Sportliche Bewegungen und Biomechanik

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Diese Flashcards decken die zentralen Konzepte der sportlichen Leitmotive, Gesundheitsmodelle nach Antonovsky, qualitativen Bewegungsmerkmale sowie biomechanische Prinzipien und Phasenstrukturen nach Meinel und Schnabel ab.

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20 Terms

1
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Leitmotive sportlicher Bewegung

Beschreiben grundsätzliche Sinngebungen, was Sporttreibende bei der sportlichen Bewegung erfahren und lernen, wie z. B. Leisten, Gesundheit, Kooperation, Gestaltung, Körpererfahrung und Wagnis.

2
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Individuelle Bezugsnorm

Bewertung der sportlichen Leistung durch den Vergleich mit eigenen, vorher erbrachten sportmotorischen Ergebnissen.

3
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Soziale Bezugsnorm

Bewertung der sportlichen Leistung durch den Vergleich mit den sportmotorischen Ergebnissen anderer Personen.

4
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Kriterienorientierte Bezugsnorm

Bewertung der sportlichen Leistung durch den Vergleich mit fremdgesetzten Normen oder Standards, wie zum Beispiel Leistungstabellen.

5
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Risikofaktorenmodell

Ein Gesundheitsmodell, das die Entstehung von Krankheiten auf das Vorhandensein belastender Faktoren (physisch, psychisch, sozial) wie Rauchen oder Bewegungsmangel zurückführt.

6
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Salutogenesemodell

Ein von Aaron Antonovsky entwickeltes ganzheitliches Modell, das die Frage stellt, was den Menschen gesund erhält und dabei Schutzfaktoren in den Mittelpunkt rückt.

7
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Kohärenzsinn

Zentrale Komponente des Salutogenesemodells, bestehend aus Verstehbarkeit, Handhabbarkeit und Sinnhaftigkeit, die bestimmt, ob Stressoren als Herausforderung angenommen werden können.

8
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Bewegungsfeld

Ein sportlicher Inhaltsbereich im Schulsport (insgesamt acht vorhanden), der durch typische Bewegungsanforderungen, soziale Bezüge oder Umgebungsbedingungen gekennzeichnet ist.

9
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Qualitative Bewegungsmerkmale

Kennzeichen eines Bewegungsablaufs, die aus einer Außenperspektive beobachtet werden können (z. B. Bewegungsrhythmus, -kopplung, -fluss, -präzision, -umfang, -tempo, -stärke, -konstanz).

10
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Bewegungskopplung

Das zweckmäßige räumliche, zeitliche und dynamische Zusammenwirken von Teilbewegungen innerhalb eines Bewegungsablaufs.

11
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Bewegungskonstanz

Das Merkmal für die Wiederholungsgenauigkeit von Bewegungen, was zu einer zunehmenden Bewegungsökonomie führt.

12
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Biomechanische Prinzipien

Dienen dazu, grundlegendes Bewegungsverhalten zu beschreiben, das sich als günstig und leistungsoptimierend erwiesen hat, basierend auf den Arbeiten von Gerhard Hochmuth.

13
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Prinzip der Anfangskraft

Besagt, dass durch eine der Hauptbewegung entgegengesetzte Ausholbewegung eine Anfangskraft erzeugt wird, die den Beschleunigungsstoß vergrößert.

14
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Prinzip der optimalen Tendenz im Beschleunigungsverlauf

Gibt an, ob für ein Bewegungsziel eine frühe hohe Beschleunigung (z. B. Fechten) oder eine maximale Endgeschwindigkeit am Ende des Weges (z. B. Kugelstoß) vorteilhaft ist.

15
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Prinzip der Gegenwirkung

Basiert auf dem dritten Newton'schen Gesetz (actio=reactioactio = reactio) und beschreibt, wie Teilkörperbewegungen in der Flugphase Reaktionen anderer Körperteile hervorrufen.

16
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Azyklische Bewegungen

Sportliche Bewegungen, bei denen das Bewegungsziel durch eine einmalige Aktion erreicht wird, gegliedert in Vorbereitungs-, Haupt- und Endphase.

17
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Zyklische Bewegungen

Bewegungsfertigkeiten mit sich mehrfach wiederholenden gleichartigen Teilbewegungen, bei denen End- und Vorbereitungsphase zur Zwischenphase verschmelzen.

18
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Phasenverschmelzung

Die Überlagerung von Endphase und Vorbereitungsphase zu einer Zwischenphase bei zyklischen Bewegungen.

19
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Sukzessivkombination

Die unmittelbare Verbindung von mehreren azyklischen oder zyklischen Teilbewegungen nacheinander (z. B. Fangen und anschließendes Werfen).

20
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Simultankombination

Die gleichzeitige Ausführung verschiedener Bewegungsfertigkeiten, wie zum Beispiel das Werfen eines Balles während der Laufbewegung im Handball.