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Diese Flashcards decken die zentralen Begriffe und Konzepte aus allen Kapiteln des Lernskripts für die Aufnahmeprüfung Psychologie 2026 ab.
Name | Mastery | Learn | Test | Matching | Spaced | Call with Kai |
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Psychologie
Die Wissenschaft vom Erleben und Verhalten des Menschen.
Kognition
Ein Sammelbegriff für mentale Fähigkeiten und Prozesse, mit denen Informationen aufgenommen, verarbeitet und gespeichert werden, wie Aufmerksamkeit, Wahrnehmung und Gedächtnis.
Methodenfächer
Teilgebiete der Psychologie, die das Grundgerüst der Forschung bilden, darunter Ethik, Wissenschaftstheorie, Methodenlehre und Statistik.
Dispositionale Faktoren
Zeitlich stabile Merkmale eines Individuums, die innerhalb der Person liegen, wie Genetik, Fähigkeiten oder Persönlichkeitsmerkmale.
Situative Faktoren
Einflussfaktoren, die von der Umwelt auf ein Individuum einwirken, wie das Verhalten anderer Personen oder die aktuelle Situation.
Paradigma
Ein vorherrschendes Denkmuster, Grundannahmen sowie akzeptierte Experimentalmethoden, die die wissenschaftliche Realitätsauslegung steuern.
Dualismus
Ein Menschenbild, das davon ausgeht, dass Leib und Seele voneinander unabhängige Einheiten sind, wie von Platon oder Descartes vertreten.
Empirismus
Eine philosophische Strömung, die den Ursprung des Wissens allein in der Sinneserfahrung und Wahrnehmung sieht (z. B. John Locke).
Introspektion
Die „Innenschau“ oder Selbstbeobachtung zur Erlangung von Wissen über die eigenen gegenwärtigen geistigen Zustände.
Apperzeption
Ein von Wilhelm Wundt geprägter Begriff für die aktive und willentliche Aufnahme des Inhalts einer Wahrnehmung oder eines Denkprozesses.
Heuristik
Methoden oder Faustregeln, die es ermöglichen, mit unvollständigen Informationen und wenig Zeit Urteile zu fällen und Entscheidungen zu treffen.
Bestätigungsfehler (Confirmation Bias)
Die Neigung, Informationen, die die eigene Überzeugung bestätigen, mehr Bedeutung beizumessen als widersprechenden Informationen.
Operationalisierung
Die Festlegung der Menge an Operationen zur Erfassung eines Merkmals, bestehend aus der Wahl von beobachtbaren Indikatoren und Messinstrumenten.
Reliabilität
Ein Gütekriterium, das die Zuverlässigkeit und Messgenauigkeit eines Messinstruments beschreibt.
Validität
Ein Gütekriterium, das angibt, ob ein Messinstrument tatsächlich das inhaltlich misst, was es zu messen vorgibt.
Arithmetisches Mittel
Ein Maß der zentralen Tendenz, berechnet durch: M=N∑i=1Nxi.
Varianz
Ein Streuungsmaß, das die Summe der quadrierten Abweichungen aller Werte vom Mittelwert dividiert durch die Anzahl der Werte angibt: Var=N∑i=1N(xi−M)2.
Randomisierung
Die zufällige Zuweisung von Versuchspersonen zu Versuchsbedingungen zur Kontrolle personengebundener Störvariablen.
Gliazellen
Zellen im Nervensystem, die Neuronen stützen, Nährstoffe aufbereiten, Myelin bilden und an der Blut-Hirn-Schranke beteiligt sind.
Aktionspotenzial
Eine massive, kurzzeitige Umkehrung des Membranpotenzials von etwa −70mV auf +50mV zur Informationsleitung am Axon.
Hinterwurzel
Der Bereich des Rückenmarks, in dem die sensorischen Nervenfasern eintreten.
Limbisches System
Ein funktionelles System im Gehirn (u. a. mit Hippocampus und Amygdala), das für Gedächtnis und Emotionen zentral ist.
Akkommodation (Auge)
Der Vorgang der Veränderung der Linsenform durch den Ziliarmuskel zur Erhöhung der Brechkraft für nahe Objekte.
Stäbchen
Lichtempfindliche Photorezeptoren der Retina, die vor allem für das Sehen bei dämmriger Beleuchtung zuständig sind.
Absolutschwelle
Die kleinste Reizintensität, die nötig ist, damit ein Reiz in 50% der Fälle wahrgenommen wird.
Unaufmerksamkeitsblindheit
Das Phänomen, bei dem unerwartete Objekte trotz direkter Sichtbarkeit nicht wahrgenommen werden, wenn die Aufmerksamkeit gebunden ist.
Klassische Konditionierung
Ein Lernprozess, bei dem ein ursprünglich neutraler Reiz durch Paarung mit einem unkonditionierten Reiz (UCS) eine konditionierte Reaktion (CR) auslöst.
Operante Konditionierung
Eine Lernform, bei der die Auftretenswahrscheinlichkeit eines Verhaltens durch die darauf folgenden Konsequenzen (Verstärkung oder Bestrafung) verändert wird.
Chunking
Das Gruppieren mehrerer einzelner Informationen zu größeren Sinneinheiten, um die Kapazität des Arbeitsgedächtnisses besser zu nutzen.
Zygote
Die befruchtete Eizelle, die über das gesamte Genmaterial (46 Chromosomen) verfügt.
Teratogene
Schädliche Umwelteinflüsse (biologisch, chemisch oder physikalisch), die die Entwicklung des Fötus beeinträchtigen können.
Assimilation (Piaget)
Der Prozess der Einordnung von neuen Informationen aus der Umwelt in bereits vorhandene kognitive Schemata.
Theory of Mind
Die Fähigkeit, sich selbst und anderen mentale Zustände wie Wünsche oder Überzeugungen zuzuschreiben und zu verstehen, dass diese differieren können.
Deindividuation
Ein Zustand, in dem die eigene Identität vernachlässigt wird und eine verstärkte Anpassung an Gruppennormen stattfindet.
Bystander-Effekt
Das Phänomen, dass die Wahrscheinlichkeit für Hilfeleistungen in Notsituationen sinkt, wenn die Anzahl der anwesenden Zuschauer (Bystander) steigt.
Big-Five-Modell
Ein dimensionales Persönlichkeitsmodell mit den Faktoren Offenheit, Gewissenhaftigkeit, Extraversion, Verträglichkeit und Neurotizismus.
Selbstwirksamkeitserwartung
Die individuelle Einschätzung der eigenen Fähigkeit, herausfordernde Situationen erfolgreich meistern zu können (nach Albert Bandura).
L-Daten
Informationsquelle nach Cattell, die Daten aus der Biographie oder Beobachtungen im Alltag umfasst (Life-record data).