache, Argumente

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Metaphysik bei Aristoteles

  • ist die Wissenschaft vom Seienden

  • handelt auf eine bestimmte Weise von Allem

  • fragt danach, welche Arten von Dingen existieren und erforscht die Natur dessen, was es gibt

Aristoteles


  • bezeichnet Metaphysik als Wissenschaft oder Theorie vom Seienden

  • im aristotelischem Sinne sind Metaphysik und Ontologie identosch

23
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Ontologie

Gegenstand der Metaphysik ist das Seiende, daher wird sie von einigen Ontologie genannt.

24
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ontologische Kategorien

Die ontologische Kategorienlehre versucht das Seiende einzuteilen

Ontologische Kategorien sind z.B. Substanz, QuantitÀt, QualitÀt

25
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zwei Standbeine der Metaphysik

  • Frage nach den allgemeinen Strukturen der Wirklichkeit (Metaphysik als Ontologie)

  • Frage nach Gott (Metaphysik als Theologie)

26
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(Die Enteicklung der) Metalhysik in der Philo. der Neuzeit

(
)

  • Ontologie ist allgemeine Metaphysik

  • zur speziellen Metaphysik gehören rationale Teologie, rationale Kosmologie und rationale Psychologie

  • MP beschĂ€ftigt sich mit allgemeinen Strukturen des Seienden (Ontologie), aber auch mit Haupttypen des Seienden, mit Gott (Theologie), mit der Seele (Psychologie), mit den ausgedehnten Körpern (Kosmologie)

27
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zwei zentrale Begriffe bei Kant

Kants theoret. Philo. ist Auseinandersetzung mit Bedingungen der Möglichkeit von Erfahrung bzw. Erkenntnis

= Transzendentalphilosophie (=philosophische Felexion auf die Bedingungen der Möglichkeit von Erfahrungen)

Gegenbegroff zu transzendental lautet empirisch, da geht es um Erfahrung

anderes Begriffspaar lautet transzendent und immanent (transzendent und transzendental nicht miteinander verwechseln!)

28
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MP und MPkritik in def neueren Philo.

  1. Kants Überlegungen und Unbeweisbarkeit von Antworten auf metaphysische Fragen werden radikalisiert

  2. MP gilt als Nachweis der grundsÀtzlichen Falschheit des abendlÀndischen Denkens

  3. die Kritik fĂŒhrt zu den GegenentwĂŒrfen eines antimetaphysischen Denkens

29
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empirisches Sinnkriterium

Alle SĂ€tze sind sinnlos, die sich nicht empirisch verifizieren oder falsifizieren lassen bzw. nicht aus logischen GrĂŒnden wahr oder falsch sind. D.h. natĂŒrlich, dass alle metaphysischen SĂ€tze streng betrachtet sinnlos sind.

30
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deskriptive MP

es geht darum, die faktischen Strukturen unseres Denkens ĂŒber die Welt zu beschreiben sowie die grundlegenden Begriffe zu explizieren, die wir verwenden, wenn wir ĂŒber uns und die Welt reden

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Unterscheidungen bei der Ontologie

vier Arten von GegenstÀnden: konkrete Einzeldinge, abstrakte Einzeldinge, konkrete Universalien, abstrakte Universalien

  • auf Einzeldinge nehmen wir mit Eigennamen bzw. Nominatoren Bezug

  • auf Universalien beziehen wir uns mit PrĂ€dikatoren

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zwei große Fragen

  1. Gibt es nur konkrete oder gibt es auch abstrakte GegenstÀnde?

  2. Gibt es nur einzelne oder gibt es auch allgemeine GegenstÀnde?

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zwei große Antworten

Universalienrealismus (Thomas von Aquin) kurz: Realismus, es gibt abstrakte und allgemeine GegenstÀnde

Universaliennominalismus (William von Ockham) kurz: Nominalismus, es gibt nur konkrete und einzelne GegenstÀnde

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Realismus

  • gibt zwei Arten von GegenstĂ€nden: Individuen und Universalien

  • Individuen können in ihren Eigenschaften ĂŒbereinstimmen, d.h. sie instantiieren dieselben Universalien

  • mit PrĂ€dikatoren können wir in der gleichen Weise auf Universalien referieren, wie wir mit Nominatoren auf Einzeldinge Bezug nehmen

35
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Nominalismus

  • es existieren keine Universalien und keine abstrakten Objekte, es gibt mur konkrete Einzeldinge

  • das Einzeldinge in gewissen Eigenschaften ĂŒbereinstimmen ist ein basales Faktum, dass man nicht erklĂ€ren muss

36
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Universalien und Einzeldinge

  • eine Universale ist eine allgemeine EntitĂ€t

  • etwas ist genau dann eine Universalie, wenn es durch mehrere EntitĂ€tem exemplifiziert bzw. erfĂŒllt werden kann

37
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Argumente fĂŒr den Reliamus

  • Argument aus der Ähnlichkeit

  • Argument auf der Grundlage des alltĂ€glichen Sprechens

  • Argument aus der Bedeutung sprachlicher AusdrĂŒcke

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Methodische Überlegungen zur Ontologie (zwei Probleme)

  • je allgemeiner die Begriffe, desto beliebiger ihre Verwendung

  • Allgemeinheitsproblem

  • Beliebigkeitsproblem