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Diese Flashcards decken die zentralen Konzepte der sportlichen Leitmotive, Gesundheitsmodelle nach Antonovsky, qualitativen Bewegungsmerkmale sowie biomechanische Prinzipien und Phasenstrukturen nach Meinel und Schnabel ab.
Name | Mastery | Learn | Test | Matching | Spaced | Call with Kai |
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Leitmotive sportlicher Bewegung
Beschreiben grundsätzliche Sinngebungen, was Sporttreibende bei der sportlichen Bewegung erfahren und lernen, wie z. B. Leisten, Gesundheit, Kooperation, Gestaltung, Körpererfahrung und Wagnis.
Individuelle Bezugsnorm
Bewertung der sportlichen Leistung durch den Vergleich mit eigenen, vorher erbrachten sportmotorischen Ergebnissen.
Soziale Bezugsnorm
Bewertung der sportlichen Leistung durch den Vergleich mit den sportmotorischen Ergebnissen anderer Personen.
Kriterienorientierte Bezugsnorm
Bewertung der sportlichen Leistung durch den Vergleich mit fremdgesetzten Normen oder Standards, wie zum Beispiel Leistungstabellen.
Risikofaktorenmodell
Ein Gesundheitsmodell, das die Entstehung von Krankheiten auf das Vorhandensein belastender Faktoren (physisch, psychisch, sozial) wie Rauchen oder Bewegungsmangel zurückführt.
Salutogenesemodell
Ein von Aaron Antonovsky entwickeltes ganzheitliches Modell, das die Frage stellt, was den Menschen gesund erhält und dabei Schutzfaktoren in den Mittelpunkt rückt.
Kohärenzsinn
Zentrale Komponente des Salutogenesemodells, bestehend aus Verstehbarkeit, Handhabbarkeit und Sinnhaftigkeit, die bestimmt, ob Stressoren als Herausforderung angenommen werden können.
Bewegungsfeld
Ein sportlicher Inhaltsbereich im Schulsport (insgesamt acht vorhanden), der durch typische Bewegungsanforderungen, soziale Bezüge oder Umgebungsbedingungen gekennzeichnet ist.
Qualitative Bewegungsmerkmale
Kennzeichen eines Bewegungsablaufs, die aus einer Außenperspektive beobachtet werden können (z. B. Bewegungsrhythmus, -kopplung, -fluss, -präzision, -umfang, -tempo, -stärke, -konstanz).
Bewegungskopplung
Das zweckmäßige räumliche, zeitliche und dynamische Zusammenwirken von Teilbewegungen innerhalb eines Bewegungsablaufs.
Bewegungskonstanz
Das Merkmal für die Wiederholungsgenauigkeit von Bewegungen, was zu einer zunehmenden Bewegungsökonomie führt.
Biomechanische Prinzipien
Dienen dazu, grundlegendes Bewegungsverhalten zu beschreiben, das sich als günstig und leistungsoptimierend erwiesen hat, basierend auf den Arbeiten von Gerhard Hochmuth.
Prinzip der Anfangskraft
Besagt, dass durch eine der Hauptbewegung entgegengesetzte Ausholbewegung eine Anfangskraft erzeugt wird, die den Beschleunigungsstoß vergrößert.
Prinzip der optimalen Tendenz im Beschleunigungsverlauf
Gibt an, ob für ein Bewegungsziel eine frühe hohe Beschleunigung (z. B. Fechten) oder eine maximale Endgeschwindigkeit am Ende des Weges (z. B. Kugelstoß) vorteilhaft ist.
Prinzip der Gegenwirkung
Basiert auf dem dritten Newton'schen Gesetz (actio=reactio) und beschreibt, wie Teilkörperbewegungen in der Flugphase Reaktionen anderer Körperteile hervorrufen.
Azyklische Bewegungen
Sportliche Bewegungen, bei denen das Bewegungsziel durch eine einmalige Aktion erreicht wird, gegliedert in Vorbereitungs-, Haupt- und Endphase.
Zyklische Bewegungen
Bewegungsfertigkeiten mit sich mehrfach wiederholenden gleichartigen Teilbewegungen, bei denen End- und Vorbereitungsphase zur Zwischenphase verschmelzen.
Phasenverschmelzung
Die Überlagerung von Endphase und Vorbereitungsphase zu einer Zwischenphase bei zyklischen Bewegungen.
Sukzessivkombination
Die unmittelbare Verbindung von mehreren azyklischen oder zyklischen Teilbewegungen nacheinander (z. B. Fangen und anschließendes Werfen).
Simultankombination
Die gleichzeitige Ausführung verschiedener Bewegungsfertigkeiten, wie zum Beispiel das Werfen eines Balles während der Laufbewegung im Handball.