Einführung in die Grundlagen der Psychologie 2026

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Diese Flashcards decken die zentralen Begriffe und Konzepte aus allen Kapiteln des Lernskripts für die Aufnahmeprüfung Psychologie 2026 ab.

Last updated 8:43 AM on 5/28/26
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38 Terms

1
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Psychologie

Die Wissenschaft vom Erleben und Verhalten des Menschen.

2
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Kognition

Ein Sammelbegriff für mentale Fähigkeiten und Prozesse, mit denen Informationen aufgenommen, verarbeitet und gespeichert werden, wie Aufmerksamkeit, Wahrnehmung und Gedächtnis.

3
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Methodenfächer

Teilgebiete der Psychologie, die das Grundgerüst der Forschung bilden, darunter Ethik, Wissenschaftstheorie, Methodenlehre und Statistik.

4
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Dispositionale Faktoren

Zeitlich stabile Merkmale eines Individuums, die innerhalb der Person liegen, wie Genetik, Fähigkeiten oder Persönlichkeitsmerkmale.

5
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Situative Faktoren

Einflussfaktoren, die von der Umwelt auf ein Individuum einwirken, wie das Verhalten anderer Personen oder die aktuelle Situation.

6
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Paradigma

Ein vorherrschendes Denkmuster, Grundannahmen sowie akzeptierte Experimentalmethoden, die die wissenschaftliche Realitätsauslegung steuern.

7
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Dualismus

Ein Menschenbild, das davon ausgeht, dass Leib und Seele voneinander unabhängige Einheiten sind, wie von Platon oder Descartes vertreten.

8
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Empirismus

Eine philosophische Strömung, die den Ursprung des Wissens allein in der Sinneserfahrung und Wahrnehmung sieht (z. B. John Locke).

9
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Introspektion

Die „Innenschau“ oder Selbstbeobachtung zur Erlangung von Wissen über die eigenen gegenwärtigen geistigen Zustände.

10
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Apperzeption

Ein von Wilhelm Wundt geprägter Begriff für die aktive und willentliche Aufnahme des Inhalts einer Wahrnehmung oder eines Denkprozesses.

11
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Heuristik

Methoden oder Faustregeln, die es ermöglichen, mit unvollständigen Informationen und wenig Zeit Urteile zu fällen und Entscheidungen zu treffen.

12
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Bestätigungsfehler (Confirmation Bias)

Die Neigung, Informationen, die die eigene Überzeugung bestätigen, mehr Bedeutung beizumessen als widersprechenden Informationen.

13
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Operationalisierung

Die Festlegung der Menge an Operationen zur Erfassung eines Merkmals, bestehend aus der Wahl von beobachtbaren Indikatoren und Messinstrumenten.

14
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Reliabilität

Ein Gütekriterium, das die Zuverlässigkeit und Messgenauigkeit eines Messinstruments beschreibt.

15
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Validität

Ein Gütekriterium, das angibt, ob ein Messinstrument tatsächlich das inhaltlich misst, was es zu messen vorgibt.

16
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Arithmetisches Mittel

Ein Maß der zentralen Tendenz, berechnet durch: M=i=1NxiNM = \frac{\sum_{i=1}^N x_i}{N}.

17
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Varianz

Ein Streuungsmaß, das die Summe der quadrierten Abweichungen aller Werte vom Mittelwert dividiert durch die Anzahl der Werte angibt: Var=i=1N(xiM)2NVar = \frac{\sum_{i=1}^N (x_i - M)^2}{N}.

18
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Randomisierung

Die zufällige Zuweisung von Versuchspersonen zu Versuchsbedingungen zur Kontrolle personengebundener Störvariablen.

19
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Gliazellen

Zellen im Nervensystem, die Neuronen stützen, Nährstoffe aufbereiten, Myelin bilden und an der Blut-Hirn-Schranke beteiligt sind.

20
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Aktionspotenzial

Eine massive, kurzzeitige Umkehrung des Membranpotenzials von etwa 70mV-70\,mV auf +50mV+50\,mV zur Informationsleitung am Axon.

21
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Hinterwurzel

Der Bereich des Rückenmarks, in dem die sensorischen Nervenfasern eintreten.

22
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Limbisches System

Ein funktionelles System im Gehirn (u. a. mit Hippocampus und Amygdala), das für Gedächtnis und Emotionen zentral ist.

23
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Akkommodation (Auge)

Der Vorgang der Veränderung der Linsenform durch den Ziliarmuskel zur Erhöhung der Brechkraft für nahe Objekte.

24
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Stäbchen

Lichtempfindliche Photorezeptoren der Retina, die vor allem für das Sehen bei dämmriger Beleuchtung zuständig sind.

25
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Absolutschwelle

Die kleinste Reizintensität, die nötig ist, damit ein Reiz in 50%50\,\% der Fälle wahrgenommen wird.

26
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Unaufmerksamkeitsblindheit

Das Phänomen, bei dem unerwartete Objekte trotz direkter Sichtbarkeit nicht wahrgenommen werden, wenn die Aufmerksamkeit gebunden ist.

27
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Klassische Konditionierung

Ein Lernprozess, bei dem ein ursprünglich neutraler Reiz durch Paarung mit einem unkonditionierten Reiz (UCS) eine konditionierte Reaktion (CR) auslöst.

28
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Operante Konditionierung

Eine Lernform, bei der die Auftretenswahrscheinlichkeit eines Verhaltens durch die darauf folgenden Konsequenzen (Verstärkung oder Bestrafung) verändert wird.

29
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Chunking

Das Gruppieren mehrerer einzelner Informationen zu größeren Sinneinheiten, um die Kapazität des Arbeitsgedächtnisses besser zu nutzen.

30
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Zygote

Die befruchtete Eizelle, die über das gesamte Genmaterial (4646 Chromosomen) verfügt.

31
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Teratogene

Schädliche Umwelteinflüsse (biologisch, chemisch oder physikalisch), die die Entwicklung des Fötus beeinträchtigen können.

32
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Assimilation (Piaget)

Der Prozess der Einordnung von neuen Informationen aus der Umwelt in bereits vorhandene kognitive Schemata.

33
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Theory of Mind

Die Fähigkeit, sich selbst und anderen mentale Zustände wie Wünsche oder Überzeugungen zuzuschreiben und zu verstehen, dass diese differieren können.

34
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Deindividuation

Ein Zustand, in dem die eigene Identität vernachlässigt wird und eine verstärkte Anpassung an Gruppennormen stattfindet.

35
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Bystander-Effekt

Das Phänomen, dass die Wahrscheinlichkeit für Hilfeleistungen in Notsituationen sinkt, wenn die Anzahl der anwesenden Zuschauer (Bystander) steigt.

36
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Big-Five-Modell

Ein dimensionales Persönlichkeitsmodell mit den Faktoren Offenheit, Gewissenhaftigkeit, Extraversion, Verträglichkeit und Neurotizismus.

37
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Selbstwirksamkeitserwartung

Die individuelle Einschätzung der eigenen Fähigkeit, herausfordernde Situationen erfolgreich meistern zu können (nach Albert Bandura).

38
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L-Daten

Informationsquelle nach Cattell, die Daten aus der Biographie oder Beobachtungen im Alltag umfasst (Life-record data).