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Aristoteles
Philo. ist Untersuchung der Ursachen und Prinzipien der Dinge
Descartes
Philo. ist Gesamtwissenschaft in begrifflicher Form
Kant
Philo. ist System der Vernunfterkenntnisse aus Begriffen
Hegel
Philo. ist denkende Betrachtung der GegenstÀnde
Philosophie
Unternehmen, welces mit Begriffen zu tun hat. Es geht ihr um die grundsÀtzlichen Begriffe, mit denen wir unser SelbstverstÀndnis und WeltverstÀndnis artikulieren. Es geht ihr um die Art und Weise, wie diese Begriffe zusammenhÀngen und wie sie unser Selbst- und Weltbild strukturieren.
Philosophie II
grundsĂ€tzliche Begriffe, Philosophen fragen nach Bedeutung von AusdrĂŒcken. Was bedeutet âHandelnâ? Was unterscheidet Handeln von Nicht-Handeln?
Als Disziplin höherer Ordnung stellt Philo.
Bedeutungsfragen und Rechtfertigungsfragen
notwendige Eigenschaften
kommt einer Sache notwendigerweise zu, d.h. die Sache muss diese Eigenschaft besitzen, um die Sache zu sein, die sie ist. Notwendige Eig. sind Eig., die das Wesen einer Sache ausmachen. (Rund-Sein des Kreises, Unverheiratet-Sein des Junggesellen)
notwendige&hinreichende Bedingungen
einzelne Bedingung ist fĂŒr sich genommen notwendig (Unverheiratet-Sein des Junggesellen), aber erst mehrere Bedingungen zusammen sind hinreichend
Philo. & Einzelwissenschaft
unterscheiden sich nicht der Art oder Methode nach, sondern aufgrund ihrer Inhalte. Philo. hat es mit allgemeineren und weniger speziellen Fragen zu tun als Einzelwissenschaft
Wissen a priori
Wissen, das wir unabhĂ€ngig von Wahrnehmung und empirischer Erfahrung der Ă€uĂeren Welt in unserem Geist auffinden können. Als Wissen a priori gilt logisches, mathematisches und semantisches Wissen (begriffliches Wissen)
Wissen a posteriori
(empirisches Wissen) ist Wissen, das auf Wahrnehmung und empirischer Erfahrung der externen Welt beruht. Typischerweise gilt das naturwissenschaftliche oder psychologische Wissen.
analytischer Satz
=Satz, der in ihm enthaltenen AusdrĂŒcke wahr sind (Junggesellen sind unverheiratet)
synthetischer Satz
=Satz, der unsere Erkenntnis erweitert (VW-Fahrer sind langweilig)
Apriorismus
Wenn Philosophen etwas ĂŒber Natur der Dinge herausfinden wollen, mĂŒssen sie apriorisches Wissen in Anspruch nehmen.
Metaphilosophie
(besser: Philo. der Philo.) beschÀftigt sich mit der Frage, was Philo. ist. Auf diese Frage werden unterschiedliche Antworten gegeben.
Theoretische Philo.
beschÀftigt sich mit allen Dingen, die zur Welt gehören und dem Bereich der Naturgesetzlichkeit unterstehen
beschÀftigt sich mit beschreibenden SÀtzen, mit deskriptiven SÀtzen
Praktische Philo.
beschÀftigt sich mit menschlichen Angelegenheiten und Dingen, sofern Mensch in der Lage ist steuernd und praktisch einzugreifen, zu formen und zu verÀndern
beschÀftigt sich mit wertenden, normativen SÀtzen und Einstellungen
Theoretische Philo.
Logik, Metaphysik, Erkenntnistheorie, Wissenschaftstheorie, Sprachphilosophie, Naturphilosophie, Ontologie, Philosophie des Geistes
Praktische Philo.
Ethik, Politische Philosophie, Rechtsphilosophie, Sozialphilosophie
Werkzeuge des Philosophen
Auseinandersetzung mit der Geschichte der Philo., Sprache, Argumente
Metaphysik bei Aristoteles
ist die Wissenschaft vom Seienden
handelt auf eine bestimmte Weise von Allem
fragt danach, welche Arten von Dingen existieren und erforscht die Natur dessen, was es gibt
AristotelesâŠ
bezeichnet Metaphysik als Wissenschaft oder Theorie vom Seienden
im aristotelischem Sinne sind Metaphysik und Ontologie identosch
Ontologie
Gegenstand der Metaphysik ist das Seiende, daher wird sie von einigen Ontologie genannt.
ontologische Kategorien
Die ontologische Kategorienlehre versucht das Seiende einzuteilen
Ontologische Kategorien sind z.B. Substanz, QuantitÀt, QualitÀt
zwei Standbeine der Metaphysik
Frage nach den allgemeinen Strukturen der Wirklichkeit (Metaphysik als Ontologie)
Frage nach Gott (Metaphysik als Theologie)
(Die Enteicklung der) Metalhysik in der Philo. der Neuzeit
(âŠ)
Ontologie ist allgemeine Metaphysik
zur speziellen Metaphysik gehören rationale Teologie, rationale Kosmologie und rationale Psychologie
MP beschÀftigt sich mit allgemeinen Strukturen des Seienden (Ontologie), aber auch mit Haupttypen des Seienden, mit Gott (Theologie), mit der Seele (Psychologie), mit den ausgedehnten Körpern (Kosmologie)
zwei zentrale Begriffe bei Kant
Kants theoret. Philo. ist Auseinandersetzung mit Bedingungen der Möglichkeit von Erfahrung bzw. Erkenntnis
= Transzendentalphilosophie (=philosophische Felexion auf die Bedingungen der Möglichkeit von Erfahrungen)
Gegenbegroff zu transzendental lautet empirisch, da geht es um Erfahrung
anderes Begriffspaar lautet transzendent und immanent (transzendent und transzendental nicht miteinander verwechseln!)
MP und MPkritik in def neueren Philo.
Kants Ăberlegungen und Unbeweisbarkeit von Antworten auf metaphysische Fragen werden radikalisiert
MP gilt als Nachweis der grundsÀtzlichen Falschheit des abendlÀndischen Denkens
die Kritik fĂŒhrt zu den GegenentwĂŒrfen eines antimetaphysischen Denkens
empirisches Sinnkriterium
Alle SĂ€tze sind sinnlos, die sich nicht empirisch verifizieren oder falsifizieren lassen bzw. nicht aus logischen GrĂŒnden wahr oder falsch sind. D.h. natĂŒrlich, dass alle metaphysischen SĂ€tze streng betrachtet sinnlos sind.
deskriptive MP
es geht darum, die faktischen Strukturen unseres Denkens ĂŒber die Welt zu beschreiben sowie die grundlegenden Begriffe zu explizieren, die wir verwenden, wenn wir ĂŒber uns und die Welt reden
Unterscheidungen bei der Ontologie
vier Arten von GegenstÀnden: konkrete Einzeldinge, abstrakte Einzeldinge, konkrete Universalien, abstrakte Universalien
auf Einzeldinge nehmen wir mit Eigennamen bzw. Nominatoren Bezug
auf Universalien beziehen wir uns mit PrÀdikatoren
zwei groĂe Fragen
Gibt es nur konkrete oder gibt es auch abstrakte GegenstÀnde?
Gibt es nur einzelne oder gibt es auch allgemeine GegenstÀnde?
zwei groĂe Antworten
Universalienrealismus (Thomas von Aquin) kurz: Realismus, es gibt abstrakte und allgemeine GegenstÀnde
Universaliennominalismus (William von Ockham) kurz: Nominalismus, es gibt nur konkrete und einzelne GegenstÀnde
Realismus
gibt zwei Arten von GegenstÀnden: Individuen und Universalien
Individuen können in ihren Eigenschaften ĂŒbereinstimmen, d.h. sie instantiieren dieselben Universalien
mit PrÀdikatoren können wir in der gleichen Weise auf Universalien referieren, wie wir mit Nominatoren auf Einzeldinge Bezug nehmen
Nominalismus
es existieren keine Universalien und keine abstrakten Objekte, es gibt mur konkrete Einzeldinge
das Einzeldinge in gewissen Eigenschaften ĂŒbereinstimmen ist ein basales Faktum, dass man nicht erklĂ€ren muss
Universalien und Einzeldinge
eine Universale ist eine allgemeine EntitÀt
etwas ist genau dann eine Universalie, wenn es durch mehrere EntitĂ€tem exemplifiziert bzw. erfĂŒllt werden kann
Argumente fĂŒr den Reliamus
Argument aus der Ăhnlichkeit
Argument auf der Grundlage des alltÀglichen Sprechens
Argument aus der Bedeutung sprachlicher AusdrĂŒcke
Methodische Ăberlegungen zur Ontologie (zwei Probleme)
je allgemeiner die Begriffe, desto beliebiger ihre Verwendung
Allgemeinheitsproblem
Beliebigkeitsproblem